Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Anton-Rehbein-Gedächtnisturnier aus dem WA

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Turnier

Wer hatte die Idee zu diesem Austragungsmodus?

Der Dauerbrenner wurde praktisch aus der Not geboren. Klaus-Peter Koch, damals Geschäftsführer des Vereins und gleichzeitig Trainer der zweiten Mannschaft, nahm 1977 mit der Reserve an einem Hallen-Turnier in Geseke teil, das nach diesem Modus gespielt wurde. "Wir waren damals pleite und brauchten dringend Geld. Deswegen haben wir die Idee aus Geseke übernommen", bestätigte Koch, der 1983 als Trainer die erste Mannschaft der Eintracht zur Westfalenmeisterschaft führte.

Seit wann heißt die Veranstaltung Anton-Rehbein-Gedächtnisturnier?

Erst seit der zweiten Austragung im Jahr 1979. Anton Rehbein war 1978 Jugendobmann des SCE und unterstützte die Idee von Klaus-Peter Koch. Er deckelte damals das finanzielle Risiko mit 5000 Mark aus der eigenen Tasche. Einen Tag vor dem ersten Hallenturnier 1978 starb Rehbein. Seit 1979 trägt das Turnier seinen Namen.

Welche Anekdoten gibt es zur Veranstaltung?

Die bekannteste schrieb zweifellos Anneliese Messner, deren gro0e Verdienste um den Verein damit gewürdigt wurden, das nach ihrem Tod eine Stra0e in Heessen ihren Namen erhielt. Die langjährige Kassiererin des Vereins stand auch nach der Insolvenz 1986 beim Hallenturnier an der Kasse. Die Frage, ob sie nicht Angst vor einer Pfändung der Eintrittsgelder habe, beantwortete Messner auf ihre persönliche Art: "Da kommt keiner dran. Das Geld stecke ich in die Unterbuchse."

Wie viele ehrenamtliche Helfer sind rund um das Turnier beschäftigt?

"An den Spieltagen sind ständig über 30 Leute im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf zu sichern", bestätigt Christoph Krukenbaum, der gemeinsam mit Ingo Müller die Turnierleitung übernommen hat und auch als Hallensprecher fungiert. Bereits am Freitag wird mit dem Aufbau begonnen. Dann wird die eigens aus Langenberg geholte Rundum-Bande aufgebaut, die aus Plexiglas besteht und den Zuschauern eine gute Sicht von allen Plätzen bietet.

Warum wird das Turnier so gut angenommen?

Der Termin liegt einfach perfekt. Viele Leute haben zwischen Weihnachten und Neujahr frei und sind froh, wenn sie nach den Festtagen wieder vor die Tür gehen können. Und zwischen den Spielen bleibt an den Theken immer Zeit für ein Gespräch mit Freunden und Bekannten aus anderen Vereinen.

Mit wie vielen Zuschauern rechnet der Veranstalter?

"Der 2. Weihnachtstag und der Finaltag sind in dieser Hinsicht natürlich unsere besten Tage. Da rechnen wir immer mit einem vollen Haus", erklärt Krukenbaum. "Im vergangenen Jahr haben wir an allen Tagen über 3000 Zuschauer in der Sachsenhalle gezählt. Wenn wir in diesem Jahr wieder die 2500er Marke knacken, würen wir sehr zufrieden."

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