| Spielberichte 2017 | alle Spielberichte gibt´s hier |
| Die Spielberichte werden von Boris Baur geschrieben. | |
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Schöner Fight zum
Abschluss
SVE Heessen – SVF
Herringen 2:1 (1:1)
Das letzte Spiel
Die Herringer übernahmen zunächst auch vom Rückenwind begünstigt die Kontrolle. Die Heessener, die alle einsatzfähigen Leute zusammengetrommelt hatten, kamen nur schwer hinten raus. Doch die Verteidigung stand lange sicher. Sascha Gutsche bekam bei seinem ersten Einsatz in dieser Saison zunächst wenig zu tun, auch weil die Herringer in guten Situationen zu schlecht abschlossen. Einen Freistoß aus 16 Metern lenkte Gutsche stark zur Ecke. Doch nach 29 Minuten vor er machtlos, als der SVF einen schnellen Angriff durch Ibrahim Bozaci erfolgreich abschloss. Der Stürmer war ansonsten gut aufgehoben in den Händen von Abdellatif Quahi. Nach dem Rückstand schlug fast postwendend zurück.
Eine missglückte Hereingabe von Boris Baur erkämpfte
sich Lars Schwipp. Er schoss den Ball an die Latte, doc In der zweiten Hälfte setzte dann Hagel ein, der Platz wurde immer weicher. Zudem machten die Herringer weiter Druck, umso mehr, nachdem Christian Lepper das 2:1 erzielte hat. Die Heessener hatten den sich bietenden Raum einmal mehr genutzt. Markus Röser hatte einen Pass auf der rechten Seite verlängert. Lepper startete ein Solo und schlenzte die Kugel aus spitzem Winkel mit dem Außenriss ins lange Eck. Immer wieder versuchten sich die Heessener in Kontern. Mal agierten sie zu ungenau, mal pfiff der Schiedsrichter zu Unrecht Abseits. Einmal wurde Lepper an der Strafraumkante rotwürdig gestoppt, die Partie lief überraschend weiter. Da vorne das dritte
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Leppertoni und die Jagd nach dem
Torrekord
SVE Heessen - Fortuna Walstedde
3:1 (3:0)
Hätte wenn und aber. Im Pokalspiel gegen
Bausenhagen schraubte Christian Lepper sein Torkonto auf 15
Treffer, gegen Fortuna Walstedde hatte er nun Chancen auf 20
aufzustocken, um den AH-Rekord von Siggi Maack zu brechen. Die
Chance dazu hätte er gegen Fortuna Walstedde gehabt, wenn er
seine Möglichkeiten konsequenter genutzt hätte - hat er aber
nicht. Lepper begnügte sich mit zwei Toren. Zusammen mit dem
Treffer von Sebastian Krothoff reichte es aber zu einem
verdienten 3:1-Erfolg gegen Fortuna Walstedde.
Trotz des vielen Regens war der Rasen am
Busch erstaunlich gut zu bespielen und das nutzten die Heessener
gerne zu langen Ballstafetten. Eine schöne Einzelaktion von
Lepper sorgte dann für das frühe 1:0 nach nur vier Minuten. Von
links zog er nach innen und schlenzte das Leder am verdutzten
Keeper vorbei ins Netz. Eine Minute später hatte der SVE Glück,
Walstedde kombinierte sich durch, Guido Wessel schob im
Strafraum stehend ein, doch er stand ganz knapp im Abseits. Es
war allerdings auch die einzige gefährliche Situation, die der
SVE zu überstehen hatte. Die Heessener Defensive hatte die
Partie im Griff und erarbeitete sich die vorne Chancen. Nach
einem frühen Ballgewinn steckte Jörg Osiewacz zu Krothoff durch,
der zum 2:0 traf (18.). Lepper schob auf Pass von Boris Baur
freistehend am Tor vorbei, Krothoff vergab zwei
Schussmöglichkeiten aus kurzer Distanz, verfehlte zudem die
Hereingabe von Andre Mintert. Die Heessener spielten immer
wieder geschickt nach vorne, waren aber auch bei
Schnellangriffen gefährlich. Nach einer halben Stunde nutzte
Lepper die Vorlage von Krothoff zum 3:0.
Die Pause brachte aber einen Bruch ins
Spiel der Heessener, die Abstände wurden zu groß, die Bälle
waren zu schnell weg. Walstedde hatte es dadurch leicht ins
Spiel zu kommen. Viel zu tun bekam SVE-Keeper Tim Fischer
allerdings nicht, dafür spielte die Fortuna den letzten Ball zu
unpräzise. Defensiv aufmerksam waren die Heessener weiterhin.
Letztlich besaß der Gastgeber weiter die größeren Chancen, auch
wenn sie nicht so schön heruasgespielt waren. Mintert wollte
uneigennützig Lepper bedienen, doch der verpasste knapp. Beim
Querpass von Mario Reich verkürzte der Torwart gut den Winkel,
klärte so Leppers Versuch. Tor Nummer 18 wollte Leppertoni
einfach nicht gelingen. Auch vor dem Torwart verfehlte er
zweimal seine Chance. Die größte Möglichkeit vergab aber Siggi
Maack. Der alleine auf den Keeper zurannte, am Ende kam jedoch
nur ein Rückpass direkt in den Fuß des Schlussmanns dabei raus.
So waren es die Walstedder, die in der zweiten Hälfte als
Einzige jubeln durften. Eine Flanke von der rechten Seite -
begünstigt von den vielen Löchern der Heessener - köpfte Carsten
Surmann sehenswert ins Netz.
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Zweite
Runde erreicht |
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Erst nach
drei Gegentoren mitgespielt |
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Führung,
Rückstand, Sieg bei Walter-Wetter am Busch |
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Mit „geilem Spiel“ aus der Sommerpause SV Hilbeck – SVE Heessen 2:2 (2:1) Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte lieferte sich die AH des SVE mit Hilbeck ein packendes Spiel, in dem die Heessener den Sieg durchaus verdient gehabt hätten. Doch der Schiedsrichter hatte wohl etwas dagegen. Der SVE begrüßte die Debütanten Markus Broch und Tobias Brinkmann in seinen Reihen, zudem feierte Nedzat Bajric nach langer Verletzungspause sein Comeback. Zunächst waren es aber die Gastgeber, die den Ton angaben. Bei den Heessenern passten zunächst die Abstände nicht, der SVH hatte Platz zu spielen. Dementsprechend fiel das 1:0 nicht unverdient, aber die Stolpervorlage auf „Else“ Niggemeier war sicherlich nicht beabsichtigt. Der ehemalige Landesliga-Spieler drehte sich im Strafraum und schoss unhaltbar ein. Der SVE meldete sich aber zurück. Vom eigenen Strafraum spielten die Heessener über Andre Mintert, Markus Gerweler und Boris Baur nach vorne. Dominic Otto nahm auf der linken Seite Tempo auf und bediente mustergültig Michael Schulte in der Mitte. Die Freude währte aber nur kurz. Bei einem Freistoß stand Niggemeier im Abseits spielte quer und der Ball war im Tor. Die Pfeife blieb stumm, zum Ärger der Heessener. Insgesamt war Hilbeck im ersten Durchgang besser, auch wenn der SVE durch Baur, Broch und Otto seine Chancen hatte. Meist wurde aber genau auf den Torwart gezielt. Der Ball war aber oft zu schnell weg, die Defensive dadurch ungeordnet. Nach dem Wechsel fand der SVE aber immer besser ins Spiel. Die Bälle wurden jetzt behauptet und liefen besser in den eigenen Reihen. Wie schon der erste Ausgleich war auch das 2:2 toll herausgespielt. Am Ende bediente Brinkmann Markus Gerweler in der Mitte, der flach einnetzte. Heessen hatte das Spiel nun im Griff, fuhr immer wieder Angriffe, auch wenn die Hilbecker ebenfalls gefährlich blieben. Dann fiel das 3:2 für den Gast. Bajric legte die Flanke von Mintert quer auf Brock, der mit der Hacke einnetzte. Aus völlig unerfindlichen Gründen zeigte der Schiedsrichter aber Abseits an – und gab in der Folge dem meckernden Schulte glatt Rot., was später in Gelb-Rot revidiert wurde. Heessen also nun rund 20 Minuten in Unterzahl. Doch davon war nichts zu merken. Im Gegenteil: Die Chancen hatte der SVE. Brocks Versuch aus dem Gewühl wurde auf der Linie geklärt. Brinkmann und Broch schlossen gute Kontermöglichkeiten zu überhastet ab. Daher stand es zum Abpfiff 2:2. Und es bleibt das Fazit von Jörg Osiewacz: „Danke Jungs, war ein geiles Spiel.“ |
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Alle
Farben |
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Die Alten Herren des SVE Heessen haben ein ganz besonderes Auswärtsspiel bestritten. Sie besuchten den früheren Eintracht-Spieler Peter Piebrock in Göttingen und spielten gegen seinen Verein, den SVW. Viel Zeit hatten die beiden Mannschaften für die Planung aufgewendet, schließlich wollten die Heessener in der 200 Kilometer entfernten Stadt nordöstlich von Kassel übernachten. Die Göttinger empfahlen ein Hotel, holten ihre Gäste dort ab, brachten sie zum Platz und kümmerten sich dort auch anschließend um die Verpflegung. Auf dem Feld gaben die Gastgeber aber den Ton an und gewannen verdient 4:0. Der SVE war zwar mit rund 20 AH-Mitgliedern angereist, davon waren allerdings auch einige nur als Schlachtenbummler unterwegs. Auch die jüngeren Spieler fehlten bei der weiten Anreise, so dass die Heessener nur eine hohe Ü40 aufgeboten hatten. Wichtiger war aber eh der gesellige Teil des Ausflugs. Die Göttinger hatten nach dem Spiel den Grill angeworfen, so dass alle gemütlich bei Bier und Steak zusammensitzen und quatschen konnten. Danach ging es in eine Kneipe eines AH-Mitglied der Gastgeber. Auch dort verstanden sich die Gegner auf dem Patz super. Und da die Heessener zum Feiern gekommen waren, ging es zum Abschluss noch in die Disco. Auf der Rückfahrt mit dem Vereinsbulli wurde auch noch die eine oder andere Flasche Bier geleert. Bilder gibt es auf der Meckerseite (Intern) |
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Führung verspielt VfK Weddinghofen – SVE Heessen 2:1 (0:0) Nach einigem Hin und Her bezüglich des Personal trat der SVE mit 14 Spielern in Weddinghofen an. Markus Kemper half spontan aus, Manni Lang und Markus Röser kamen etwas später, Michael Schulte stand im Tor. Letzterer sollte für das Endergebnis noch eine wichtige Rolle spielen. Die Heessener starteten gut in Partie, standen zunächst hinten sicher und fanden auch Wege nach vorne. Zweimal setzten sie sich über die linke Außenbahn durch, den Querpass zu Christian Lepper beförderten Heinrich Dann und Markus Kemper aber leicht in den Rücken des Stürmers, der so nicht zum Abschluss kam. Schüsse von Andre Mintert und Dominik Otto verfehlten das Ziel. Doch schon in dieser Phase verloren die Gäste die Kontrolle über die Partie. Der VfK nutzte die großen Räume im Mittelfeld, spielte sich über Außen nach vorne. Lediglich Abschlüsse blieben aus. Die wenigen wehrte Schulte sicher ab. Ein Ball rollte knapp am Pfosten vorbei. Nach dem Wechsel fand der SVE zwar die Ordnung wieder, fand aber lange keine Wege mehr nach vorne. Die Partie plätscherte so vor sich hin, bis Mario Reich alle wieder aufweckte. Allerdings wäre das fast nach hinten losgegangen: Reich spielte einem Weddinghofener einen Ball am Strafraum in den Fuß, doch Mintert klärte noch in höchster Not. Kurz darauf war Schulte im eins-gegen-eins zur Stelle, der Nachschuss flog vorbei. Die Heessener hatten durch Lang, Otto und Toto Kron Abschlüsse, es fehlte jedoch Zielwasser. Pässe in die Gasse auf Kemper, Boris Baur und Dann verfehlten nur knapp ihr Ziel. In der 69. Minute kombinierte sich der Gast dann erst in und anschließend auch im Strafraum. Irgendwann lag der Ball bei Ümit Aydemir, der erfolgreich aus 14 Metern zum 1:0 Maß nahm. Die Führung währte nur kurz: Der ansonsten defensiv starke Dann verlor seinen Gegenspieler einen Moment aus den Augen, der bekam den Pass in den Lauf und überwand Schulte (72.). War der Ausgleich noch leistungsgerecht, entschied Weddinghofen wenige Minuten vor Schluss die Partie sogar noch zu seinen Gunsten. Baur verlor auf der rechten Abwehrseite ein Laufduell, die Flanke wollte Schulte abfangen, verschätzte sich aber. Der VfK-Stürmer war eher am Ball, sein Kopfball kullerte ins leere Tor. |
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Zum ersten Mal trat die Ü 50 zu einem
offiziellen Spiel an.
Aufgrund von Sperren, Verletzungen und
anderen
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Langsam wird es unheimlich SVE Heessen – SG Bockum-Hövel 4:3 (3:1) Christian Lepper marschiert mit großen Schritten Richtung Torjägerkanone. Gegen Bockum-Hövel schnürte er sogar einen Dreierpack und bereitete das vierte Tor von Sebastian Krothoff vor. Spannend machte die Partie, die beim Stand von 4:1 schon entschieden schien, Erbakan Altunyay mit einer eigenwilligen Parade. Die Zu Beginn der zweiten Hälfte leistete sich die SG viele Fehlpässe. Nach einem davon bediente Gerweler durch die Gasse Lepper – 4:1 (39.). Doch anschließend ruhte sich der SVE bei heißen Temperaturen etwas zu sehr auf dem Vorsprung aus. Schelle verkürzte vom rechten Strafraumeck zum 4:2, und dann traf auch noch Peter Chojka. Keeper Altunyay lenkte den Distanzschuss von der linken Seite artistisch ins eigene Netz. So wurde es noch einmal spannend, zumal vorne Krothoff zwei Hundertprozenter liegen ließ. Erst schloss er völlig blank aus 16 Metern überhastet ab, dann blieb er alleine am letzten Mann hängen. Zu guter Letzt war es Altunyay der den Sieg festhielt, einen Chojka-Freistoß aus 20 Metern fischte er aus dem Eck und machte seinen Fehler beim 4:3 somit wieder gut. |
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Doch noch den Torriecher bewiesen BV 09 Hamm – SVE Heessen 1:2 (0:1) Zweimal wollte der Ball dann doch ins Tor, Chancen waren für sechs oder sieben Treffer da. Christian Lepper schießt den SVE zum 2:1-Sieg am Nordendamm. Der SVE tat sich aber gegen den BVH zunächst schwer. Die Abstimmung in der Defensive passte nicht, die Gastgeber rannten so mit Raum auf den Strafraum zu. Die Schüsse waren aber bei den ersten Versuchen zu ungefährlich. Das änderte sich, als Tim Koslowski nach etwa eine Viertelstunde eine Flanke volley nahm und das Leder neben dem Pfosten einschlug. Nach dem 0:1 wachte der SVE langsam auf. Patti Bauer gab den ersten Schuss ab, sein Versuch aus 20 Metern lenkte der BVH-Torhüter zur Ecke. Im Anschluss übernahmen die Heessener das Geschehen. Lepper und Andre Mintert zielten zu ungenau aus der Distanz. Toto Kron drang zweimal von Außen in den Strafraum ein, fand aber keinen Abnehmer. Boris Baur verfehlte nach Kron-Vorlage aus elf Metern den Pfosten nur knapp. So ging der BVH mit einer glücklichen Führung in die Pause. Als Lepper kurz nach dem Wechsel nach einem Pass von Baur frei vor dem Keeper den Ball am Tor vorbeischob, sah es fast so aus, als ob die Heessener das Tor nicht mehr treffen sollten. Dann kam ein Einwurf von Jörg Osiewacz. Baur drehte sich um seinen Gegenspieler, blieb an dessen Fuß hängen und erhielt den Elfmeter. Diesmal traf Lepper souverän. Das Spiel wog nun hin und her. Der BVH bekam seine Chance, doch auch der SVE hatte viele gefährliche Szenen, verpasste aber oft den letzten Pass. Drei Minuten vor Schluss schickte Markus Gerweler Toto Kron auf die Reise, der stark den Ball behauptete und auf Lepper querlegte. Der Goalgetter ließ sich die Gelegenheit zum Siegtreffer nicht entgehen. |
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Leppers Traumtor erlegt die HSV SVE Heessen – Hammer SpVg 3:1 (1:0) Innerhalb von vier Tage traf der SVE auf die beiden Altherren-Mannschaften der Oberliga-Vereine Rhynern und Hammer SpVg. Der 0:2-Niederlage bei der Westfalia mit vielen angeschlagenen Spielern folgte mit einer etwas besser aufgestellten Mannschaft eine starke Leistung und ein verdienter Sieg gegen die HSV. Die Gäste aus dem Hammer Osten hatten ordentlich Offensivkraft aufgeboten. Unter anderem kickten Regionalliga-Spieler Ferhat Cerci und Oberligastürmer Sebastian Brzezon mit. Beide waren aber fast immer bei Freddy Oppotsch und Charly Aydemir in guten Händen. Der SVE überließ dem Gegner das Feld und konzentrierte sich auf eine engmaschige Defensive und Konter. Die Hammer kamen so zu ersten Abschlüssen, die jedoch beim „neuen“ Torwart Erbakan Altunyay keine Probleme verursachten. Langsam fand aber auch der Gastgeber den Weg nach vorne. Christian Lepper gab zwei erste Schüsse ab. Kurz darauf war er nach einem schönen Spielzug auf der linken Seite durchgebrochen. Erst im Strafraum hielten ihn zwei Hammer auf. Der Ball landete aber bei Sebastian Krothoff, der das Leder ins Tor schlenzte (18.). Danach hatten die Heessener zweimal Glück. Ein abgefälschter Versuch landete an der Latte, eine Ecke – ebenfalls abgefälscht – köpfte Boris Baur am Pfosten von der Linie. Auch nach dem Wechsel änderte sich nicht viel an der Partie. Die HSV hatte den Ball, der SVE verteidigte sicher – und legte schnell ein Tor nach. Christian Lepper hielt den Fuß in ein verunglücktes Schüsschen von Andre Mintert und erzielte das 2:0 (39.). Die Gäste gaben nicht auf, verkürzten nach einer Bogenlampe, die der wegrutschende Altunyay nach vorne abprallen ließ, durch einen Abstauber (55.). In dieser Phase verpassten die Heessener mit Kontern das Spiel zu entscheiden. Lepper, Krothoff und Otto brachten den Ball nicht im Tor unter. Letztlich machte Lepper dann aber fünf Minuten vor Schluss mit einem Traumtor alles klar. Eine Maßflanke von Manni Lang zimmerte er volley in die Maschen. Brezon verpasste frei vor dem Tor noch das 3:2, dann war Schluss. |
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Was für gruselige Tore |
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Abwehrschlacht wird nicht belohnt TuS Uentrop – SVE Heessen 1:0 (1:0) Mit einer absoluten Rumpfzwölf trat der SVE im Giesendahl an. Gleich vier U50-Spieler waren mit dabei. Dazu schied Markus Gerweler mit Wadenproblemen nach 20 Minuten ab. Was blieb, war eine Abwehrschlacht, bei der Uentrop seine Chance nicht nutzte, die Heessener aber besonders in der zweiten Hälfte kämpferisch voll überzeugten. Uentrop war läuferisch besser aufgestellt und kontrollierte so das Spiel. Heessen bekam zunächst nicht die Defensive geschlossen, so dass der TuS immer wieder zu Abschlüssen kam. Die waren allerdings eine sichere Beute für Tim Fischer. Das Tor lag letztlich allerdings in der Luft, weil die Gäste in erstem Durchgang die letzten Meter nicht machten. Entlastung gab es zudem nahezu nicht, da Siggi Maack und Christian Lepper spätestens nach der Gerweler-Auswechslung in der Luft hangen. Nach rund 20 Minuten ging Uentrop dann auch in Führung. Die dritte Flanke in Folge, die in den Strafraum segelte, fand einen Gastgeber, der frei aus elf Metern einschob. Anschließend änderte sich wenig am Spiel. Uentrop drückte, Heessener verteidigte. Ein zweites Tor wäre nicht unverdient gewesen. So verlief auch die zweite Hälfte. Doch der SVE schloss die Räume nun meist besser. Fast immer war ein Mitspieler zum Helfen da. Daher waren wirkliche Chancen zwar vorhanden, aber deutlich seltener – und aus der Distanz waren die Uentroper Schussversuche ein Trauerspiel. Die Pässe in die Gasse flogen fast immer zu weit. Dazu stand der TuS wie schon in Durchgang eins viel zu oft abseits. So blieb der Lucky Punch für den SVE immer möglich Die Gäste suchten ihr Heil in Kontern, hatten aber oft zu weite Wege vor sich. Wirklich erwähnenswert waren nach vorne nur wenige Szenen aus Heessener Sicht – in beiden Hälften. Christian Lepper, der eine Art einsame Spitze spielte, blieb zweimal am letzten Mann hängen. Boris Baur verstolperte die größten Chancen nach einem Pass von Lepper frei an der Strafraumgrenze. Und ein schöner Doppelpass von Lepper und „dem rechten Läufer“ Christian Tirgs pfiff der Schiedsrichter völlig falsch wegen Abseits ab. Lepper war unbedrängt von rechts in den Strafraum gedrängt und hätten einen guten Abschluss gehabt. Letztlich ging die erste Niederlage der Heessener aber doch in Ordnung. |
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Dreifache Führung
reicht nicht |
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„Geiler Auftakt“ – oder wie Fahrradfahren Einen glatten
4:0-Erfolg feierte der SVE Heessen im ersten Spiel des Jahres bei
der SpVgg Dolberg. Dabei hatten die Heessener erst einmal unter
freiem Himmel und mit dem richtigen Ball trainiert. Fußball ist also
wie Fahrradfahren – man verlernt es nicht. Der SVE hatte
beim Nachbarn von Beginn an das Heft in der Hand. Schon nach fünf
Minuten wurde das bei einer Ecke Jörg Osiewacz belohnt. Christian
Lepper machte den Ball von der Grundlinie wieder scharf. Das
Spielgerät landete bei Toto Kron, der nur noch den
Fuß hinhalten musste. Die Heessener waren weiter spielbestimmend.
Nur sieben Minuten später erhöhte Markus Gerweler, der sich Freiraum
verschaffte, mit Michael Schulte einen Doppelpass spielte und am
Ende der schönen Aktion die Kugel über den SpVgg-Keeper lupfte.
Schulte selbst wurde nach einer Flanke von Dominik Otto ein Tor
wegen Abseits aberkannt (30.).
An die gute erste Hälfte knüpften die Gäste allerdings nicht mehr an. Die Anspielstationen fehlten, die Bälle wurden oft nur aus der Abwehr herausgeschlagen. Gefahr konnte Dolberg aber nicht erzeugen. Das 3:0 für den SVE leitete Toto Kron mit einer Balleroberung ein. Er spielte nach Außen zu Lars Schwipp, der Tempo aufnahm und Christian Lepper bediente, der den Treffer erzielte (64.). Sechs Minuten danach schnürte Leppertoni einen Doppelpack. Er zimmerte den Ball von der Strafraumgrenze direkt ins Netz. „So was habe ich bei den Alten Herren noch nicht gesehen“, staunte Toto Kron. Vorausgegangen war allerdings eine rüde Attacke von hinten gegen Dominik Otto, für die der Dolberger die Rote Karte sah. |