Spielberichte 2019  weitere Spielberichte gibt´s hier
Die Spielberichte werden von  Boris Baur geschrieben.

 

Mit Sieg in die Winterpause

SVE Heessen – SV Westfalia Rhynern 3:1 (1:1)

Den alten Angstgegner Westfalia Rhynern hat der SVE zum Abschluss der Draußensaison geschlagen und verabschiedet sich guter Dinge in die Winterpause. Die Rhyneraner kamen mit Personalproblemen und nur zu zehnt zum Busch. Die Heessener zeigten Fairplay und liefen von Beginn an auch mit zehn Mann auf.

Dennoch hatte der SVE die Partie vom Start an im Griff. Kevin Wolfertz krönte die gute Anfangsleistung mit einem sehenswerten Treffer zum 1:0. Er traf aus 20 Metern in den rechten Winkel. Doch Rhynern zeigte sich eiskalt und markierte mit der ersten Aktion den Ausgleich. Der Schuss aus spitzem Winkel fällt aber wohl in die Kategorie haltbar. Es war die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste, die mit einer ordentlichen und vielbeinigen Defensiven allerdings danach den Kasten sauber hielten. Heessen hatte mehr Ballbesitz, agierte aber zu umständlich und ohne sinnvolle Bewegungen. Die Distanzschüsse waren eher eine Gefahr für Vögel als für den Gästekeeper. Die Partie verflachte, sodass das 2:1 von Matthias Chrismann, der zuvor unglücklich in Strafraumnähe agiert hatte, fast aus dem Nichts fiel.

Die Eintracht übernahm nach der Pause wieder die Kontrolle.  Auf dem glitschigen Platz wurde das Spiel aber immer schwerer. Heessen ließ weitere Möglichkeiten aus. „Wir hätten mehr draus machen müssen“, sagte Kapitän Dennis Gehrken. Am Ende war es Jurczyk mit einer schönen Einzelaktion, der den 3:1-Endstand herstellte und damit das letzte Feldtor des Jahres erzielte.

 

Pipilica-Tor kostet SVE das Unentschieden

FC Pelkum – SVE Heessen 2:1 (0:1)

Nach dem 12:0 im Hinspiel fuhr der SVE Heessen guter Dinge in den Pelkumer Selbachpark. Doch schon vor dem Anpfiff war klar, dass war eine ganz andere Pelkumer Mannschaft, die ihm da gegenüberstand. Mit einigen Verstärkungen aus der Ersten wollte der FCP Revanche nehmen.

Dementsprechend erarbeitete sich der Gastgeber auch ein Übergewicht auf dem Spielfeld. Pelkum machte Druck, der SVE machte in der eigenen Hälfte die Räume eng und verlegte sich aufs Kontern. Rund um den Heessener Strafraum war zwar ein großes Hallo, weil der FCP zwischenzeitlich auch mal ein Powerplay aufzog, interessanterweise bekam Tim Fischer aber nahezu nichts zu tun. Die Versuche des Gastgebers flogen am Tor vorbei oder wurden von seinen Vordermännern geklärt. Höhepunkt: Ein FCP-Stürmer tauchte keine zwei Meter vor Fischer auf, doch anstatt den Ball lässig ins Netz zu schieben, schlug er ein Luftloch.

Die Heessener wiederum schafften es meist nicht, die Räume im Angriff zu bespielen. Gute Gelegenheiten erstickt so schon im Keim. Dann bewies aber Trainer Mike Spitzer ein gutes Händchen. Er wechselte in der 29. Minute Matthias Chrismann und Christian Ahlke, der sein AH-Debüt feierte, ein. Und keine 30 Sekunden später legte Ahlke nach einer Ecke für Chrismann auf, der zum 1:0 traf.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Pelkum drückte, Heessen verteidigte und traf bei seinen Kontern weiter die falschen Entscheidungen. Und zunächst stellte sich der Gastgeber auch weiterhin vor dem Tor zu blöd an. Beispiel: Freigespielt gelang einem Pelkumer aus 11 Metern nur ein Schüsschen, dass der für Fischer eingewechselte Tobias Pilgrimm nur aufnehmen brauchte. Nach einer Stunde glich der FCP allerdings doch aus. Thomas Wilczek startete ein Solo aus der eigenen Hälfte und schloss aus 20 Metern unhaltbar flach ins lange Eck ab. Wilczek ist mit sieben Toren übrigens bester Pelkumer Torschütze in der Kreisliga A. Zehn Minuten später legte sich Pilgrimm ein Ei ins Netz. Adrian Wilczek köpfte eine Flanke im Bogen aufs Tor, doch der Keeper verschätzte sich völlig, reagierte zu spät und boxte den Ball ins eigene Netz.

Der SVE probierte noch den Ausgleich zu erzielen. Daniel Pilawa stand zwei Minuten vor Schluss nach einer Flanke von Markus Fessler am langen Pfosten goldrichtig, doch im letzten Moment fischte ihm der Torwart die Kugel vom Kopf.

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Arbeitssieg


SV Drensteinfurt - SVE Heessen 0:2 (0:0)


Im Endspurt
der Freiluftsaison haben die Alten Herren des SVE den nächsten Erfolg eingefahren. Das 2:0 in Drensteinfurt gehört dabei in die Kategorie Arbeitssieg. "Wir haben gewonnen, aber richtig gut angestellt haben wir uns nicht", meinte Kapitän Dennis Gehrken.
Drensteinfurt war die deutlich ältere Mannschaft auf dem Feld, agierte im ersten Durchgang aber cleverer. Mit einfachen Fußball kamen die Gastgeber nach vorne, während sich die Heessener oft selbst im Weg standen und reichlich planlos agierten. Zu gefährlichen Abschlüssen führte
das letztlich auf beiden Seiten nicht.
Die Pausenansprache von Coach Mike Spitzer schien jedoch zu wirken, denn nach dem Wechsel agierte die Eintracht zielstrebiger.  Folgerichtig ging der Gast dann auch in Führung. Zunächst nutzte Daniel Pilawa einen Abpraller des Gegners zum 1:0 in der 46. Minute. Kevin Wolfertz scheiterte mit einem Kopfball unglücklich an der Latte, während Keeper Tobias Pilgrimm einen Distanzschuss stark entschärfte. In der 70. Minute nutzte Matthias Chrismann einen Ping-Pong-Ball zum 2:0. Der SVE hätte gegen kräftemäßig abbauende Drensteinfurter weitere Tore erzielen können, ging aber etwas leichtfertig mit seinen Gelegenheiten um. Pech hatte Chrismann, das ein Fallrückzieher nicht im Netz landete.

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Historischer Sieg

Westfalia Vorhelm – SVE Heessen 4:7 (2:5)

Die Alten Herren haben ihr vermutlich erstes 8-gegen-8-Spiel bestritten – und gewonnen. Auf dem etwas zu kleinen Kunstrasen-Platz in Vorhelm fand sich der Gast überraschend gut zurecht und gewann mit 7:4. Gespielt wurde ohne Schiedsrichter und ohne Abseits.

Im ersten Durchgang kontrollierte die Eintracht die Partie, ließ den Ball gut laufen und zeigte sich auch vor dem Tor gefährlich. Fünf Mal schlug die Kugel im Netz der Westfalia ein. Die Heessener steckten auch den frühen verletzungsbedingten Ausfall von Tim Fischer weg. Für ihn hütete Kevin Wolfertz das Tor, der eine starke Leistung zeigte. Die Vorhelmer kamen bis zur Pause auf zwei Treffer.

Nach dem Wechsel verlor der SVE durch seine Wechsel ein wenig an Schwung. Vorhelm wurde etwas stärker. Doch die Heessener hielten den Abstand konstant, was auch an den guten Paraden von Wolfertz lag. Am Ende hatten sich Wojtek Jurczyk, Sebastian Krothoff, Dennis Gehrken, Daniel Pilawa und Christian Lepper in die Torschützenliste eingetragen. Jurczyk sogar gleich dreimal.  „Das war spielerisch schon gut anzusehen“, freute sich Trainer Mike Spitzer.

 

Den Sieg nach Hause gebracht

TuS Uentrop - SVE Heessen 1:2 (0:2)

Nachdem SVE am Samstag noch in letzter Minute ein Erfolgserlebnis gegen den SSV Hamm durch die Hände geglitten war, fuhren die Heessener nun im Giesendahl einen verdienten Sieg ein.  Nur wegen zu vieler verpasster Gelegenheiten musste die Eintracht um diesen bis zum Ende zittern.

In der ersten Hälfte kontrollierten die Heessener das Spiel. Während Uentrop nicht zum Zug kam, setzten die Gäste ihre Spitzen Kevin Wolfertz und Wojtek Jurczyk gut in Szene. Schon nach acht Minuten legte Wolfertz für Jurczyk vor, doch der verzog. In der 16. Minute ging der SVE dann verdient in Führung. Dennis Gehrken leitete den Angriff ein, Wolfertz verlängerte per Kopf und Daniel Pilawa schiebt die Kugel ins rechte Eck. Nach einer knappen halben Stunde ließ Jurczyk das 2:0 für Heessen folgen. Gehrken hatte im Strafraum Auge bewiesen und zurückgelegt. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause, da die Gäste noch weitere Möglichkeiten ausließen.

Nach dem Wechsel kam der TuS besser in die Partie und übte von Beginn an Druck aus. Glücklich allerdings der Anschlusstreffer, als eine Ecke eher unbewusst von einem Uentroper über Keeper Tim Fischer abgefälscht wurde. Der SVE bekam nach den verletzungsbedingten Auswechslungen von Jurczyk und Wolfertz sein Offensivspiel nicht mehr richtig Schwung. Es fehlte die Entlastung. Doch die von Mike Spitzer dirigierte Abwehr hielt stand, weil der kämpferische Einsatz stimmte. Uentrop wurde nicht mehr wirklich gefährlich, währen der SVE seine Kontegelegenheiten nicht gut ausspielte.

 

Flutschfinger

SVE Heessen – SSV Hamm 2:3 (1:1)

In einem Spiel auf Augenhöhe kassierte der SVE eine unnötige Niederlage im Marienstadion. Drei Minuten vor Schluss glitt Keeper Tim Fischer eine harmlose Freistoßflanke zum Siegtreffer für die Südener durch die Finger.Beide Mannschaften spielten munter nach vorne. Die Gäste schlossen einen Konter zur 1:0-Führung ab. Den Ausgleich bereitete Dennis Gehrken für Christian Lepper vor, der schön Maß nahm. Mit dem 1:1 ging es leistungsgerecht in die Pause.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild, beide Teams im Vorwärtsgang. Doch während für den SVE meist am 16er Schluss war,  kam der SSV zu zwei dicken Chancen – die er  kläglich vergab. Dennoch gingen die Südener mit 2:1 durch Andy Haasz in Führung, der Jörg Osiewacz entwischte, nachdem die Heessener ihren Gegner am eigenen Strafraum gewähren ließen (48.). Doch die Eintracht schlug wieder zurück. Nachdem ein Halten an Fredy Oppotsch im Strafraum nicht geahndet wurde, war es kurz darauf Gehrken, der mit der Picke aus 16 Metern zum 2:2 traf. Wojtek Jurczyk hatte an der 16er-Grenze quergelegt. Oppotsch verpasste in der Folge die große Möglichkeit zum 3:2, als er freistehend aus elf Metern verzog. Als sich alle auf das gerechte Unentschieden eingestellt hatten, unterlief Fischer der folgenschwere Fauxpas bei einem Freistoß von der linken Seite.

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Zwei rote Tücher

Kreispokal: SG Massen – SVE Heessen 5:0 (3:0).

Die SG Massen bleibt das rote Tuch des SVE. Nachdem die erste Mannschaft gegen die Unnaer das Aufstiegsspiel und auch das Pokalspiel verloren hatte, strichen die Alten Herren im Kreispokal ebenfalls in der ersten Runde gegen die SGM die Segel. Der Sieg des Gastgebers war verdient, die Höhe hatte mit der größere Cleverness der Massener zu tun.

Gleich zu Beginn erlebte der SVE ein Deja-Vu vom Pokalspiel gegen Kaiserau (0:2). Schon nach einer Minute gerieten die Heessener in Rückstand, wieder hatte die Eintracht den Start verpennt. Die Führung spielte der SG in die Karten. Massen zog sich zurück, überließ dem SVE den Ball und lauerte auf Fehler und Räume. Die gab es durchaus, doch die Heessener verteidigten lange gut. Bis zur 23. Minute, als eine Ecke zur kurz geklärt wurde. Lars Moneke, der schon zum 1:0 getroffen hatte, schnappte sich am rechten Strafraumeck den Ball zog nach innen und nahm Maß zum zweiten Treffer. In der 31. Minute wurde der Stürmer aus der eigenen Hälfte geschickt, lief der SVE-Abwehr davon und netzte zum 3:0 ein. Auf der anderen Seite spielte sich der Gast zu oft an der tief gestaffelten Defensive des Gegners fest. Kevin Wolfertz und Christian Lepper hatten bei Schüssen Abschlusspech.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Heessen hatte den Ball, Massen machte die Räume zu. Der SG kam dabei die spielstarke Achse vom Mittelfeld entgegen, die die Partie kontrollierte. Heessen fand keine Lücken. In der 67. Minute tauchte Wojchiech Jurczyk plötzlich frei vor dem Tor auf, scheiterte aber am Keeper. Drei Minuten später konterte die SG eiskalt, Moneke war wieder zur Stelle und wurde damit zum zweiten roten Tuch für die Eintracht. Ein Fehler von Manfred Oppotsch tief in der eigenen Hälfte führte schließlich zum 5:0-Endstand.

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Ein Dutzend Tore? Ja, ein Dutzend Tore!

SVE Heessen – FC Pelkum 12:0 (9:0)

Einen der höchsten Siege seiner Alte-Herren-Geschichte hat der SVE gegen Pelkum eingefahren. 12:0 gewannen die Heessener gegen in jeder Phase unterlegene Gäste. Christian Lepper gelang der womöglich schnellste Hattrick überhaupt in lediglich fünf Minuten und markierte ebenfalls rekordverdächtige sechs Treffer. Und – auch wenn es blöd klingt – der Sieg hätte locker höher ausfallen können.

Wenn es den Begriff 2perfekter Start“ gibt, dann trifft er auf den Auftakt der Heessener zu. Keine Minute war gespielt, da schickte Olaf Wyludda aus der eigenen Hälfte Kevin Wolfertz gegen die schlafende Pelkumer Abwehr auf die Reise, der bewahrte vor dem Tor die Übersicht und bediente Christian Lepper – 1:0. Zwei Minuten später bespielte Dominik Otto den Raum gegen die aufgerückte und langsame FCP-Defensive und fand Wolfertz, der wieder für Lepper querlegte. Leppertoni also mit zwei Ballkontakten und zwei Toren. Und es ging so weiter. Vor dem 3:0 (5.) trieb Ümit Aydemir die Kugel nach vorne. Er wurde zwar gestoppt, doch Dennis Gehrken und Lepper spielten sich den Ball zu, bis Leppertoni aus 18 Metern mit dem Innenpfosten ins Tor traf. Kuriosum am Rande: Zu diesem Zeitpunkt hatte das zentrale Mittelfeld des SVE in Person von Andre Mintert und Boris Baur noch keinen! Ballkontakt.

Das 4:0 legte Lepper dann im Strafraum Dennis Gehrken auf (10.). Zuvor hatte Pelkum nach einer guten Einzelleistung Pech, als die Kugel vom Pfosten wieder ins Feld sprang. Beim 5:0 waren Mintert und Baur dann beteiligt: Mintert verlagerte das Spiel von links zu Baur auf rechts, der schickte Daniel Pilawa die rechte Seite entlang. Dessen Maßflanke beförderte schon wieder Lepper ins Tor (15.). Bei einer Lepper-Ecke verweigerte Pelkum dann die Abwehr, der eingelaufene Pilawa köpfte im Fünfer ein (17.). Das siebte Tor machte Wolfertz, der vorher noch mit einem 20-m-Schuss den FCP-Torwart zu einer Glanztat gezwungen hatte. Wyludda hatte Pilawa die Linie entlang geschickt, der brachte den Ball flach rein, wo Wolfertz ihn elegant ins lange Eck schnipselte (21.). Der schönste Treffer war das 8:0, als Pilawa die Flanke von Otto direkt nahm und in die Maschen versenkte (27.). Kurz darauf zielte Pilawa aus vier Metern ebensohoch drüber. Doch das Toreschießen vor dem Wechsel war noch nicht beendet. Denn beim 9:0 pennte Pelkum wieder kollektiv, Wyludda spielte über Abwehr und Mittelfeld, Lepper brauchte frei vor dem Tor nur einschieben.

Zur Pause stellten die Gäste endlich um und staffelten sich tiefer. Das machte es dem SVE etwas schwerer die Lücken zu finden. Chancen waren aber genug da. Ein Auszug: Aydemir trifft den Querbalken, Otto trifft die Latte und köpft später knapp vorbei, Spitzers Versuch wird zur Ecke gelenkt, Pilawa versucht eine Flanke, statt von halbrechts abzuziehen, Gehrken entscheidet sich frei vor dem Torwart für einen Fieldgoal-Versuch und Mintert verzieht nur knapp. Die erste Gelegenheit hatte aber Pelkum, traf aber erneut nur den Pfosten.

Tore fielen letztlich daher deutlich weniger als in Durchgang eins. Es dauerte sogar bis zur 65. Minute, ehe Baur Wyludda außen fand, dessen Flanke verwandelte Otto zu seinem Tor. Eine Minute danach lief Gehrken wieder alleine aufs Tor zu, traf nur den Pfosten, der Ball landete bei Lepper, der aus 16 Metern seinen sechsten Treffer markierte. Den Schlusspunkt setzte Pilawa zum 12:0, der nach Pass von Gehrken an seinem Gegenspieler vorbeizog und eiskalt in kurze Eck einschob.

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Spitzer trifft aus spitzem Winkel zum Sieg

SVE Heessen – SVF Herringen 3:2 (2:1)

Der SVE hat ein intensives Spiel gegen den SVF Herringen gewonnen. Mike Spitzer markierte in der Schlussphase aus spitzem Winkel den Siegertreffer, nachdem die Gäste eine 2:0-Führung der Eintracht aufgeholt hatten.

Die Heessener waren im ersten Durchgang auch dank der Windunterstützung klar überlegen. Folgerichtig ging der SVE in Führung Wojtek Jurczyk bereitete das 1:0 von Christian Lepper vor. Und hatte auch beim 2:0 die zündende Idee. Tobias Pilgrimm beförderte den Ball über Linie. Doch Herringen blieb über seine schnelle Stürmer – unter anderem Necati Bacak, einen der torgefährlichsten der abgelaufenen A-Liga-Saison – stets gefährlich. So kam es zu einem von Heinrich Dann verursachten Elfmeter, der vom Innenpfosten im Tor landete. Damit stand es zur Pause 2:1.

Nach dem Wechsel hatte Heessen nun selbst Probleme mit dem Wind. Der SVF verlegte sich auf ein einfaches Spiel mit langen Bällen. Das war erfolgreich: Ein Direktschuss führte das 2:2. SVE-Keeper Sebastian Müser hielt dann zunächst das Unentschieden fest, als er einen Kopfball über die Latte lenkte. Die Eintracht erarbeitete sich auch wieder Chancen, ließ die jedoch aus, ehe dann Mike Spitzer dann doch noch traf.

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Erstmals ohne Gegentor

Auf dem holprigen Geläuf beim SSV Hamm hat der SVE Heessen zum ersten Mal in dieser Saison zu Null gespielt. Zurecht, denn es war eine starke Abwehrleistung der Heessener, die kaum Chancen zuließen. Vorne war aber durchaus mehr möglich, auch wenn das Unentschieden nicht ungerecht war.

Mit kontrolliertem Spiel übernahm der SVE die Kontrolle über das Geschehen. Die Defensive eroberte viele Bälle weit vor der Gefahrenzone, nach vorne fehlte bei einigen Pässen nicht viel. Bei vier großen Möglichkeiten hätte der Führungstreffer allerdings fallen können. So zirkelte Andre Mintert von halbrechts einen Freistoß über die Mauer, der Südener Torwart lenkte die Kugel aber bravourös zur Ecke. Boris Baur traf nach einem abgewehrten Ball mit seiner Direktabnahme aus rund 25 Metern genau das Lattenkreuz. Daniel Pilawa köpfte nach einer schönen Flanke von Kevin Wolfertz vorbei. Wolfertz selbst wurde zweimal kurz vor dem Abschuss gebremst. Die größte Gelegenheit vergab aber Christian Lepper. Nachdem er und Wolfertz einen Ball am gegnerischen Strafraum gewonnen hatten, schloss er zu überhastet ab und verfehlte das Ziel deutlich. Auf der anderen Seite musste Tim Fischer nur einmal angreifen, als er nach einem langen Pass dem Stürmer im Strafraum das Leder wegfischte.

Im zweiten Durchgang verlief die Partie ausgeglichener. Die Heessener verloren im Mittelfeld den Zugriff, wodurch der SSV seine Stärken besser ausspielen konnte. Doch wirklich gefährlich wurde es nur selten, weil die Eintracht rund um den Sechzehner dicht machte. Die Abschlussversuche des Gegners liefen ins Leere. Nach vorne war das Spiel der Heessener auch nicht mehr so stringent, einige Gelegenheiten wurden auch etwas fahrlässig verbaselt. Mehrmals hatte der SVE Kontermöglichkeiten, fand aber nicht den Weg in den Strafraum. Entweder wurden die freien Mitspieler übersehen oder zu kompliziert gespielt. Die wenige Schüsse aufs Tor waren eine sichere Beute für den SSV-Keeper. So blieb es bis zum Ende beim 0:0.

 

SVE Heessen - Yunus Emre 2:2  (0:2)

Das erste Heessener Ortsderby für die Alten Herren des SVE nach langer Zeit endete am Busch 2:2. Die Eintracht holte dabei gegen Yunus Emre HSV einen selbstverschuldeten Rückstand auf. Nur wenige Minuten waren absolviert, als Debütant Alexander Friedrich an Höhe der Mittellinie ein Fehlpass unterlief. Yunus Emre schaltete schnell, spielte den Ball genau passend in die Gasse, wo weder Boris Baur oder Mario Reich noch Keeper Sascha Gutsche beim Schuss stören konnten. Die Partie verlief danach munter hin und her, dem gut aufgelegten SVE fehlte zunächst der letzte Pass und die Konsequenz beim Abschluss, den Gästen fehlte die Schnelligkeit im Angriff. Ein Missverständnis zwischen Aydemir Ümit und Gutsche bescherte Yunus Emre dann das zweite Tor. Aydemir verfehlte mit seinem Rückpass den aufgerückten Torwart - und der Gästestürmer musste nur noch einschieben. Kurz darauf hatte Heessen Glück, als beim Rempler vom Reich im Strafraum der Elfmeterpfiff ausblieb. Die Eintracht erholte sich schnell vom Rückschlag. Nach einer Ecke wurde ein Schuss von Reich von der Linie geklärt, im Anschluss brachten beide Nachschüsse nichts ein. Nach Pass von Markus Gerweler kam der Heber von Tobias Pilgrimm nicht rechtzeitig wieder runter. Weitere gute Gelegenheiten ließ der SVE aus. Nach dem Wechsel hatte Adem Dogan die große Chance zum 3:0, verfehlte nach einem Doppelpass das Tor nur knapp. Danach spielten bis auf wenige Ausnahmen nur noch die Hausherren. Doch das Tor wollte und wollte nicht fallen. Zwischenzeitlich hatten Friedrich und Pilgrimm die Latte getroffen . Dann hatte der SVE aber doch einmal Glück: Matthias Chrismann nahm seinen Gegenspieler am Strafraum den Ball ab und markierte das 1:

2. Kurz darauf wurde Dennis Gehrken vom Yunus-Torwart gelegt, doch der Pfiff blieb aus. Heessen verzweifelte langsam bei seinen Bemühungen, ein Tor zu erzielen. Doch dann bediente Chrismann in einer unübersichtlichen Szene Aydemir, der aus kurzer Distanz das 2:2 markierte. Zu mehr reichte es nicht, auch weil sich Schiedsrichter Hillerich Blank darin gefiel, mit allen Spielern und Betreuern zu diskutieren und das gesamte Spiel andauernd unterbrochen. Unter anderem schickte er Olaf Wyludda, den Mann an der Fahne, weg vom Feld.

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Pokalfight mitten im Sturmtief

SVE Heessen – Blau-Rot Billmerich 4:3 (1:0)

Ein Pokalspiel, das wirklich alles bot (außer gutes Wetter), entschied der SVE mit etwas Glück, aber letztlich verdient mit 4:3 für sich. Die Heessener verspielten dabei zunächst sogar eine 3:1-Führung, hatten am Ende jedoch noch einmal eine Antwort parat und zog in die zweite Runde ein.

Da die Heessener die Seitenwahl verloren, spielten sie zunächst gegen den starken Wind. Doch die Eintracht agierte geschickt, versucht den Ball in den Reihen zu halten und verzichtete auf ohnehin kaum sinnvolle lange Bälle. Die von Mario Reich organisierte Abwehr stand sicher, dahinter räumte Sascha Gutsche die wenigen Bälle, die durchkamen, ab. Billmerich hatte allerdings auch Probleme, bei dem Wind die Pässe richtig tu timen. Letztlich hatte der SVE sogar die gefährlicheren Szenen. Beim 1:0 spielte Dennis Gehrken Sebastian Krothoff frei, der durch die Beine des Torhüters einnetzte. Manfred Lang und Christian Lepper hätten erhöhen können, doch mit der 1:0-Pausenführung war das Eintracht-Lager zufrieden.Im Anschluss hatte der SVE Rückenwind und drängte auf die Vorentscheidung. Mehrfach kam es zu gefährlichen Szenen vor dem BRB-Tor. Doch erst ein kapitaler Fehler eines Billmerichers am eigenen Strafraum führte zum Tor. Lang eroberte den Ball, spielte zu Lepper, der eiskalt traf. Auf Vorlage von Lang verpasste Gehrken den dritten Treffer. Das Wetter wurde immer schlimmer, mittlerweile hatte es zu donnern begonnen und die Gäste fragten schon beim Schiedsrichter nach, wann er denn zu unterbrechen gedenke. Ein-, zweimal müsse es noch blitzen, meinte Schiri Hans Westerwinter. Zu allem Überfluss gelang Billmerich der Anschlusstreffer. Ausgehend von einem Abschlag waren die Gäste schnell nach vorne gekommen. Krothoffs Abwehr geriet zu kurz, Boris Baur konnte den Ball nicht mehr vor der Linie klären und landete mit ihm Netz (57.). Dann unterbrach Westerwinter die Partie. In der folgenden Viertelstunde flogen Dinge durch die Gegend, doch auf einmal war das Gewitter wieder vorbei. Der SVE erwischte einen Traumstart nach Wiederbeginn: Billmerich spielte den Ball fair zu Reich zurück, der außen zu Baur passte. Der beförderte die Kugel die Linie entlang zu Gehrken, der den Grätschen seiner Gegenspieler wie im Computerspiel auswich und auch vor dem Tor die Ruhe bewahrte – 3:1. Allerdings fanden die Heessener im zweiten Durchgang nicht mehr zu der Ordnung der ersten Hälfte zurück im Spiel ohne Ball. Das bestrafte der Gast, der erst den erneuten Anschluss markierte, und dann nach einer unsauberen Ballannahme von Heinrich Dann fünf Minuten vor Schluss sogar ausglich. Doch die Eintracht schlug zurück: Lang bekam einen langen Pass in den Lauf und behielt vor dem gegnerischen Torhüter die Übersicht, legte quer zu Lepper, der kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den 4:3-Siegtreffer erzielte, den Heessen über die Zeit brachte und damit das Elfmeterschießen vermied.

 

Gute Stimmung trotz Niederlage
 

Borussia Dortmund - SVE Heessen 5:2


Chrismann 2, Vorlage Gehrken 1

Zum Auftakt der Saison gastierten die Alten Herren des SVE Heessen bei Borussia Dortmund. Die BVB-Oldies hatten nicht nur bereits zwei Spiele absolviert, sie boten auch ein starkes Aufgebot mit Spielern, die früher Landesliga bis Regionalliga oder in Türkei gespielt hatten. Dementsprechend konnten die Heessener mit der 2:5 (1:2)-Niederlage gut leben, erhielten sie zudem sogar für ihren couragierten Auftritt ein Lob vom Gegner, der im Vorjahr nur ein Spiel gegen den MSV Duisburg verloren hat.
Zunächst hatte der SVE allerdings nichts zu bestellen auf dem Kunstrasen in Dortmund-Körne. Die Dortmunder kombinierten sich mit gutem Passspiel und starken Dribblings bis in den Sechzehner. Dann war jedoch beim überragenden Keeper Sebastian Müser Endstation, der auch im Eins-gegen-Eins Sieger blieb. Nach einer Viertelstunde war aber auch er geschalgen und der BVB markierte den überfälligen Führungstreffer.
Der SVE hatte sich mittlerweile allerdings vom Druck der Gastgeber befreit und startete eigene Angriffe. Beim Ausgleich halfen die Schwarz-Gelben in bester Manier wie die eigenen Profis gegen Augsburg mit. Matthias Chrismann erhielt völlig überraschend einen Freistoß vom Gegner zugespielt und netzte frei vor dem Tor eiskalt ein. Kurze Zeit später (25.) hätte Chrismann die Partie sogar auf den Kopf stellen können: Nach tollem Zuspiel von Dennis Gehrken traf er jedoch nur den Innenpfosten - den Nachschuss setzte Toto Kron (natürlich mit Schalke-(0:4)-Trikot unter der Eintracht-Kluft) aus spitzem Winkel neben das Tor.  Die spielstarken Dortmunder waren aber vorne weiter stets gefährlich. Beim 1:2 aus Heessener Sicht war dann auch eher der Zeitpunkt kurz vor der Pause ärgerlich. Der BVB hatte sich schön durchkombiniert, bis der Torschütze im Strafraum frei war. Ärgerlich war auch das 3:1, weil der Schiedsrichter die Dortmunder einen Freistoß an der eigenen Strafraumgrenze weit weg vom Tatort ausführen ließ, wodurch gleich drei Heessener aus dem Spiel waren. Zwei Vertikalpässe später war der Ball im Tor (vermutlich obendrein aus einer Abseitsposition). Der SVE gab sich aber nicht geschlagen, versuchte den BVB auch unter Druck zu setzen, womit der Gastgeber Probleme hatte. Glück hatte die Eintracht dann, als der Referee nach einem klaren Foul von Mario Reich im Sechzehner nicht pfiff und im Gegenzug Dennis Gehrken Chrismann bediente, der geschickt den Torwart aussteigen ließ (52.). Der SVE war dem Ausgleich nun nahe, vergab aber seine Chancen. Auf der Gegenseite führte dann ein Fehlpass von Boris Baur in der eigenen Hälfte zum 4:2 (60.). Das 5:2 fiel per Elfmeter nach Foul von Daniel Pilawa. Keeper Christian Sand, der in der zweiten Hälfte ein ebenfalls starkes Spiel und schöne Paraden zeigte, war bei allen Toren machtlos.

Neben den Torhütern und dem Torschützen ein Dank an Daniel Pilawa, Michael Schulte und Dominic Otto aus der dritten Mannschaft für Aushelfen und die nach Dortmund-Körne gekommenen Zuschauer für die Unterstützung.

Sand, Müser - Messner, M. Reich, Baur, Fessler - Gehrken, Gerweler, Kron, Otto - Schulte, Chrismann;
Dann, Pilawa

 

Mit einem "Nachwuchsteam" haben die Alten Herren des SVE Heessen das Hallenmasters der Ü32 gewonnen. In einem spannenden Turnier schlugen sie die gastgebende SG Bockum-Hövel mit 3:2.

Patti Bauer hatte sich um eine schlagkräftige Mannschaft gekümmert, wie schlagkräftig sollte sich aber erst im Verlauf des Turniers zeigen. Der SVE startete mit zwei Siegen gegen den Königsborner SV (3:1) und im Lokalderby gegen Yunus Emre (1:0), unterlag dann jedoch Beckom-Hövel unglücklich mit 0:1. Nach einem 4:1-Erfolg gegen den SV Afferde lagen die Heessener 2:0 in Führung, ehe sie die Partie in den letzten zwei Partien noch aus der Hand gaben und 2:3 verloren. Dennnoch reichte es als Dritter für den Einzug in die Zwischenrunde.
Dort wurde alles auf Null gestellt und die Eintracht erkämpfte sich ein 1:1 gegen Bockum-Hövel. Der 2:0-Sieg gegen den TuS Wiescherhöfen ebnete dann den Weg ins Halbfnale. Ein 4:2-Erfolg gegen das starke FSK Ahlen bedeutete die Endspielteilnahme, wo es wieder gegen Bockum-Hövel ging. Und aller guten Dinge sind drei: In einem packenden Finale gelang den "SVE-Youngstern" 30 Sekunden vor Schluss das Tor zum 3:2-Sieg und damit zum Turniergewinn. Anschließend wurde mit dem Wanderpokal ausgiebig gefeiert

stehen v.l.n.r. Sebastian Krothoff, Daniel Pilawa, Patrick Bauer, Michael Schulte, Sebastian Müser, Denis Gehrken, Christian Sand untere Reihe v.l.n.r Denis Steinke, Christian Ahlke, Matthias Chrismann