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Spielbericht (e)
2012-13
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HAMM - Der 1. FC Pelkum hat die Siegesserie des SVE Heessen gestoppt. Mit 1:0 (0:0) gewann das Team von Trainer Reiner Fiebig das Verfolgerduell in der Fußball-Kreisliga-A auf dem Kunstrasen im Heessener Marienstadion und schob sich somit in der Tabelle wieder am SVE vorbei.„Wir haben verdient verloren“, befand Marian Christel, Trainer der Gastgeber. „Denn wir haben keine gute Leistung abgeliefert. Vor allem spielerisch war das einfach zu wenig von uns.“ Dagegen freute sich Fiebig über den Dreier: „Wir standen defensiv hervorragend und haben kaum etwas zugelassen. Den Sieg haben wir uns über den Kampf erarbeitet.“Die Zuschauer sahen eine insgesamt schwache und in den ersten 45 Minuten auch ziemlich ereignisarme Begegnung. Spielerisch wusste keine der beiden Mannschaften zu überzeugen, denn die erste Halbzeit war geprägt von vielen Fehlpässen und Ballverlusten. Dennoch besaßen beide Teams durchaus Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Während Pelkums Adrian Wilczek mit einem Kopfball an SVE-Torwart Andreas Betke scheiterte (27.), vergab Matthias Chrismann auf der anderen Seite freistehend gegen FCP-Schlussmann Christof Hankus (32.).Die Pelkumer zeigten sich in erster Linie bei Standardsituationen gefährlich. Vor der Pause verfehlte ein Freistoß von Mario Martinovic nur knapp das Gehäuse (38.). Kurz nach dem Seitenwechsel waren die Gäste schließlich doch erfolgreich. Diesmal flankte Martinovic auf den zweiten Pfosten, wo zwei Pelkumer von den Gastgebern sträflich freigelassen wurden, so dass Sven Ludyga ohne Probleme zum 1:0 für den FCP einköpfte (50.).Nach dem Treffer zogen sich die Gäste weit in die eigene Hälfte zurück und verlagerten sich auf Konter. Der SVE besaß ein Übergewicht an Spielanteilen, fand aber gegen die defensiv konsequent agierenden und kampfstarken Pelkumer fast kein Durchkommen. Dominik Christel hätte jedoch für den Ausgleichstreffer sorgen können, scheiterte aber in einer Eins-gegen-Eins-Situation an Hankus (69.). Der FCP hätte über einen der vielen Konter für eine Vorentscheidung sorgen können, doch David Oles (65.) und Ludyga (77.) vergaben die besten Gelegenheiten der Gäste. „Da hätten wir den ein oder anderen Angriff besser nutzen müssen“, meinte Fiebig, der sich aber dennoch zufrieden zeigte: „Der Einsatz bei uns stimmte. Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.“Trotzdem musste der FCP bis zum Schluss um den Erfolg zittern und hatte Glück, als Heessens Benedikt Vogel nach einer Ecke von Dennis Vittinghoff per Kopf nur die Latte traf (82.). In der Nachspielzeit forderten die Gastgeber einen Elfmeter, als Hankus etwas rücksichtslos gegen Vogel in den Zweikampf ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Frank Thiel blieb jedoch stumm. „Den Punkt hätten wir auch nicht mehr verdient gehabt“, gab Marian Christel zu und nahm die Niederlage eher gelassen: „Das ist kein Beinbruch für uns. Aber wir müssen uns beim nächsten Mal wieder steigern.“ - tr |
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Dicht auf den Fersen TuS Uentrop – SVE Heessen 0:3 (0:1) Heessen hält nach Sieg in Uentrop Schlagdistanz zur Tabellenspitze HAMM Durch einen verdienten 0:3 (0:1)-Erfolg beim TuS Uentrop hält der SVE Heessen weiterhin Schlagdistanz zur Tabellenspitze der Kreisliga A. „Wir müssen hier unbedingt nachlegen, sonst ist der Sieg letzte Woche gegen den TuS Lohauserholz überhaupt nichts wert“, hatte SVE-Coach Marian Christel vor der Partie angekündigt. Umso motivierter gingen die Heessener in die Partie und erarbeiteten sich nach einer kurzen Phase des Abtastens mehr Spielanteile und zeigten trotz der schwierigen Platzverhältnisse auf der Sportanlage „Im Giesendahl“ einige schöne Spielzüge in der Offensive. Nach einem ersten Warnschuss von Matthias Chrismann (9.) sorgte eine Standardsituation für die Heessener Führung. Nach einem Freistoß von Chrismann konnte Marvin Dick ungehindert hochsteigen und brachte das Leder mit einem platzierten Kopfball im Uentroper Tor unter (18.). Die Gäste attackierten den TuS vor rund 75 Zuschauern früh und holten sich verloren gegangene Bälle durch gutes Pressing meist schon in der gegnerischen Hälfte zurück. „Wir haben gar nicht ins Spiel gefunden. Da waren kein Kampf und keine Laufbereitschaft vorhanden“, war Uentrops Trainer Marco Strier enttäuscht. „Von den Chancen her war das Spiel vielleicht ausgeglichen, aber bei uns hat der letzte Biss gefehlt.“ Zu guten Möglichkeiten kamen die Gastgeber erst gegen Ende der ersten Halbzeit, doch sowohl Christian Wagner (33.) als auch Patrick Schmidt (42.) vergaben aus aussichtsreicher Position. Nach dem Kabinengang setzte der TuS Uentrop zunächst seinen Offensivdrang fort, während die Heessener den Ball nicht mehr so flüssig in den eigenen Reihen laufen ließen und sich zu sehr in Zweikämpfen aufrieben. Gleich in zwei Situationen bewahrte SVE-Schlussmann Andreas Betke seine Mannschaft mit glänzenden Paraden gegen Marco Nierwitzki (56.) und Patrick Schmidt (57.) vor dem drohenden Ausgleich. Doch genau in der Uentroper Drangphase gelang dem SVE der zweite Treffer, als Julian Menzel diagonal zu Dominik Christel passte und dieser TuS-Torwart Sven Stockey keine Abwehrchance ließ (60.). „Das 2:0 war wichtig und kam genau im richtigen Zeitpunkt. Und zuvor hat Andreas Betke zweimal super gehalten“, lobte Marian Christel seinen Keeper. Uentrop zeigte Moral und spielte weiterhin nach vorne, verlor jedoch den kurz zuvor eingewechselten Robin Verspohl, der vom gut leitenden Schiedsrichter Muhsin Cinar (Ahlen) wegen Meckerns die Ampelkarte sah (84.). Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff erhöhten die Heessener sogar noch auf 0:3. Nach Vorarbeit von Daniel Horak schoss Nickita Petker aufs lange Eck, wo Ilhan Bakan den Ball mit letztem Einsatz über die Linie brachte. „Für die Platzverhältnisse war das ein ansehnliches Spiel und ein klarer Sieg für uns“, freute sich Marian Christel. „Die Mannschaft hat die Vorgaben prima umgesetzt, die Räume eng gemacht und schnell hinten raus gespielt.“ St
TuS Uentrop: Stockey – Frey, Brüggemann, Schwabe (77. Gurda), Nierwitzki, Gebauer, Schmidt, Jakob (87. Adamek), Plückebaum, Wagner (74. Verspohl), König SVE Heessen: Betke – Gaida, Menzel, Böhme, Schendzierlorz, Horak, Chrismann, Christel (81. Bakan), Petker, Rühl (62. Seiffert), Dick Zuschauer: 75 Tore: 0:1 Dick (18.), 0:2 Christel (60.), 0:3 Bakan (88.) Schiedsrichter: Muhsin Cinar (Ahlen) Gelbe Karten: Stockey, Schmidt, Nierwitzki – Menzel, Chrismann Gelb-Rote Karte: Verspohl (84.) wegen Meckerns |
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HAMM Der SVE Heessen hat einen erfolgreichen Start in die Rückrunde der Fußball-Kreisliga A hingelegt.
Das Team von Trainer Marian
Christel gewann auf dem heimischen Kunstrasenplatz verdient mit 2:0
(0:0) gegen den TuS Lohauserholz II, der damit den vorübergehenden
Sprung an die Tabellenspitze verpasste. „Die Mannschaft hat die Vorgaben
super umgesetzt. Wir haben eine starke Leistung gezeigt“, lobte Christel
seine Elf. Überhaupt nicht einverstanden mit dem Auftritt seines Teams
war dagegen Hölzkens Coach Rainer Franke: „Das war einfach zu wenig von
uns. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir grottenschlecht
gespielt.“ |
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Wiescherhöfen macht früh alles klar SVE Heessen – TuS Wiescherhöfen 0:2 (0:2) DFB-POKAL Heessen steigert sich in zweiter Hälfte HAMM In einer vorgezogenen Partie in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Kreisebene unterlag der SVE Heessen gegen den TuS Wiescherhöfen mit 0:2 (0:2). „Man hat gesehen, dass einige Spieler in der ersten Halbzeit zu ängstlich waren und zu viel Respekt vor dem Gegner hatten“, sagte SVE-Trainer Marian Christel, denn von Beginn an bestimmten die Gäste aus Wiescherhöfen das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz im Marienstadion und kamen schnell zu einer guten Chance durch Michael Mryka (5.). Die einzige Möglichkeit für den SVE hatte Dennis Vittinghoff, doch dem Stürmer versagten frei vor dem Tor die Nerven (10.). Der TuS tat sich ansonsten schwer, aus der Überlegenheit klare Chancen zu kreieren, weil die Heessener kompakt in der Defensive standen und die Bälle kompromisslos klärten. So brachte ein Elfmeter die Grün-Weißen auf die Siegerstraße, als Ali Secer gegen Julian Rohlmann zu ungeschickt in den Zweikampf ging und Schiedsrichter Jan Koch sofort auf den Punkt zeigte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Andrei Lorengel sicher zum 0:1 (25.). Wiescherhöfen machte auch im Anschluss Druck und die Heessener verloren die mühsam erkämpften Bälle immer wieder zu schnell im Spielaufbau, so dass Alfred Koschel und Andrei Lorengel im TuS-Mittelfeld viele gefährliche Szenen einleiten konnten. Kurz vor der Pause legte Lorengel nach außen, wo Dominik Sorge ein starkes Spiel auf der rechten Außenbahn zeigte und präzise zu Michael Mryka flankte, der den Ball volley zum 0:2 ins Tor hämmerte (44.). Auch nach der Halbzeit setzten die Gäste ihr Offensivspiel fort, doch nach einer Stunde fand der SVE immer besser in die Begegnung. „Da haben wir den Faden verloren“, erklärte Wiescherhöfens Co-Trainer Jürgen Behrend, der Mark Bördeling an der Seitenlinie vertrat. „Durch unsere eigenen Fehler ist Heessen zu Chancen gekommen, aber ich muss dem Gegner auch Respekt für seine Laufarbeit zollen. Insgesamt haben wir aber verdient gewonnen.“ Wäre dem SVE bei Chancen von Dominik Christel (60.), Andreas Gaida (61.) und einem Schuss von Benedikt Vogel ans Lattenkreuz (72.) der Anschluss gelungen, hätte die Partie vielleicht noch eine Wendung bekommen. „Ich möchte nicht wissen, was dann passiert wäre. Einen Klassenunterschied habe ich in der zweiten Hälfte nicht gesehen“, freute sich Marian Christel über die Leistungssteigerung. Am Ende brachte Wiescherhöfen das Spiel jedoch sicher über die Bühne und hätte das Ergebnis bei einem Konter von Michael Mryka (75.) noch in die Höhe schrauben müssen. St SVE Heessen: Betke – Dick, Bröking (69. Wulf), Bsufka, Secer, Schendzierlorz (60. Cryns), Mrugalla (55. Seiffert), Gaida, Christel, Vogel, Vittinghoff TuS Wiescherhöfen: Kliem – Sadrinna, Richter, Piesch, Mryka, A. Lorengel, Koschel (57. Brömmelhaus), Rohlmann, Steinke (80. E. Lorengel), Öztan, Sorge (89. Stappert) Zuschauer: 75 Tore: 0:1 A. Lorengel (25.), 0:2 Mryka (44.) Schiedsrichter: Jan Koch (SVA Bockum-Hövel) |
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Der SVE Heessen im WA Heessen hofft auf mehr Konstanz SVE will mit
eingespielter Mannschaft um den Aufstieg kämpfen „Wir sind am Ende etwas eingebrochen“, analysierte SVE-Coach Marian Christel. „Ich hoffe, dass die jungen Leute bei uns zu Führungsspielern wachsen und wir über die ganze Saison Konstanz zeigen.“ Gelingt dies, dann will man im Marienstadion „um den Aufstieg mitspielen“. Das Trainerteam Marian Christel und Jörg Osiewacz setzt bei seinem Vorhaben darauf, dass mit Ali Secer (Ziel unbekannt), Tamer Saglam (TSC Hamm) und Andre Seiffert (SV Fretter) nur drei Akteure den Verein verlassen haben und es nicht zu einem Umbruch kommt. Sechs Neuzugänge sollen in den kommenden fünf Wochen der Vorbereitung so schnell wie möglich gut integriert werden und das Spielsystem des SVE verinnerlichen. „Es war wichtig, dass wir die Truppe zusammengehalten haben. Jetzt können wir dort weitermachen, wo wir letzte Saison aufgehört haben“, hofft Christel. Helfen soll dabei vor allem Stürmer Alexandro Palermo (SuS Enniger), nachdem die Heessener in der vergangenen Saison viele Spiele zwar dominiert hatten, doch im Abschluss einige Schwächen offenbarten. „Wir haben zu viele klare Chancen vergeben und müssen weiter daran arbeiten, dies abzustellen“, so Marian Christel. „Alexandro ist ein Vollblutstürmer, der viele Laufwege geht und auch schon höherklassig gespielt hat.“ Lorbeeren erhalten auch Patrick Markhoff (TuS Lohauserholz) und Steven Malone (SVA Bockum-Hövel II). „Patrick kenne ich noch aus meiner Zeit bei Westfalia Bockum-Hövel. Er ist ein Allrounder, der überall spielen kann. Und Steven ist ein sehr guter Innenverteidiger, der das Spiel eröffnen kann.“ Christian Ahlke (SV Stockum) soll im Mittelfeld oder Sturm eingesetzt werden. „Er trainiert bereits ein halbes Jahr bei uns“, sagte Oliver Gutsche, Sportlicher Leiter beim SVE. Mit Malte Milbert und Jonas Christel aus der eigenen Jugend sollen zwei junge Spieler langsam an die Erste herangeführt werden. „Wir werden in Ruhe sehen, wie sich die Jungs machen“, gibt ihnen Marian Christel Zeit zur Entwicklung. In der Vorbereitung erwartet den 22-köpfigen Kader keine lange Zeit ohne Ball. „Ich lege großen Wert auf das Spielerische. Wir werden kurze und intensive Laufeinheiten haben, aber wir wollen noch genügend Zeit zum Fußballspielen haben“, sagt Christel. Zu einem ersten Testspiel erwartet der SVE am 21. Juli den SV Neubeckum und eine weitere Partie gegen Yunus Emre Hamm ist geplant (2.8.). Außerdem nehmen die Heessener am Sommerturnier des TuS Wiescherhöfen (27. Juli – 3. August) und am Jubiläumsturnier des SVF Herringen (3. – 10. August) teil. Zwischendurch steht noch die erste Runde im DFB-Pokal gegen die SG Isenbeck auf dem Programm. St Die Wechsel Zugänge: Jonas Christel, Malte Milbert (beide eigene Jugend), Christian Ahlke (SV Stockum), Steven Malone (SVA Bockum-Hövel II), Patrick Markhoff (TuS Lohauserholz), Alexandro Palermo (SuS Enniger) Abgänge: Tamer Saglam (TSC Hamm), Ali Secer (Ziel Unbekannt), Andre Seiffert (SV Fretter) |