Spielberichte 2015
Die Spielberichte werden von Boris Baur und Torsten Kron geschrieben.
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Torhüter, äääh Torjäger Gutsche
SVE Heessen - SSV Hamm 2:2 (0:2)
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Unnötige Zitterpartie am Ende SVE Heessen – SG Bockum-Hövel 3:2 (1:0). Beinahe hätte der SVE Heessen noch eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben. In den letzten Minuten kassierte der Gastgeber am Busch zwei Gegentreffer, brachte die knappe Führung aber noch nach Hause. Mit dem ersten Angriff gingen die Heessener in Führung. Olli Reich drang in den Strafraum ein und sein Schuss aus spitzem Winkel wurde unhaltbar abgefälscht. Anschließend besaßen beide Mannschaften gute Gelegenheiten, spielten sie aber zu ungenau zu Ende, so dass bis zur Pause kein Tor mehr fiel. Der SVE spielte dabei nicht gut, doch die Bockum-Höveler nutzten ihre Freiräume nicht. Nach dem Wechsel erhöhte die Eintracht durch Christian Lepper, der eine Rückgabe von Toto Kron ins untere Toreck schlenzte. Lepper hatte auch das 3:0 auf dem Fuß, sein Heber wurde aber kurz vor der Linie weggeköpft. Hinten hielt Tim Fischer die Null mit einer starken Parade mit dem Kopf. Als Boris Baur auf Vorlage von Nedzat Bajric zehn Minuten vor dem Ende das 3:0 erzielte, schien die Partie entschieden. Bockum-Hövel traf aber noch zum 3:1. Heessen verlor den Ball direkt nach dem Anstoß erneut und kassierte mit einem abgefälschten Schuss das zweite Gegentor. Die letzten Minuten war Zittern angesagt, doch es passierte nichts mehr, bis der Schiedsrichter abpfiff. |
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Tolle Moral wird nicht belohnt
VfR Sölde -- SVE Heessen 3:2 (2:0).
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Eine Nummer zu groß
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Negativserie gestoppt SVF Herringen – SVE Heessen 1:4 (0:2)
In der zweiten Saisonhälfte lief es für die Alten
Herren des SVE Heessen Schon die Anfangsphase hatte es sich in sich. Boris Baur scheiterte aus guter Position mit einem Schuss am SVF-Torwart. Anschließend verpasste Nedzat Bajric nur knapp das Tor und die Führung. Doch auch Herringen war gefährlich. Keeper Tim Fischer lenkte einen strammen Schuss an die Latte, im Nachschuss traf der SVF die Unterkante der Latte. Wenig später vergab ein Herringer freistehend im Sechzehner.
Doch
insgesamt hatten die Heessener an der Schachtstraße mehr vom Spiel.
Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Und wenig später
belohnte sich der SVE. Ausgehend von der linken Seite verlagerten
die Gäste das Spiel, Bajric auf der rechten Seite Oliver Reich auf
die Reise schickte, der eiskalt abschloss (15.). Sechs Minuten
später w Nach dem Wechsel bestimmte Heessen weiter die Partie, ging allerdings etwas fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um. Bajric nahm in der 50. Minute aus 16 Meter Maß und sein Schuss schlug genau neben dem Innenpfosten ein, als ihn Jörg Osiewacz und Andreas Stegemann bedienten. Postwendend verkürzte Herringen, das auch noch einen Pfostenschuss verzeichnete. Doch der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, obwohl der SVE auch beste Möglichkeiten verstreichen ließ. Kurz vor Schluss setzte Olaf Wyludda auf der rechten Seite zu einem Spurt an, seine flache Hereingabe fand Markus Gerweler, der abgeklärt den Endstand herstellte (77.). |
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Übler Platz, übler Kick Eintracht Werne – SVE Heessen 2:1 (0:0) Nachdem über das 0:7 in Drensteinfurt der Mantel des Schweigens gelegt wird, schaffte es der SVE auch in Werne nicht zurück auf die Erfolgsspur. Die 1:2-Niederlage war allerdings unnötig, besaßen die Heessener in einer schwachen Partie doch lange Zeit die größeren Chancen. Die Gäste versuchten es zunächst mit einfachem Spiel. Lange Bälle in die Spitze bereiteten den Werner einige Probleme. Allerdings spielten die Heessener die Aktionen nicht gut zu Ende. Der Querpass von Heinrich Dann fand Boris Baur nicht, die Flanke von Olli Reich versprang Toto Kron bei der Ballannahme. Durch Schüsse blieb der SVE ungefährlich. Auf der anderen Seite hatte Mike Spitzer im Tor kaum etwas zu tun. Nach und nach passte sich der SVE offensiv aber dem schwachen Niveau des Gastgebers an. Der üble Platz in Werne tat ein Übriges. Nach dem Wechsel plätscherte die Partie weiter vor sich hin. Die Gastgeber setzten auf Konter – und waren mit einem davon erfolgreich. Allerdings standen sowohl Flankengeber als auch Torschütze im Abseits. Das Gegentor schockte den SVE jedoch, der sich in der Folge viele Fehler leistete. Und nur sieben Minuten später fiel das 2:0. Am Ende einer ganzen Fehlerkette hatte Olaf Wyludda Wernes besten und schnellsten Spieler im Strafraum „touchiert“ (nun ja, eigentlich senste er den Stürmer dermaßen um, dass der in hohen Bogen durch die Luft flog). Beim Elfmeter hatte Olli Reich, der nun das Tor hütete keine Chance. Die Heessener fingen sich noch mal, schafften durch Reich, der mit Wyludda getauscht hatte, den Anschlusstreffer. Der resultierte aus einem sehenswerten Spielzug, den Jens Messner mit einer Balleroberung am eigenen Strafraum einleitete. Über mehrere Stationen gelangte das Leder zu Spitzer, der Reich auf halblinks bediente. Der Ausgleich sollte aber nicht mehr fallen, auch weil Patty Bauer und Toto Kron gute Gelegenheiten liegen ließen. Auf der anderen Seite nutzte Werne seine Konterchancen ebenfalls nicht mehr. |
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Mit Packung in die Sommerpause SSV Hamm – SVE Heessen 6:2 (2:1) Ein Fehlerfestival führte zur hohen Niederlage des SVE Heessens auf der Friesenkampfbahn. Besonders die zweite Hälfte war eine Katastrophe – ebenso wie der Platz des SSV Hamm, der eher für eine Schafherde, denn für ein Fußballspiel geeignet war. Dabei erwischten die Heessener einen optimalen Start. Nach einem schönen Pass von Christian Tirgs in den Lauf von Sascha Frey, hob der den Ball aus 25 Metern über den ihm entgegenkommenden Torwart Adam Bem. Frey spielte anschließend mehrmals seine Schnelligkeit aus, scheiterte aber an Bem oder fand mit seinem Pass die besser postierten Mitspieler nicht. Nach einer Ecke stand Heinrich Dann dem Tor von Markus Fessler im Weg. Als der SVE den Ball am eigenen Strafraum nicht ordentlich klärte, glich der SSV aus. Frey hatte dann Pech, als er nur den Innenpfosten traf. Wenig später gingen die Gastgeber sogar in Führung. Zwei Minuten danach fiel Boris Baur der Ball nach einer Ecke vor die Füße, doch er zielte aus fünf Metern genau auf dem Torwart. Nach dem Wechsel boten sich beiden Mannschaften Chancen, wobei der fittere SSV ein Übergewicht hatte. Nach einem Ballverlust von Boris Baur erhöhten die Hammer auf 3:1. Nach einem langen Ball von Mario Reich behinderten sich Bem und ein Abwehrspieler. Martin Schock stand goldrichtig und drückte das Leder über die Linie. Sein dritter Treffer für die Alten Herren – davon erzielte er zwei an der Friesenkampfbahn. Doch postwendend revanchierte sich der SVE, legte das 2:4 für den SSV selbst auf. Nun steigerten sich die Fehler der Heessener ins Unermessliche. Bezeichnend fielen so auch die Gegentore. Nach einer Ecke griff Keeper Sascha Gutsche daneben. Das letzte Tor besorgte Markus Fessler gleich selbst. Er spielte einen Rückpass aus kurzer Distanz an Gutsche vorbei ins Tor. |
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Auf zur WM! Qualifikation zur Westfalenmeisterschaft, Finale: SVE Heessen – SSV Mühlhausen 6:2 (3:0) Die Alte Herren des SVE Heessen vertreten den Kreis Unna-Hamm bei der Westfalenmeisterschaft der Ü40-Mannschaften am Sonntag, 21. Juni, in Kaiserau. Der Weg dorthin war überraschend einfach. Nach dem 3:0-Sieg gegen Westfalia Rhynern, dem 7:1-Erfolg über die SG Lünern-Lenningsen schickten die Heessener auch den SSV Mühlhausen nach Hause. Und das mit 6:2 erneut deutlich. Der SVE fand schnell die Lücken in der Mühlhausener Defensive. Besonders Marian Christel und Nedzad Bajric waren es, die die Abwehr des Gegners durcheinanderwirbelten. So bereitete Christel auch das 1:0 vor. Olaf Wyludda beförderte den Ball mit etwas Glück über die Linie, als er den Ball nicht richtig traf. Tim Fischer parierte den ersten guten Angriff des SSV, auf der anderen Seite vergab Christel eine gute Chance. Dann bediente Bajric Christel, der zum 2:0 einnetzte. Fischer griff noch einmal entscheidend ein, dann revanchierte sich Christel und Bajric erhöhte auf 3:0. Bis zur Pause spielte der SVE die Zeit mit viel Ballbesitz clever runter. Nach dem Wechsel war die Luft etwas raus. Und spätestens mit dem 4:0 war alles gelaufen. Vorausgegangen war ein weiterer Doppelpass von Christel mit Bajric. Mühlhausen verkürzte, dann war es der Christel, der mit einem Alleingang das 5:1 markierte. Zuletzt trug sich Jörg Osiwacz in die Torschützenliste ein, nach einem schönen Spielzug, an dessen Ende Mike Spitzer vor dem Tor querlegte. Die Gäste erzielten noch das 6:2, dann war die Partie vorbei. |
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Gegen den BVB steht die Null SVE Heessen – Borussia Dortmund 1:0 (1:0) Eine Woche nach der Niederlage im Pokalfinale fügten die Alten Herren des SVE Heessen dem BVB die nächste bittere Niederlage zu. Nedzad Burnic schoss gegen die schwarz-gelben Borussen das Tor des Tages. Es war ein Spiel auf Augenhöhe in der ersten Halbzeit, ständig ging es ging hin und her. Doch dann schlug der SVE: Einen sehr schönen Spielzug über Christian Lepper, der Sascha Frey spielte. Der beförderte das Leder mit einem schönen pass vor das Tor, wo Burnic nur noch abstauben brauchte. Diese Führung verwaltete der Gastgeber „Am Busch“ bis zur Pause. Nach Wiederbeginn übernahm die junge und spielstarke Truppe aus Dortmund aber das Geschehen auf dem Feld. Die Heessener hielten dagegen, verteidigte in bester Huub-Stevens-Manier die Null. Der starke Tim Fischer war einerseits ein sicherer Rückhalt, andererseits orientierten sich die BVB-Spieler an den eigenen Profis und ließen auch beste Chancen aus. Selbst nach einem dummen Foul von Olaf Wyludda im Strafraum schafften es die Borussen nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Der Schuss flog am Pfosten vorbei. Das machte dem SVE noch einmal Mut. Mit viel Willen und Kampfkraft verteidigten die Hausherren die knappe Führung. Die ein oder andere Kontergelegenheit spielten sie dabei jedoch nicht effektiv genug aus. „Fazit: Scheiß drauf, 1:0 gewonnen“, meinte ein zufriedener Toto Kron nach dem Sieg im Prestigeduell. |
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Eine Liga für sich SVE gewinnt
Turnier in Hultrop ohne Gegentor Nah dran waren sie schon einmal, doch zum großen Coup hat es in Hultrop bislang nicht gereicht. Zumindest nicht bis Freitag, denn da sicherte sich der SVE Heessen den Turniersieg im Lippetal. Sechs Siege in sechs Spielen sowie 10:0 Tore lautet die überragende Bilanz. Los ging es für die Heessener gegen die Gastgeber. Toto Kron gelang auf Vorarbeit von Nedzad Bajric das 1:0. Sascha Frey eroberte sich den Ball und marschierte unaufhaltsam zum 2:0. Gegen den SC Eilmsen ließ der SVE viele Chancen aus. Bajric verwertete schließlich kurz vor Schluss eine Ecke von Jens Messner zum 1:0-Siegtor. Seine Überlegenheit in Tore münzten die Heessener gegen den VfJ Lippborg in Tore um. Kron traf nach Pass von Bajric mit einem haltbaren Schuss zum 1:0. Bajric leitete auch das zweite Tor ein. Adi Pander legte vor dem Torhüter noch einmal quer und Sascha Frey vollstreckte. Nach einer schönen Einzelaktion von Pander drückte Andreas Pastrick den Ball zum 3:0-Endstand über die Linie. Nach diesem souveränen Start waren die Heessener gut auf Kurs, zumal sich die anderen Teams fleißig gegenseitig die Punkte abnahmen. Der SVE setzte seinen Siegeszug dagegen fort. Das 1:0 gegen den SuS Günne war schmeichelhaft für den Gegner. Die Heessener ließen einige Möglichkeiten liegen. So fehlte nur noch ein Erfolg zum Gewinn des Turniers. Eickelborn, das nur mit fünf Feldspielern angetreten war, erwies sich allerdings als unerwartet schwerer Brocken. Zwar traf Nedzad Bajric nach einem Alleingang elegant mit der Picke, doch anschließend zitterte sich der SVE zum Sieg. Nach Foul von Olaf Wyludda parierte Torhüter Tim Fischer den Neunmeter – der Nachschuss ging an den Innenpfosten. Ein Solo von Patti Bauer mit einem Schlenzer in den Winkel entschied dann die Partie. Der Turniersieg war eingetütet, doch jetzt wollten die Heessener auch alle Spiele gewinnen. Doch die fünf Partien vorher hatten Kraft gekostet. Der SVE versuchte das Tempo raus zu nehmen. Das 1:0-Siegtor fiel allerdings, als einmal schnell agiert wurde. Wyludda und Kron spielten einen schönen Doppelpass, und den Querpass von Wyludda bugsierte ein Lippetaler unhaltbar ins eigene Netz. Kurz darauf parierte Fischer stark gegen einen freistehenden Gegner und blieb so das gesamte Turnier ohne Gegentor. Ergebnisse:SVE – SW Hultrop 2:0 SVE – SV Eilmsen 1:0 SVE – VfJ Lippborg 3:0 SVE – SuS Günne 1:0 SVE – BW Eickelborn 2:0 SVE – SC Lippetal 1:0 Scorerpunkte Tore: Nedzad Bajric 2, Toto Kron 3, Sascha Frey 2 , Andreas Pastrick 1 , Patrick Bauer 1 , Eigentor 1 Vorlagen: Nedzad Bajric 2, Adi Pander 2, Olaf Wyludda 2, Jens Messner 1 |
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Besser als Deutschland gegen Brasilien Qualifikation zur Westfalenmeisterschaft, Halbfinale: SVE Heessen – SG Lünern-Lenningsen 7:0 (2:0)
Das WM-Halbfinale stand
an, und während die deutsche Mannschaft den Brasilianern damals
immerhin den Ehrentreffer gönnte, zeigten sich die Altherren des SVE
Heessen nicht so gastfreundlich. Okay, es war auch nur das
Halbfinale auf dem Weg zur Westfalenmeisterschaft, die
bemitleidenswerte SG Lünern-Lenningsen war aber einfach zu schwach,
um für ein Tor infrage zu kommen.
Von Beginn an entwickelte sich auf dem Kleinfeld ein Spiel auf ein Tor. Heessen hatte einen breiten Kader und kontrollierte den Gegner. Vornedrin zeigte Heinrich Dann wieder seine Torjägerqualitäten. So schob er die Vorlage von Toto Kron eiskalt zum 1:0 am Torwart vorbei ins Netz. Kron wollte eigentlich auch das zweite Tor vorbereiten: Nach dem Pass von Olli Reich spielte er den besser postierten Siggi Maack an, doch der hob seinen Fuß und überraschte den SG-Keeper damit. Ein Assist wäre verdient gewesen. Beim dritten Treffer klappte es dann, Vorlage Kron – Tor Maack. Das vierte Tor steuerte Dann bei, der sich freigespielt von Marian Christel mit dem Treffer im zweiten Versuch an die Spitze der Torjägerliste setzte. Auch die zweite Hälfte war einseitig. Lünern war im Offensivspiel überfordert. SVE-Schlussmann Mike Spitzer musste kaum eingreifen. Auf der anderen Seite spielte Heessen die Partie munter runter. Mehr Tore wären möglich gewesen, aber dazu fehlte bei dem klaren Spielstand die Konsequenz. Allen voran Marian Christel hatte einige hochkarätige Torchancen. Etwas besser klappte es bei Olaf Wyludda, der zwar bei seinem ersten Schussversuch eher Baumverschönerungsmaßnahmen betrieb, anschließend aber auf Pass von Nedzad Bajric richtig Maß nahm. Das halbe Dutzend voll machte Bajric dann selbst. Jens Messner hatte aufgelegt. Den Schlusspunkt setzte Reich - bedient von Christel - mit dem 7:0 |
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Sieg der Moral – trotzdem ausgeschieden Ü32-Westfalenmeisterschaft, Qualifikation: SVE Heessen – SG Lünern-Lenningsen 1:0 (0:0) Nur sechs Feldspieler bot der SVE Heessen im zweiten Qualifikationsspiel zur Westfalenmeisterschaft auf. Die standen vor der fast unlösbaren Aufgabe, einen möglichst hohen Sieg gegen Lünern-Lenningsen zu erzielen, um nach der 3:5-Niederlage in Niederaden zumindest die kleine Chance aufs Weiterkommen zu wahren. Dazu reichte es nicht, der 1:0-Erfolg auf dem Kleinfeld war aber dennoch ein Sieg der Moral und letztlich auch verdient. Die Heessener standen also vor dem Dilemma Torgefahr zu erzeugen und gleichzeitig Kräfte zu sparen. Das gelang in der ersten Hälfte hervorragend. Die Gäste besaßen nur eine Torchance, als nach einem Ballverlust von Toto Kron an der Mittellinie die SVE-Abwehr ungeordnet war. Tim Fischer parierte glänzend. Auf der anderen Seite sorgten die Heessener immer wieder für Torgefahr. Boris Baur scheiterte mit einem Schuss am Torhüter. Kron zielte nur knapp vorbei. Sascha Frey war bei einem Konter nicht zielstrebig genug. Christian Lepper prüfte zweimal den Keeper. Und Kalla Reese verpasste den Ball mit der Hacke nur knapp. Die beste Gelegenheit verpasste aber Baur, nachdem der Torwart einen Schuss von Lepper abgewehrt hatte, köpfte er in Rücklage den Ball zu ungenau, so das ein Gästespieler noch klären konnte. Nach der Pause fiel auch noch Baur aus, und ging nur noch aufs Feld, um seinen Mitspielern Verschnaufspausen zu gönnen. Vor allem Lepper und Frey versuchten jetzt mir ihrer Schnelligkeit Räume zu nutzen. Frey versprang der Ball direkt vor dem Torhüter. Auch die SG bekam nun Chancen, die Torschüsse aus guter Position waren aber eher erbärmlich. Schön freigespielt, machte sich Baur eine Viertelstunde vor Schluss auf den langen Weg in des Gegners Hälfte, spielte vom Strafraumeck quer zu Frey, der aus 15 Metern eiskalt in die Ecke verwandelte. Der SVE setzte nun auf Verteidigung, machte das auch gut, hatte aber zweimal richtig Glück. Ein Schlenzer landete am Innenpfosten, eine Großchance schloss Lünern-Lenningsen kläglich ab. So gewannen die Heessener die Partie, sind aber ausgeschieden, weil sich mit -1 Toren nicht mehr Erster werden können |
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Viermal Rückstand ist zu viel
Ü32-Westfalenpokal, Qualifikation: TuS Niederaden -- SVE Heessen 5:3 (3:3). Der
Traum von Finalturnier ist für das Ü32-Team des SVE Heessen so gut
wie geplatzt. In der Dreier-Qualifikationsgruppe ist Platz eins nur
noch theoretisch möglich. Beim TuS Niederaden verloren die Heessener
unnötig, aber letztlich nicht unverdient mit 3:5. Die Gäste lagen
schließlich die meiste Zeit in Rückstand. |
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Christels Tor ebnet Weg in die nächste Runde Ü40-Westfalenmeisterschaft, Qualifikation, Viertelfinale: SVE Heessen – Westfalia Rhynern 3:0 (0:0). Auf den Weg zur Westfalenmeisterschaft in Kaiserau hat das Ü40-Team des SVE die erste Hürde übersprungen. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte setzten sich die Heessener in dem Kleinfeldspiel am Busch verdient durch. Der erste Durchgang war mehr Ballgeschiebe als dynamisches Schauspiel. Beide Mannschaften waren vor allem darauf aus, dem Gegner keine Torchance zu erlauben. Das gelang beiden Kontrahenten hervorragend. Marian Christel scheiterte auf Heessener Seite zweimal an Westfalia-Keeper Mark Bäuerle. Hinten rettete Olaf Wyludda in der gefährlichsten Szene der Rhyneraner für seinen bereits geschlagenen Torwart Tim Fischer. Beide Teams hatten noch ein paar am Ziel vorbeifliegende Schüsse. Und eine Minute vor dem Ende brachte sich Fischer selbst in Bedrängnis, als er einen Ball nicht festhalten konnte. Er entschärfte die Situation in letzter Sekunde selbst. Zehn Minuten nach Wiederbeginn begann die Partie dann richtig. Der SVE hatte Glück, dass der Ball nach einem Schuss der Rhyneraner vom Innenpfosten wieder aus dem Tor sprang. Im Gegenzug markierte der Gastgeber das 1:0. Nach einer Flanke von Frank Vormann legte Toto Kron per Kopf auf Marian Christel, der scheiterte zunächst an Mark Bäuerle, traf aber im zweiten Versuch zum 1:0. Die Westfalia musste nun mehr riskieren, drängte auch auf den Ausgleich. Doch die Heessener verteidigten gut, zumal Fischer mehrfach auf dem Posten war. Gleichzeitig boten sich dem SVE Räume, allerdings fehlte lange die letzte Konsequenz, um das Spiel zu entscheiden. Erst sieben Minuten vor Schluss sorgte Christel für das 2:0. Als Rhynern komplett aufmachte, erhöhte Heinrich Dann nach Doppelpass mit Toto Kron auf 3:0. |
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Hallo Doktor SVE Heessen – SG Bönen/Heeren 0:3 (0:2) Die Verletzungsmisere hat nach den Bayern nun auch die Alten Herren des SVE Heessen erreicht. Ausgerechnet vor dem wichtigen Quali-Spiel gegen Rhynern schieden gegen die Spielgemeinschaft aus Bönen und Heeren gleich vier Spieler verletzungsbedingt aus. Um der Lage Herr zu werden, soll nun die medizinische Abteilung neu aufgestellt werden. Experten gehen davon aus, dass Ex-Bayern-Doc Müller-Wohlfarth am Montag auf einer kurzfristig einberufenen Sitzung auf dem Vereinsgelände als neuer Teamarzt vorgestellt wird. Das würde auch seinen überraschenden Rücktritt in München erklären. Gegen Bönen/Heeren befand sich der SVE zunächst aber im absoluten Tiefschlaf. Haarsträubende Fehlpässe leiteten Chancen der Gäste ein. Ein Freistoß aus 18 Metern flog jedoch über das Tor (2.). Zwei Minuten später ging die SG nach einem weiteren kapitalen Bock mit 1:0 in Führung. Danach übernahmen die Heessener die Initiative, diktierten die Partie und hatten einige gefährliche Distanzschüsse. Nach 20 Minuten zappelte der Ball auch im Netz. Doch der Schiedsrichter hatte Christian Lepper beim Pass von Toto Kron im Abseits gesehen. Mike Spitzer köpfte nach einer Flanke von Boris Baur über das Tor. Doch dann mussten kurz hintereinander erst Olli Reich vom Feld. Spitzer wechselte nach einer Zerrung für Siggi Maack ins Tor. Das brachte die Gastgeber aus dem Tritt. Eine Minute vor der Pause erhöhte Bönen/Heeren, das sonst nur noch einen weiteren unplatzierten Freistoß und eine Kopfballchance vorzuweisen hatte, auf 2:0. Spitzer hatte den ersten Schuss noch an die Latte gelenkt, war beim Nachschuss aber machtlos. In der Pause signalisierte auch Lepper, dass es für ihn nicht mehr weitergeht. Nach dem Wechsel agierte der SVE trotz des Rückstands tiefer. Die Angriffe der Gäste waren so eine sichere Beute der Heessener, bei denen Baur bei der besten von einigen guten Gelegenheiten verzog. Dann musste Maack nach einem rüden Foulspiel ebenfalls verletzt vom PLatz. Und als auch noch Olfa Wyludda angeschlagen aufhörte, besaßen die Gastgeber nur noch acht Feldspieler. Dennoch gelangen den Heessener ein paar ordentliche, aber erfolglose Konter. Jens Messner traf mit einem Freistoß auf das Lattenkreuz.Natürlich boten sich der SG auch große Gelegenheiten. Eine Ecke führte dann fünf Minuten vor Schluss zum 0:3. |
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Die Kapitäne retten ihre Crew
SuS Enniger - SVE Heessen 1:1 (1:0) Vier Minuten waren auf dem Kunstrasen des SuS Enniger noch zu spielen. Die Mannen des SVE Heessen waren bislang vergeblich auf das Tor des Gastgebers angerannt. Es drohte die zweite Saison-Niederlage. Doch dann nahmen sich die beiden Kapitäne der Sache an: Co Boris Baur passte in den Strafraum auf Mike Spitzer, der drehte sich um seinen Gegenspieler und traf zum hochverdienten 1:1-Ausgleich. Echte Führungsqualitäten eben. Zu solch einer Zitterpartie hätte es allerdings nie kommen dürfen, denn eigentlich war der SVE seinem Gegner in allen Belangen überlegen. Schon in der ersten Hälfte dominierte der Gast trotz starken Gegenwinds die Partie. Olli Reich scheiterte nach einem Solo unbedrängt aus kurzer Distanz am Torhüter (4.). Den schwachen Elfmeter von Sascha Frey hielt der SuS-Keeper fest (15.). Zwischenzeitlich hatte Enniger seinen ersten Angriff zur Führung genutzt. Ein Freistoß aus 18 Metern schlug in der Torwartecke ein. "Ich wollte zeigen, wie man es nicht macht", meinte Tim Fischer, der Torwarttrainer der Heessener Frauen, der von seinem Schützling beobachtet wurde und erst nach der Partie sein Lachen wiedergefunden hatte. Der SVE hatte weiter mehr vom Spiel, doch gegen die massive und tief stehenden Abwehr der Enniger war es schwer, Lücken zu finden. Die Torschüsse aus aussichtsreichen Positionen waren zu unplatziert. Nach dem Wechsel hatte der Gast Rückenwind und setzte auf frühes Pressing. Das bereitete Enniger arge Probleme. Doch wieder schaffte es der SuS, durch schiere Präsenz rund um den Strafraum wirklich gefährliche Aktionen zu unterbinden. Die größte Chance bot sich Markus Fessler nach einer Ecke. Doch aus drei Metern köpfte er den Torwart an. Der Keeper reagierte auch bei weiteren Situationen ordentlich. Heessen spielte immer mehr mit offenem Visier und ließ auch Konter zu. Fischer parierte zweimal stark. Einmal hatte der SVE aber auch Glück, dass eine Flanke von Enniger Stürmer am zweiten Pfosten neben das Tor geköpft wurde. Immerhin gelang den Heessenern durch Mike Spitzer noch der Ausgleich. Danach ließen die Gäste aber noch zwei weitere Chancen liegen. |
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Frey macht den
Deckel drauf
SVE Heessen – Beckumer SV 4:2 (3:0) Zweiter Sieg für die Heessener Alten Herren. Beckum begann das Spiel
nur zu zehnt. Das machte sich schnell bemerkbar, denn der SVE
dominierte die Partie, schnürte den
Danach vervollständigten
sich die Beckumer. Und sofort entwickelte sich eine andere Partie.
Beide Teams begegneten sich nun auf Augenhöhe, doch vor der Pause
sollten die Heessener noch einmal zuschlagen. Christian Lepper
verwertete die Vorarbeit von Kron zum 3:0. Markus Fessler brachte die Gäste mit einem Fehlpass kurz nach dem Wechsel zurück in die Partie. Das 3:1 sorgte für neue Motivation beim BSV. Nur fünf Minuten später schaffte Beckum nach einem Sololauf den Anschlusstreffer. Doch der SVE agierte anschließend wieder konzentrierter, und so war es Sascha Frey, der eine Viertelstunde vor Schluss für die Entscheidung sorgte. Kron hatte sich auf Außen durchgetankt und ließ dem BSV-Keeper keine Chance. |
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Geht doch
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So schlecht wie der BVB SVE Heessen – TuS Uentrop 0:3 (0:2) Einen Tag nach dem Aus von Borussia Dortmund gegen Juventus Turin in der Champions League haben sich die Alten Herren aus Heessen scheinbar die falsche Mannschaft zum Vorbild genommen. Viel Ballbesitz, wenig Durchschlagskraft und dazu eine Anfälligkeit bei Kontern, genauso wie der BVB präsentierte sich auch der SVE. Uentrop verdiente sich den 3:0-Sieg durch effektives Gegenzugspiel und eine sichere Defensive. Die Partie entwickelte sich schnell zu einem Spiel auf ein Tor – beziehungsweise eben auf kein Tor. Heessen ließ den Ball laufen, fand aber keine Mittel, um die tief stehenden Uentroper aus der Reserve zu locken. Ein paar Ecken, ein paar seltene Durchbrüche über die Außen mit schlechter Flanke – das waren die mageren Erträge der Offensivbemühungen des SVE. Uentrop wiederum fand in der gegnerischen Hälfte im Grunde nicht statt, die zweikampfstarken Heessener eroberten die Bälle schnell zurück. Nach 28 Minuten schaffte es der TuS doch einmal in den Strafraum der Gastgeber. Heinrich Dann gewann an der Grundlinie den Ball, ließ sich diesen aber wieder abluchsen. Den Fehler nutzte der Gast zum 0:1. Ein Ballverlust im Mittelfeld führte zum 0:2. Uentrop schaltete schnell um und überwand die auf Außen entblößte Abwehr (36.). Heessen versuchte nach der Pause das Spiel zu drehen, machte etwas mehr Druck und Tempo. Doch die erspielten Ecken landeten fast alle beim TuS-Torhüter. Bei den Schüssen aus der Distanz fehlte die Genauigkeit. Richtige Großchancen blieben erneut aus. Dafür war der SVE nun anfälliger für Konter, Geburtstagkind Patty Bauer, mittlerweile Libero, musste mehrmals in höchster Not klären. Die Gastgeber rannten zwar bis zum Schluss an – doch vergeblich. Drei Minuten vor dem Ende traf der TuS per Elfmeter zum 3:0. Damit war auch das Ergebnis mit dem aus dem Westfalenstadion gleich. |
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Ordentlicher Auftakt mit Luft nach oben SVE Heessen – SV Drensteinfurt 0:0 Im zweiten Anlauf sind die Heessener Altherren in die neue Saison gestartet. Das Spiel gegen Drensteinfurt endete letztlich mit einem gerechten Unentschieden, auch wenn die Heessener drei tausendprozentige Möglichkeiten leichtfertig liegen ließen. Der Kader war im Vergleich zum Samstag zuvor, als Holzwickede abgesagt hatte, wieder deutlich reduziert. 13 Heessener zogen sich ein Trikot an, wobei Bodo Brinkötter schon vor und Adi Pander in der Pause ausschieden. Notbesetzung also mal wieder. Die Gastgeber waren im ersten Spiel des neuen Jahres um Ballkontrolle bemüht. Die Kugel lief durch die Reihen – Raumgewinn gab es aber selten. Dennoch bot sich Manni Lang früh die beste Chance der ersten Hälfte, als er in den Lauf geschickt wurde, aber völlig unnötig schon 30 Meter vor dem Tor den Abschluss suchte. Scheinbar war ihm der Platz noch zu groß, um mit Tempo auf den Torwart zuzulaufen. Grundsätzlich gehörte die erste Hälfte aber den Gästen, die ihre Überzahl im Mittelfeld effektiv nutzen, um den Aufbau der Heessener zu ersticken und gleichzeitig selbst Angriffe zu initiieren. Doch die SVE-Defensive war auf dem Posten, so dass Torwart Tim Fischer einen recht ereignislosen Durchgang verlebte. Bei der größte Chance des SVD wäre er aber machtlos gewesen: Ein Freistoß von der Strafraumgrenze landete an der Latte. Glück für Heessen, dass ein Drensteinfurter die zweite Gelegenheit ausließ und den Kopfball neben das Tor setzte. Die Gastgeber waren vor dem Wechsel nur durch Flanken aufgefallen, durch die aber letztlich nur wenig Torgefahr entstand. Das sollte sich nach Wiederbeginn kaum ändern, wobei die Heessener die Partie nun auch im Mittelfeld weitgehend in den Griff bekamen und nur noch vereinzelte Kontergelegenheiten zuließen. Drensteinfurt besaß aber wieder zwei Freistoßchancen aus weniger als 20 Metern, die jedoch nichts einbrachten. So boten sich dem SVE, der nun auch vorne bessere Kombinationen zeigte, aber den letzten Pass meist nicht an den Mann brachte, wieder die besten Gelegenheiten – tausendprozentige sogar. Toto Kron tauchte – stark abseitsverdächtig – plötzlich frei vor dem Tor auf (67.), doch der SVD-Keeper parierte mit dem Fuß. Kurz vor dem Ende war Kron dann nach einem Konter über Debütant Nedzad Bajric durchgebrochen und passte vor dem Tor quer auf Manni Lang. Doch sein halbhoher Ball war zu schwer für den mitgelaufenen Stürmer. So blieb es beim durchaus gerechten 0:0. Die Heessener überzeugten dabei mit starker Laufbereitschaft, müssen aber im Passspiel noch zulegen. |
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Jahreshauptversammlung Die Wahl der zweiten Garde stand bei der Jahreshauptversammlung der Alten Herren des SVE Heessen im Vordergrund. In der Gaststätte „Zum Kappenbusch“ fanden sich mit knapp über 20 etwa ein Viertel aller Mitglieder ein. Bei den Wahlen wurden die Protagonisten einstimmig im Amt bestätigt. So bleibt Heinz Kastner 2. Vorsitzender, Tim Fischer 2. Geschäftsführer und Holger Graf 2. Schatzmeister. Ralf Reich ersetzte Christian Tirgs als Kassenprüfer. Die Lottokasse übernehmen Oliver und Mario Reich von Holger Graf. Präsident Horst Handke hatte die Mitglieder zuvor begrüßt und klargestellt, dass die AH-Abteilung vor allen Dingen eine Fußball-Abteilung ist. Im vergangenen Jahr mussten die Heessener jedoch sechs ihrer 28 geplanten Spiele aus Personalmangel absagen, wie später aus dem Bericht der Geschäftsführung hervorging. Anlässlich der frisch zurückliegenden Karnevalsfeier wies Handke auch darauf hin, dass die Veranstaltungen vor allem für die eigenen Mitglieder gedacht sei. Eine hohe Teilnahme sei daher wünschenswert. Heinz Kastner verlas in Vertretung des erkrankten Geschäftsführers Tim Fischer dessen Bericht vor. Zehn Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen sorgten für eine positive Bilanz der Heessener auf dem Platz. Im Sommer gewannen sie zudem beim Jubiläumsturnier in Dolberg und nahmen erfolgreich an der Cold-Water-Challenge teil. Das von Andreas Feldhaus geschnittene Video ist auf Youtube zu sehen. Die Hallensaison wurde überstrahlt vom Erfolg bei der Ü40-Stadtmeisterschaft. Bei eigenen Turnier in der Sachsenhalle erreichte der Gastgeber den Finaltag, enttäuschte aber im Halbfinale. Bei drei weiteren Turnieren schied der SVE teilweise wegen Personalnot in der Vorrunde aus. Für die kommende Saison sind 26 Spiele ausgemacht worden. Schatzmeister Jens Messner berichtete über ein leichtes Plus in der Kasse. Auf Vorschlag der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Zum Abschluss diskutierten die Anwesenden über die Whatsapp-Gruppe, die Vereinsaktivitäten und den Spielbetrieb. In der Gruppe soll weniger nicht zu den Alten Herren gehörender Kram gestellt werden, damit die relevanten Dinge nicht untergehen. Vom Vergnügungsausschuss wurde einen bessere Organisation gewünscht, zudem sollen alle Mitglieder des Ausschusses mitarbeiten. Bis auf Mike Vittighoff wollen alle weitermachen. Martin Schindler ersetzt ihn. Vor dem ersten Spiel will sich das Sextett zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen. Um Nachwuchs zu halten, wurde angemahnt, den Umgang mit Neulingen rücksichtsvoller zu gestalten. Schließlich sollen nicht wieder so viele Spiele abgesagt oder mit einer Rumpftruppe bestritten werden. |
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Acht Sekunden fehlen Unglückliches Vorrundenaus in Bockum-Hövel Vor dem Tor zu ungefährlich: Beim Isenbeck-Cup der SG Bockum-Hövel verpasste der SVE den Einzug in die Endrunde, weil die Heessener letztlich zu viele Chancen liegen ließen. Dumme Gegentreffer taten dann ein Übriges – und der SVE war ausgeschieden. SVE Heessen – BV 09 Hamm 0:1 Heessen hatte das Spiel unter Kontrolle, wurde aber lange Zeit nicht richtig gefährlich. Es fehlte der berühmte Zentimeter – ehrlicherweise waren es aber auch 10 bis 15. Die Nordener machten die Räume eng, wollten unbedingt die Null halten. Dennoch besaß der SVE zumindest zwei große Gelegenheiten: Siggi Maack scheiterte im 1:1 am BVH-Keeper, Marian Christel kam nach einer Ecke frei zum Schuss, traf den Ball aber nicht richtig. Die 09er kamen selten entschlossen nach vorne, dafür aber in den Schlusssekunden einmal effektiv: Acht Sekunden vor Schluss schlug der Schuss von Marc-Oliver Claus im Netz ein. Ein bitteres Ende, dessen Konsequenz erst später offenbar werden sollte. SVE Heessen – TuS Wiescherhöfen 2:3 Die Revanche für die Halbfinal-Niederlage in der Sachsenhalle misslang dem SVE. Dabei spielten die Heessener viel besser als im alten Jahr und besaßen sogar die größeren Chancen. Doch der Ball wollte nicht so richtig ins Tor. Wiescherhöfen ging in Führung, aber Markus Gerweler konterte mit einem abgefälschten Schuss. Der TuS markierte auch das 2:1 – wieder ein vermeidbarer Gegentreffer. Diesmal war es Marian Christel, der mit einem Zaubertor von der Außenlinie egalisierte. Siggi Maack vergab nun zwei Großchancen vor dem TuS-Torhüter. Hinten klärte Schlussmann Tim Fischer einen Ball nicht schnell genug, ins Dribbling gezwungen verlor er die Kugel und Wiescherhöfen traf zum 3:2. Passend zum Spiel stand das Lattenkreuz dem erneuten Ausgleich durch Christel in der Schlussminute im Weg. SVE Heessen – SG Bockum-Hövel II 3:1 Durch die vorherigen Ergebnisse ging es im letzten Spiel des Abends um nichts mehr. Heessen gewann durch Tore von Siggi Maack, Andreas Sendek und Marian Christel beim Anschlusstreffer zum 2:1. Wieder ging der SVE großzügig mit seinen Möglichkeiten um. Letztlich hätten bei diesen Ergebnissen aber ein 0:0 gegen den BVH gereicht, um dank der Tordifferenz ins Halbfinale einzuziehen. Doch es waren damals eben noch acht Sekunden zu spielen. |
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Gulaschsuppe schmeckt,
Unentschieden nicht
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