Spielbericht (e)


2011-12

Klare Verhältnisse im Derby

TuS Lohauserholz – SVE Heessen 6:1 (4:0)

Lohauserholz lässt Heessen keine Chance

HAMM Durch einen souveränen 6:1 (4:0)-Erfolg im Lokalderby gegen den SVE Heessen hat der TuS Lohauserholz auch die letzten theoretischen Zweifel beseitigt, noch einmal in ernsthafte Abstiegsgefahr geraten zu können.

„Ich bin sehr zufrieden, auch mit dem Einsatz der A-Jugendlichen. Wir waren in allen Belangen überlegen“, freute sich TuS-Coach Michael Scheffler. „Heute war bereits der Klassenunterschied zu sehen, den es nächste Saison geben wird.“

Vor gut 100 Zuschauern „Am Hahnenbach“ gingen die Gastgeber früh in Führung, als Timo Hilse zu einem satten Schuss ansetzte, der seinen Weg vom Innenpfosten ins Tor fand (5.). Lohauserholz agierte zielstrebiger im Angriff und hielt den Ball bei Dauerregen durch ein präzises Flachpassspiel sicher in den eigenen Reihen. Heessen war um Offensivaktionen bemüht, doch bis auf wenige Ausnahmen fehlte die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. In der 15. Minute wurde Dimitrij Seludko dann aber von Ali Karaman glänzend in Szene gesetzt, doch der Abschluss des Heessener Stürmers war viel zu harmlos.

Effektiver zeigte sich der TuS, der durch einen Kopfball von Timo Hilse nach Flanke von Kevin Hillebrand auf 2:0 erhöhte (23.). „Wir haben am Anfang ganz gut mitgespielt, die ersten beiden Treffer aber definitiv zu früh kassiert“, sagte SVE-Trainer Marian Christel. „Lohauserholz war immer den entscheidenden Tick schneller und aggressiver und hat seine Chancen konsequent genutzt.“

Nicht wirklich konsequent und konzentriert war Timo Hilse bei seiner dritten Großchance, als er freistehend aus acht Metern das leere Tor verfehlte (26.). Ein lupenreiner Hattrick sollte ihm aber noch vor der Halbzeit gelingen. Daniel Diers legte für Hilse auf, der von der Strafraumgrenze mit einem schönen Schuss in den Winkel für das 3:0 sorgte (38.). Kurz vor der Pause war dann Kevin Hillebrand nach tollem Doppelpass mit Daniel Diers zum 4:0 erfolgreich (44.).

Heessens Coach Marian Christel brachte nach dem Kabinengang mit Christoph Krukenbaum und Dominik Christel zwei neue Spieler. „Ich wollte in der zweiten Hälfte etwas ausprobieren und die Jungs unter Wettbewerbsbedingungen sehen.“

An der klaren Überlegenheit der Gastgeber sollten diese Wechsel jedoch nichts ändern

Zunächst war Raffael Wichert nach einer Ecke von Daniel Diers mit dem Kopf zur Stelle (56.) und kurz darauf schloss der soeben eingewechselte Tobias Werner eine schöne und direkt gespielte Kombination zum 6:0 ab (58.). Lohauserholz schaltete nun einen Gang zurück, so dass Heessen wieder mehr Spielanteile erhielt und zum Ehrentreffer kam. Ali Karaman überwand TuS-Keeper Marcel Klemmer, der nach einer Abwehraktion ein Stück vor seinem Tor stand, mit einem sehenswerten Heber (72.).

„Gut für Heessen, dass Daniel Riemer heute kein Zielwasser getrunken hat“, scherzte Michael Scheffler. Denn Riemer lieferte sich in den Schlussminuten noch ein Privatduell mit SVE-Torwart Rene Steinke, bei dem Riemer bei drei hundertprozentigen Chancen kein Treffer mehr gelang. St

TuS Lohauserholz: Klemmer – Kree, Hillebrand (73. Böcker), Gerling, Arndt, Wichert, Diers, Sterthoff, Hilse (52. Werner), Eckert (70. Palmowski), Riemer

SVE Heessen: Steinke – Ringk, Seiffert (54. Cryns), Wappler, (46. Krukenbaum), Serr, Messner (46. Christel), Menzel, Bsufka, Schade, Karaman, Seludko

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Hilse (5.), 2:0 Hilse (23.), 3:0 Hilse (38.), 4:0 Hillebrand (44.), 5:0 Wichert (56.), 6:0 Werner (58.), 6:1 Karaman (72.)

Schiedsrichter: Sebastian Schickentanz (Bad Salzuflen)

 

Heessens Abstieg besiegelt

SVE Heessen – SVF Herringen 1:4 (0:2)

Herringen im Derby überlegen und effektiv vor dem Tor

HAMM Nach einem 1:4 (0:2) im Ortsderby gegen den SVF Herringen ist der zweite Abstieg in Folge für den SVE Heessen besiegelt. „Jetzt können wir für die neue Saison planen und einen Neuaufbau in der Kreisliga A starten“, erklärte SVE-Trainer Marian Christel. „Man hat heute gesehen, dass die Truppe wohl schon demoralisiert und vom Kopf nicht mehr in der Klasse war.“

Dabei begannen die Heessener ordentlich, spielten mutig nach vorne und kamen durch Kevin Messner, der nur das Außennetz traf, zu einer ersten klaren Möglichkeit (3.). Die Gäste zeigten sich jedoch effektiver vor dem gegnerischen Tor und gingen gleich mit ihrer ersten Chance mit 0:1 in Führung. Modibo Doumbia trickste zwei Gegner aus und legte mustergültig für Irfan Uzungelis auf, der das Leder nur noch ins leere Tor schießen musste (10.). Auch nach dem Rückstand ließ der SVE die Köpfe nicht hängen und erarbeitete sich weitere gute, aber keine hundertprozentigen Torchancen durch Andre Seiffert (11.), Dimitrij Seludko (14.) und Kevin Messner (20.).

Vor rund 80 Zuschauern im Marienstadion bekamen die Gäste mit zunehmender Spieldauer immer mehr Kontrolle über die Partie und ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Immer wenn Herringen das Tempo anzog wurde es gefährlich, doch der finale Pass in die Spitze fand keinen Abnehmer. So sorgten Standardsituationen für Gefahr. Zunächst bekam Sebastian Hrubesch nicht den nötigen Druck hinter seinen Kopfball (28.), doch dann sorgte ein wuchtiger Kopfstoß von Lukas Hulboj nach Ecke von Irfan Uzungelis für das 0:2 (35.).

„Wir haben den Gegner im Griff gehabt und bis auf die ersten Minuten in der Defensive kaum etwas zugelassen“, freute sich Herringens Coach Ralph Oberdiek. „Meine Mannschaft war heute trotz der hohen Temperaturen bissig und hat sehr attraktiven Fußball nach vorne gespielt.“

Kurz nach der Halbzeitpause hätte Kevin Messner per Kopf nach Freistoß von Ali Karaman für den Anschluss sorgen können (51.), doch der dritte Treffer fiel wieder auf der anderen Seite. SVF-Kapitän Hüseyin Kücük probierte es bei einem Freistoß aus gut 30 Metern direkt, traf den Ball perfekt und überraschte SVE-Schlussmann Cedric Packheiser (60.).

Die Begegnung war nun endgültig entschieden, auch wenn dem SVE Heessen noch in der 78. Minute der Ehrentreffer gelang, als Kevin Messner einen Freistoß von Ali Karaman mit dem Kopf die entscheidende Richtungsänderung gab.

In der Schlussphase hätte Herringen das Ergebnis bei einigen Kontermöglichkeiten noch in die Höhe schrauben müssen, doch es reichte lediglich noch für ein Tor. Philip Grzesch stürmte über die linke Seite nach vorne und legte quer in die Mitte, wo dem soeben eingewechselten Tarik Basoglu in seinem ersten Einsatz nach langer Verletzungspause gleich das 1:4 gelang (90.).

„Wir haben gut angefangen, aber es fehlt uns an Konstanz. Herringen hatte das Spiel in der Hand und hat verdient gewonnen“, so Marian Christel. Ralph Oberdiek war zufrieden, dass seine Mannschaft „in allen Belangen überlegen war“ und „die Tore gut rausgespielt“ hat. St

SVE Heessen: Packheiser – Ringh, Seiffert, Wappler, Serr (65. Christel), Messner, Menzel, Gaida (46. Cryns), Schade (71. Krukenbaum), Karaman, Seludko

SVF Herringen: Hochmuth – Hulboj, Hrubesch, Köhnke, Herkt, Usta, Kücük (88. Weide), Grzesch, Doumbia (86. Basoglu), Uzungelis (76. Markandesar), Paracz

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 Uzungelis (10.), 0:2 Hulboj (35.), 0:3 Kücük (60.), 1:3 Messner (78.), 1:4 Basoglu (90.)

Schiedsrichter: Philipp Rosenthal (Münster)

 

SVE Heessen verliert 3:0 gegen Warendorfer SU

WARENDORF - Eine völlig verdiente 0:3 (0:2)-Niederlage kassierte der Fußball-Bezirksligist SVE Heessen bei der Warendorfer SU. „Das Ergebnis geht absolut in Ordnung, weil wir nie wirklich Zugriff auf das Spiel bekommen haben“, meinte SVE-Trainer Marian Christel.

Von Beginn an übernahm die Sportunion die Kontrolle über die Begegnung. Die Gastgeber waren im Mittelfeld präsenter und ließen vor allem über die Mitte so gut wie nichts zu. Auf diese Weise erlangte die WSU ein Übergewicht an Spielanteilen. „Gerade im Zentrum war Warendorf unglaublich stark besetzt“, musste Christel anerkennen. Große Gelegenheiten blieben in der Anfangsphase jedoch auf beiden Seiten Mangelware.

Erst durch einen Strafstoß geriet der SVE in Rückstand. Steffen Serr hatte einen WSU-Angreifer im Sechzehner zu Fall gebracht – den anschließenden Foulelfmeter verwandelte Maximilian Schubert zum 1:0 für die Gastgeber (19.). Die Heessener fanden auch nach dem Rückstand keine Mittel, um die Warendorfer vor größere Probleme zu stellen. In der eigenen Defensive ließen die Heessener dafür zumindest keine Großchancen mehr zu.

Viel Pech war daher auch bei der Entstehung des zweiten Gegentores dabei. Serr wollte einen langen Ball spielen, wurde dabei jedoch von Schubert angelaufen. So schoss der SVE-Libero den Warendorfer Stürmer an – und das Leder prallte zum 2:0 ins Tor der Gäste ab (41.). „Die ersten beiden Treffer für die WSU waren aus unserer Sicht äußerst unglücklich“, sagte Christel. Nach dem Seitenwechsel hielten die Heessener weiter dagegen. Große Gefahr strahlte der SVE in der Offensive jedoch nicht aus. Dagegen besaßen die Hausherren noch die ein oder andere Gelegenheit, das Resultat weiter in die Höhe zu schrauben. Für die endgültige Entscheidung und den 3:0-Endstand sorgte schließlich Niklas Steinkamp nach einem Konter der Warendorfer (79.). -

 

Ärgerliches Remis: Heessen und Soest trennen sich 1:1

HAMM- Die Enttäuschung auf Seiten des SVE Heessen war sichtlich groß. Bis zur Nachspielzeit führte der Fußball-Bezirksligist gegen Westfalia Soest, kassierte dann jedoch noch den Ausgleich zum 1:1 (0:0)-Endstand .

Damit verpassten die Heessener die Gelegenheit, den Abstand zur Westfalia und den Nichtabstiegsplätzen auf sechs Zähler zu verringern. „Wir haben zwei Punkte liegen gelassen“, meinte SVE-Trainer Marian Christel. „Denn wir haben eine ordentliche Leistung abgeliefert und hätten den Sieg verdient gehabt.“

Die erste Halbzeit gestaltete sich jedoch größtenteils ausgeglichen. Vereinzelt ergaben sich auf beiden Seiten Chancen. So köpfte Tobias Ringk für den SVE nach einem Freistoß von Ali Karaman nur knapp am Tor vorbei (16.), während die Gäste kurz darauf Pech hatten, als Vladyslav Kosharnyi den Ball an den Pfosten schoss (19.). Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Heessener an Übergewicht, schafften es jedoch nicht, dieses in klare Möglichkeiten umzusetzen. Die beste Gelegenheit im ersten Durchgang besaß der SVE erst kurz vor dem Pausenpfiff, als Dimitrij Seludko nach einer Ecke das Leder an die Latte schoss (45.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Heessener die klar überlegene Mannschaft. Defensiv ließen die Hausherren so gut wie gar nichts mehr zu und wurde auch in der Offensive kombinationsstärker. Kevin Messner traf in der 61. Minuten per Abstauber nach einem Schuss von Karaman ins Tor – Schiedsrichter Andre Pape verweigerte dem Treffer jedoch wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung.

Der SVE blieb dennoch am Drücker und wurde schließlich belohnt. Andre Seiffert ließ Westfalia-Torwart Ruthemeyer mit einem sehenswerten Volleyschuss aus 16 Metern keine Abwehrchance (80.). Eine Minute zuvor hatte SVE-Keeper Cedric Packheiser glänzend die bis dato einzige Gelegenheit der Soester im zweiten Durchgang vereitelt. „In der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen“, lobte Christel sein Team. „Aber wir haben es verpasst, die Partie rechtzeitig zu entscheiden.“ Denn die Heessener ließen noch zahlreiche Möglichkeiten liegen und wurden in der Nachspielzeit dafür bestraft, als Kosharnyi einen Freistoß aus 20 Metern zum 1:1-Endstand verwandelte (90.+2). Zuvor hatte der Soester Steffen Hengst wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte gesehen (82.). „Im Abstiegskampf ist immer noch alles offen. Wir müssen das Positive aus dieser Partie mitnehmen“, richtete Christel trotz des Rückschlags den Blick bereits wieder nach vorne.-

 

Verdienter Sieg: Heessen gewinnt 1:0 gegen Ahlener SG

AHLEN- Der SVE Heessen hat durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg bei der Ahlener SG wieder Mut im Kampf gegen der Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga geschöpft. „Der Sieg war absolut verdient. Die Mannschaft hat eine sehr ordentliche Leistung gezeigt“, freute sich der neue SVE-Trainer Marian Christel über seinen gelungenen Einstand.

Von Beginn an waren die Heessener das bessere Team. In der ersten Halbzeit ließen die Gäste defensiv fast nichts zu und besaßen auch ein spielerisches Übergewicht. Bereits in der fünften Minute hatte Patrick Schade die Chance zur Führung für den SVE auf den Fuß, als er frei vor ASG-Torwart Dominic Willner auftauchte, jedoch am gut reagierenden Schlussmann der Gastgeber scheiterte. Einige Minuten später lag der Ball dann erstmals im Ahlener Gehäuse, nachdem Dimitrij Seludko einen Freistoß per Kopf im Netz untergebracht hatte. Schiedsrichter Martin Brinkmann verweigerte dem Treffer jedoch wegen Stürmerfouls die Anerkennung (25.). „Ich finde nicht, dass man das abpfeifen musste“, meinte Christel. „Aber dennoch war unsere erste Hälfte richtig gut. Wir hätten schon zur Pause in Front liegen müssen.“

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der SVE zunächst an den guten Auftritt der ersten 45 Minuten an und ging folgerichtig in Führung. Einen Freistoß von Patrick Schade köpfte Tobias Ringk zum 1:0 für die Heessener ein (62.). Erst nach dem Treffer wachte die ASG zunehmend auf und besaß in der Schlussphase einige gute Gelegenheiten zum Ausgleich. „Da wurde es noch einmal eng. Aber wir haben super dagegen gehalten“, lobte Christel seine Elf, die den knappen Vorsprung über die Zeit rettete und durch den Erfolg den Abstand zum rettenden Ufer verringerte.- tr

 

Heessen und Welver trennen sich 3:3-Unentschieden

HAMM - Beide Trainer waren nach dem 3:3 (2:1) im Bezirksligaspiel zwischen dem Tabellenvorletzten SVE Heessen und dem Dritten SV Welver einer Meinung: „Dieser Punkt ist einfach zu wenig“, erklärten SVE-Coach Volker Messner und sein Welveraner Kollege Michael Coerdt übereinstimmend.

Wobei beide allerdings unterschiedliche Betrachtungsweisen hatten, denn es war eine Partie auf erschreckend schwachem Niveau im Marienstadion, in der die Akteure großzügig Geschenke verteilten. Messner war natürlich enttäuscht, dass Welver noch in der letzten Minute durch Heinrich Joubert der Ausgleich gelang, der allerdings auf Grund der Vielzahl der Chancen für die Gäste durchaus verdient war. Für den Heessener Coach gab es auch eine weitere Schlüsselszene in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Dimitrij Seludko einen von Andrej Redko an Philip Cryns verursachten Foulelfmeter neben das Tor setzte. „Da hätten wir den Sack zumachen können“, meinte Messner.

Der SV Welver, der mit dem letzten Aufgebot in Heessen angetreten war und bei dem lediglich zwei Alte-Herren-Kicker auf der Ersatzbank saßen, war von Beginn an die bessere Mannschaft, ließ aber zunächst alle Möglichkeiten ungenutzt. Wie aus dem Nichts heraus gingen die Gastgeber durch einen von Patrick Schade direkt verwandelten Freistoß (27.) aus 18 Metern in Führung. Und als Dimitrij Seludko nach glänzender Vorarbeit von Matthias Bsufka sogar vier Minuten später das 2:0 erzielte, kamen bei den Heessenern völlig neue Glücksgefühle auf. Doch Welver verkürzte noch vor der Pause (43.) durch einen 30-Meter-Sonntagsschuss von Andreas Neumann.

Der vergebene Elfmeter von Seludko ließ Welver in der Partie. Der Gast vom Buchenwald startete im zweiten Durchgang einen Sturmlauf auf das Heessener Tor, doch Sascha Horn, Holger Barth und Ercan Kücük ließen auch die besten Möglichkeiten aus. Erst ein Handelfmeter, den Kevin Messner verursachte und Andreas Neumann verwandelte, führte zum 2:2 (75.). Die Heessener verteidigten tapfer und gerieten in Unterzahl, weil Patrick Schade (81.) wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah. Anschließend schien der Führungstreffer für die Gäste nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch Welvers Schlussmann Thomas Wellie unterlief zwei Minuten vor Schluss ein katatrophler Fehler, als er Dimitrij Seludko einen Abschlag genau in die Beine spielte. Dieser überwand Wellie mit einem Heber zum 3:2. Aber die Heessener freuten sich zu früh, kassierten in der Nachspielzeit das 3:3 durch Heinrich Joubert. Und weil sich Steffen Serr anschließend mit dem Torschützen anlegte, sah ein weiterer Heessener die Ampelkarte. „Vorn machen wir die Tore nicht, und hinten verteilen wir Geschenke. Aber mir war klar, dass wir angesichts der personellen Situation irgendwann aus der Spitzengruppe der Tabelle fallen würden“, meinte Welvers Coach Michael Coerdt nach dem Schlusspfiff. - P. Sch.

 

Wiescherhöfen gewinnt 3:0 gegen Heessen

HAMM - Erfolgreich Revanche genommen für die Hinspielniederlage hat der TuS Wiescherhöfen beim 3:0 (2:0)-Sieg gegen den SVE Heessen.

Der TuS Wiescherhöfen kam im Ortsderby gegen den SVE Heessen zu einem glatten 3:0-Erfolg.

Dabei war es eine Begegnung, die die gut 75 Zuschauer an der Wielandstraße trotz zahlreicher Torraumszenen nicht vom Hocker riss, denn zwischenzeitlich war immer wieder viel Leerlauf in der Partie.

Die Gastgeber hätten früh in Führung gehen können, doch Andre Budde setzte einen Kopfball nach präziser Flanke von Thomas Wilczek aus vier Metern neben das Tor (3.). Nur wenig später besaß Michael Mryka eine weitere hundertprozentige Gelegenheit, doch nach einem Freistoß von Sven Kaczor scheiterte er zunächst an SVE-Keeper Cedric Packheiser und bei seinen Nachschussversuchen an Latte und Pfosten (10.). Mit Wut im Bauch schnappte sich Mryka das Leder, schüttelte im Mittelfeld zwei Gegenspieler ab und traf aus knapp 25 Metern mit einem herrlichen Schuss zum 1:0 (20.).Wiescherhöfen hatte im ersten Durchgang deutlich mehr Spielanteile, aber auch der SVE beschränkte sich nicht allein auf die Defensive, sondern war bemüht, im Angriff Nadelstiche zu setzen. Nach einem Abspielfehler von Stefan Küritz war Dimitrij Seludko frei vor dem Tor, doch der TuS-Schlussmann bügelte seinen eigenen Fehler wieder aus (25.).

Kurz vor der Pause sorgte eine weitere Einzelaktion von Michael Mryka für das 2:0, als er Bastian Wappler im Strafraum ausspielte und ins lange Eck einschoss (38.). „Die Tore darf man so nicht bekommen“, erklärte SVE-Coach Volker Messner. „Da haben wir ein schlechtes Zweikampfverhalten gezeigt.“

Mit dem Halbzeitpfiff hatte Mryka sogar einen Hattrick auf dem Fuß, doch er verfehlte freistehend das Heessener Tor (45.). „Wir hätten bereits in der ersten Halbzeit vier oder fünf Treffer erzielen müssen“, ärgerte sich TuS-Trainer Mark Bördeling über die Chancenverwertung seiner Elf. „Und dann haben wir in der zweiten Hälfte einmal richtig Glück gehabt.“

Der SVE war es nämlich, der nach dem Kabinengang das Geschehen auf dem Feld bestimmte und zu einigen Gelegenheiten kam. Die beste besaß Andre Seiffert, der jedoch nur das Lattenkreuz traf (57.). Wiescherhöfen investierte in dieser Phase zu wenig, aber der Tabellenvorletzte aus Heessen zeigte sich im Abschluss zu harmlos. Nur noch einmal mussten die TuS-Anhänger durchatmen, als Torhüter Stefan Küritz einen gefährlichen Freistoß von Patrick Schade mit einer Faust entschärfte (64.). Für das 3:0 sorgte Wiescherhöfens Kapitän Andre Budde eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Nach einem Konter und einer genauen Hereingabe von Michael Mryka brachte er den Ball mit der Fußspitze über die Linie.

„In der ersten Hälfte haben wir Chancen und in der zweiten sind wir spielbestimmend, ohne zwingende Möglichkeiten zu haben. Aber das ist auch unserer Situation geschuldet. Da fehlt einfach das nötige Selbstvertrauen“, analysierte Volker Messner.

„Hinten raus hätten wir noch das eine oder andere Tor schießen können“, so Mark Bördeling. „Aber wichtig war, dass wir hinten zu Null gespielt haben.“ - St

 

SVE Heessen holt Remis gegen den SC Peckeloh

HAMM ▪ „Wir können mit jedem Gegner mithalten.“ Diese Erkenntnis nahm Volker Messner, Trainer des SVE Heessen, mit nach dem 1:1 (0:0) seiner Mannschaft gegen den Dritten der Bezirksliga, SC Peckeloh. Mit einem strammen Schuss aus 16 Metern hatte Patrick Schade die Gastgeber im Marienstadion in Führung gebracht.

Die Heessener hatten danach noch zwei weitere hochkarätige Chancen, um den Vorsprung auszubauen. Doch statt des 2:0 fiel doch noch der Ausgleich. In der 80. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Heessener Elfmeterpunkt, nachdem ein Angreifer der Gäste sich bei zwei Heessener Abwehrspielern eingefädelt hatte. „Das war zumindest fragwürdig“, ärgerte sich Messner – zumal schon in der Woche zuvor seine Mannschaft durch einen umstrittenen Elfmeter beim SV Hilbeck 1:2 verloren hatte. Peckeloh hatte gestern zwar mehr Spielanteile, SVE jedoch die besseren Chancen. Messner war mit der „geschlossenen Mannschaftsleistung“ sehr zufrieden. „Das war gut für die Moral. Jetzt müssen wir eine Serie starten.“ WA

 

SC Füchtorf und SVE Heessen spielen 2:2 unentschieden

HAMM - Der Fußball-Bezirksligist SVE Heessen hat den erhofften Sieg zum Rückrundenstart verpasst und kam beim SC Füchtorf nicht über ein 2:2 (1:1)-Unentschieden hinaus.

„Unter dem Strich war das zu wenig“, sagte SVE-Co-Trainer Alexander Seludko. „Füchtorf war ein mehr als schlagbarer Gegner.“

Die Heessener kamen in der Anfangsviertelstunde nur schwer in die Partie, verzeichneten aber mit zunehmendem Spielverlauf einige hochkarätige Torchancen. Nachdem zunächst Kevin Messner freistehend nur den Pfosten getroffen hatte (15.) und Ali Karaman wenig später an der Latte des Füchtorfer Gehäuses gescheitert war (19.), ging der SVE durch einen direkt verwandelten Freistoß von Patrick Schade in Führung (25.). „Das war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient“, meinte Seludko. Die Gastgeber fanden jedoch in die Begegnung zurück. Stefan Hollmann glich kurz vor der Pause aus (43.). Carsten Schulte gelang nach dem Seitenwechsel sogar das eher glückliche 2:1 für das Schlusslicht (55.). Danach war es jedoch wieder der SVE, der tonangebend war und den 2:2-Ausgleich durch einen Kopfball von Messner erzielte (63.). In der Schlussphase besaßen die Gäste noch einige hochkarätige Möglichkeiten zum Siegtreffer, die jedoch ungenutzt blieben. - tr

 

SVE beendet Niederlagenserie: 1:1 gegen Wolbeck

HAMM - Der SVE Heessen hat seine Niederlagenserie gegen den VfL Wolbeck gestoppt und mit einem 1:1 (1:1) das Fünkchen Hoffnung auf einen Verbleib in der Fußball-Bezirksliga genährt.

Ob das Unentschieden den Heessenern aber wirklich weiterhilft, sieht auch Trainer Volker Messner kritisch: „Wir haben einen Punkt mitgenommen, was gut für die Moral ist. Aber wir hätten heute einen Dreier einfahren müssen.“

Der SVE gestaltete die Begegnung von Beginn an ausgeglichen, fand gut in die Zweikämpfe und hielt die Wolbecker vom eigenen Strafraum fern. Doch gleich mit ihrer ersten Gelegenheit gingen die Gäste mit 0:1 in Führung. Nach einer Unaufmerksamkeit in der SVE-Hintermannschaft tauchte Malte Ilge frei vor dem Tor von Sascha Gutsche auf. Dieser parierte den Schuss aus kurzer Distanz zunächst hervorragend, war beim Nachschuss von Jerome Neuenstein aber machtlos. Mehr als ein Fernschuss von Michael Beuing, der aus 25 Metern knapp am Pfosten vorbeiflog, brachte Wolbeck in Durchgang eins nicht mehr auf das Heessener Tor (22.).

Dagegen wurde der SVE Mitte der ersten Halbzeit stärker und strahlte ebenfalls durch einen Distanzschuss von Bastian Wappler erstmals eigene Torgefahr aus (23.). Der verdiente Ausgleich gelang Dimitrij Seludko in der 32. Minute, der eine flache Hereingabe von Tamer Saglam mit der Fußspitze zum 1:1 ins kurze Eck beförderte.

Nach dem Kabinengang bekam der VfL Wolbeck etwas mehr Spielanteile, doch die Heessener Defensive stand sehr sicher und ließ keine zwingenden Chancen zu. Im Angriffsspiel zeigte der SVE gute Ansätze, doch entweder war am gegnerischen Strafraum Endstation oder es wurde zu oft mit langen Bällen auf den schnellen Dimitrij Seludko agiert, der sich jedoch meist von gleich zwei oder drei Abwehrspielern umringt sah. „Man hat gesehen, dass nach neun Niederlagen in Serie in einigen Situationen das Selbstvertrauen fehlt“, erklärte Volker Messner. „Dann kommt der letzte Pass nicht an oder es fehlt der entscheidende Schritt.“

Nach einer Ecke von Ali Karaman verfehlte SVE-Kapitän Bastian Wappler das Tor mit seinem Kopfball nur knapp (52.), doch die größte Möglichkeit auf den Siegtreffer besaß Dimitrij Seludko. Der Heessener Stürmer wurde durch einen Steilpass von Tamer Saglam glänzend in Szene gesetzt, zögerte nicht lange und zog aus 14 Metern ab. Doch VfL-Schlussmann Tobias Lamping hatte den Winkel gut verkürzt und rettete seiner Mannschaft das Remis (71.).

„Es war wieder mehr drin, aber wir müssen heute mit dem Spatz in der Hand zufrieden sein“, so Volker Messner. „Jetzt müssen wir uns in der Winterpause sammeln, gut arbeiten und dann eine positive Serie starten. Wir werden versuchen, dazu noch externe Neuzugänge zu holen, aber es kehren auch einige Langzeitverletzte zurück, so dass wir quantitativ besser besetzt sind.“ - St

 

TELGTE - „Das war unser bestes Saisonspiel“, lobte Volker Messner, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SVE Heessen, seine Mannschaft trotz der 2:4 (1:1)-Niederlage beim Tabellendritten SG Telgte, denn die Gäste hielten die Partie bis zum Schluss offen, besaßen die besseren Möglichkeiten und hätten sicher einen Zähler verdient gehabt.

Die erste Hiobsbotschaft hatten die Heessener bereits vor dem Anpfiff zu verkraften, denn Kevin Messner fiel verletzungsbedingt aus. Nach nur zwei Minuten stand es dann bereits 1:0 für Telgte, als Jörg Sauerland nach einer Ecke erfolgreich war.

Doch danach fand der SVE immer besser in die Begegnung. Es gelang den Gästen immer besser, die Räume zuzustellen und gute Chancen herauszuspielen. Dimitrij Seludko erzielte den Ausgleich per Elfmeter nach Foul an Tamer Saglam (12.). Bis zur Pause hatten die Heessener sogar den Führungstreffer auf dem Fuß. Jedoch wurde ein Schuss von Seludko abgeblockt, während SG-Torwart Benjamin Jansson einen Schuss von Ali Karaman glänzend parierte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Telgte den Druck, doch der SVE hielt weiter dagegen und sorgte für eine ausgeglichene Partie. Viel Pech war allerdings bei den Gegentoren im Spiel. Dem 2:1 durch Marius Müller (68.) ging ein Offensivfoul voraus. Der dritte Treffer war ein klassisches Billardtor. Tobias Ringk klärte eine Hereingabe, traf dabei jedoch den mitgelaufenen Müller, von dem aus der Ball ins Tor sprang (78.). Im direkten Gegenzug markierte Karaman aber den 2:3-Anschlusstreffer (80.). Telgte zitterte sich nun durch die Schlussphase, denn der SVE war noch mehrfach bei Standardsituationen gefährlich. Einen Konter schloss Pierre Jücker zur Entscheidung ab (90.+3). „Wir sind leider nicht für unseren aufopferungsvollen Kampf belohnt worden“, meinte Messner. - tr

SVE Heessen: Packheiser – Gerweler – Wappler, Ringk – Seiffert (73. Serr), Gaida, Uthmeier, Menzel, Saglam – D.Seludko, Karaman

 

Bitterer Weg für Heessen

SVE Heessen – TuS Lohauserholz 1:3 (1:2)

Derbyniederlage gegen Lohauserholz die siebte Niederlage in Serie

HAMM „Der bittere Weg geht weiter“, sagte ein enttäuschter SVE-Trainer Volker Messner nach dem 1:3 (1:2) der Heessener im Derby gegen den TuS Lohauserholz, der siebten Niederlage des SVE in Folge.

Während der TuS Lohauserholz personell praktisch aus dem Vollen schöpfen konnte, hatten die Gastgeber große Personalprobleme. Markus Gerweler, eigentlich Trainer der zweiten Mannschaft, sprang ein und ordnete die Abwehr sehr gut. „Er hilft uns weiter“, lobte Volker Messner den Routinier.

Vor gut 50 Zuschauern im Marienstadion waren die Gäste das überlegene Team, das die Heessener weit in der eigenen Hälfte attackierte und nicht zu einem geordneten Spielaufbau kommen ließ. Der TuS hatte zwar mehr Spielanteile und mehr Dynamik in den eigenen Aktionen, doch zwingende Möglichkeiten ergaben sich aus der optischen Überlegenheit nicht. Erst als SVE-Schlussmann Cedric Packheiser eine harmlose Hereingabe von Sascha Eckert aus den Händen gleiten ließ, ging Lohauserholz durch einen Abstauber von Timo Hilse mit 0:1 in Führung (13.). „Das war ein klarer Torwartfehler“ redete Volker Messner nicht um den heißen Brei herum.

Nach einem schönen Steilpass von Ali Karaman hatte der SVE die Riesenchance auf den Ausgleich, doch Dimitrij Seludko scheiterte am Pfosten (24.). Kurz darauf musste der angeschlagene Bastian Wappler das Feld verletzt verlassen. Und als die Heessener Defensive nach der Umstellung noch ungeordnet war, spielte Philipp Sterthoff das Leder in die Tiefe zu Sascha Eckert, der zum 0:2 ins lange Eck einschob (35.).

Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem SVE durch eine Standardsituation der Anschlusstreffer. Ali Karaman brachte eine Ecke gefährlich herein und Tamer Saglam köpfte unhaltbar zum 1:2 ein (40.).

Im immer dichter werdenden Nebel verlor der TuS Lohauserholz nach dem Kabinengang seine spielerische Linie. Heessen schnupperte nun Morgenluft, war das aggressivere Team und spielte zielstrebiger nach vorne. Mehr als ein schöner Distanzschuss von Andre Seiffert, der knapp am Winkel vorbeiflog, sprang aus den Anstrengungen aber nicht heraus (67.).

Stattdessen besann sich Lohauserholz in der Schlussphase auf seine Stärken, kombinierte wieder gefällig und nutzte die sich bietenden Räume für schnelle Konter. Philipp Sterthoff scheiterte mit seinem satten Schuss zunächst an SVE-Torwart Cedric Packheiser (69.). und zehn Minuten danach rettete die Latte nach einem schönen Seitfallzieher vom eingewechselten Hüseyin Öztan. In der 84. Minute sorgte dann jedoch Timo Hilse mit einem platzierten Kopfball für die Entscheidung zum 1:3.

„Mit dem Sieg können wir gut leben. Wir waren in der ersten Halbzeit klar überlegen, haben aus der Vielzahl der Spielanteile aber nicht die Tore gemacht“, sagte TuS-Coach Michael Scheffler. „Nach 15 Minuten im zweiten Durchgang haben wir das Spiel dann wieder angenommen und einige gute Spielzüge gezeigt. Das 3:1 fiel natürlich für uns zu einem günstigen Zeitpunkt.“

„Wir waren nach der Pause die aktivere Mannschaft, haben uns aber zu wenig klare Chancen herausgearbeitet“, analysierte SVE-Trainer Volker Messner. St

SVE Heessen: Packheiser – Ringh, Seiffert, Wappler (34. Krukenbaum, 78. Gaida), Menzel, Messner, Gerweler, Schade (65. Serr), Seludko, Karaman, Saglam

TuS Lohauserholz: Wirtelarz – Feldhaus, Gerling, Köpping, Hillebrand (79. Arndt), Becker, Diers, Sterthoff, Hilse, Eckert (86. Rathmann), Hessfeld (50. Öztan)

Zuschauer: 50

Tore: 0:1 Hilse (13.), 0:2 Eckert (35.), 1:2 Saglam (40.), 1:3 Hilse (84.)

 

SVF schafft neunten Sieg in Folge

HAMM - Im Ortsderby der Fußball-Bezirksliga setzte der SVF Herringen seine Erfolgsserie fort und bezwang den Nachbarn SVE Heessen mit 2:1 (1:0). Es war bereits der neunte Erfolg der Schützlinge von Ralph Oberdiek in Serie.

Die Heessen befinden sich weiter im Tabellenkeller, obwohl Trainer Volker Messner mit dem Engagement seiner Schützlinge durchaus zufrieden war. „Leider sind wir wieder nicht belohnt worden“, sagte Messner.

Beide Teams starteten gut in die Partie und erarbeiteten sich ihre Chancen. So schoss Dimitrij Seludko zwei Minuten nach dem Anpfiff das erste Mal auf das Herringer Tor. Auf der Gegenseite vergab Lukas Hulboj (4.) eine Kopfballmöglichkeit. Modibo Doumbia zielte anschließend gleich zweimal über das Heessener Tor. Nach einem Konter der Gastgeber stand Philip Grzesch frei vor dem Heessener Gehäuse, doch Tobias Ringk bewahrte den SVE vor dem Rückstand und klärte auf der Linie. Die Gastgeber sorgten von diesem Zeitpunkt für mehr Druck nach vorn. Bei einer weiteren Großchance scheiterte Irfan Uzungelis gleich dreimal in Folge am Heessener Torwart Cedric Packheiser. Doch auch die Gäste waren gefährlich, als Andre Seiffert und Seludko mit einem Doppelpass durch die Abwehr der Gastgeber marschierten, Seludko jedoch beim Abschluss scheiterte. „Wir haben gut gearbeitet und dann kurz vor der Pause einen bitteren Rückschlag einstecken müssen“, ärgerte sich Messner über das Herringer 1:0 in der 41. Minute durch Grzesch. Packheiser kam aus seinem Tor und versuchte den Ball zu klären, doch Grzesch war schneller und hob das Leder über ihn ins Tor.

Auch in Durchgang zwei dominierten zunächst die Herringer. Sie besaßen auch die erste Möglichkeit, als Grzesch den Ball nach einer Stunde von seinem Mitspieler Doumbia in den Lauf gepasst bekam und dann im Strafraum von Ringk gestoppt wurde. Kurz darauf (64.) fiel das 2:0 durch Doumbia, der nach guter Vorarbeit von Grzesch erfolgreich war. Der Heessener Keeper hatte keine Möglichkeit, den abgefälschten Schuss zu parieren.

„Es ist unser großes Manko, dass wir eine so schlechte Chancenverwertung haben“, ärgerte sich Herringens Trainer Ralph Oberdiek darüber, dass seine Mannschaft die Partie nicht vorzeitig klar zu ihren Gunsten entschied. Die Heessener gaben trotz des 0:2-Rückstands nicht auf und versuchten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Diesen verhinderte der Herringer Torhüter Hochmuth in der 69. Minute nach einem Fallrückzieher von Tamer Saglam. Die Latte rettete die Gäste vor dem 3:0, nachdem Grzesch ungehindert (84.) zum Abschluss kam.

Die gute Einstellung der Gäste wurde zumindest noch in der 90. Minute mit dem 2:1 belohnt. Wappler leistete die saubere Vorarbeit, in dem er Seludko den Ball genau vor die Füße spielte. Dieser schob das Leder geschickt an Hochmuth vorbei ins lange Eck. „Wir haben gekämpft und alles gegeben, doch wird wurden zum Schluss nicht belohnt. Jedoch haben wir gezeigt, dass wir trotz vieler verletzter Stammspieler in der Lage sind, dagegen zu halten“, erklärte Messner nach dem Spiel. - rt

 

Leidenschaft fehlt:

SVE Heessen verliert 1:2 gegen TuS Bremen

HAMM - Zu wenig Einsatz, zu wenig Engagement: Der SVE Heessen verlor das Bezirksliga-Heimspiel im Marienstadion gegen den TuS Bremen mit 1:2 (0:1). „70 bis 80 Prozent reichen einfach nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen“, zeigte sich Heessens Trainer Volker Messner nach dem Spiel enttäuscht von der Leistung seines Teams.

Dabei begann die Partie mit einer Möglichkeit für die Hausherren, die Dimitrij Seludko freistehend aus 16 Metern mit einem Schuss über das Tor vergab (3.). Ansonsten blieben Chancen Mangelware. Die Gäste zeigten jedoch die entschlossenere Leistung und waren auch technisch besser. Zum folgerichtigen Führungstreffer führte dann ein Elfmeter nach einem Foulspiel von Bastian Wappler im Strafraum der Heessener.

Der Bremer Kapitän Sivayoganathan verwandelte den Strafstoß mit einem unhaltbaren Schuss in die rechte Ecke (42.). Der Rückstand zur Halbzeit ging in Ordnung, der TuS zeigte die reifere Spielanlage, der Gastgeber leistete sich zu viele Fehler im Spielaufbau. „Die erste Halbzeit haben wir leichtfertig hergeschenkt, da sind wir gar nicht richtig in die Partie gekommen“, meinte Messner zur Halbzeit.

Deutliche Worte, die offensichtlich auch bei seiner Mannschaft angekommen waren. Denn mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit spielten die Heessener aggressiver und leidenschaftlicher. Nach zehn Minuten in der zweiten Hälfte schoss Mats Uthmeier das Leder aus 16 Metern an die Latte.

In der 74. Minute fiel dann der mittlerweile verdiente Ausgleich für den SVE. Erneut Uthmeier setzte sich auf der rechten Seite durch und kam zum Abschluss. Seinen Versuch aus sieben Metern wehrte der Bremer Torhüter David Michel noch ab, beim Nachschuss von Tamer Saglam aus kurzer Distanz war er jedoch machtlos. Nach dem Gegentreffer spielten die Bremer wieder mutiger nach vorne, setzten die Heessener unter Druck. Jedoch waren sie nicht in der Lage, sich Chancen zu erarbeiten.

Dies änderte sich in der 82. Minute. Nach einem Durcheinander im Strafraum der Heessener kam Armend Veseli aus elf Metern zum Schuss. Dieser flog zum 1:2 in die rechte Ecke. In den folgenden zehn Minuten versuchte der SVE mit allen Mitteln, noch zum Ausgleich zu kommen. Ernsthaft brachten er das Tor des TuS aber nicht mehr in Gefahr. Zudem war auch Pech im Spiel, da Schiedsrichter Philipp Hagemann ein klares Handspiel übersah und den fälligen Freistoß verwehrte. „Bremen war kein starker Gegner, wir waren einfach zu schwach. Der Wille war am Ende vorhanden, dann spielte aber der Kopf nicht mit“, so Messner nach dem Schlusspfiff. - mby

 

SVE Heessen verpennt erste Hälfte

WICKEDE - Es gibt Fußballspiele, da ist ein Aufatmen buchstäblich rund um den Platz zu hören. Gestern sorgte Cem Gökce für kollektive Erleichterung, als er die TuS Wickede in der 90. Minute per Kopf zum erlösenden 3:2 (2:0)-Sieg über den SVE Heessen markierte.

Die Heessener hingegen rutschten durch die Niederlage weiter in den Keller der Fußball-Bezirksliga.

Es entwickelten sich zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. „Nach 24 Minuten ist die Messe eigentlich gelesen, wenn du schon wieder 0:2 hinten liegst“, ärgerte sich SVE-Trainer Volker Messner. „Die erste Hälfte haben wir völlig verpennt.“

Temporeiches Spiel der Wickeder über die meist freien Flügel führte von der ersten Minute an zu Torchancen. Weil bei Heessen die Zuordnung nicht passte, hatten vor allem die Wickeder Florian Auer, Altan Yildiz und Jakob Molleker viel Platz. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde war Gökce am aufmerksamsten. Molleker schoss den Ball unter die Latte, den Abpraller köpfte Gökce ins Gehäuse.

Acht Minuten später schickte Hendriks von der Mitte aus Auer in die Spur, der zum 2:0 traf und damit die Wickeder Überlegenheit untermauerte. Doch weit gefehlt. Nach der Pause war vom TuS nicht mehr viel zu sehen. Der Spielfluss bei den Hausherren ging verloren, klare Aktionen waren vorerst Mangelware. Heessen nutzte dies aus. Seludko erzielte in der 51. Minute zunächst den Anschlusstreffer, legte kurz darauf den 2:2-Ausgleich nach. „Über 90 Minuten wäre ein Punkt verdient gewesen“, fand Messner. Doch in der Schlussphase fingen sich die Gäste noch das 2:3. „Das ist bitter für die junge Truppe, aber ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf. Sie ist einfach noch etwas zu grün“, so der Heessener Coach. - cj/cm

 

SVE Heessen verliert 0:1 gegen die Warendorfer SU

HAMM - Die Tabellensituation sagte viel aus über die Fußball-Partie im Heessener Marienstadion. Traf doch der Tabellen-14. der Bezirksliga, SVE, auf den 13., Warendorfer SU. Dementsprechend biedere Handwerkskost boten die beiden Mannschaften.

Den Heessenern unterlief in einer chancenarmen Begegnung der entscheidende Fehler, weshalb sie 0:1 (0:1) unterlagen und sich nun auf einen langen Abstiegskampf einstellen müssen. „Jetzt wird es ganz, ganz schwer“, beendete SVE-Coach Volker Messner voller Enttäuschung sein Fazit.

Eine Viertelstunde benötigten beide Teams, um Ordnung in ihre Reihen und Aktionen zu bekommen. Die zwei Gelegenheiten für die Warendorfer Lukas Smierz, der eine Flanke knapp verpasste (9.), und Stefan Bruns, dessen Alleingang von André Seiffert gestoppt wurde (14.), waren Zufallsprodukte. In diese Kategorie gehörte auch der nur Zentimeter über das Gästetor fliegende Kopfball von Dimitrij Seludko (16.). Doch dann steigerten sich die Heessener. Zuerst mit Diagonal-, später auch mit kürzeren Passen arbeiteten sie sich schrittweise nach vorne. Am Ende des schönsten Spielzugs verlor Ali Karaman beim Abschluss seinen festen Stand (23.).

Just in diese kleine Drangphase der Heessener erzielte die WSU das 0:1. Ein Gastgeschenk von Tobias Ringk und Bastian Wappler. Die beiden Manndecker waren sich nicht einig, wer den eigentlich ungefährlichen Angriff der Warendorfer endgültig zunichte machen sollte. So schoss der eine den anderen an, und Maximilian Schubert flog der Ball direkt vor die Füße. Allein vor SVE-Keeper Cedric Packheiser war der Treffer nur Formsache (31.). Bis zur Pause passierte nichts mehr. Und nach dem Wechsel spielte nur noch der Gastgeber.

Bis zum Strafraum ließen die Heessener den Ball gut laufen, doch dort fehlte es an der notwendigen Durchschlagskraft und Passgenauigkeit. Die Warendorfer hatten es mal mehr, mal weniger leicht die Gefahr zu beseitigen. Und bei den seltenen Abschlüssen war der SVE zu überhastet. So schlossen Kevin Messner (54.) und der in der zweiten Halbzeit in den Sturm aufgerückten Bastian Wappler (61.) zu unüberlegt ab.

„Der letzte Pass, der letzte Schritt hat uns gefehlt. Und dann verlierst du auch verdient“, meinte Volker Messner, der einen keineswegs angsteinflößenden Gegner aus Warendorf gesehen hatte. Der Trainer wollte seinem Team angesichts des unermüdlichen Anrennens keinen Vorwurf machen, doch vermisste er den letzten Willen im Strafraum: „Dieses Quäntchen Glück, das man braucht, muss man erzwingen.“ Und das gilt im Abstiegskampf ganz besonders. - bob

 

SVE sorgt erneut für torreiche Partie

SOEST - Wenn Fußball-Landesliga-Absteiger SVE Heessen auftritt, fallen immer viele Tore. So unterlagen die Messner-Schützlinge gestern bei der DJK Westfalia Soest mit 3:5 (2:2).

Die Gastgeber zogen zogen damit in der Tabelle an den Heessenern vorbei. Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin. Der Sekundenzeiger hatte noch keine komplette Runde absolviert, da fälschte Serr einen Trzaska-Schuss aus spitzem Winkel ins eigene Tor ab. Kurz darauf stand die SVE-Mauer bei einem Kosharnyi-Freistoß falsch, so dass der Ukrainer den Ball ins kurze Eck zirkelte.

Doch Heessen schlug zurück, kam nach einem zu kurz abgewehrten Müller-Schuss durch Seledko zum Anschlusstor. Kosharnyi hätte den alten Abstand wieder herstellen können. Doch sein Heber landete in den Armen des Torwarts. Weitere Chancen hatte Brenk aus der zweiten Reihe und nach Fabig-Vorlage.

Das Vergeben der Chancen rächte sich, zeigte doch der Schiedsrichter nach einem Kopfballduell im Soester Strafraum auf den Punkt, nachdem er kurz zuvor eine Aktion von Bruno gegen Seledko nicht geahndet hatte. Bsufka ließ sich die Chance zum 2:2 nicht entgehen.

Unmittelbar nach der Pause zeigte sich die Westfalia aber gut erholt. Nach Vorarbeit von Kosharnyi und Bruno traf Bußmann zum 3:2; das Reklamieren der Gäste auf Abseits fand beim Unparteiischen kein Gehör. Völlig unstrittig war das 4:2. Nach einem Brenk-Freistoß köpfte Fabig das Leder ins Netz.

Im direkten Gegenzug gelang Heessen zwar der erneute Anschlusstreffer. Doch die DJK ließ sich nicht vom Erfolgspfad abbringen. Denn Brenk (72.) zirkelte das Leder aus dem Strafraumeck ins lange Eck des SVE-Gehäuses. - dw

 

SVE Heessen verliert 1:3 gegen die Ahlener SG

HAMM - Als die Bezirksliga-Partie zwischen dem SVE Heessen und der Ahlener SG abgepfiffen wurde, zeigte sich Volker Messener als fairer Verlierer.

Wir haben verdient gegen starke Ahlener verloren, weil wir zu wenig investiert haben“, sagte der SVE-Coach nach der 1:3 (0:2)-Heimniederlage.

Der SVE fand nur sehr langsam in das Spiel und kassierte schon nach zwei Minuten das 0:1 durch Christoph Echtermann, der Heessens Torwart Cedric Packheier mit einem Drehschuss keine Abwehrchance ließ.

Die Gäste machten weiter Druck, und so parierte Packheiser einen Freistoß von Marcel Reichstädter in der 6. Minute. Die erste Chance des SVE entstand durch einen Freistoß in der 15. Minute, als Bastian Wappler Ahlens Torhüter Dominic Willner auf die Probe stellte. Ab der 22. Minute war das Spiel dann ausgeglichen, und es gab auf beiden Seiten Torchancen, die aber nicht genutzt wurden. In der 35. Minute foulte Wappler kurz hinter der Mittellinie Reichstädter. Der anschließende Freistoß von Markus Sikora kam weit in den Strafraum der Heessener, wo abermals Echtermann das Tor erzielte – diesmal mit dem Kopf ins untere linke Eck. Bis zur Halbzeit operierten die Hausherren weiterhin mit langen Bällen, doch die Pässe kamen nicht an. „Die erste Halbzeit war katastrophal“, sagte Messner.

Der SVE startete besser in die zweite Halbzeit und hatte in der 47. Minute nach einer Ecke eine Kopfballmöglichkeit von Mats Uthmeier. Doch die Ahlener wollten den Erfolg perfekt machen und kamen in der 56. Minute nach einem wunderbaren Dribbling durch Bünyamin Tas zum 0:3. „Von da an gaben wir das Spiel aus der Hand“, ärgerte sich Ahlens Trainer Dirk Reichstätter später.

Dies bemerkten die Gastgeber, und Kevin Messner hatte kurz darauf Pech, als er nur den Pfosten traf. Kurze Zeit später (77.) spielte Kevin Messner einen hohen Pass auf Dimitrij Seludko, der diesen dann über Willner hinweg zum 1:3 einköpfte. Die Gastgeber versuchten weiter nach vorne zu spielen, vergaben aber ihre weiteren Möglichkeiten. - rt

 

SVE Heessen holt Punkt beim Tabellenführer

WELVER - Mit einem überraschenden Punkt im Gepäck kehrte der SVE Heessen von seinem schweren Auswärtsspiel beim Bezirksliga-Spitzenreiter SV Welver zurück. Die Mannschaft von Trainer Volker Messner erkämpfte sich ein 1:1 (0:1) – womit der Coach der Gäste naturgemäß ziemlich zufrieden war.

„Wir haben am Ende nicht ganz unverdient einen Punkt mitgenommen“, freute sich Messner. Durch das Remis verlor Welver zudem die Tabellenführung an den SV Hilbeck.

Eine halbe Stunde ordentlicher Fußball reichte den Welveranern nicht, um die mit Startschwierigkeiten kämpfenden Heessener zu bezwingen. „Wir haben etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, sagte Messner, der zudem anerkannte, dass „Welver spielerisch sicher besser“ gewesen sei. Die Anfangsphase gehörte ganz klar den Gastgebern. Dennis Busch köpfte das Leder nach einer sehenswerten Kombination über Andrej Redko und Heinrich Joubert am Heessener Kasten vorbei. Der nächste Angriff des SVW saß. Busch traf per Kopf die Querlatte. Viktor Neumann setzte energisch nach, drückte das Leder über die Linie. Nach einer Viertelstunde scheiterte dann Joubert am herauseilenden SVE-Keeper Sascha Gutsche. Dies war für lange Zeit die letzte nennenswerte Möglichkeit. Der SVW baute von Minute zu Minute ab. Die Gäste verharrten in ihrer abwartenden Position.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie weiter. Ein Schuss von Simon Diril ans Außennetz (51.) – mehr war von den Platzherren zunächst offensiv nicht zu sehen. Dirils Direktabnahme von der halbrechten Position auf Zuspiel von Andreas Neumann landete auf der gegenüberliegenden Seite im Aus. Die Heessener ihrerseits wurden mit zunehmender Spieldauer mutiger, zwingende Möglichkeiten ergaben sich für die Gäste jedoch nicht. Und doch wurden die Heessener schließlich noch belohnt, als Dimitrij Seludko einen Konter zum 1:1 abschloss. Der SVW warf in der Schlussphase nochmal alles nach vorne. Vor allem Oldie Jörg Kiese rackerte unermüdlich. Doch in der dritten Minute der Nachspielzeit vereitelte Gutsche seine letzte Chance. - WA

 

SVE Heessen sorgt für hohen Unterhaltungswert

HAMM ▪ Eines können die Zuschauer von Fußball-Bezirksligist SVE Heessen wirklich nicht behaupten – dass es mit ihrem Team langweilig wäre. Denn nach zwei torreichen Niederlagen zeigte die Elf von Trainer Volker Messner am Sonntag beim 4:2-Erfolg im Derby gegen den TuS Wiescherhöfen wieder ihr besseres Gesicht.

Damit bleiben sich die Heessener treu. Denn mit Ausnahme des 2:2 zum Auftakt beim VfL Wolbeck fielen bislang in allen Begegnungen mit SVE-Beteiligung mindestens sechs Treffer. Und immer waren diese ungleichmäßig verteilt. Gegen den SC Füchtorf feierten die Mannen von Messner ein 7:1-Schützenfest und vor zwei Tagen den überraschenden Derbysieg gegen Wiescherhöfen. Dazwischen lagen die desaströsen Pleiten gegen den SV Hilbeck (0:6) und den SC Peckeloh (2:6). „Das sind Mannschaften, gegen die auch andere noch drei, vier Tore kassieren werden“, will Messner diese Niederlagen nicht dramatisieren.

Durch den Erfolg gegen den Stadtrivalen, den der SVE-Coach „unserer besten Saisonleistung“ zuschreibt, unterbanden die Heessener zumindest vorerst Diskussionen darum, ob sich die Abwärtsspirale am Marienstadion nach dem Abstieg aus der Landesliga weiter dreht. „Das Spiel war für uns ein Scheidepunkt: Müssen wir wieder nach unten gucken oder können wir erst einmal durchatmen?“, weiß Messner.

Doch wie erklärt sich dieser Mangel an Konstanz, der den SVE zwischen Torfestivals (Füchtorf) und Auflösungserscheinungen in der eigenen Defensive (Hilbeck) schwanken lässt? Zum einen durch die Qualität der Gegner, findet Messner: „Wir hatten ein schweres Auftaktprogramm“. Tatsächlich hielten die ersten fünf Spieltage für Heessen mit dem Mitabsteiger Wolbeck sowie den möglichen Aufstiegsanwärtern Hilbeck, Peckeloh und Wiescherhöfen schwere Brocken bereit. Zum anderen bringt die Ausrichtung der SVE-Elf eine gewisse Sorglosigkeit mit sich. „Wir versuchen immer, nach vorne etwas zu machen und sind offensiv ausgerichtet. Unser Problem ist, dass wir konteranfällig sind“, erklärt der Trainer. Ferner ist zu berücksichtigen, dass der Kader im Vergleich zur vergangenen Spielzeit umgebaut wurde. „Wir haben nochmals einen Umbruch vollzogen und nur 16 Akteure zur Verfügung. Da ist nicht viel Spielraum“, muss Messner mit seinem Personal haushalten.

Allerdings erkennt der SVE-Trainer gegenüber der Abstiegssaison, in der die offensive Harmlosigkeit (nur 28 eigene Treffer) seine Mannschaft ins Verderben stürzte, Fortschritte. Nach fünf Partien stehen bereits 15 Tore zu Buche. „Offensiv sind wir jetzt stärker besetzt, so wie wir es uns erhofft haben“, freut sich der Coach, und meint daher, „dass wir uns in der Bezirksliga halten können.“

Mit dem Sieg gegen Wiescherhöfen, der die Punkte fünf bis sieben einbrachte, stellt Messner fest: „Eigentlich sind wir im Soll.“ Jedoch erwartet den SVE am kommenden Sonntag beim Tabellenführer SV Welver erneut eine ganz schwere Aufgabe, wo die Zuschauer wieder viele Tore erwarten können. ▪ cm

 

SVE Heessen verliert 6:2 in Peckeloh

VERSMOLD - Der SVE Heessen unterlag in der Bezirksliga-Begegnung beim SC Peckeloh mit 2:6 (0:3). „Die erste Halbzeit war katastrophal“, meinte SVE-Trainer Volker Messner.

Pascal Melhem (4.) und Matthias Gök (20./38.) besorgten die 3:0-Pausenführung für Peckeloh (20./38.). Die Heessener kamen in den ersten 45 Minuten nie wirklich in die Partie. Doch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der SVE wie verwandelt. Carsten Ahlke traf bereits Sekunden nach Wiederanpfiff zum 1:3-Anschlusstreffer. Danach waren die Gäste spielbestimmend und besaßen mehrere hochkarätige Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben. Schiedsrichter Florian Exner verwehrte den Heessenern zwei weitere Riesenchancen durch fragwürdige Abseitsentscheidungen. In Folge dieser flog Matthias Bsufka auf Seiten der Gäste wegen Meckerns mit Gelb-Rot vom Platz (60.), während Solmaz beim SC kurz darauf nach einer Tätlichkeit glatt Rot sah (63.). Der SVE drängte weiter nach vorne, kassierte dann aber das 4:1 durch Marc Rustige (75.). Im Gegenzug stellte Dimitrij Seludko den alten Abstand wieder her (76.), doch konterte Peckeloh weiter gefährlich und machte durch einen weiteren Doppelschlag von Gök alles klar (83./84.). „Die zweite Halbzeit war trotzdem richtig gut“, meinte Messner. - tr

 

SVE Heessen verliert 0:6 gegen SV Hilbeck

HAMM ▪ Eine Woche nach dem 7:1-Kantersieg gegen den SC Füchtorf kassierte Fußball-Bezirksligist im heimischen Marienstadion eine herbe Niederlage. Gegen den SV Hilbeck hatte die Mannschaft von Trainer Volker Messner mit 0:6 (0:4) das Nachsehen.

 

Dabei ging die Partie aus SVE-Sicht gar nicht schlecht los. „In den ersten zehn Minuten hatten die Heessener das Selbstbewusstsein aus der Vorwoche mitgenommen“, gestand sogar Hilbecks Coach Alf Dambrowsky später ein. So hatten die Hausherren in der Anfangsphase zwei Torschüsse durch Kevin Messner (1.) und Ali Karaman (7.). Doch mit ihrer ersten gefährlichen Aktion gingen die Gäste sofort in Führung. Steffen Eschmann ließ auf der rechten Seite zwei Heessener Verteidiger stehen und gab das Leder ins Zentrum zu Leon Schmitz, der aus 15 Metern zum 0:1 vollstreckte (14.).

Schon zehn Minuten darauf erhöhte Björn Jüttner auf 0:2 (24.). SVE-Torwart Cedric Packheiser war zwar noch am Ball, trotzdem trudelte das Spielgerät an ihm vorbei ins Netz. Die Hausherrren büßten nun enorm an Durchschlagskraft in der Offensive ein, während die Hilbecker weiter konsequent ihre Möglichkeiten nutzten. In der 35. Minute gelang es Packheiser nicht, einen Pass abzufangen. Den Abpraller verwertete Steffen Eschmann zum 0:3. Kurz vor dem Pausenpfiff ließ nochmals Leon Schmitz das 0:4 folgen, indem er einen Eckball von Eschmann auf den kurzen Pfosten ins SVE-Gehäuse stocherte (45.+2).

„Die Hilbecker haben in der ersten Halbzeit fünf Mal aufs Tor geschossen und vier Mal getroffen“, ärgerte sich Heessens Trainer Volker Messner. Dambrowsky hingegen gab in der Kabine die Losung aus, dass sein Team die zweite Hälfte so angehen solle, als würde es noch 0:0 stehen. „Denn wir wollten auch die zweite Hälfte gewinnen“, betonte der SVH-Coach.

Und weil die Gastgeber im zweiten Durchgang verunsichert waren und kaum noch einen geordneten Angriff zustande brachten, gelang Hilbeck dies – zu Dambrowskys Überraschung: „Ich hatte damit gerechnet, dass Heessen in den zweiten 45 Minuten noch einmal die Brechstange herausholt.“ Aber der SVE war einfach zu beeindruckt von dem hohen Rückstand und musste durch die Treffer des eingewechselten Stefan Schwarze (68.) und von Fabian Schanzenbach (78.) sogar noch das 0:5 und 0:6 verkraften. „Das Ergebnis müssen wir unbedingt aus dem Kopf bekommen“, wollte Messner die Klatsche schnell abhaken.

Die guten Voraussetzungen, die sich die Heessener in der Vorwoche mit dem 7:1-Erfolg gegen Füchtorf erarbeitet hatten, sind jedenfalls erst einmal wieder dahin. „Schade, dass unser Torverhältnis jetzt wieder schlecht ist“, klagte der SVE-Coach. ▪ cm

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Kantersieg für Heessen

SVE Heessen – SC Füchtorf 7:1 (4:0)

SVE zeigt gegen Füchtorf eine überragende erste Halbzeit

HAMM Über einen gelungenen Saisonstart darf sich der SVE Heessen freuen. Nach dem verdienten Punktgewinn in Wolbeck feierte die Mannschaft von Trainer Volker Messner im Marienstadion einen 7:1 (4:0)-Kantersieg über den SC Füchtorf.

Früh gingen die Gastgeber durch einen Doppelschlag in Führung. Dimitrij Seludko flankte nach schönem Steilpass von Ali Karaman zu Christian Ahlke, der zum 1:0 einköpfte (8.). Nur zwei Minuten später sorgte Kevin Messner per Kopfball nach einem Freistoß von Ali Karaman für das 2:0.

Die Heessener bestimmten das Geschehen mit der Führung im Rücken nach Belieben, gingen früh und aggressiv in die Zweikämpfe und ließen den Sportclub in der Offensive überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Viel lief beim SVE über die rechte Seite mit Andre Seiffert und Christian Ahlke, aber auch Linksverteidiger Kevin Messner schaltete sich bei Standardsituationen immer wieder gefährlich in die Angriffe ein. „Unsere Standards waren heute extrem gut und führten fast immer zu klaren Torchancen“, lobte Volker Messner. „Und unsere Ausbeute vor dem Tor lag heute bei fast 100 Prozent. Dafür braucht man auch mal das nötige Quäntchen Glück.“

In der 20. Minute lupfte Christian Ahlke das Leder herrlich über die Abwehr des SC Füchtorf zu Ali Karaman, der knapp vor Torwart Manuel Pohlschmidt an den Ball kam und auf 3:0 erhöhte. Wie gut der SVE bei ruhenden Bällen war, zeigte sich kurz vor der Pause, als Kevin Messner einen flach hereingebrachten Freistoß von Ali Karaman per Hacke zum 4:0 über die Linie beförderte (43.).

Füchtorf zeigte Moral, kam mit einer ganz anderen Einstellung aus der Kabine und traf schnell zum 4:1. SVE-Schlussmann Sascha Gutsche ließ einen Schuss von Eugen Meier nach vorne abklatschen und Stefan Hollmann staubte ab (52.). Eugen Meier hätte sogar für das 4:2 sorgen und die Partie wieder spannend machen können, verfehlte das Heessener Tor jedoch knapp (61.). „Da hätten wir noch mal ins Schwimmen kommen können“, so Volker Messner.

Alles klar machte schließlich Alexander Böhm, der einen Torwartfehler von Manuel Pohlschmidt zum 5:1 nutzte (68.). In einer hektischer werdenden Schlussphase kam dann noch einmal der große Auftritt von Ali Karaman. Zuerst traf der Mittelfeldakteur, der an diesem Tag an allen Heessener Toren beteiligt war, per Freistoß aus 17 Metern (84.). Kurz darauf erkannte er, dass SC-Keeper Manuel Pohlschmidt zu weit vor seinem Tor stand und traf aus gut 30 Metern mit einem sehenswerten Heber (86.) zum 7:1.

„Wir haben als Mannschaft überzeugt“, freute sich Volker Messner, verteilte aber auch ein Sonderlob an Ali Karaman. „Er ist ganz wichtig für uns und der Kopf der Mannschaft. Gleichzeitig warnte Messner vor den kommenden Aufgaben. „Das war ein guter Start für uns und ein schöner Sieg. Aber in den nächsten Spielen kommen ein paar harte Brocken auf uns zu.“ St

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VfL Wolbeck und SVE Heessen trennen sich 2:2

WOLBECK ▪ Auf der einen Seite ärgerlich, auf der anderen wiederum glücklich. So fasste Volker Messner, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SVE Heessen, das 2:2 (2:2) seines Teams beim VfL Wolbeck zusammen.

„Am Ende können wir mit diesem Punkt durchaus zufrieden sein“, meinte der Coach, der starke Personalprobleme in der Offensive hatte. Denn neben Christian und Carsten Ahlke sowie Ersin Sen musste Messner kurzfristig auch auf Ali Karaman verzichten, der noch keine Freigabe erhalten hat.

Die Heessener starten gut in die Partie und gingen früh durch Andre Seiffert mit 0:1 in Front (8.). Eingeleitet von einem Eckball durch Mathias Bsufka drosch der Innenverteidiger das Leder in die Maschen. Nur wenig später folgte der zweite Treffer für den SVE. Kevin Messner „hat auf seine läuferisch unnachahmliche Art einen Elfmeter herausgeholt“ (Volker Messner), den Mathis Bsufka souverän verwandelte (12.).

Nur einige Minute folgte „aus dem Nichts“, wie der Trainer meinte, der Anschlusstreffer durch Ousseni Labo. „Das war aber aus einer klaren Abseitsposition“, echauffierte sich der Coach, der in der 18. Minute mitansehen musste, wie Labo im Alleingang das 2:2 markierte. Danach griff seine Maßnahme, Kevin Messner, der im offensiven Mittelfeld begann, in die Defensive zu beordern, „um Labo besser in den Griff zu bekommen“, erklärte Heessens Trainer.

Nach dem Ausgleich nahmen die Teams das Tempo spürbar heraus und zahlten sowohl den Temperaturen als auch der hohen Laufbereitschaft zu Beginn der Partie Tribut. In der zweiten Hälfte dominierten die Gastgeber und kreierten reihenweise Chancen, die sie jedoch nicht nutzten. In der 83. Minute verpasste der SVE in Person von Dimitrij Seludko die Möglichkeit, erneut in Führung zu gehen, weil der Stürmer zu lange zögerte (83.). Kurz davor sah Kevin Messner die Ampelkarte, weil er einen Freistoß nicht schnell genug ausführte (80.). ▪ mg

 

Bockum verdient in der nächsten Runde

Sportfreunde Bockum – SVE Heessen 2:0 (1:0)

DFB-POKAL Heessen zeigt sich im Angriff zu harmlos

HAMM Durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg über den SVE Heessen sind die Sportfreunde Bockum in die 2. Runde des DFB-Pokals eingezogen.

„Nach Torchancen ist der Sieg verdient“, freute sich Bockums Trainer Heiko Schelle. „Wir haben clever gespielt, hatten viele Chancen, nur im Abschluss hat es in der einen oder anderen Situation noch gehapert.“

Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde foulte Heessens Schlussmann Alex Seludko Daniel Wieland. Den fälligen Elfmeter verwandelte Oliver Jahncke sicher zum 1:0 (15.). Nur zwei Minuten danach zeigte Schiedsrichter Hans Westerwinter (Germania Hamm) auf der anderen Seite auf den Punkt, nachdem Thorben Lupp SVE-Stürmer Ersin Sen zu Fall gebracht hatte. Ali Karaman scheiterte beim Elfmeter und im Nachschuss am glänzend parierenden Sportfreunde-Torwart Manuel Linke. „Das war bitter. Wenn wir den Elfer verwandeln, dann sind wir wieder im Spiel“, resümierte SVE-Trainer Volker Messner, dem an diesem Tag gleich neun Akteure fehlten.

Viele Torszenen bekamen die rund 120 Zuschauer an der Dörholtstraße in Durchgang eins nicht mehr zu sehen. Lediglich ein Distanzschuss von Markus Betke, der knapp am Pfosten vorbeiging, sorgte noch für Torgefahr (41.).

Nach der Pause kam der Bezirksligist aus Heessen mit mehr Schwung aus der Kabine und verlagerte das Geschehen in die Hälfte der Gastgeber. Mehr als ein Freistoß von Ali Karaman sprang aus den Angriffsbemühungen allerdings nicht heraus (48.). „Wir hatten in der zweiten Halbzeit gefühlte 90 Prozent Spielanteile, aber keine zwingenden Chancen, obwohl das Engagement vorhanden war“, so Volker Messner.

Bockum stand nun sehr tief, verlagerte sich aufs Kontern und hatte gleich mehrere hundertprozentige Möglichkeiten. Allein Daniel Wieland tauchte zwischen der 49. und 55. Minute drei Mal allein vor SVE-Keeper Alex Seludko auf, vertändelte die Großchancen aber kläglich.

In der 78. Minute hatte Michael Bsufka nach schöner Flanke von Christoph Krukenbaum den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein toller Schuss wurde von Manuel Linke mit einer ebenso starken Parade geklärt. Vier Minuten danach sorgte der eingewechselte Mustafa Saadouni für die Vorentscheidung, als er sich im Strafraum um seinen Gegenspieler herumdrehte und ins lange Eck zum 2:0 einschoss. „Es war unsere Taktik, in der zweiten Hälfte defensiv zu stehen“, erklärte Heiko Schelle. „Wir haben schnelle Spitzen und am Ende hat es sich für uns ausgezahlt.“

In der Schlussphase hätte Daniel Wieland das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, scheiterte aber wieder an Alex Seludko im Heessener Tor (87., 89.). St

Sportfreunde Bockum: Linke – Betke, Lupp, Schelle, Schmidt (54. Saadouni), Görgulü (61. I. Buric), Mrugalla (36. E. Buric), Köroglu, Jahncke, Wieland

SVE Heessen: A. Seludko – Ringk, Seiffert (75. Isiktekin), Wappler, Matthias Bsufka, Menzel, Krukenbaum (84. Schade), Michael Bsufka, Sen, Karaman, D. Seludko

Zuschauer: 120

Tore: 1:0 Jahncke (15.), 2:0 Saadouni (82.)

Schiedsrichter: Hans Westerwinter (Germania Hamm)

Gelbe Karten: Betke, Wieland – Wappler

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