Spielbericht (e)

 

       Boris Baur


Saison 2009/10


                                       Die Luft reicht nicht

            SVA Bockum-Hövel III – SVE Heessen IV 3:2 (1:2)


Zum Abschluss der Saison gastierte die vierte Mannschaft des SVE beim bereits als Meister feststehenden SVA. Eine gute Gelegenheit noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen, zumal die Heessener schon das Hinspiel nur sehr ärgerlich verloren hatten. Bis 20 Minuten vor Schluss führten die Gäste auch, doch dann drehte Bockum-Hövel die Partie noch. Die Eintracht brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Diese Orientierungslosigkeit in der Defensive nutzte Bockum-Hövel aber nicht aus. Der SVE kämpfte sich in die Partie. Nachdem Carsten Ahlke von der Mittellinie auf das Tor gestürmt war, hatte er Glück, dass der Torwart seinen Schussversuch direkt vor seine Füße abwehrte. Ahlkes Gegenspieler stieß ihn daraufhin im Strafraum ungeschickt zu Seite. Torwart Martin Gronemeyer verwandelte den Elfmeter souverän (11.). Fünf Minuten später agierte auch Ingo Philippi im Sechzehner nicht clever. Der Schiedsrichter zeigte nach seinem Rempler bei einer Flanke erneut auf den Punkt. Gronemeyer war in der richtigen Ecke, der Schuss aber zu platziert. Die Heessener blieben am Drücker und brachten die beste Abwehr der Liga in arge Bedrängnis. Folgerichtig ging der SVE wiederum in Führung. Einen Spielzug über Sendek, Reichstein und Ahlke vollendete Michael Forsmann zum 2:1 (21.). Forsmann besaß nach einer halben Stunde die große Gelegenheit den Vorsprung auszubauen, doch er trat frei vor dem SVA-Keeper in den Boden und der Ball verfehlte das Ziel. In der Schlussphase der ersten Hälfte hatte der Gastgeber windunterstützt mehr vom Spiel, doch die Heessener gingen mit der knappe Führung in die Pause. Bei der Eintracht kamen mit Wolfertz und Küzün zwei Akteure, die im Laufe der Saison aus Hamm fortgezogen waren und daher nur selten zur Verfügung standen. Die Wechsel bekamen dem Heessener Spiel nicht gut. Der SVA kontrollierte das Geschehen, blieb aber lange ohne große Chancen. Erst in der 70. Minute gelang den Bockum-Hövelern der Ausgleich. Weil der Gastgeber zehn Minuten aus abseitsverdächtiger Position den Siegtreffer erzielte, verabschiedete sich der Meister mit einem Erfolg aus der Liga, während die Heessener die Saison unter Wert auf dem achten Platz abschlossen.

SVE IV: Gronemeyer – Licina – Philippi, Oppotsch – Sendek, Bauer, Wittler, Smajic (58. Küzün) – Reichstein – Forsmann (46. Wolfertz), Carsten Ahlke (69. Kemper)


                        Von der Strafbank zum Matchwinner

                 SVE Heessen IV – Hammer SC 08 III 2:0 (0:0)


Im letzten Heimspiel der Saison feierte die vierte Mannschaft des SVE noch einmal einen Sieg, dennoch scheint der seit Wochen von den Heessenern belegte achte Tabellenplatz zementiert zu sein. Novum in dieser Saison war ein Überfluss an Torhütern, standen doch Martin Gronemeyer und Tobias Vogt zur Verfügung. Aus Mangel an Feldspielern blieb Vogt zunächst als Joker auf der Bank. Trainer Patty Bauer musste mit Damian Iodice und Sebastian Nowak auf zwei Alt-Herren-Spieler zurückgreifen, da mit Ingo Philippi und Sascha Polte zwei angeschlagene Spieler geschont werden sollten. Die Gastgeber nahmen im Marienstadion die Favoritenrolle gleich an. Früh wurde der HSC gestört und zu Fehlern gezwungen. Martin Gronemeyer erlebte einen ruhigen Nachmittag. Vorne agierte die Eintracht allerdings in der ersten Halbzeit zu umständlich und mit zu wenig Durchschlagskraft. Auch nach dem Wechsel waren die Heessener tonangebend. Zum Matchwinner avancierte ausgerechnet Carsten Ahlke, der von Trainer Bauer zunächst wegen seiner unkollegial späten Absage in der Vorwoche auf die Bank verbannt wurde. Von Jan Brandenburg schön in den Lauf geschickt, entkam er seiner Bewachung und überwand den Gästekeeper mit einem Lupfer (71.). Fünf Minuten vor dem Ende war das Zusammenspiel der beiden Heessener Offensivkräfte erneut eine Nummer zu groß für die HSCler. Nach Pass von Brandenburg wurde Ahlke im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Spielertrainer Patty Bauer höchstpersönlich zum 2:0-Endstand und nutzte so seine „Befehlsgewalt“ zu seinem ersten Saisontreffer.
SVE IV: Gronemeyer – Licina – Nowak, Oppotsch – Bauer, Wittler (75. Vogt), Sendek – Forsmann (65. Carsten Ahlke), Brandenburg, Smajic – Iodice (55. Kemper)


                             Entscheidung in 120 Sekunden

         Westfalia Bockum-Hövel II – SVE Heessen IV 3:0 (1:0)

Es war einmal mehr das letzte Aufgebot, das die vierte Mannschaft des SVE – auch von einigen Akteuren im Stich gelassen – ins Zechenstadion schickte. Doch anders als noch vor zwei Wochen beim Sieg über Birlik sprang gegen den Tabellenzweiten kein Happy End heraus. Obwohl ein Punkt durchaus möglich gewesen wäre, unterlag die Eintracht der Westfalia am Ende deutlich mit 0:3 (0:1). Die Gäste fanden
zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Die Bockum-Höveler setzten sich von Beginn in der Heessener Hälfte fest, kamen schon in der Anfangsviertelstunde zu einigen Ecken und Freistößen. Die beste Gelegenheit vereitelte Boris Baur, der einen Querpass zum freien Mann, über die Torauslinie beförderte (17.). Doch die anschließende Ecke versenkte der Gastgeber dank einer schönen Variante dennoch im Tor. Mit dem 1:0 endete aber die Drangphase der Westfalia. Die Heessener fanden nun besser in die Zweikämpfe und gewannen auch eine höhere Passsicherheit. So kippte das Spiel: Die Freistöße wurden nun kurz vor der Strafraumgrenze der Bockum-Höveler vom SVE ausgeführt, und auch die Chancen waren nun auf Seiten der Eintracht. Michael Forsmann bewies Überblick, bediente quer vor dem Sechzehner Damir Smajic, der elegant zu Jan Brandenburg schlenzte, doch der Spielmacher schob aus kurzer Distanz am Tor vorbei (31.). Fünf Minuten später landete Brandenburg gefühlvoller Freistoß nur am Pfosten, den Nachschuss verstolperte der zu überraschte Henning Wittler, ehe Andreas Sendek im Abseits stand. Die Westfalia zeigte sich nach dem Wechsel erholt. Die Partie war nun offen, doch die Heessener machten die Fehler. Zunächst kollektiv, als die Gastgeber mit einfachen Pässen das Mittelfeld überbrückten, ehe der Stürmer frei einnetzte (53.). Zwei Minuten später war die Begegnung dann schon entschieden. Oliver Prill rannte sich in der Offensive fest. Bockum-Hövel nutzte den Raum zum Kontern und erzielte das 3:0. Angesichts fehlender Wechselmöglichkeiten blieb ein Aufbäumen der Eintracht aus, auch wenn die ein oder andere Gelegenheit durchaus noch vorhanden war. Auf der anderen Seite verhinderte SVE-Keeper Martin Gronemeyer einige Male mit glänzenden Paraden ein dem Spielverlauf auch nicht entsprechendes Debakel der Heessener.

SVE IV: Gronemeyer – Licina – Philippi, Prill – Baur, Oppotsch, Wittler, Sendek – Brandenburg – Forsmann, Smajic


              Drei Doppelpacks und ein eiskalter Schock

               SVE Heessen IV – 1. FC Pelkum III 7:0 (2:0)


Ein Spiel gegen den noch sieglosen Tabellenletzten – da kann man eigentlich nur verlieren. Doch die vierte Mannschaft des SVE löste die Aufgabe mit Bravur und feierte einen auch in der Höhe nicht unverdienten 7:0-Sieg.  Wie zu erwarten war, bestimmte die Eintracht im Marienstadion die Partie. Aus einer sicheren Abwehr, aus der Freddy Oppotsch angesichts nur eines gegnerischen Stürmers bald ins Mittelfeld aufrückte, initiierten die Heessener ihre Angriffe. Anzukreiden war der Mannschaft von Spielertrainer Patti Bauer allerdings, dass sie trotz großer Räume im Mittelfeld zu viel im Direktspiel erreichen wollte. So vergab der SVE
einige gute Gelegenheiten schon im Ansatz.  Dennoch sprangen aufgrund der deutlichen Überlegenheit auch Chancen für den Gastgeber heraus, bei denen der Gästekeeper, mit Abstand bester Mann seiner Mannschaft, jedoch auf der Hut war. So dauerte es bis zu 40. Minute, bis Andreas Sendek goldrichtig stand und in aller Ruhe aus 14 Metern den Ball in den Winkel schlenzte. Zuvor war Michael Forsmann allein vor dem FCP-Keeper gescheitert. Eine Minute vor der Pause eroberte Jan Brandenburg am Strafraumeck einen Ball zurück, legte quer auf Sendek, der nur noch einschieben brauchte. Die Heessener hatten also kurz vor dem Gang in die Kabine die Nerven beruhigt. Direkt nach dem Wechsel fiel die endgültige Entscheidung. Andreas Sendek verpasste zwar seinen Hattrick, weil der aus kurzer Distanz Dirk Reichstein anschoss, doch das Leder prallte Michael Forsmann vor die Füße, der zum 3:0 traf (47.). Mit einer mustergültigen Ecke legte Brandenburg Forsmanns zweiten Treffer vor, der nur noch einnicken brauchte (56.). Brandenburg war es auch, der Carsten Ahlke das 5:0 vorbereitete (60.). Dem eingewechselten Goalgetter gelang kurz darauf der dritte Doppelpack des Tages, als er die Freistoßflanke von Dirk Reichstein per Kopf versenkte (70.). Das siebte Tor war den beiden anderen ins Spiel gekommenen Akteuren vorbehalten. Damir Smajic wurde bei seinem Debüt im Heessener Trikot im Strafraum weggeschubst. Martin Schock verwandelte den fälligen Strafstoß quasi direkt von der Bank ins linke untere Eck (75.).

SVE IV: Gronemeyer – Licina – Philippi – Oppotsch – Bauer, Wittler, Reichstein, Sendek –Brandenburg (68. Smajic) – Forsmann (75. Schock), Kemper (56. Carsten Ahlke)


                         Mit dem letzten Aufgebot zum Sieg

                      Birlik SC Herringen – SVE Heessen IV 0:3 (0:0).


Gerade einmal elf Spieler standen der vierten Mannschaft des SVE im Auswärtsspiel gegen Birlik noch zur Verfügung. Dennoch gelang der Mannschaft von Trainer Patrick Bauer ein letztlich souveräner Erfolg beim Tabellenelften.Das Geschehen in der ersten Halbzeit spielte sich zumeist im Mittelfeld ab. Torraumszenen waren auf beiden Seiten mangelhaft. Die Heessener erspielten sich allerdings leichte Feldvorteile auf der ungeliebten Asche.Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte gingen die Gäste in Führung. Michael Forsmann köpfte eine passgenaue Ecke von Jan Brandenburg in die Maschen (48.). Danach verlor die Eintracht aber den Faden. Birlik übernahm nun die Kontrolle auf dem Platz. Doch der Heessener Defensive gelang es, den Gastgeber weit vom eigenen Tor fern zu halten.In der Schlussphase setzte der SVE dann die entscheidenden Konter. Dirk Reichstein fing einen Pass der Herringer ab, leitete den Ball schnell zu Andreas Sendek weiter, der Markus Kemper in der Mitte bediente, der unhaltbar zum 2:0 traf (83.). Drei Minuten vor Schluss profitierte der aufmerksame Michael Forsmann von einem Abwehrfehler der Gastgeber. Er störte beim Klärungsversuch und verwandelte dann im zweiten Versuch zum 3:0-Endstand.- bob


SVE IV: Gronemeyer – Bauer – Wittler, Philippi – Sendek, Oppotsch, Reichstein, Kromrei – Brandenburg – Forsmann, Kemper


                                        Den Sieg verschenkt

                         BV 09 Hamm - SVE Heessen IV 4:4 (1:2)


Drei Tore vor, zweifache Überzahl und nur noch 20 Minuten zu spielen. Der Sieg für die vierte Mannschaft gegen den BV 09 war eigentlich nur noch Formsache, doch dann gab die Eintracht die Partie gegen den Tabellennachbarn noch aus der Hand. Die Gastgeber gingen am Nordendamm nach neun Minuten in Führung. Aus 20 Metern fand ein Freistoß den Weg durch die Mauer. Martin Gronemeyer, der nach langer Pause ins Tor zurückkehrte, war machtlos. Doch die Heessener zogen anschließend unbeirrt ihr Spiel auf. Carsten Ahlke setzte sich auf der rechten Seite durch, drang in den Strafraum ein und spielte quer auf Henning Wittler, der nur noch zum Ausgleich einschieben brauchte (20.). Die Gäste bestimmten weiter die Partie und gingen kurz vor der Pause in Führung. Carsten Ahlke setzte zu einem Solo an und ließ auch dem BVH-Torhüter keine Chance (41.).Erster Aufreger der zweiten Hälfte war die Ampelkarte für einen Nordener, der Andreas Sendek foulte (51.). Der Mittelfeldspieler des SVE musste kurz darauf verletzt ausscheiden. Die Eintracht ließ sich davon nicht beeinflussen. Im Gegenteil Michael Forsmann schickte Sturmkollegen Carsten Ahlke auf die Reise, der den Torwart umkurvte und das 3:1 erzielte (59.).  Die 09er dezimierten sich weiter. Nach rüdem Foulspiel an Sascha Burow flog ein weiterer BVH-Feldspieler – diesmal mit rot – vom Platz. Acht Minuten später half der Keeper des Gastgebers fleißig beim 4:1 mit, als er eine Flanke von Dirk Reichstein ins Tor lenkte (67.). Durch einen Sonntagsschuss verkürzten die Nordener auf 2:4 (74.), doch die Eintracht hatte vorne weiter Chancen. So scheiterte Forsmann am Schlussmann, wurde Burows Versuch von einem Verteidiger noch von der Linie gekratzt. Auch Martin Schock verpasste eine Hereingabe nur knapp. Der eingewechselte Schock sah kurz darauf ebenfalls Gelb-Rot – eine sehr fragwürdige Entscheidung.Die Heessener hatten aber schon durch das zweite Gegentor die Sicherheit verloren, fanden keinen Zugriff mehr auf die BVH-Angreifer. Nach einem langen Ball kam Libero Mirsad Licina zu spät, traf seinen Gegenspieler. Der Elfmeter wurde mithilfe der Unterkante der Latte verwandelt (79.). Die Eintracht wackelte nun gewaltig und kassierte drei Minuten vor Schluss noch den Ausgleich. Auf der Außenseite setzte sich ein Nordener durch. Die Hereingabe lenkte Freddy Oppotsch zu allem Überfluss ins eigene Netz.

SVE IV: Gronemeyer – Licina – Oppotsch, Philippi – Reichstein, Wittler (64. Prill), Bauer, Sendek (55. Burow) – Brandenburg – Carsten Ahlke (69. Schock), Forsmann


                      Vierte zahlt Feiertagsstress Tribut

                   Arminia Hamm II - SVE Heessen IV 3:0 (1:0)


Die Osterfeiertage forderten ihren Tribut von der vierten Mannschaft des SVE Heessen. Der eh schon arg ausgedünnte Kader war im Vergleich zum Sieg in Uentrop weiter geschrumpft und fit waren auch nicht alle der am Birkenfeld angekommenen Akteure. In dieser Situation traf die Eintracht auf die Reserve des SC Arminia Hamm und unterlag letztlich verdient mit 0:3 (0:1).
Im Spiel nach vorne rieben sich die bemühten Heessener auf,
im Mittelfeld hatten die laufstarken Arminen ein übergewicht. Immerhin stand die SVE-Abwehr recht stabil. Geriet der Deckungsverband um Mirsad Licina, Ingo Philippi und Freddy Oppotsch doch einmal in Unordnung, gelang es ihnen die Gastgeber geschickt ins Abseits laufen zu lassen. So entwickelte sich eine ereignisarme erste Hälfte, in der die Eintracht ganz auf Konter setzte, dabei ein ums andere Mal mit etwas Pech hängen blieb. Den Arminen fehlte wiederum die Entschlossenheit in Strafraumnähe. Erst als Freddy Oppotsch kurz vor der Pause einen Befreiungsschlag des Gastgebers unterschätzte, nutzte sein Gegenspieler diese Unachtsamkeit zur Führung (43.).
Fitnessbedingt (Carsten Ahlke) und verletzungsbedingt Gitano Bu¡¡mann mussten die Heessener ihr schmales Auswechselkontingent komplett aufbrauchen. Im Verlauf der zweiten Hälfte zog sich Jan Brandenburg einen Pferdekuss zu. Auch Libero Mirsad Licina biss mit einer Muskelverletzung auf die Zähne. Mehr als die Verteidigung eines ansehnlichen Ergebnisses war da nicht mehr drin. Die Arminen kamen nach einem schnellen Ballgewinn nach einem Abstoß des SVE in der 72. Minute zum zweiten Treffer und legten in der Schlussphase noch das 3:0 nach. - bob

SVE IV: Vogt ¨C Licina ¨C Oppotsch, Philippi ¨C Bu¡¡mann (46. Wittler), Kromrei, Sendek, K¨¹z¨¹n ¨C Brandenburg ¨C Car. Ahlke (46. Chr. Ahlke), Forsmann


                            Brandenburg erlöst den SVE

               TuS Uentrop III – SVE Heessen IV 1:2 (1:1)
 

Es war ein glücklicher Sieg, der aber aufgrund des Engagements, das die vierte Mannschaft des SVE in das Spiel beim TuS Uentrop investierte, aber durchaus verdient war. Mit 2:1 (1:1) gewannen die Heessener eine Partie, die sie zwischenzeitlich unnötig aus der Hand gaben, weil es immerhin Jan Brandenburg gelang, zweimal das Tor zu treffen.
Die Eintracht legte gut los und drängte Uentrop zurück. Ein ums andere Mal geriet die TuS-Abwehr in arge Bedrängnis. Brandenburg vergab die erste große Chance, als er etwas von einem Uentroper Querschläger überrascht frei vor dem Tor verstolperte (9.). Auch Michael Forsmann fehlte fünf Minuten später die Konsequenz vor dem Kasten, doch Carsten Ahlke brachte den vom TuS-Keeper abgewehrten Ball erneut in die Gefahrenzone, wo Brandenburg einköpfte. Nach der Führung ließ die Dominanz der Heessener nach. Dennoch fiel der Ausgleich überraschend. Nachdem Freddy Oppotsch bei einem Klärungsversuch den Ball nur touchierte und Schlussmann Andreas Sendek das Leder in die Hand nahm, entschied der Schiedsrichter auf unerlaubten Rückpass. Der Freistoß aus 14 Metern landete im rechten unteren Eck, war aber zuvor nicht korrekt gespielt worden
Nun verloren die Heessener endgültig den Faden. Schon im Spielaufbau schlichen sich viele Fehler ein, mit denen sich der SVE in Bedrängnis brachte. Zusätzlich gelang es der Eintracht nicht, sich die zweiten Bälle zu sichern. Zweimal tauchten die Uentroper, die nur mit weiten Pässen aus der Abwehr agierten, allein vor Sendek auf, doch sie verfehlten ihr Ziel. Der Eintracht machte in der Offensive zudem der ramponierte Rasen zu schaffen, der viele Bälle in aussichtsreichen Positionen verspringen ließ. Zudem rutschte Daniel Kromrei kurz vor der Pause am Strafraumeck beim Schussversuch weg.
Die Pause nutzten die Gäste, um sich wieder zu sammeln. Sie hatten die Partie nach Wiederanpfiff wieder im Griff, blieben aber zunächst ohne Durchschlagskraft, da der letzte Pass zu selten einen Abnehmer fand. Aber bei ihren Schussversuchen näherten sich die Heessener aber langsam dem Tor. In diese Phase fiel der einzige Angriff der Gastgeber in der zweiten Hälfte. Die SVE-Defensive stand einmal nicht gut. Als letzte Option legte Oppotsch den Uentroper Kapitän im Strafraum. Der Knackpunkt der Partie, denn der Schiedsrichter ließ für den bereits verwarnten Oppotsch sowohl die Gelbe als auch die Rote Karte stecken und den fälligen Elfmeter verschoss ausgerechnet der Ex-Heessener Sebastian Lübke. Andreas Sendek erahnte die Ecke (69.).
Durch diese Aktion erhielt die Eintracht noch einmal zusätzliche Motivation. Die Heessener intensivierten noch einmal ihre Angriffsbemühungen und schnürten die Uentroper in der Abwehr ein. Es ergaben sich nun gute Chancen. So stürmte der stark aufspielende A-Jugendliche Gaetano Bussmann allein aufs Tor zu, traute seinem linken Fuß aber nicht und machte einen Haken zu viel. Carsten Ahlke haderte mit dem Rasen, weil er zweimal frei vor dem Torhüter den hoppelnden Ball nicht unter Kontrolle brachte und letztlich den Schuss völlig verzog. Sieben Minuten vor dem Ende traf er deshalb die richtige Entscheidung, als er erneut frei vor dem TuS-Keeper auftauchte, diesmal aber quer zu Brandenburg legte. In der Schlussphase vergaben Brandenburg, Bussmann, Carsten Ahlke und Baur die endgültige Entscheidung.
– bob

SVE IV: Sendek – Licina – Philippi, Oppotsch – Burow (53. Bussmann), Baur, Kromrei, Kemper (46. Küzün) – Brandenburg – Car. Ahlke, Forsmann (77. Chr. Ahlke)


                        Sascha Burow rettet SVE den Punkt

           SVE Heessen IV – Sportfreunde Bockum III 1:1 (0:1)


Ein Ersatztrainer mit dem richtigen Händchen und ein Ersatzspieler mit der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor – das waren die beiden Gründe, warum die Vierte des SVE den Sportfreunden Bockum noch einen Punkt abgeluchst hat. Drei Minuten vor dem Ende markierte der eingewechselte Sascha Burow den Ausgleich und beschönigte so eine über weite Strecken schwache Leistung des Gastgebers im Sportzentrum Heessen.
Beim SVE fehlte Spielertrainer Bauer. Ihn vertrat Thomas Vogt an der Linie. Auch Baur verschwand wieder aus der Mannschaft. Dafür kehrte Licina auf den Liberoposten zurück. Ersan Küzün half ebenfalls aus. Vogt stand für Sendek im Tor. Doch die Mannschaft war im Vergleich zum Wiescherhöfen-Spiel kaum wiederzuerkennen. Die Bockumer Stürmer erhielten zu viel Platz, im Mittelfeld fanden die Heessener keinen Zugriff auf die Gäste, ließen sie oft im Rücken entwischen und die in der Luft hängenden
SVE-Angreifer blieben ständig in der Gästedefensive hängen.
Es entwickelte sich zunächst ein unansehnliches Spiel. Doch langsam gelang es den Gästen, ihre Freiräume zu nutzen und den größeren Ballbesitz in Torgefahr umzumünzen. Besonders bei Standards sah die Eintracht schlecht aus. Die Führung der Sportfreunde resultierte fast zwangsläufig aus einer Ecke, als Prill seinem Gegenspieler zu viel Raum gewährte und dieser mustergültig einköpfte. Zuvor hatten die Heessener Glück, dass die Bockumer gleich mehrfach in aussichtsreichen Positionen vor dem Tor Cleverness vermissen ließen. Auch nach dem 0:1 wackelte die Eintracht-Abwehr bedenklich.
Vogt reagiert kurz nach der Pause, brachte erst Sendek für Küzün, dann Wittler für den ungerechtfertigterweise vor einem Platzverweis stehenden Philippi. Der SVE spielte zwar weiter nicht gut, stand aber nunmehr immerhin weitgehend sicher in der Defensive. Nach vorne ging angesichts zu vieler individueller Fehler weiterhin nicht viel. Erst drei Minuten vor Schluss halfen die Bockumer mit, weil sie auf Abseits spielten. Mirsad Licina bediente den aus dem Rückraum gestarteten Sascha Burow, der mit einem überlegten Heber den herauslaufenden Torhüter überwand. – bob

SVE IV: Vogt – Licina – Philippi (59. Wittler), Prill – Küzün (55. Sendek), Oppotsch, Reichstein, Kromrei – Brandenburg (76. Burow) – Forsmann, Ahlke


                                    SVE gelingt Revanche

           TuS Wiescherhöfen III – SVE Heessen IV 1:4 (1:1)


Gleich zweifach war die Revanche, die die vierte Mannschaft des SVE Heessen beim Sieg in Wiescherhöfen genoss. Zum einen war der 4:1-Erfolg eine perfekte Wiedergutmachung für das klägliche 0:3 im Hinspiel. Zum anderen hatte einen Tag zuvor die Zweite im Duell der Reserven beim 0:4 alt ausgesehen und kann den Aufstieg nun wohl abhaken.
Die Heessener hatten von Beginn an keine Umstellungsprobleme mit dem Kunstrasenplatz. Im Gegenteil der glatte Boden schien dem Spiel der Eintracht im Gegensatz zur Partie beim TSC auf dem Acker des Unionstadions entgegenzukommen. So lieferte die Eintracht, bei der Prill ein starkes Startelfdebüt feierte, von Beginn an schöne Ballstafetten, die zunächst aber einmal mehr nicht den Weg ins Tor fanden. So verzog Dirk Reichste
in einen Rückpass von Michael Forsmann, wurde Carsten Ahlke im letzten Moment gebremst und fischte der TuS-Keeper einen Kopfball von Forsmann nach Brandenburg-Flanke noch aus dem Eck. Vorwerfen lassen mussten sich die Hessener aber, darüber hinaus aus guten Positionen nur ungefährliche Schüsse zustande gebracht zu haben. Die Gastgeber blieben mit schnellen Angriffen gefährlich, auch weil beide Manndecker zwar ihre Gegenspieler im Griff hatten, in der ersten Halbzeit aber noch die ein oder andere Konzentrationsschwäche aufwiesen.
Der Gästeführung voraus ging ein wunderschöner Spielzug: Reichstein spielte nach einem Ballgewinn schnell zu Brandenburg, der Forsmann auf die Reise schickte. Der Stürmer ließ dem Wiescherhöfener Torwart keine Abwehrchance (31.). Der TuS glich mit einem Sonntagsschuss aus, nachdem SVE-Torhüter Andreas Sendek vom Flutlicht geblendet eine Ecke zu kurz abwehrte (34.). Vor der Pause hatten die Gastgeber dann mehr vom Spiel, scheiterten aber zweimal knapp.
Nach dem Wechsel drückte der SVE mehr denn je der Partie seinen Stempel auf. Beim TuS machten sich hingegen konditionelle Defizite bemerkbar. Philippi und Prill ließen die Stürmer des Gastgebers kaum zur Entfaltung kommen, viele Bälle erkämpfte sich die Eintracht schon im Mittelfeld. Dazu sorgten Ecken für Gefahr. So beförderte Daniel Kromrei das Leder nach einem Torwartfehler aus kurzer Distanz an die Unterkante der Latte (54.), Doch die Eintracht blieb dran und am Ende einer ganzen Eckballserie bediente Reichstein Kromrei mustergültig (57.).
Die Heessener ließen diesmal nicht nach und forderten kur darauf nach einem Foul an Sascha Burow Elfmeter, doch der Pfiff erfolgte erst später, als der schön freigespielte Kromrei im Strafraum gelegt wurde. Brandenburg verwandelte sicher zur Vorentscheidung (66.). In der Schlussphase ließ der SVE den Ball gut laufen, auch wenn der entscheidende Pass oft knapp sein Ziel verfehlte. Erst im Zusammenspiel mit dem eingewechselten Sebastian Nowak gelang Markus Kemper das 4:1 (84.).

SVE IV: Sendek – Bauer – Philippi, Prill – Baur (71. Nowak), Oppotsch, Reichstein, Brandenburg (77. Kemper) , Kromrei – Forsmann, Ahlke (46. Burow)


                TSC Hamm III – SVE Heessen IV 2:3 (1:2)

Unglaubliche Szenen spielten sich Mitte der zweiten Halbzeit im Union-Stadion ab. Zwei Spieler des gastgebenden TSC Hamm schlugen aufeinander ein. Der Schiedsrichter griff durch, verteilte eine Ampelkarte und eine Rote Karte (64.). Doch auf dem Weg zum Platz ging es erst richtig los, als auch noch ein Ordner den Randalierer mit der Linienrichter-Fahne traktierte. In dem Gewühl aus prügelnden und schlichtenden Spielern war es schwer, den Überblick zu behalten. Der Unparteiische setzte die Partie nach kurzer Beratung mit den beiden Kapitänen fort. Dass sich die Türken derart zerfleischten war das Glück für die Eintracht, der es so noch gelang, die Partie in den letzten zehn Minuten zu drehen. Aus dem 1:2 machten Sascha Burow (83.) mit seinem Tordebüt im SVE-Trikot und Michael Forsmann (88.) noch einen 3:2-Erfolg.
Gegen den Tabellenvorletzten zeigten die Heessener eine überlegene Spielanlage, soweit der tiefe und unebene Platz eine ordentliche Fußball-Partie überhaupt zuließ. Völlig richtig sagte der Schiedsrichter die im Anschluss geplante Begegnung der Reserveteams beider Vereine ab. Die Dominanz der Eintracht zeitigte im Gegensatz zu anderen Begegnungen auch große Torchancen, doch die mangelhafte Auswertung dieser Möglichkeiten bleibt das große Problem des SVE. So hätte Forsmann in der ersten Halbzeit wenigstens drei Tore erzielen müssen, scheiterte aber aus kurzer Distanz immer am gegnerischen Torhüter.
Durch einen kapitalen Fehler geriet die Eintracht obendrein in Rückstand. Der Angriff des TSC war schon abgefangen, als Dirk Reichstein an der Außenlinie den Ball vertändelte. Die Gelegenheit ließ sich der Stürmer des Gastgebers nicht nehmen und erzielte nach nur sieben Minuten das 1:0. Reichstein machte seinen Fauxpas aber wieder gut. Nach einem Foul an Sebastian Nowak zirkelte der Routinier einen Freistoß von der Strafraumgrenze in den Winkel (27.). Dem hoch verdienten Ausgleich ließen die Heessener allerdings nicht die Führung folgen. Im Gegenteil ein weiterer Fehler führte fünf Minuten vor der Pause zum 1:2. Nowak trat über den Ball, den Schuss aus 20 Metern fälschte Libero Patti Bauer unhaltbar für Andreas Sendek ab.
In der zweiten Halbzeit tat sich die Eintracht auf dem tiefen Boden lange Zeit schwer, Druck auszuüben. Die Gastgeber lauerten auf den Platz zum vorentscheidenden Konter, ehe sie sich selbst dezimierten. Doch die Eintracht brauchte in doppelter Überzahl Zeit, um Torgefahr zu entwickeln, da auf dem holprigen Boden viele Pässe versprangen. Dazu vergab Forsmann ein weiteres Mal aus kurzer Distanz, verfehlte Prill mit einem Schuss das Tor nur knapp. Erst als Reichstein mit Übersicht Kromrei auf der linken Seite in die Gasse schickte, der bis zur Außenlinie marschierte und in der Mitte Burow bediente, fiel der Ausgleich. Zwei Minuten vor dem Ende setzte sich Carsten Ahlke stark durch, passte zu Forsmann, dem doch noch sein Tor vergönnt war. – bob
SVE IV: Sendek – Bauer – Nowak (52. Prill), Philippi – Reichstein, Wittler (Burow), Oppotsch, Kromrei – Brandenburg – Brandenburg – Forsmann, Ahlke


                          Vierte verteilt Gastgeschenke

                SVE Heessen IV – Westfalia Rhynern III 2:4 (0:3)


Nachdem der offizielle Start ins neue Fußball-Jahr für die vierte Mannschaft des SVE wegen des unbespielbaren Platzes in Uentrop ausgefallen war (Nachholtermin 1. April), begann der zweite Teil der Meisterschaftsrunde 09/10 der Heessener gegen den Aufstiegsaspiranten aus Rhynern. Und damit die Gäste ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren, half die Eintracht bei den Toren der Westfalia fleißig mit. 4:2 hieß es am Ende, obwohl beide Mannschaften im Grunde gleichwertig waren.
Rhynern wusste in der ersten Halbzeit durch die geordneteren Spielzüge und das effektivere Passspiel zu gefallen. Die Heessener machten viel mit Kampf wett, standen sich im Spielaufbau durch zu viele Fehler allerdings selbst im Weg. Aus einem dieser Fauxpas in der Vorwärtsbewegung markierten die Gäste das 0:1 (20.). Da die Westfalia
mehr Ballbesitz hatte bot sich der Eintracht Raum zu guten Kontergelegenheiten. Doch die Rhyneraner brachten unmittelbar vor dem Abschluss immer noch ein Bein dazwischen, so dass echte Torchancen für die Heessener Mangelware blieben. Die größte Möglichkeit hatte noch Carsten Ahlke, der, nachdem Daniel Kromrei über die linke Außenbahn in den Strafraum eingedrungen war, aus spitzem Winkel an den Außenpfosten köpfte. Auf der anderen Seite parierte Tobias Vogt zweimal glänzend.
Rhynern bekam Mitte der ersten Halbzeit Windunterstützung, bei den vorentscheidenden Toren hatte die Eintracht aber selbst Schuld. Beim 0:2 ließ Sascha Burow auf rechts seinen Gegenspieler im Rücken entwischen. Dieser passte in die Mitte, wo der aufmerksame Vogt an der Strafraumgrenze zunächst klärte. Doch der Westfalia-Stürmer schnappte sich den abgeprallten Ball vor dem Keeper, legte zurück, während der SVE nur zuguckte. Nach dem  anschließenden Querpass hatte der zweite Angreifer ungedeckt vor dem leeren Tor leichtes Spiel (38.). Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff verloren die Heessener einmal mehr den Ball in der Vorwärtsbewegung, und die Gäste erzielten ungehindert das 3:0.
In der zweiten Halbzeit hatten die Heessener den Wind im Rücken und den besseren Start. Nach einer schönen Einzelleistung des eingewechselten Andreas Sendek netzte Carsten Ahlke zum 1:3 ein (49.). Doch nur drei Minuten später stellten die Rhyneraner den alten Abstand wieder her. Der SVE gab sich nicht auf, kam durch Dirk Reichstein, der nach einer Ecke aus dem Gewühl traf, noch einmal heran (63.). Doch in der Schlussphase, in der Oliver Prill für den angeschlagenen Burow sein Debüt feierte, hielten die Gäste die Eintracht meist weg vom eigenen Tor, so dass der Sieg der Westfalia nicht mehr in Gefahr geriet. – bob 
SVE IV: Vogt – Licina – Philippi, Brinkötter – Burow (72. Prill), Oppotsch, Wittler (56. Brandenburg), Kromrei – Reichstein – Forsmann, Carsten Ahlke


                        Mit Niederlage in die Winterpause

        SV Eintracht Heessen IV – Hammer SpVg III 2:4 (1:2)


Im letzten Spiel vor der Winterpause musste die vierte Mannschaft des SVE einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Gegen den Tabellenzweiten, Hammer SpVg III, den die Eintracht zum Saisonauftakt noch geschlagen hatte, kassierten die Heessener die zweite Niederlage in Folge und verschwinden damit endgültig im Niemandsland der Kreisliga C. Mit 4:2 (2:1) behielten die Gäste auf der Asche im Sportzentrum Heessen die Oberhand, weil sie vor dem Tor mehr Cleverness gepaart mit Glück zeigten. Über ein Unentschieden hätte sich die HSV in einem ausgeglichenen Spiel nicht beklagen dürfen.
Im Vergleich zur unglücklichen Niederlage gegen den Spitzenreiter Bockum-Hövel fielen gleich drei Leistungsträger aus. Michael Forsmann und Kapitän Daniel Kromrei, beide schon zuvor angeschlagen, pausierten, Ümit Aydemir hatte sich gegen den SVA eine Zerrung zugezogen. Ingo Philippi, Andy Sendek rückten in die Startelf. Auch Kevin Wolfertz stand nicht zur Verfügung.
Es entwickelte sich ein Spiel mit viel Mittelfeldgeplänkel. Beide Mannschaften zeigten zwar Zug zum Tor, offenbarten auf dem Weg dorthin allerdings Schwächen. So entsprang die erste große Chance einem Abwehrfehler der HSV. Carsten Ahlke holte sich den Ball, scheiterte aber aus spitzem Winkel am Torwart (15.).
Dennoch brachte Ahlke den SVE in Führung, als er Henning Wittlers langen Pass verwertete (30). Doch die Gäste schlugen zurück, glichen in der 37. Minute aus. SVE-Keeper Tobi Vogt wehrte einen scharf geschossenen Freistoß nur nach vorne ab, wo ein HSV-Stürmer abstaubte. Lediglich vier Minuten später klingelte es erneut im Heessener Kasten. Mirsad Licina fälschte einen Schuss unhaltbar für Vogt ab.
Die Gastgeber steckten den Rückschlag gut weg und kamen mit neuem Elan aus der Pause. Dennoch waren es wieder die Gäste, die nach einer Stunde Spielzeit ihren dritten Treffer erzielten.Eine missglückte Flanke rutschte Vogt durch die Hände. Die Partie plätscherte nun dahin und schien spätestens nach dem Platzverweis gegen Patty Bauer eigentlich entschieden (76.). Der Spielertrainer hatte in der ersten Hälfte wegen Meckerns gelb gesehen und bekam nach einem Foul nun die Ampelkarte. Doch die Heessener zeigten Moral und wurde mit dem Anschlusstreffer belohnt. Routinier Freddy Oppotsch verwandelte einen Elfmeter nach Foul an Andy Sendek (82.). Die Gastgeber warfen noch einmal alles nach vorne, fingen sich aber in der Schlussminute den entscheidenden Konter. - bob
SVE IV: Vogt – Licina – Oppotsch, Philippi (55. Küzün) – Reichstein, Stegemann, Bauer, Sendek – Jan Brandenburg – Henning Wittler (79. Brinkötter), Carsten Ahlke (70. Burow) bob


Zwei Standards zerstören Hoffnungen der Eintracht

SVE Heessen IV – SVA Bockum-Hövel III 1:2 (1:2)

Nach der zuletzt gestarteten Erfolgsserie war die vierte Mannschaft des SVE guten Mutes, den Tabellenführer aus Bockum-Hövel zu stürzen und selbst noch ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden zu können. Ein Sieg wäre auch möglich gewesen, wenn der SVA nicht zweimal nach Ecken getroffen hätte.

Fünf Minuten waren auf der Asche im Sportzentrum Heessen gespielt, als die Partie zugunsten der Gastgeber hätte kippen können. Michael Forsmann hatte den herausgeeilten SVA-Torhüter mit einem Heber überwunden, doch unmittelbar vor der Linie klärte ein Bockum-Höveler mit der Hand. Der Schiedsrichter entschied jedoch anstatt auf Elfmeter und Rote Karte auf Eckball. Der SVE ließ sich nicht beirren und drängte den Spitzenreiter weiter in die eigene Hälfte und profitierte nun seinerseits von einer Fehlentscheidung. Carsten Ahlke wurde außerhalb des Strafraums gefoult, doch der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Der SVA-Schlussmann erahnte jedoch die Ecke von Jan Brandenburg, der zuletzt zweimal in Folge sicher verwandelt hatte, und parierte den Ball (16.). Auch diese Enttäuschung steckten die Heessener weg und gingen durch Carsten Ahlke nur vier Minuten später in Führung – Brandenburg hatte ihn in die Gasse geschickt.

Anschließend zollte der SVE dem Anfangstempo etwas Tribut und die Gäste befreiten sich. Dennoch fiel der Ausgleich überraschend. Nach einer Ecke reagierte Heessens Keeper Kevin Wolfertz zunächst noch prächtig, beim Nachschuss war er aber machtlos (32.). Dieses Gegentor schockte die Eintracht nun und Bockum-Hövel übernahm die Spielkontrolle. Als Wolfertz bei einer weiteren Ecke der Ball aus den Händen glitt, staubte ein SVA-Spieler kurz vor der Pause zur Führung ab (42.).

Die Gastgeber kamen mit neuem Schwung aus der Kabine, doch nun zeigte der SVA er im Duell der beiden besten Defensiven der Liga, warum er ganz oben steht. Geschickt, wenn auch nicht immer mit fairen Mittel, gelang es den Gästen das Spiel zu verlangsamen und die Heessener ihrer Stärken zu berauben. Die Partie wurde hektisch und unansehnlich. Der SVE verlor obendrein durch die notwendigen Wechsel in der Offensive an Durchsetzungskraft.

In der übertrieben langen Nachspielzeit sah ein Bockum-Höveler wegen eines völlig unnötigen Einsteigens gegen Kevin Wolfertz beim Abschlag die Ampelkarte. Ersan Küzün ging ins Tor – Keeper Nummer sieben in den 13 Spielen der Hinrunde.

SVE IV: Wolfertz – Licana – Oppotsch, Aydemir – Wittler (56. Kromrei), Stegemann, Bauer, Reichstein – Brandenburg – Carsten Ahlke  (75. Sendek), Forsmann (62. Küzün)


Carsten Ahlke bringt SVE auf die Siegerstraße

Hammer SC 08 II – SVE Hamm IV 2:5 (1:1)

Mit einem Kraftakt baute die vierte Mannschaft des SVE beim Hammer SC 08 ihre Erfolgsserie aus und ist nun seit fünf Spielen unbesiegt. Mann des Tages beim 5:2-Erfolg war Carsten Ahlke, der erst zweimal die Führung der Gastgeber egalisierte, um dann mit seinem dritten Treffer die Rotblauen auf die Siegerstraße zu schießen.

Spielertrainer Patti Bauer, der selbst mit einer Wadenzerrung ausfiel, vollzog drei Wechsel im Vergleich zum überzeugenden Spiel gegen Westfalia Bockum-Hövel. Philippi kehrte in der Startelf zurück, in der Burow gegen seinen Ex-Verein sein Debüt gab. Auch Kapitän Kromrei war wieder an Bord. Neben Bauer fehlten Wittler und Forsmann. Außerdem ersetzte Wolfertz Vogt im Tor und ist damit SVE-Keeper Nummer sechs in der laufenden Saison.

Die Umstellungen bekamen den Heessener zunächst nicht. Zerfahren wirkte das Spiel in der Anfangphase: Nach vorne ging wenig Konstruktives,  in der Defensive schlichen sich Unaufmerksamkeiten ein. Ein ums andere Mal verhinderte der aufmerksame Wolfertz mit beherzten Eingreifen außerhalb des Strafraums eine Großchance der Gastgeber. Dennoch boten sich den Heessenern, wenn sie denn einmal sicher kombinierten, die ersten großen Möglichkeiten. So fand der bis auf die Grundlinie durchgestoßene Andreas Sendek keinen Abnehmer für seinen Pass in die Mitte und scheiterte Dirk Reichstein frei vor dem HSC-Schlussmann. Die Gastgeber nutzten hingegen eine Fehlerkette der Eintracht zur Führung. Nach einem abgefangenen Angriff wurde Reichstein an der eigenen Eckfahne von seinen Mitspielern alleingelassen, sein Pass landete beim Gegner, der den Ball schnell wieder in den Strafraum beförderte, wo Aydemir auf Abseits spekulierte und seinen Gegenspieler aus den Augen verlor (22.). Doch der SVE meldete sich postwendend zurück. Carsten Ahlke schloss eine Einzelaktion mit einem Schuss in den Winkel ab (27.).

Zur Pause schied Libero Licina verletzt aus, Reichstein rückte hinter die Abwehr. Die entstehende Unordnung nutzte der HSC nach nur vier Minuten zur erneuten Führung. Wieder war es Ahlke, der die Eintracht zurück ins Spiel brachte. Er profitierte von einem Fehler des HSC-Liberos und versenkte das Leder alleine vor dem Keeper eiskalt im Netz (57.). Nach einem langen Pass von Sascha Polte spielte Ahlke erneut seine Schnelligkeit aus und spitzelte den Ball am herausgeeilten HSC-Keeper vorbei zum 3:2 ins Tor (69.). Damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Nur sieben Minuten später verwandelte Jan Brandenburg einen Foulelfmeter, nachdem Sascha Burow beim Versuch einen langen Pass zu erreichen im Strafraum vom Torhüter umgenietet wurde. Den Schlusspunkt setzte Sascha Polte mit seinem ersten Saisontor. Burow hatte über links die Vorarbeit geleistet. – bob

SVE IV: Wolfertz – Licina (46. Polte) – Philippi, Aydemir – Reichstein, Sendek, Oppotsch, Kromrei – Brandenburg (77. Brinkötter)– Carsten Ahlke (83. Schock), Burow


Vierte zeigt gegen Spitzenteam Moral

SVE Heessen IV – Westfalia Bockum-Hövel II 2:1 (0:0)

Ein Tag voller Premieren bei der vierten Mannschaft des SVE Heessen. Zum ersten Mal schlug die Eintracht in dieser Saison eins der Topteams, drehte erstmalig einen Rückstand und hatte mit Jan Brandenburg und Sascha Burow zwei Debütanten auf dem Platz. Gegen den vormaligen Tabellendritten vom Zechenplatz erkämpfte sich die Eintracht so ein hochverdientes 2:1. Trainer Patti Bauer hatte nach der spielfreien Woche die Startelf – teilweise notgedrungen – mächtig verändert. Unter anderem kehrte Aydemir für Philippi als Manndecker ins Team, rückte Reichstein für den erkrankten Kromrei auf rechts. Im Tor erhielt Vogt den Vorzug vor Gronemeyer, weil er bis zur Winterpause nicht mehr zur Verfügung steht. Auch Baur, Kemper und Wolfertz fehlten.Der SVE hatte leichte Feldvorteile und verzeichnete in der ersten Halbzeit ein Chancenplus. So „rettete“ Henning Wittler nach einem Freistoß für die Gäste unglücklich auf der Torlinie und scheiterte Spielertrainer Patti Bauer mit einem Kopfballaufsetzer. Auch Carsten Ahlke verzog aus guter Position nur knapp. Die größte Gelegenheit vergab aber Andy Sendek. Nachdem Ahlkes Schussversuch abgeblockt wurde, landete der Ball beim nachsetzenden Mittelfeldspieler, der unmittelbar nach der Pause allerdings aus kurzer Distanz nur die Unterkante der Latte traf.Der größere Schock folgte für die Heessener aber direkt nach dem Wechsel. Bei einem Freistoß aus dem Halbfeld rechnete Tobi Vogt damit, dass ein Spieler den hohen Ball noch berührte, das geschah jedoch nicht. Der Keeper wurde auf dem falschen Fuß erwischt und fing das Leder erst hinter der Linie (47.). Die Eintracht spielte weiter ihre Linie, Traumdebüt: Jan Brandenburg lenkte das Spiel der Heessener und erzielte im ersten Spiel gleich ein Tor. - Foto: Bauragierte vor des Gegners Tor aber zu umständlich. So half dem SVE ein ungestümes Einsteigen von Michael Forsmanns Gegenspieler im Strafraum, dass der Schiedsrichter als Foul wertete. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jan Brandenburg sicher und krönte damit seinen Einstand (63.).  Heessen war jetzt am Drücker. Carsten Ahlke erzielte mit viel Einsatz den Siegtreffer. Er erkämpfte sich an der Mittellinie den Ball, gewann zweimal mit etwas Glück den Pressschlag und überwand den Gästekeeper (74.). In der Schlussphase blieb Heessen bei Kontern gefährlich. Das Aufbäumen der Westfalia erstickte die erneut souveräne SVE-Abwehr im Keim. So überstand die Eintracht auch die über fünfminütige Nachspielzeit. – bob

SVE IV: Vogt – Licina – Aydemir, Oppotsch – Reichstein, Wittler (57. Küzün), Bauer, Sendek –  Brandenburg  (83. Philippi) – Carsten Ahlke (81. Burow), Forsmann


                        Eintracht legt die Torphobie ab

            1. FC Pelkum III -- SVE Heessen IV 0:9 (0:4).


Die vierte Mannschaft des SVE Heessen hat einen Goldenen Oktober hingelegt. Im ganzen Monat blieb die Eintracht ohne Niederlage. Krönung war der 9:0-Kantersieg über überforderten Pelkumer, der auch in der Höhe mehr als in Ordnung ging.Nach der enttäuschenden Nullnummer gegen Birlik in der Vorwoche legte Trainer Patti Bauer Hand an die Aufstellung und verpasste der Mannschaft taktisch und personell ein neues Gesicht. Gegen das Liga-Schlusslicht stellte er auf drei Stürmer um. Dazu kamen Forsmann, Kemper und Baur in die Startelf.Die Gäste bestimmten im Selbachpark von Beginn an das Geschehen. Nach ersten guten Möglichkeiten halfen die Gastgeber beim Führungstor aber nach. Baur hatte sich nach einer Ecke den Ball erkämpft. Seine Flanke drückte ein FC-Spieler über die Linie (8.). Auch den zweiten Treffer erzielten die Pelkumer selbst. Carsten Ahlkes scharfe und flache Hereingabe hätten wohl aber wohl auch Forsmann oder Kemper in der Mitte verwertet (17.). Das erste Heessener Tor gelang dann Carsten Ahlke, der unbedrängt einschob, nachdem Michael Forsmann bei der Ecke von Andreas Sendek noch über den B
Seltener Moment: Ingo Philippi trifft ins Tor - und dann noch mit links. Foto: Baur all getreten (31.). Überhaupt war der SVE bei Ecken gefährlich. Vor dem 3:0 hatten die Gastgeber schon gegen Baur und Forsmann auf der Linie gerettet, dazu der Torwart glänzend gegen Schüsse von Kemper, Sendek und Ahlke. Den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte erneut Carsten Ahlke. Nachdem Andreas Sendek über rechts in den Strafraum eingedrungen war, drückte Ahlke das Leder mit viel Einsatz über die Linie (37.). Weitere Gelegenheiten ließ der Gast aus.Die Partie war entschieden, doch die Heessener agierten weiter konzentriert. Pelkum zog sich nun noch tiefer in die Hälfte zurück und der SVE ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen. Das Tempo war zwar raus, aber immer wieder erspielte sich die Bauer-Elf neue Möglichkeiten. Sehenswert der Treffer des aufgerückten Verteidigers Ingo Philippi, der das Leder mit dem schwachen linken Fuß aus 18 Metern in den Winkel schoss (52.). Einen Torwartfehler nach einer Flanke von Forsmann nutzte Sendek zum 6:0 (61.). Die Heessener spielten weiter viel über außen. So leitete Baur den Treffer des eingewechselten Henning Wittler über rechts ein (70.). Wittler bediente in ähnlicher Manier mit einem Rückpass Michael Forsmann, dem so sein erster Treffer nach seinem Comeback gelang (85.). Forsmann war es auch, dem der Schlusspunkt vorbehalten war. Daniel Kromrei bereitete den einzigen Heessener Treffer über die keineswegs schlechtere Linke Seite vor. - bob
SVE IV: Gronemeyer -- Licina -- Philippi, Oppotsch -- Baur, Bauer (60. Wittler), Kromrei - Sendek (73. Schock) -- Carsten Ahlke (46. Küzün), Forsmann, Kemper


Heessen vergisst das Toreschießen

SVE Heessen IV – Birlik Herringen 0:0

Die vierte Mannschaft stellte gegen Birlik einmal mehr unter Beweis, dass sie das Toreschießen nicht erfunden hat. Mehr als vier Gegentreffer im Schnitt hatte der Tabellenvorletzte der Kreisliga C bislang kassiert, doch die Heessener schafften es nicht einmal, den Ball im Herringer Tor unterzubringen. Dementsprechend endete die Begegnung mit 0:0.Die Heessener dominierten in der ersten Halbzeit das Geschehen auf dem Platz. Angriff auf Angriff rollte auf das Herringer Tor zu. Allein im ersten Durchgang verzeichneten die Gastgeber zehn gute Schussgelegenheiten, doch entweder landete das Leder über beziehungsweise neben dem Birlik-Kasten oder derSpielertrainer Patti Bauer sah kurz vor Schluss die Ampelkarte. Gästetorhüter parierte glänzend. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Carsten Ahlke noch einmal eine Chance, dann verflachte die Partie endgültig. Die Herringer verteidigten mit allen legalen und illegalen Mittel (Würgen, Beleidigungen, Treten) den Punkt. Mit Erfolg, denn andauernd zerstörten Fouls den Spielfluss. Auf der Gegenseite verlebte Martin Gronemeyer bei seinem Debüt als SVE-Schlussmann einen ruhigen Abend. Nicht einen Ball musste er parieren. Immerhin passte er einmal gut auf, als er einen langen Ball durch frühes Herauslaufen abfing.Kurz vor Schluss sah Heessens Spielertrainer Patrick Bauer die Ampelkarte wegen wiederholten Foulspiels (88.).Einen netten Effekt hatte die Nullnummer auf dem Dasbecker dann doch. Die Eintracht stellt nun mit drei weiteren Teams, die allerdings alle an der Spitze der Tabelle stehen, die beste Abwehr der Liga. – bob  

SVE IV: Gronemeyer – Licina – Aydemir, Philippi – Kromrei, Oppotsch, Bauer, Polte – Sendek – Wolfertz (63. Forsmann), Carsten Ahlke


Joker Sendek stellt die Zeichen auf Sieg

SVE Heessen IV – BV 09 Hamm II 2:1 (1:0).

Nach dem spielfreien Wochenende kehrte die vierte Mannschaft des SVE in die Erfolgsspur zurück. Beim 2:1-Erfolg über die Reserve des BV 09 Hamm verpasste die Eintracht es allerdings, vorzeitig die Entscheidung herbeizuführen. Da Stammkeeper Tobias Vogt krank war, stellte sich Dirk Wellenbüscher zur Verfügung, um das Tor zu hüten. Ansonsten fehlten Spielertrainer Bauer mit Forsmann, Polte, Wolany, Wittler, Küzün und Schock gleich sechs Akteure. Die Eintracht begann überlegen. Die unebene Asche im Sportzentrum Heessen behinderte die Bemühungen gegen rustikal agierende Gäste allerdings merklich. Dennoch zeigte der SVE einige schöne Spielzüge. Nach einem drang Daniel Kromrei von halblinks in den Strafraum ein und wurde von seinem Gegenspieler umgerannt. Beim fälligenMatchwinner für den SVE: Andreas Sendek Elfmeter ahnte der 09er-Schlussmann jedoch die Ecke von Dirk Reichsteins Versuch (11.). Die Eintracht blieb am Drücker. Reichstein (14.) und Carsten Ahlke (19.) gaben weitere Schüsse auf das Gästetor ab. Nach einer halben Stunde dann ein Schock für die Heessener. Nach einer getretenen Ecke zog sich Christian Ahlke eine Zerrung zu. Er musste ausgetauscht werden und fällt zwei Wochen aus. Bauer hatte mit der Einwechslung von Andreas Sendek aber das richtige Händchen, denn Sendek staubte zur Führung ab, nachdem Carsten Ahlke – von Reichstein in die Gasse geschickt – abzog und der BVH-Torhüter nur abklatschen ließ (41.).Nach dem Wechsel änderte sich am Geschehen zunächst nichts. Heessen mit optischem Übergewicht, aber nur wenigen Chancen. Auf der anderen Seite machte Dirk Wellenbüscher die wenigen Möglichkeiten der Nordener souverän zunichte. Das 2:0 leitete dann Sendek ein, der nach einer abgewehrten Ecke den zweiten Ball zu Carsten Ahlke nach außen beförderte. Bei dessen Flanke  spekulierten die Gäste fälschlicherweise auf Abseits, so dass Kevin Wolfertz per Kopf sein erstes Saisontor schoss (57.).Die Partie wurde nun härter und nach einem taktischen Foul von Bauer entbrannte ein heftiger Disput am Mittelkreis, ausgelöst von aufgebrachten 09ern, die für ihre Handgreiflichkeiten jedoch keine Karten erhielten. Der BVH kam sogar noch einmal heran, als die Heessener nicht geschlossen aufrückten und so das Abseits aufhoben (78.). Nach dem Gegentreffer geriet der Eintracht-Sieg aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr, da die Angriffsbemühungen der Gäste an der aufmerksamen SVE-Abwehr abprallten. In der Schlussphase feierte Andreas Stegemann sein Debüt und half den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten.

SVE IV: Wellenbüscher – Licina – Philippi, Aydemir – Christian Ahlke (36. Sendek), Bauer, Oppotsch, Kromrei – Reichstein – Carsten Ahlke (83. Stegemann), Wolfertz (65. Kemper) 


Arminia trifft nur per Elfmeter, SVE gar nicht

SVE Heessen IV – Arminia Hamm III 0:1 (0:0).


Sechs Spiele hat die vierte Mannschaft der Eintracht bisher absolviert und dabei die ungeheuerliche Zahl von vier Elfmetern kassiert. Der verwandelte Strafstoß der Arminia war auf dem Dasbecker gleichbedeutend mit dem entscheidenden Tor. „Ist es Pech oder Unvermögen? Ich weiß nicht genau, woran es liegt“, zeigte sich Trainer Patrick Bauer ratlos über die vielen wichtigen Entscheidungen gegen die Heessener.
Im Spiel gegen die Birkenfeld-Elf überließen die ersatzgeschwächten Gastgeber, die ohne Philippi, Stegemann, Kemper und Sendek antraten, den Spielaufbau.
Kehrte als Manndecker in die Startelf zurück und überzeugte durch gute Zweikampfwerte: Sascha Polte.Erst in der eigenen Hälfte zogen sie die Linien dichter und machten die Räume für die Arminia eng. Bei den Gästen zirkulierte der Ball zwar gut, doch große Gefahr erzeugten sie nicht. Lediglich im zentralen Mittelfeld bekam Heessens Wittler seinen quirligen Gegenspieler nicht in den Griff. Die Folge war eine frühe Gelbe Karte und die ebenso frühe Auswechslung. Ümit „Charly“ Aydemir kam so zu seinem Debüt in der Vierten. Er übernahm die Manndeckerposition von Freddy Oppotsch, der ins Zentrum rutschte. Während die SVE-Abwehr weiter gut abräumte, verlegten sich die Gastgeber aufs Kontern. Besonders Christian Ahlke tat sich dabei hervor, doch seine Schüsse pfiffen am Tor vorbei.
Nach der Pause das gleiche Bild, wobei nun die Gäste sich öfters fallen ließen, um die Eintracht aus der Reserve zu locken. Das gelang nicht, so dass sich beide Teams weitgehend neutralisierten. In diesem Spiel ohne Torchancen entschied eine Schiedsrichterentscheidung dann über den Ausgang. Eintracht-Libero Mirsad Licina bekam in Gewühl im Strafraum den Ball zuerst an die Brust, woraufhin dieser den angelegten Arm touchierte. Der Unparteiische zeigte nach einigem Zögern auf den Punkt. Die Arminia verwandelte den Elfmeter sicher. In der Schlussphase gelang es dem SVE nicht mehr ein Powerplay aufzuziehen, um die Partie zu drehen, was wohl auch daran lag, dass die Spieler zu viel mit dem Schiedsrichter lamentierten. – bob
SVE IV: Vogt – Licina – Oppotsch, Polte – Christian Ahlke, Wittler (26. Aydemir), Bauer, Kromrei – Reichstein – Küzün (68. Wolany), Wolfertz (46. Carsten Ahlke)


Ahlke-Brüder wirbeln gegen Sportfreunde

Sportfreunde Bockum II – SVE Heessen IV 2:2 (1:1)

Es war die beste Saisonleistung der Eintracht, doch belohnt wurden die Heessener an der Dörholtstraße nicht. Kurz vor Schluss glichen die Gastgeber zum 2:2-Endstand aus, weil die vierte Mannschaft des SVE zuvor ihre Torchancen nicht genutzt hatte.Die Gäste, die im Vergleich zur Vorwoche auf sechs Leute (Phillippi, Polte, Kemper, Küzün  und Trainer Bauer) verzichten mussten, drängten ihren Gegner fast von Beginn an in die Defensive. Doch in Führung Christian Ahlke bereitete beide Tore seines Bruders Carsten vor. Foto: Baurging Bockum bei einem der seltenen Angriffe. Nachdem SVE-Torhüter Tobias Vogt einem durchgekommenen Sportfreunde-Stürmer den Winkel verkürzen wollte, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter – ein zumindest umstrittener Pfiff (32.). Doch die Eintracht zeigte sich nicht geschockt, sondern glich postwendend aus. Christian Ahlke flankte von rechts auf seinen Bruder Carsten, der in der Mitte einköpfte (34.).Unmittelbar nach dem Wechsel schlugen die Ahlke-Brüder wieder zu. Erneut bediente Christian Carsten, der bei seiner Rückkehr in die Startelf nach zwischenzeitlicher Verletzungspause, somit gleich einen Doppelpack hinlegte (48.). Die Eintracht machte aber aus ihren Möglichkeiten zu wenig. Dirk Reichsteins Schuss kratzte der Sportfreunde-Torhüter von der Linie, auch Carsten Ahlke scheiterte zweimal am Bockumer Keeper. Doch je näher der Schlusspfiff rückte, desto nervöser wurden die Gäste. Wie schon gegen den TSC gelang es dem SVE nicht, die Führung souverän nach Hause zu bringen. Doch während die Türken den möglichen Ausgleich verpassten, schnappte sich Bockum den Punkt. Fünf Minuten vor Schluss rückte ein Abwehrspieler auf, wurde von den Heessenern nicht gestört, marschierte über den halben Platz und zog unhaltbar ab.

SVE IV: Vogt – Licina – Oppotsch, Sendek – Christian Ahlke, Wittler (71. Wolany), Kromrei, Otto – Reichstein – Wolfertz, Carsten Ahlke (55. Brackelmann)


Andy Sendeks goldenes Köpfchen

SVE Heessen IV – TSC Hamm 1:0 (0:0).

Eine souveräne Vorstellung sieht anders aus, aber nach 90 Minuten bejubelte die vierte Mannschaft des SVE Heessen einen 1:0 (0:0)-Sieg über den TSC Hamm IV. Das Tor des Tages erzielte Andreas Sendek mit seinem zweiten Saisontreffer (53.).

Die Eintracht erarbeitete sich eine leichte Feldüberlegenheit, doch Torgefahr ging von den Aktionen der Heessener nicht aus. So verpasste Sendek gleich dreimal in aussichtsreicher Position den Abschluss zu suchen. Auf der anderen Seite zeigten die Offensivbemühungen der Gäste, warum dem TSC zuvor erst ein Tor in drei Spielen gelungen war.Henning Wittler (links) bereitete das Siegtor von Andreas Sendek mustergültig vor. - Foto: Baur

Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild. Doch diesmal bewiesen die Schützlinge von Patrick Bauer, der sich selbst als Teil der Doppelsechs aufbot, einmal, dass sie Fußball spielen können. Daniel Kromrei eroberte durch engagiertes Nachsetzen einen verloren gegangenen Ball zurück und setzte Henning Wittler in Szene, der seinen Freiraum auf der linken Seite zu einer Maßflanke  auf Andreas Sendek nutzte. Der Mittelfeldspieler ließ mit dem Kopf dem TSC-Keeper aus kurzer Distanz keine Abwehrchance.

Die Schrecksekunde folgte nur drei Minuten später, als Ingo Phillippi seinen Gegenspieler im Strafraum unnötig legte. Der Elfmeter landete aber neben dem Tor. Im Anschluss leistete sich die Eintracht zu viele Fehler im Aufbau. Der TSC übernahm langsam die Spielkontrolle. Vor allem im Mittelfeld bekamen die Gäste zu viele Freiräume. Eine aufmerksame SVE-Abwehr entschärfte die Angriffsbemühungen des TSC meistens. So musste Tobias Vogt im Heessener Tor nur einmal entscheidend eingreifen, als er einen Freistoß aus 22 Metern entschärfte. Auf der Gegenseite spielte die Eintracht ihre Kontergelegenheiten viel zu schlampig aus, um die drei Punkte gegen den Tabellenvorletzten vorzeitig einzufahren. - bob

SVE IV: Vogt – Licina – Oppotsch, Phillippi – Sendek, Bauer, Wittler (63. Kemper, 72. Carsten Ahlke), Kromrei – Christian Ahlke – Wolfertz (41. Küzün), Reichstein

Unnötige Pleite vermasselt Vierter endgültig den Saisonstart

SVE Heessen IV – TuS Wiescherhöfen III 0:3 (0:3).

Nachdem die vierte Mannschaft des SVE noch einen Sieg zum Saisonauftakt gelandet hatte, darf der Start nach vier Spielen und vor dem spielfreien Wochenende nun endgültig als misslungen bezeichnet werden. Völlig unnötig, dafür aber hochverdient verlor die Eintracht gegen den zuvor punktlosen TuS Wiescherhöfen mit 0:3. Schon vor der Pause bestraften die Gäste auf dem Dasbecker die katastrophale Leistung der Heessener mit drei vorentscheidenden Treffern.

Mit Michael Forsmann hütete beim SVE Keeper Nummer fünf das Tor des Gastgebers, nachdem Lars Steinhoff, Martin Gronemeier, Andreas Sendek (alle verletzt) und Tobias Vogt nicht zur Verfügung standen. Er lieferte nach jahrelanger Pause eine fast fehlerfreie Leistung ab und war an den Gegentoren schuldlos.

Die Eintracht ließ sich von den keineswegs überragenden Gästen, bei denen es an der Rückwartsbewegung, dem Spielaufbau und einem ordentlichen Zweikampfverhalten  mangelte, früh den Schneid abkaufen. Dementsprechend war das 0:1 für den TuS nicht unverdient, zumal die Grün-Schwarzen kurz zuvor eine Riesenchance vergeben hatten. Das Tor war dafür umso schöner: Einem langen Einwurf folgte ein gewonnenes Kopfballduell der Wiescherhöfener. Mit der Hacke schlenzte ein Gästespieler am zweiten Pfosten den Ball ins Tor (17.). Nun übernahm der TuS auch die spielerische Kontrolle über das Spiel. So musste Forsmann mehrfach in höchster Not klären, Polte und Wolany verhinderten obendrein je einmal für den schon geschlagenen Schlussmann den zweiten Treffer. Dieser fiel dann glücklich, da Wolany einen Querpass unhaltbar über die Linie drückte (28.). Beim dritten Tor sah Wolany ganz schlecht aus, da er quasi für seinen Gegenspieler den eigenen Torwart ausspielte, um dem Wiescherhöfener den Ball aufzulegen (33.).

In der zweiten Halbzeit zeigte die Eintracht immerhin Moral. Die Heessener übernahmen die Initiative und drängten auf den Anschlusstreffer. Doch durch zu viele Fehler machten sich die Gastgeber das Leben schwer und kamen nur selten zu Torchancen, zumal die Wiescherhöfener mit zunehmender Spielzeit ihren Abwehrriegel dichter staffelten. Die besten vergab noch Kevin Wolfertz, der sich ein ums andere in Szene setzen konnte. Der TuS verpasste bei Kontern den vierten Treffer.   

SVE IV: Forsmann – Wittler (64. Kemper) – Wolany (53. Baur), Philippi – Chr. Ahlke, Oppotsch, Kromrei, Polte (53. Licina) – Wolfertz, Küzün


Keine Belohnung für engagierte Eintracht

Westfalia Rhynern III – SVE Heessen IV 2:1 (2:0).

Nach einem Sieg und einem Unentschieden hat die vierte Mannschaft des SVE Heessen auf dem Kunstrasen von Westfalia Rhynern die erste Niederlage kassiert. Das 1:2 (0:2) war vermeidbar, denn nach dem Anschlusstreffer von Henning Wittler unmittelbar nach der Pause, übernahmen die Heessener zusehends die Kontrolle über die Begegnung.

Die Gastgeber zeigten zunächst die reifere Spielanlage gegen eine fast völlig umgekrempelte Eintracht-Elf. Die Feldvorteile wussten die Rhyneraner aber nicht in ein Chancenplus umzuwandeln. So fielen die Treffer SVE-Stürmer Kevin Wolfertz links im Zweikampf mit rhynerns Libero Matthias Lütkoffjeweils nach Standardsituationen. In der 13. Minute flog  ein direkter Freistoß durch die Mauer und landete direkt im Toreck. Mit einem Foulelfmeter  erhöhte die Westfalia auf 2:0 (37.). Dennis Kadikiran hatte sich im Zweikampf regelwidrig eingesetzt.

Direkt nach Wiederanpfiff bediente Dirk Reichstein Henning Wittler, der auf 2:1 verkürzte. Langsam aber sicher kämpften sich die Heessener in die Partie und kamen so zu einigen Chancen. Die wohl beste Gelegenheit vergab Kevin Wolfertz, der nach einem Freistoß von Reichstein völlig frei vor dem Tor den Ball volley verzog (68.). Kurz darauf scheiterte er per Kopf nach einer Ecke von Ersan Küzün (72.). Der Westfalia eröffneten sich aber auch Konterchancen, die die Gastgeber jedoch meist leichtfertig vergaben. SVE-Keeper Tobias Vogt parierte einmal im Eins-gegen-Eins glänzend (75.). Die Eintracht gab nicht auf und zwang Rhynern zu Fehlern im Spielaufbau, wonach die Gäste aber zu überhastet nach vorne spielten. Kurz vor Schluss eröffnete sich Christian Ahlke nach dem vielleicht schönsten Spielzug der Partie noch einmal die Gelegenheit zum Augleich. Sein Heber verfehlte jedoch knapp das Tor (86.). - bob

SVE IV: Vogt – Licina – Philippi, Sendek – Kadikiran, Oppotsch, Kromrei, Wittler (60. Wolfertz) – Reichstein – Forsmann (38. Küzün), Wolany (46. Chr. Ahlke)


                               Führung reicht Vierter nicht

SVE Heessen IV - TuS Uentrop 1:1 (0:0).
Die vierte Mannschaft des SVE Heessen verpasste im ersten Heimspiel der Saison den zweiten Sieg. Gegen den TuS Uentrop III kam die von Patrick Bauer trainierte Mannschaft trotz Führung nur zu einem 1:1 (0:0).
Die Eintracht legte gut los und erarbeitete sich leichte Feldvorteile. Die umformierte Abwehr (Wolany und Philippi für Polte und Nowak) stand sicher und ließ nur eine nennenswerte Chance in der ersten Halbzeit zu. Auf der Gegenseite zeigten die Gastgeber gute Spielzüge und suchten konsequent den Abschluss. Große Torgefahr kam jedoch nicht auf, wenngleich ein brutales Foul eines TuS-Abwehrmanns an Kevin Wolfertz durchaus mit der Roten Karte hätte geahndet werden können.
Nach dem Wechsel war es der eingewechselte Markus Kämper, der die verdiente Führung für die Heessener erzielte. Er köpfte eine Flanke von Andreas Sendek mustergültig gegen die Laufrichtung des Torhüters (63.). Nach dem 1:0 verpasste es der SVE, auf das zweite Tor zu drängen. Stattdessen ließ der Gastgeber die Uentroper ins Spiel kommen. Die gingen fortan mehr Risiko ein, brachten den dritten Stürmer und übernahmen so die Spielkontrolle. Die derart unter Druck gesetzte Eintracht kam nun kaum mehr nach vorne, wobei allerdings Spielertrainer Patrick Bauer die Großchance zum 2:0 (76.) verschenkte. Auf der Gegenseite lag der Ausgleich jedoch in der Luft. Dreimal tauchten die Uentroper alleine vor SVE-Keeper Tobias Vogt auf, einmal zielte der Stürmer vorbei, zweimal verkürzte Vogt geschickt den Winkel. Unglücklicherweise sah der Schlussmann beim 1:1 dann nicht so gut aus. Eine Uentroper Ecke segelte durch den Fünfer, ehe der TuS-Angreifer vollstreckte (83.). Eigentlich hätte es jedoch Abstoß geben müssen. Letztlich geht das Unentschieden in Ordnung, zumal die Gastgeber gleich auf mehrere Spieler verzichten mussten.  - bob


SVE IV: Vogt – Wittler – Wolany, Philippi – Sendek, Oppotsch, Kromrei, Polte (54. Kämper, 86. Schock) – Reichstein – Wolfertz, Otto (72. Bauer)


       Bauer feiert gelungenen Einstand als Coach

Hammer SpVg III - SVE Heessen IV 1:3 (1:1).
Der Einstand von Patrick Bauer als Trainer der Vierten des SVE ist geglückt. Mit 3:1 (1:1) triumphierte sein Team nach einer großen Kraftanstrengung beim starken, alten Rivalen HSV.In einer ausgeglichenen Partie hatten die Gastgeber auf dem Nebenplatz des Mahlbergstadions mehr Spielanteile, doch die Heessener hielten dagegen und gingen sogar etwas glücklich nach zwölf Minuten in Führung.
erzielte das vorentscheidende 2-1Der später verletzt ausgeschiedene Carsten Ahlke wurschtelte sich durch die gegnerische Abwehr, ehe ein HSV-Spieler bei einem Abwehrversuch seinen eigenen Torwart überwand. Die Eintracht verpasste es nun die leichten Feldvorteile für ein weiteres Tor zu nutzen. Daher glich die HSV aus. Sebastian Nowak ließ sich außen ausspielen. In der Mitte kam Sascha Polte zu spät (27.).Nach dem Wechsel waren die Gäste die agilere Mannschaft, doch lange Zeit ereignete sich nicht viel. Erst als Routinier Freddy Oppotsch im Strafraum aus dem Gewühl heraus per Picke das 2:1 erzielte (75.), wurde es noch einmal hektisch. Die HSV-Akteure packten nun die Brechstange aus und gingen auch rustikal in die Zweikämpfe. Die Folge waren viele Freistöße für die Heessener. Einen davon, den Ersan Küzün aus dem Halbfeld vors Tor brachte, verlängerte Andreas Sendek zum entscheidenden 3:1 (80.). - bob
SVE IV: Vogt - Wittler - Polte (60. Philippi), Nowak - Chr. Ahlke,
Opptosch, Kromrei, Reichstein - Küzün (81. Bauer), Car. Ahlke (32.
Wolfertz)


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