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Die Spielberichte werden von  Boris Baur geschrieben.

 

Missglückte "Generalprobe" für den Pokal

SVE Heessen - TuS Wiescherhöfen 1:2 (0:1)


Die Erfolgserie der Alten Herren des SVE Heessen ist zu Ende gegangen. Durch ein unglückliches Tor kassierten die Heessener eine 1:2-Niederlage gegen den TuS Wiescherhöfen. Die Gäste holten sich am Busch damit Selbstvertrauen für das Pokalspiel beider Teams, dass im März kommenden Jahres stattfinden soll.
Der SVE, einmal mehr mit neuer Aufstellung brauchte einige Zeit, bis sich die Mannschaft gefunden hatte. So bekam der TuS, der viel Druck aufbaute, ein Übergewicht und Raum für seine Angriffe. Doch gegen die technisch starken Wiescherhöfener um die früheren Landesliga-Spieler David Wündisch, Alfred Koschel und Stefan Wünnemann und den aktuellen Co-Trainer Thorsten Berger hielt die Eintracht kämpferisch voll dagegen. Mit zunehmender Zeit fand sich der SVE auch spielerisch immer besser zurecht. Dennoch ging der Gast mit einer Führung in die Pause. Wündisch zog aus rund 20 Metern ab, der Ball flog genau in die Ecke (35.).
Die zweite Hälfte verlief dann von Beginn an recht ausgeglichen. Die Heessener kamen nach einer Stunde zum verdienten Ausgleich, als sich Daniel Pilawa auf Außen durchsetzte und Matthias Chrismann seine Hereingabe zum 1:1 verwertete. Wiescherhöfen hatte allerdings fünf Minuten später die Antwort parat. Tobias Bloßle schoss aus der Distanz und gab dem Ball eine für SVE-Keeper Bastian Müser unglückliche Flugbahn, sodass sich die Kugel unhaltbar hinter ihm ins Tor senkte. Die Gastgeber versuchten noch zum Ausgleich zu kommen, spielten bei ihren Möglichkeiten aber den letzten Pass zu ungenau oder ließen in Strafraumnähe die letzte Durchsetzungkraft vermissen, sodass es beim 2:1-Sieg des TuS blieb. "Es hätte genauso gut, anders ausgehen können", meinte Kapitän Dennis Gehrken. "Wir freuen uns auf das Pokalspiel", sieht er seine Mannschaft im März nicht chancenlos.

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Serie mit Derbysieg ausgebaut


SVE Heessen - Yunus Emre HSV 3:1 (1:0)


Die Alten Herren des SVE Heessen setzen ihre Erfolgsserie auch im Derby fort. Das 3:1 war nicht nur hochverdient, sondern auch der dritte Sieg in Serie, ungeschlagen sind die Heessener nun schon fünf Partien.
Nach dem Offensivfeuerwerk beim 9:2 gegen Weddinghofen in der Woche zuvor, schalteten die Heessener auch gegen Yunus Emre gleich den Vorwärtsgang ein. Der SVE verzeichnete viele Ballgewinne, teilweise schon in der eigenen Hälfte. Diesmal agierten die Gastgeber am Busch aber etwas zu hektisch. Zwar markierte Matthias Chrismann mit einem schönen Freistoß-Schlenzer aus 20 Metern das frühe 1:0 bereits in der 13. Minuten – Lars Schwipp war zuvor gefoult worden –, doch die wirklich großen Möglichkeiten hatten die Heessener nicht. Gegen den Ortsrivalen griff der SVE zu schnell zum lange Ball in die Spitze, anstatt die Räume geduldiger zu bespielen. War der Ball erst einmal in den vorderen Reihen, spielten die Heessener oft ungenau oder zu kompliziert.
So hatte das diesmal von Max Fessler betreute Team zwar viel mehr vom Spiel, aber nur wenige Großchancen. Die Defensive stand im ersten Durchgang mit Ausnahme der letzten zehn Minuten, als Heessen ein wenig die Ordnung verlor, sicher. Nach dem Wechsel zeigten die Heessener, wie es auch gehen kann. Über viele Stationen lief der Ball aus der Abwehr hinaus nach vorne. Ehe Michael Schulte von der Seite flankte und Daniel Pilawa in der Mitte verwertete (49.).Im Gegensatz zum ersten Abschnitt war die Partie allerdings nun ausgeglichen. Yunus Emre kam öfters nach vorne, wurde aber meist wegverteidigt. Kevin Wolfertz, der erneut im Tor aushalf, bekam lange wenig zu tun. Als er aber gefordert war, war er zur Stelle, verkürzte geschickt gegen Adem Dogan den Winkel und klärte zur Ecke.Vorne boten sich dem SVE Räume, doch erneut fehlte es an der Präzision. So verpasste es der Gastgeber die Partie frühzeitig zu entscheiden. Es wurde trotz der Heessener Überlegenheit sogar nochmal eng, als die SVE-Abwehr den Ball zweimal eigentlich schon erobert hatte, aber direkt wieder verlor. Am Ende tauchte Dogan frei vor Wolfertz auf. Im Versuch noch zu retten, rannte Alex Friedrich den Gegner im Strafraum um (73.). Der Gefoulte verwandelte selbst zum 2:1.
Doch die Heessener hatten direkt die richtige Antwort. Friedrich verlagerte geschickt die Seite von links nach rechts. Kris Hermann spielte einen tollen Doppelpass mit Chrismann und markierte dann sein erstes Alten-Herren-Tor (76.). Kurz vor Schluss hatte Christian Lepper Pech, als er mit vollem Risiko aus 16 Metern abzog, der Ball gegen die Unterkante der Latte knallte und wieder ins Feld flog.
Letztlich blieb es beim 3:1, ein verdienter Sieg für die Heessener, der noch höher hätte ausfallen können. Insgesamt war es eine ordentliche Leistung des SVE.
 

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Kantersieg mit klitzekleinem Makel


SVE Heessen - VfK Weddinghofen 9:2 (5:1)


Einen fulminanten Sieg nach 80 Minuten und eine Niederlage in der Nachspielzeit war die Bilanz der Alten Herren des SVE gegen den VfK Weddinghofen.
Die Gäste waren kurzfristig für Vorhelm eingesprungen, das abgesagt hatte. Das Heft des Handelns nahmen aber gleich die Heessener in die Hand. Sie setzten den VfK mit einem guten Pressing unter Druck, erzwangen so Fehler oder fingen die aus der Not geborenen lange Bälle in der von Ümit Aydemir hervorragend organisierten Defensive locker ab. Schon nach zwölf Minuten lag der Ball das erste Mal im Tor der Gäste. Wojtek Jurczyk hatte sich durchgesetzt und in der Mitte Matthias Chrismann gefunden. Die Weddinghofener ließen dem SVE viel Platz im Mittelfeld, den dieser immer wieder zu neuen Angriffen nutzte. Weiter Chancen blieben aber zunächst ungenutzt. 
Das 2:0 fiel nach einer Ecke. Michael Schulte brachte sie scharf vor das Tor, Dennis Gehrken lief ein und köpfte alleingelassen ein (26.). Nun ging es Schlag auf Schlag. Beim 3:0 flankte Kris Hermann auf Michael Schulte. Dann luden die Gäste die Heessener zweimal zum Toreschießen ein: Erst setzte Schulte bei einem langen Ball von Hermann nach. Der VfK-Keeper schlug das Leder nach vorne, anstatt es im Strafraum aufzunehmen. Der Ball landete bei Chrismann, der aus rund 40 Metern ins verwaiste Tor traf (32.). Beim 5:0 in der 38. Minute eroberte Chrismann den Ball an der Außenlinie vom letzten Mann der Weddinghofener, der in ein völlig unnötiges Dribbling ging, statt zum Torwart zurückzuspielen. Chrismann rannte alleine aufs Tor zu und hob die Kugel geschickt über den Schlussmann. Zwischenzeitlich hatte auch der VfK getroffen. Nach einer Freistoßflanke kam Marcel Roth frei zum Kopfball und ließ Kevin Wolfertz im SVE-Kasten keine Abwehrchance (36.).
Nach dem Wechsel ging das Toreschießen munter weiter. Schulte bestrafte schon in der 45. Minute eine frühe Balleroberung zum 6:1, wobei er erneut eine Flanke von Hermann verwertete. Dennis Gehrken erhöhte aus 16 Metern mit einem platzierten Linksschuss auf 7:1. Zuvor hatten sich die Heessener einen verlorenen Ball kurz vor dem Sechzehner zurückgeholt und Schulte aufgelegt (50.). 
Beim 8:1 Chrismann brauchte mit dem Schienbein nur noch über die Linie drücken (57.) Dem Ganzen vorausgegangen war der vielleicht schönste Spielzug der Partie: Nachdem Gehrken und Boris Baur die Seite verlagerten, spielte Hermann mit Jurczyk Doppelpass und flankte in die Mitte. 
Der Schlusspunkt war dann ein Eigentor, nachdem Hermann wieder einmal einen Ball scharf hereingebracht hatte. Spielertrainer Mike Spitzer stand aber ganz in der Nähe, als Torschützen hatte ihn aber außer Schiedsrichter Dieter Bothe niemand gesehen. Auch Weddinghofen hatte im zweiten Durchgang ein Erfolgserlebnis. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke nahm Martin Steinhoff wunderschön aus 20 Metern Maß und traf genau in den Winkel (70.). Wolfertz war erneut machtlos, hatte aber zuvor aus kurzer Distanz stark pariert.

Die Verlängerung ging dann aber an Weddinghoffen. Denn als die letzten Heessener das Gelände zusperren wollten, waren noch immer drei Gästespieler gemütlich beim Bier in der Kabine. Vom SVE war keiner mehr da. Und die VfK-Akteure bewiesen Sportgeist, sprachen trotz der hohen Niederlage davon, dass das Spiel Spaß gemacht habe und forderten gleich eine Revanche. Ein rundum angenehmer Gegner.

 

SVE steht im Halbfinale

Kreispokal, Viertelfinale: SVE Heessen – TuRa Bergkamen 3:0 (0:0)

Die Alten Herren des SVE stehen im Halbfinale des Kreispokals. Nach einer konzentrierten Leistung schlugen sie Bergkamen verdient mit 3:0.

Die erste Hälfte spielte sich meist im Mittelfeld ab, beide Mannschaften wollten nicht zu viel riskieren und entwickelten so wenig Durchschlagskraft. Bergkamen gelang es zwischenzeitlich, etwas Druck aufbauen. Doch wirklich in Gefahr geriet die Heessener Defensive um Keeper Basti Müser, der das eine oder andere Mal sicher eingriff, allerdings nicht. Aufpassen musste die Eintracht allerdings auf die Standards der TuRaner, doch auch die überstand der Gastgeber ohne Gegentor

Auch nach dem Wechsel überließ der SVE dem Gegner den Spielaufbau, wollte so Räume für seine Angriffe haben. Hinten stand Heessen weiter sicher. In der 56. Minute ging der Gastgeber glücklich in Führung. Wojtek Jurczyk setzte sich auf Außen durch und versuchte von der Grundlinie in die Mitte zu flanken. TuRa-Keeper Manuel Gerbe lenkte sich den Ball aber irgendwie ins eigene Netz. Das Tor gab den Heessenern Auftrieb, die nun mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel gewannen. Vor dem 2:0 schickte Kevin Wolfertz aus dem Mittelfeld Michael Schulte auf die Reise, der eiskalt einschob (66.). Bei den Bergkamenern ließen die Kräfte nach. Matthias Chrismann verpasste das dritte Tor, bereitete dann aber das 3:0 vor, als er in der 71. Minute in den Strafraum eindrang und mustergültig Dennis Gehrken auflegte. TuRa traf am Abschluss noch nach einer Ecke die Latte, doch die Partie war entschieden.   

 

Heessener Chancenwucher

SVE Heessen – BV 09 Hamm 1:1 (1:0)

Zweites Spiel für die Heessener Alten Herren, zweites Mal gegen Schwarz-Gelb – wieder kein Sieg. Nach der Niederlage gegen den BVB verdiente sich der SVE das Unentschieden gegen den BVH aber redlich, war sogar über weite Strecken die bessere Mannschaft.

Besonders die Anfangsphase gehörte den Gastgebern im ersten Spiel am Busch. Die Heessener erspielten sich gute Chancen, nutzten diese aber nicht. So tauchte Matthias Chrismann frei vor dem 09er-Keeper auf, sein Lupfer ging aber vorbei. Heinrich Dann verfehlte dann nach Querpass von Chrismann aus kurzer Distanz das leere Tor und auch Kevin Wolfertz hatte kein Glück am Fuß. Der BVH zeigte dagegen das nötige Maß an Effektivität: Mit der ersten Möglichkeit traf der Gast nach etwa einer halben Stunde zur Führung. Martin Karcz, der ansonsten bei Daniel Pilawa in guten Händen war, hatte geflankt, der Ball erreichte den freistehenden Martin Slowik, der per Kopf vollendete. 

Nach dem Wechsel ließ der SVE nicht nach und belohnte sich mit dem Ausgleich. Chrismann wurde im Strafraum gefoult. Wojtek Jurzcyk verwandelte den Elfmeter. Chancen auf das Siegtor vergaben die Heessener allerdings. Auch die Nordener hatten im zweiten Durchgang ihre Aktionen. Bei der größten Möglichkeit lenkte Keeper Basti Müser einen Kopfball stark über die Latte.  

 

Niederlage im ersten Spiel

SVE Heessen – Borussia Dortmund 2:4 (1:0)

Während die Profis des BVB in Freiburg eine Pleite kassierten, reichte es für die Dortmunder Alten Herren zu einem Sieg beim SVE im Marienstadion. Dennoch war die Stimmung bei den Heessenern gut, war es doch das erste Spiel nach der langen Corona-Pause.

Wie schon in früheren Aufeinandertreffen präsentierte sich der BVB als starker Gegner. Die Dortmunder übernahmen so gleich die Kontrolle über das Spiel. Vor allem in punkto Ballsicherheit hatten die Schwarz-Gelben Vorteile. Das Geschehen spielte sich in der Heessener Hälfte ab, Trainer Mike Spitzer, der als Torwart aushalf, sah viele Schüsse auf sich zukommen. Doch die SVE-Abwehr hielt, und hin und wieder setzte der Gastgeber Nadelstiche. Es war eine unterhaltsame Partie. Kurz vor dem Pausenpfiff verwertete Matthias Chrismann einen der Konter zur überraschenden Führung, zuvor hat Christian Ahlke den Ball im Mittelfeld gewonnen und den Pass gespielt.

Dortmund schlug nach Wiederbeginn mit einem Doppelpack zurück (43., 45.). Doch die Heessener waren nun besser im Spiel. Ein Versuch von Chrismann wurde auf der Linie gerettet (47.), kurz darauf bediente Kapitän Dennis Gehrken Daniel Siegesmund, der zum 2:2 traf (49.). Sogar das 3:2 lag in der Luft, bei einer Dreifachchance in der Luft stand am Ende die Latte im Weg (57.). Bei warmen Temperaturen war nach einer Stunde eine Trinkpause fällig – und die brachte den SVE raus. Da war wohl etwas Falsches im „Pausentee“. Die Dortmunder wurden wieder überlegener und markierte schnell das 2:3 (63.). Während beim Gastgeber langsam die Kräfte nachließen, belagerte der BVB nun das Heessener Tor und kam eine Minute vor Schluss zum Treffer zum 2:4-Endstand.

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2020

Die Wurst schmeckt nach einem Sieg einfach besser

SVE Heessen - Fortuna Walstedde 4:0 (2:0)

Nicht nur das Rundherum stimmte, auch auf dem Platz ließ sich das erste Spiel des Jahres der Alten Herren des SVE Heessen gut an. "Das war ein gelungener Auftakt", bilanzierte Kapitän Dennis Gehrken nach dem 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Fortuna Walstedde. Nach dem überzeugenden Sieg schmeckte das von Toto Kron zu seinem 50. Geburtstag spendierte Grillgut und die Kaltgetränke doppelt lecker.

Obwohl es das erste Spiel auf dem Feld war und die Heessener erst einmal draußen trainiert hatte, war der Fußball ganz ordentlich anzusehen. Der Ball geriet zwar einige Male zu kurz oder zu ungenau, doch der SVE hatte die Partie und den Gegner im Griff. Dabei half auch der frühe Treffer von Christian Lepper, der Torschützenkönig der vergangenen drei Jahre schickte sich also nach nur wenigen Minuten auf Vorarbeit vno Daniel Pilawa an, seinen Titel zu verteidigen. Beinahe hätte Lepper sogar ein Kopfballtor erzielt, sein Versuch ging aber drüber. "Ich glaube, er hat schon im Sprung gelacht", meinte Gehrken zu dem seltenen Ereignis.
Die Eintracht war läuferisch und spielerisch die bessere Mannschaft, die defensiv stand gut - und vor der Pause gelang Kevin Wolfertz das 2:0. Markus Fessler hatte ihm aufgelegt.

Nach dem Wechsel spielten die Heessener ihren Stiefel weiter runter, geschickt ließen sie den Ball laufen und verdienten sich die weiteren Tore. Matthias Chrismann erhöhte nach Vorlage von Christian Ahlke auf 3:0, Daniel Pilawa traf zum 4:0-Endstand, diesmal hatte Chrismann aufgelegt. Fast wäre auch Toto Kron ein Treffer gelungen, der Schiedsrichter pfiff ihn allerdings wegen einer Abseitsstellung zurück. Der Unparteiische soll aber hinterher trotzdem eine Bratwurst bekommen haben. Gemeinsam mit den befreundeten Walsteddern eröffneten die Heessener im Anschluss dann die Saison auch neben dem Platz.

SVE: Müser - Aydemir, Fessler, Stork - Reis, Chr. Ahlke, Gehrken, Pilawa - Jurczyk, Wolfertz - Lepper;  Kron, Ousseily, Dann, Spitzer

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Mit Sieg in die Winterpause     letzter Bericht 2019

SVE Heessen – SV Westfalia Rhynern 3:1 (1:1)

Den alten Angstgegner Westfalia Rhynern hat der SVE zum Abschluss der Draußensaison geschlagen und verabschiedet sich guter Dinge in die Winterpause. Die Rhyneraner kamen mit Personalproblemen und nur zu zehnt zum Busch. Die Heessener zeigten Fairplay und liefen von Beginn an auch mit zehn Mann auf.

Dennoch hatte der SVE die Partie vom Start an im Griff. Kevin Wolfertz krönte die gute Anfangsleistung mit einem sehenswerten Treffer zum 1:0. Er traf aus 20 Metern in den rechten Winkel. Doch Rhynern zeigte sich eiskalt und markierte mit der ersten Aktion den Ausgleich. Der Schuss aus spitzem Winkel fällt aber wohl in die Kategorie haltbar. Es war die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste, die mit einer ordentlichen und vielbeinigen Defensiven allerdings danach den Kasten sauber hielten. Heessen hatte mehr Ballbesitz, agierte aber zu umständlich und ohne sinnvolle Bewegungen. Die Distanzschüsse waren eher eine Gefahr für Vögel als für den Gästekeeper. Die Partie verflachte, sodass das 2:1 von Matthias Chrismann, der zuvor unglücklich in Strafraumnähe agiert hatte, fast aus dem Nichts fiel.

Die Eintracht übernahm nach der Pause wieder die Kontrolle.  Auf dem glitschigen Platz wurde das Spiel aber immer schwerer. Heessen ließ weitere Möglichkeiten aus. „Wir hätten mehr draus machen müssen“, sagte Kapitän Dennis Gehrken. Am Ende war es Jurczyk mit einer schönen Einzelaktion, der den 3:1-Endstand herstellte und damit das letzte Feldtor des Jahres erzielte.