Die Vereinsgeschichte

 

Die Fußballer des VFR stiegen mehrere male hintereinander auf: der größte Erfolg lag im Jahre 1938, als in Hiltrup die Kreismeisterschaft gewonnen wurde. Diese bedeutete das Erreichen der Bezirksliga, der damals zweithöchsten Fußballklasse überhaupt .

Zu dieser Zeit wurde noch nicht an Profi-Fußball gedacht; in der sog. Gauklasse, in der Schalke die dominierende Rolle spielte, stieg zwei Jahre später mit dem VFL Altenbögge ein Nachbarverein auf.

 

Die Meistermannschaft von 1938:

oben v. l. n. r. Brummack,Angstmann,Böckenkötter,Nillies I ,Lueg und Otto; unten v. l. n. r. Richter,Bistri,Bornhorst,Sowa und Nillies II .

Der einsetzende Zweite Weltkrieg bedeutete einen massiven Eingriff in das Leben nicht nur der Heessener Bürger. Obwohl durch die Einberufung nicht alle Spieler zur Verfügung standen, konnte der Verein den Spielbetrieb weiterführen. Grundlage dafür war das die Zeche  Sachsen in Besitz der "Reichwerke Hermann Göring" überging. Durch Zuzug sogenannter "Gastspieler" wurde die Fußballmannschaft aufgefüllt. Zu den bekanntesten Namen zählen Sportler wie Gottschalk (Essen) Macherey (Oberhausen) und der Nationalspieler August Lenz (Borussia Dortmund), der später in der Nachkriegszeit für einen -von Obmann Kuhlbusch gespendeten- Korb voll Birnen eine Zeit lang die A-Jugend des Vereins trainierte.

 

Die damalige Mannschaft spielte mehrere Male um das Erreichen der Gauliga, scheiterte aber jeweils knapp. Erst im Jahre 1944, als eine schwere Schlagwetterexplosion auf der Zeche 169 Tote, davon 113 russische Kriegsgefangene und Fremdarbeiter, forderte, stellte man die sportlichen Aktivitäten ein.

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