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Die Spielberichte werden von  Boris Baur geschrieben.

 

Wieder ein Sieg vom Punkt

Kreispokal, Achtelfinale: SVE Heessen – Westfalia Wethmar 6:4 n.E. (1:0, 2:2)

Die Alten Herren des SVE haben im Achtelfinale des Kreispokals erneut ihre Nervenstärke bewiesen: Der Titelverteidiger setzte sich einen starken Gegner aus Wethmar im Elfmeterschießen durch. Held des Tages war Keeper Basti Müser, der zwei Versuche der Westfalia parierte.

Der SVE erwischte einen Traumstart. Vom Anstoß weg spielten sich die Heessener über die rechte Seite nach vorne. Michael Schulte passte scharf in die Mitte, Kevin Wolfertz schob am langen Pfosten ein – da waren nur wenige Sekunden gespielt.

In der Folge verpassten Michael Schulte und Boris Baur aus aussichtsreichen Positionen das zweite Tor. Wethmar fand vor allem über gefährliche Standards in die umkämpfte Partie auf dem tiefen Rasen am Busch. Kurz vor der Pause parierte Müser gegen einen durchgebrochenen Gästestürmer stark und lenkte den Ball noch zur Ecke.

Die Westfalia drehte die Partie in den fünf Minuten nach der Pause. Erst staubte ein Wethmarer nach einer Freistoßflanke am langen Pfosten ab, nachdem Müser zunächst noch gehalten hatte, dann köpfte Dennis Gehrken eine Ecke ins eigene Tor. Die Heessener wirkten geschockt, gaben aber nicht auf und erarbeiteten sich den Ausgleich. Der fiel nach einem Freistoß von Matthias Chrismann aus 20 Meter, den ein Wethmarer mit Meckern verursacht hatte. Der Keeper ließ abprallen, Kris Hermann setzte nach, Schulte drückte den Ball über die Linie (62.).

Beide Mannschaften suchten die Entscheidung vor dem Abpfiff, große Chancen gab es aber nur noch wenige. So kam es zum Elfmeterschießen. Auf Heessener Seite verwandelten Kris Hermann, Marcel Baginski, der bärenstarke Christian Ahlke und Matthias Chrismann, während Müser den zweiten und vierten Versuch der Westfalia parierte.

Im Viertelfinale trifft der SVE auf den TuS Wiescherhöfen. Im Vorjahr hatten sich die Heessener gegen den TuS im Halbfinale im Elfmeterschießen durchgesetzt.

 

Titelverteidiger müht sich eine Runde weiter

Kreispokal, 1. Runde: FC Pelkum – SVE Heessen 1:2 (1:1)

Der Titelverteidiger im Kreispokal hat eine neue Runde eingeläutet – und den Auftakt des Wettbewerbs nach einer durchwachsenen Leistung überstanden. Die Heessener gerieten früh in Rückstand, drehten aber die Partie im Selbachpark.

Das Spiel war keine fünf Minuten alt, da unterschätzte Christoph Greiß einen langen Ball. Pelkums Sebastian Schmaus marschierte aufs Tor und zog aus 16 Metern ab. SVE-Keeper Basti Müser parierte, stark, aber genau auf  den Kopf von Schmaus, der per Bogenlampe traf.
Danach bestimmte der SVE die Partie, wollte aber oft zu viel. Gefährlich wurde es allerdings bei jeder Ecke – und von denen erspielten sich die Heessener einige. Daniel Pilawa und Michael Schulte köpften an die Latte, weitere Male verfehlte der Gast nur knapp das Gehäuse. Aus der Distanz zielte auch Christian Ahlke an die Latte. Der FCP fand offensiv dagegen nahezu nicht statt. In der 23. Minute gelang den Heessenern dann doch der überfällige Ausgleich. Der aufgerückte Verteidiger Daniel Pilawa zog von links in die Mitte, sein Schuss aus 16 Metern wurde abgefälscht, landete aber bei Matthias Chrismann, der Pelkums Keeper aus kurzer Distanz überwand. In der Folge retteten sich die Gastgeber irgendwie in die Pause.

Auch nach dem Wechsel das gleiche Spiel. Pelkum versuchte irgendwie mit langen Bällen nach vorne zu kommen, Heessen machte Druck, vertändelte aber zu viele Bälle, um die Überlegenheit noch deutlicher zu gestalten. Das 2:1 in der 55. Minute war aber hoch verdient. Und es war ein einfaches Tor: Einen der zahlreichen Abstöße der Pelkumer fing Christian Ahlke mit einem gewonnenen Kopfballduell an der Mittellinie ab. Die Kugel kam zu Michael Schulte, der nach ein paar Meter marschierte und den Ball dann aus rund 25 Metern unter die Latte knallte.

In der sehr umkämpften Partie, in der allein der SVE fünf gelbe Karten sah und Trainer Mike Spitzer in der Schlussphase sogar Gelb-Rot, verpassten es die Heessener, für eine vorzeitige Entscheidung zu sorgen. Chancen waren genügend vorhanden. Mal versprang der Ball in aussichtsreicher Position, mal war wieder die Latte im Weg, mal parierte der Torwart und zweimal pfiff der Schiedsrichter zu Unrecht eine Abseitsstellung. So blieb es bis zu Schluss spannend, doch die Heessener hielten zusammen und verteidigte auch die letzten Versuche per Freistoß und zogen ins Achtelfinale ein.

Fotos vom Spiel gibt´s hier

 

 

An Tagen wie diesen

Vor 50 Tagen feierten die Alten Herren des SVE Heessen den Triumph im Ü32-Kreispokal. Ein hochspannendes Finale gegen die SG Bockum-Hövel endete auf dem Platz des BV 09 Hamm mit einem 1:0 Sieg für den SVE. Eine Erinnerung an einen wundervollen Tag im Mai.

Schon weit vor dem Anpfiff hatten sich die Heessener auf das Finale eingestimmt. Mannschaft und Passive hatten sich am Busch getroffen, wo Olaf Wyludda ein Frühstück vorbereitet hatte, schließlich war Vatertag. Einige machten sich dann auch in bester Tradition zu Fuß auf den Weg zum Nordendamm. Auch die Bockum-Höveler hatten reichlich Fans mitgebracht. Rund 300 Zuschauer sorgten bei bestem Fußballwetter für eine tolle Kulisse. Der Kreis hatte zudem Hillerich Blank als Schiedsrichter mit dem Endspiel betraut, der nach langen Jahre seine Pfeife an den Nagel hängt und die Partie als würdigen Abschluss leiten sollte. Gemeinsam mit seinen Linienrichter zeigte er eine gute Leistung.

Dem standen die beiden Teams auf dem Platz in nichts nach. Beide kämpften von Beginn an um jeden Ball, wobei die SG sich aus den Zweikämpfen zunächst besser befreite. Nach rund zehn Minuten lag der Ball sogar im Tor des SVE, als Michael Netack einen Konter der Bockum-Höveler abschloss. Doch es lag eine Abseitsstellung vor. Für den SVE sorgte Dennis Gehrken mit einem Kopfball nach einer Ecke erstmals für Gefahr (19.). Die SG blieb gefährlich, einmal zeigte Heessens Keeper Basti Müser sein Können, einmal verzog Netack nur knapp, dann vergab ein Bockum-Höveler leichtfertig aus kurzer Distanz.

Die Heessener hatten Probleme, sich nach vorne durchzuspielen, blieben aber nicht chancenlos. So zielte Wojtek Jurczyk bei einem Freistoß aus guter Position drüber (30.). Kris Hermann ließ sich schön freigespielt etwas zu weit abdrängen, traf gegen den Winkel verkürzenden Keeper nur das Außennetz (37.). Nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte ging es torlos in die Pause, auch weil Ümit Aydemir nach einem unglücklichen Flipperball im Mittelfeld mit einem geschickten Foulspiel den durchgebrochenen Carsten Edelkötter aufhielt. Er sah dafür die Gelbe Karte.

Nach dem Wechsel stand der SVE defensiver sicherer, die Räume für den Gegner waren enger. Abschlüsse verlagerten sich nun auf beiden Seiten in eine größere Entfernung. Daniel Siegesmund verzog knapp (46.), die SG scheiterte zweimal per Freistoß (49., 52.). Dann die entscheidende Szene:  Siegesmund schickte in der 56. Minute bei einem Konter Michael Schulte, der vergab noch im ersten Versuch allein vor dem Torwart, setzt gegen Mischa Faesing allerdings entschlossen nach und drückte das Leder über die Linie. Fünf Minuten später hatte Siegesmund Pech, als er mit seinem Schuss nur die Latte traf.

In der Schlussviertelstunde setzte die SG alles auf eine Karte, der SVE versuchte mit seinen letzten Kräften, die Null zu halten. Bockum-Hövel kam nochmal zu Chancen, zwei, dreimal wurde es richtig im Strafraum brenzlig, besonders als Christian Bsufka den Ball auf den Fuß bekam, aber zu lange zögerte, sodass Hermann noch einen Fuß dazwischenbekam. Die Heessener bekamen wiederum Räume zum Kontern, spielten jedoch zu hektisch und nahmen eigentlich auch zu wenig Zeit von der Uhr.

Doch am Ende sollte es reichen: Der SVE Heessen ist KREISPOKALSIEGER 2022.  Gemeinsam mit den Fans stimmte die Mannschaft die La Ola an und feierte erst ausgiebig am Platz und später noch lange nach der Rückkehr am Busch weiter.

Drei Wochen später stand für den SVE noch die Westfalenmeisterschaft in Kaiserau auf dem Programm. Etwas ersatzgeschwächt traten die Heessener zu dem Kleinfeldturnier der Kreispokalsieger Westfalens an. Stefan Gehrken feierte seine Pflichtspielpremiere, Alex Zorn gar sein Debüt für die Alten Herren. Der SVE hatte Lospech, sowohl der spätere Turniersieger SG Falkenhorst-Horsthausen als auch der Zweite TuS Jöllenbeck, gegen es gleich zum Auftakt eine 0:1-Niederlage setzte, fanden sich in der Heessener Gruppe wieder. Der SVE schaffte es bei hohen Temperaturen nicht, sein Potenzial abzurufen, und schied mit nur einem Sieg aus. Das Team war zunächst enttäuscht, stieß dann aber nochmal vor Ort auf das Erreichen der Endrunde an. Ziel ist es wiederzukommen.

Fotos vom Kreispokal gibt´s hier                              Fotos vom Westfalenpokal gibt´s hier

 

Bagges perfekter Einstand

SVE Heessen – Fortuna Walstedde 5:1 (2:1)

Die Alten Herren des SVE Heessen bleiben im Jahr 2022 ungeschlagen – und das sogar auf einem ungewöhnlichen Feld. Gegen Fortuna Walstedde zogen die Heessener ein Tor auf die 16er-Linie vor und spielten mit nur neun Feldspielern. Heessen gewann letztlich verdient mit 5:1. Die Gastgeber gingen auf dem matschigen Rasen am Busch mit dem ersten richtigen Angriff in Führung. Dennis Gehrken schickte Boris Baur in die Gasse, der legte von der Grundlinie quer in die Mitte, wo Daniel Pilawa zwar ein Luftloch schlug, aber Kevin Wolfertz aus dem Hintergrund verwandelte (6). Kurz darauf verfehlte der frei gespielte Christoph Greiß nur knapp das Ziel. Heessen bestimmte die Partie, musste auf dem kleinen Feld allerdings immer wieder auf Konter achten. So brachte Guido Wessel freistehend eine zu schnell werdende Hereingabe auf dem nassen Grund nicht unter Kontrolle. In der 20. Minute erhöhte der SVE: Dennis Gehrken schickte Michael Schulte hinter die Fortuna-Abwehr, und der blieb vor dem recht früh abtauchenden Keeper eiskalt. Den verdienten Vorsprung behauptete der Gastgeber allerdings nicht bis zur Halbzeit. Wessel zirkelte unmittelbar vor dem Pausenpfiff einen Freistoß um die Mauer ins Eck. Der Start in Durchgang zwei lief dann perfekt für den SVE – und für den eingewechselten Debütanten Marcel Baginski. Zwei Minuten waren gespielt, als sich Pilawa an der Mittellinie durchsetzte und Schulte vertikal bediente. Der passte von rechts scharf in die Mitte auf Bagge, der mit seinem ersten Ballkontakt bei den Alten Herren den Ball annahm und mit dem zweiten souverän versenkte. Auf der anderen Seite zielten die Walstedder aus guter Position drüber, waren aber vor allem darauf bedacht, nicht ein weiteres Gegentor zu kassieren. Das gelang bis in die Schlussphase. Dann setzte Heinrich Dann nach einem Freistoß von Baur von der linken Seite nach, spielte den Ball mit der Hacke von der Grundlinie in die Mitte, wo Pilawa nur einschieben brauchte (53.). Bei einem Konter wenig später verlagerte Christoph Greiß die Kugel von links zum rechts freistehenden Daniel Pilawa, der zum 5:1-Endstand traf. Pilawa tauchte zwar kurz vor dem Abpfiff noch mal frei vor dem Torwart auf, grätschte den Ball aber am Tor vorbei statt hinein.

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SVE macht „mit nem Doppelpass“ den VfL Bochum nass

VfL Bochum – SVE Heessen 0:6 (0:4)

Eine Auswärtsfahrt der besonderen Art unternahmen die Alten Herren des SVE Heessen. Sie traten im Schatten im Schatten des Ruhrstadions beim VfL Bochum und schenkte dem Teams des Bundesligisten gleich sechs Tore ein. Die Laune bei der Rückfahrt im von Daniel Pilawa gecharterten Bus, in dem auch einige Fans saßen, war perfekt.

Auf dem tollen Kunstrasen in Bochum ging der SVE schon nach wenigen Minuten in Führung. Wojtek Jurczyk wurde von Christian Ahlke über Außen geschickt, drang in den Strafraum ein und zielte erfolgreich mit etwas Mithilfe des Keepers aufs kurze Eck. Mit diesem Start nach Maß im Rücken übernahmen die Heessener die Kontrolle. Sie setzten den VfL immer wieder unter Druck, und die Bochumer leisteten sich Fehler. Die Ballgewinne wandelte der SVE einige Mal in gute Angriffe um. Auch die Tore ließen nicht auf sich warten, beim 2:0 war es wieder Jurczyk, der nach einer kurz abgewehrten Ecke, die Michael Schulte hereingebracht hatte, aus dem Hintergrund Volley traf. Beim 3:0 rannte Jurczyk nach einem Pass von Ahlke, den Dennis Gehrken nach einem Ballgewinn bediente hatte, alleine aufs Tor zu und legte quer auf den mitgelaufenen Schulte, der nur noch einschieben brauchte.

Jurczyk war nach der Pause wieder zur Stelle und erhöhte auf 4:0. Schulte bediente zuvor Ahlke, der die Kugel weiterleitete. Beim 5:0 schlug das Pressing der Heessener wieder zu. Dennis Gehrken setzte nach einem Rückpass auch den Torwart unter Druck und schob am Ende den Ball ins leere Tor. Der Schlusspunkt war Christoph Greiß vorbehalten, der erst zwei Bochumer austeigen ließ und aus 16 Metern das halbe Dutzend vollmachte, nachdem ihm Ahlke den Ball aufgelegt hatte.

Die Heessener nutzen die erfolgreiche Auswärtsfahrt noch zu ein paar Erinnerungsschnappschüssen am Stadion, ehe die Feier im Bus und anschließend beim Knobeln im Kappenbusch weiterging. 

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FINALE!!! - SVE gewinnt Elferkrimi im Pokal

Die Alten Herren des SVE Heessen stehen im Finale des Kreispokals. Sie gewannen einen echten Krimi dank Nervenstärke und der nötigen Portion Glück. Die Heessener setzten sich  gegen den TuS Wiescherhöfen mit 5:3 im Elfmeterschießen durch. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden, weil die Gastgeber am Busch nach 0:2-Rückstand in der letzten Sekunde zum Ausgleich kamen.

Wiescherhöfen übernahm von Beginn an die Kontrolle. Der SVE tat sich mit dem Gegenwind schwer, fand kaum Wege in die gegnerische Hälfte. Im ersten Spiel des Jahres haperte es auch noch an den Abläufen. So rollte eigentlich Angriff auf Angriff auf das Tor von Basti Müser. Oft eingreifen musste er allerdings nicht, weil die Heessener den TuS nach etwas unsortierten Anfangsminuten vom Tor fernhielten. Bei den Schüssen aufs Tor war Müser zur Stelle. Machtlos war er allerdings,in der 24. Minute, als die Gäste einen Freistoß von links scharf vor das Tor zogen. In der Mitte verlängerte David Wündisch den Ball ins Netz. Fünf Minuten später schlug sich die Eintracht selbst. Heessen bekam den Ball nicht hinten raus, irgendwann war die Kugel vor den Füßen von Daniel Pilawa an der Strafraumgrenze, doch der kam auf dem huckligen Geläuft ins Stolpern, Ümit Aydemir half aus, klärte im Gewühl jedoch zu kurz. Aus 20 Metern nahm dann Lahsen-Jamal Abbi unhaltbar Maß.
Der SVE kam wiederum nur selten nach vorne, hatte nur ein, zwei Abschlüsse. Das änderte sich nach der Pause, als durch den Seitenwechsel der Wind nun aufseiten der Gastgeber war. Schon in der 47. Minute erzielte Michael Schulte auf Vorarbeit von Christian Ahlke den Anschlusstreffer. Die Heessener waren nun am Drücker. Wenig später spielte Schulte Kapitän Dennis Gehrken frei, doch der schaffte es aus kurzer Distanz nicht, den Wiescherhöfener Torwart Tobias Harbach zu überwinden.
Kevin Wolfertz traf nach einer Flanke die Latte. Aufregung dann auf Heessener Seite: Kris Herrmann drang nach Gassenpass von Gehrken in den Strafraum ein, machte sich frei vor dem Keeper bereit zum Schuss - und wurde regelwidrig gelegt. Doch der Schiedsrichter gab weder Rot wegen Notbremse noch Elfmeter.
Nach etwas über einer Stunde verlor der SVE den Zug, leistete sich zu viele leichte Abspielfehler. Der TuS konnte sich besser befreien und hatte Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden.  Wündisch, der zuvor schon zweimal vorbeigeköpft hatte, verfehlte das Tor nach einem Alleingang noch gestört von Pilawa nur knapp. Kurz darauf hatte er Müser schon ausgespielt, traf aber nur das Außennetz. Heessen bekam in den letzten Minuten noch mal neue Luft. Schulte verzog nach einer Ecke aus spitzen Winkel nur knapp. Dann gab es eine letzte Ecke - und Chaos im TuS-Strafraum: Ein Wiescherhöfener bugsierte den Ball am Fünfer aufs eigene Tor. Harbach hielt glänzend, parierte mit dem Fuß auch den Nachschuss von Pilawa, doch der Ball prallte von einem Mitspieler ins Tor. 

Im Elfmeterschießen legten Kevin Wolfertz und Christian Ahlke für den SVE vor, dann hielt Basti Müser den Versuch des zweiten Wiescherhöfener Schützen. Tobias Pilgrimm, Daniel Pilawa und Michael Schulte brachten den Vorteil mit sicher verwandelten Schüssen ins Ziel.

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Missglückte "Generalprobe" für den Pokal (2021)

SVE Heessen - TuS Wiescherhöfen 1:2 (0:1) 


Die Erfolgserie der Alten Herren des SVE Heessen ist zu Ende gegangen. Durch ein unglückliches Tor kassierten die Heessener eine 1:2-Niederlage gegen den TuS Wiescherhöfen. Die Gäste holten sich am Busch damit Selbstvertrauen für das Pokalspiel beider Teams, dass im März kommenden Jahres stattfinden soll.
Der SVE, einmal mehr mit neuer Aufstellung brauchte einige Zeit, bis sich die Mannschaft gefunden hatte. So bekam der TuS, der viel Druck aufbaute, ein Übergewicht und Raum für seine Angriffe. Doch gegen die technisch starken Wiescherhöfener um die früheren Landesliga-Spieler David Wündisch, Alfred Koschel und Stefan Wünnemann und den aktuellen Co-Trainer Thorsten Berger hielt die Eintracht kämpferisch voll dagegen. Mit zunehmender Zeit fand sich der SVE auch spielerisch immer besser zurecht. Dennoch ging der Gast mit einer Führung in die Pause. Wündisch zog aus rund 20 Metern ab, der Ball flog genau in die Ecke (35.).
Die zweite Hälfte verlief dann von Beginn an recht ausgeglichen. Die Heessener kamen nach einer Stunde zum verdienten Ausgleich, als sich Daniel Pilawa auf Außen durchsetzte und Matthias Chrismann seine Hereingabe zum 1:1 verwertete. Wiescherhöfen hatte allerdings fünf Minuten später die Antwort parat. Tobias Bloßle schoss aus der Distanz und gab dem Ball eine für SVE-Keeper Bastian Müser unglückliche Flugbahn, sodass sich die Kugel unhaltbar hinter ihm ins Tor senkte. Die Gastgeber versuchten noch zum Ausgleich zu kommen, spielten bei ihren Möglichkeiten aber den letzten Pass zu ungenau oder ließen in Strafraumnähe die letzte Durchsetzungkraft vermissen, sodass es beim 2:1-Sieg des TuS blieb. "Es hätte genauso gut, anders ausgehen können", meinte Kapitän Dennis Gehrken. "Wir freuen uns auf das Pokalspiel", sieht er seine Mannschaft im März nicht chancenlos.

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