Spielbericht (e) und Bilder

 

       Boris Baur


Saison 2010/11


Sieben Tore besänftigen Trainer nicht

TSC Hamm III -- SVE Heessen III 2:7 (0:3)


Einen lockeren Sieg feierte die dritte SVE-Mannschaft beim Tabellenzwölften. 7:2 hieß es am Ende für die Gäste, doch Spielertrainer Patty Bauer mochte sich nach dem Abpfiff nicht über die Leistung seines Teams freuen. Schon während der 90 Minuten hatte er wiederholt eine höhere Laufbereitschaft, weniger Egoismus und das Einhalten der taktischen Positionen gefordert -- mit nur wenig Erfolg.
Das Spiel selbst war eine klare Angelegenheit für die Eintracht gegen überforderte Gäste. Das wurde schon nach zwei Minuten deutlich, als Norman Schulte eine Flanke in den Strafraum schlug, wo ein TSC-Spieler über den Ball säbelte. Daniel Kromrei staubte zum 1:0 ab. Doch die Heessener vernachlässigten ihre Defensivarbeit, und so war es Torwart Christian Sand zu verdanken, dass der SVE nicht den Ausgleich hinnehmen musste. Mehrmals parierte der Keeper glänzend.
Eine schöne Freistoßvariante führte zum 2:0 (36.). Kromrei sah Dirk Reichstein im Rücken der TSC-Abwehr, passte in den Lauf -- und den Rest besorgte der Routinier. Kurz vor der Pause setzte sich Michael Forsmann auf rechts durch, seine Hereingabe verwertete Freddy Oppotsch per Kopf.
Nach dem Wechsel erkämpfte sich Schulte den Ball auf links und ließ mit einem platzierten Weitschuss dem gegnerischen Schlussmann keine Chance (50.). Acht Minuten später beförderte Dennis Eiber eine Maßflanke von Forsmann zum 5:0 in die Maschen. Eine Viertelstunde vor Schluss machte Eiber das halbe Dutzend voll.
Doch nun traf auch der TSC. In der 80. und 84. (per Elfmeter) verkürzten die Hausherren auf 2:6, ehe ihr Keeper den 7:2-Endstand herstellte, indem er sich selber anschoss (88.).

SVE 3: Sand -- Bauer -- Luebke (57. Pilgrimm), Brinkötter -- Oppotsch, Schulte Reichstein (46. Gerling), Kromrei, Sendek (68. Wittler) -- Forsmann, Eiber (82. Wittler)


                                              Schlafmützen

                 SVE Heessen III -- BV 09 Hamm III 1:2 (0:2
)

Ein Fußballspiel dauert bekanntlich 90 Minuten -- eine Tatsache die die dritte SVE-Mannschaft gegen den BV 09 nicht beherzigt hat. Denn während die Nordener von Beginn an Druck machten, verschliefen die Heessener den Anpfiff. So hatte der Gast leichtes Spiel und gewann am Ende dank seiner frühen Tore mit 2:0.

Gerade einmal 20 Minuten waren gespielt, da hatte SVE-Schlussmann Christian Sand bereits zweimal hinter sich greifen müssen. Ohne große Gegenwehr markierten die 09er ihre beiden Treffer. Erst danach wachten die "Schlafmützen" auf und gestalteten die Partie offen. Chancen waren nun auf beiden Seite vorhanden. Für mehr als den Anschlusstreffer durch Dirk Reichstein, der aus dem Gewühl traf, es für die Eintracht aber nicht mehr.
SVE 3: Sand -- Bauer -- Luebke (46. Philippi), Brinkötter -- Oppotsch, Gerling, Reichstein, Kromrei, Sendek (68. Pilgrimm) -- Forsmann, Eiber (82. Wittler)

Schwere Beine durch große Hitze 

VfL Mark III – SVE Heessen III 0:0

Die hochsommerlichen Temperaturen am Pfingstwochenende machten beiden Mannschaften das Fußball-Spielen schwer. Es war eine typische Partie, in der derjenige gewinnt, der das erste Tor schießt, doch da eben kein Ball im Netz landete, trennten sich beide Teams 0:0 – das achte Unentschieden für den SVE in der laufenden Saison.

Besonders das Spiel ohne Ball war der Hitze echt schwer. Spielertrainer Patty Bauer war mit dem Einsatz seiner Mannen daher dennoch zufrieden. Die Begegnung war allerdings ein wenig hektisch, was zum großen Teil an der undurchsichtige Leitung des Schiedsrichters lag, der auf beiden Seiten zu wenig Gelbe Karten austeilte, um die Gemüter zu beruhigen.

Torchancen waren äußerst selten. Pech hatte Sebastian Luebke Mitte der zweiten Halbzeit, dessen Freistoß Marks Torwart aus dem Winkel fischte. Der VfL war noch ungefährlicher. Alle Angriffe, die nicht von der Heessener Defensive abgeräumt wurden, waren entweder eine sichere Beute des aufmerksamen SVE-Keepers Christian Sand oder verfehlten dessen Kasten beträchtlich.

SVE III: Sand – Bauer – Luebke, Wittler – Sendek, Oppotsch, Kromrei, Polte (63. Gerling) – Schulte  (79. Knicker) – Forsmann, Eiber


Double-Derby-Sieger

SVE Heessen III – Yunus Emre Hamm 3:2 (3:1)

Die dritte SVE-Mannschaft hat auch das zweite Heessener Derby der Saison – und damit das zweite Aufeinandertreffen mit Yunus Emre für sich entschieden. Wieder war es eine spannende, aber absolut faire Partie.

Der SVE spielte zunächst richtig schlecht und geriet folgerichtig nach einer Viertelstunde in Rückstand. Bei einem Klärungsversuch schoss Torwart Christian Sand extrem unglücklich einen Gegner an, von dessen Knie der Ball ins Netz sprang. Doch der Gegentreffer wirkte wie ein Weckruf. Von nun an nahmen die Gastgeber die Zweikämpfe an, leisteten sehr gute Defensivarbeit, bei der sogar die Offensivakteure  exzellent mitarbeiteten. Beispielhaft der Ausgleich, bei dem Dennis Eiber den Ball an der Mittellinie eroberte und nach einer Einzelleistung im Tor unterbrachte.

Doch der SVE gab sich mit dem 1:1 nicht zufrieden, überrannte den Gegner nun förmlich. Michael Forsmann erzielte nach Vorlage von Dirk Reichstein das 2:1. Es war sein 20. Saisontreffer, und somit muss Coach Patty Bauer auf der Mannschaftsfeier nun Fass Bier spenden. Dennis Eiber erhöhte sogar noch vor der Pause auf 3:1.

Nach dem Wechsel hielt der aufopferungsvoll kämpfende SVE den Gegner meist vom eigenen Tor fern. Als  Marvin Gerling für den gelbgefährdeten Norman Schulte ins Spiel kam, bereitete der flinke Joker, Yunus Emre einige Probleme, ohne ein Tor zu erzielen. Das fiel auf der Gegenseite, aber erst zehn Minuten vor Schluss. In der restlichen Zeit brannte beim SVE nichts mehr an.

SVE 3: Sand – Bauer – Wittler, Luebke (86. Phillippi) – Reichstein, Kromrei, Oppotsch, Sendek – Schulte (55. Gerling) – Forsmann, Eiber (79. Polte)


Papa Reichstein trifft doppelt am Vatertag

Birlik SC Herringen – SVE Heessen 1:5 (0:2)

Auf eine ganze Mannschaft musste Spielertrainer Patrick Bauer am Vatertag beim Nachholspiel bei Birlik verzichten, 11 Akteure fehlten. Dennoch löste die dritte SVE-Mannschaft die Aufgabe beim Kellerkind über weite Strecken souverän und gewann mit 5:1 (2:0:).

Wie schon gegen Isenbeck erwischten die Heessener einen Start nach Maß. Nach einem Einwurf setzte sich Michael Forsmann auf der linken Seite durch. Seine flache Hereingabe schob Dirk Reichstein in der Mitte eiskalt ein (4.). Danach zeigten die Gäste am Galilei-Gymnasium die reifere Spielanlage, schalteten nach Ballgewinn schnell um, kamen aber zunächst nicht zum Abschluss.

So fanden die Herringer langsam in die Partie. Not-Torwart Markus Kemper musste zwei flatterten Schüsse abwehren. In der 33. Minute lenkte er mit einem klasse Reflex einen Freistoß zu Ecke. Aus dieser entwickelte sich ein schneller Konter, doch Tobias Pilgrimm zielte nach Pass von Forsmann über das Tor. Kurz vor der Pause schlenzte Dirk Reichstein einen Freistoß von der Strafraumgrenze zum 2:0 ins Netz. 

Nach dem Wechsel hatte der SVE zunächst Glück, als ein Freistoß von Birlik am Pfosten landete (50.). Auf der Gegenseite nutzte Forsmann eine Vorlage von Dennis Eiber zum 3:0. Kurz darauf verzog er mit dem linken Fuß aus 16 Metern. Beim 4:0 profitierte der SVE von einer Fehlerkette der Gastgeber. Erst eroberte Boris Baur einen Ball im gegnerischen Strafraum, seine unpräzise Flanke brachte Forsmann nur schwach aufs Tor, doch ein Herringer beförderte den Ball über die Linie.

Birlik erhielt nun viele Freistöße, die meist gefährlich waren, einer davon landete in der 70. Minute im Netz. Der Schlusspunkt war Forsmann vorbehalten, der nach schönem Pass von Norman Schulte in den Lauf trocken zu seinem 19 Saisontor abschloss (85.).

SVE 3: Kemper – Bauer – Luebke, Polte – Oppotsch – Gerling, Sendek – Reichstein – Eiber (75. Schulte), Forsmann, Pilgrimm (60. Baur)


                      Bauer rettet den Punkt – schon wieder

 

            SG Isenbeck Hamm – SVE Heessen III 3:3 (1:2)

 

Nachdem die eigentliche sicher scheinende Führung verspielt war, hielt Patty Bauer nichts mehr hinten. Und wie schon im Hinspiel gegen den BVH schoss der Spielertrainer wieder einen späten Ausgleich. So trennten sich Isenbeck und die dritte SVE-Mannschaft erneut unentschieden. 3:3 (2:1) hieß es am Ende

Die Heessener, bei denen die zuletzt rotgesperrten Bauer und Sebastian Luebke wieder dabei waren, machten von Beginn an Druck. Sie waren das bessere Team und gingen folgerichtig in Führung. Andreas Sendek ließ drei Gegner aussteigen und überlistete dann fast von der Torauslinie aus den auf einen Querpass lauernden SG-Keeper mit einem Schuss ins kurze Eck (20.). Nach einer halben Stunde schickte Dirk Reichstein Norman Schulte auf die Reise, der vor Isenbecks Torwart eiskalt abschloss.

Doch nun verlor der SVE den roten Faden, die zuvor chancenlosen Gastgeber kämpften sich ins Match und verkürzten vor der Pause auf 1:2, weil die Heessener nach einem abgewehrten Freistoß beim zweiten Ball nicht konsequent auf Abseits spielten.

Kurz nach der Pause legte Bodo Brinkötter seiner Gegner an der Strafraumgrenze. Der Freistoß flog durch die Mauer ins Tor (48.). Brinkötter leistete sich nur wenig später sein zweites verwarnungswürdiges Foul und sah die Ampelkarte (56). Der SVE war trotz Unterzahl spielerisch besser, aber auch anfällig für Konter. Einen davon nutzte Isenbeck zum 3:2 (68.). Bei einem weiteren klärten Bauer, Fredy Oppotsch und Torwart Christian Sand den Ball erst im letzten Moment (74.). Als fünf Minuten vor Schluss Michael Forsmann eine Ecke vors Tor schlug, netzte Bauer mit dem Fuß ein.

SVE 3: Sand – Bauer  - Brinkötter, Luebke – Gerling, Reichstein, Oppotsch, Sendek (80. Bussmann) – Schulte (53. Polte) – Eiber (53. Pilgrimm), Forsmann


Zu viele Ausfälle

SVE Heessen III  - Hammer SC 08 III 0:3 (0:1)

Bauer, Luebke, Krothoff, Philippi, Oppotsch, Eibel, beide Benics (um nur einige zu nennen), dazu das verletzungsbedingte Aus von Oliver Prill kurz nach der Pause - es waren einfach zu viele Ausfälle, die die dritte Mannschaft des SVE zu verkraften hatte. Da obendrein die Gegentore in einer Mischung aus dumm und unglücklich fielen, war die Niederlage gegen den Hammer SC letztlich trotz teilweise guten Spiels nicht abzuwenden.

Die Heessener begannen gut, hatten die ersten Chancen. Doch nach 25 Minuten geriet der SVE unglücklich in Rückstand, als Torwart Christian Sand einen durch den nassen Kunstrasen tückischen Aufsetzer durch seine Hände rutschen ließ. Nach diesem Schock verloren die Heessener zunächst den Faden, hatten Glück, dass der HSC die Unordnung im Spiel gegen den Ball nicht bestrafte. Erst kurz vor der Pause wurde der SVE wieder gefährlich. Doch den Schuss von Michael Forsmann parierte der Gäste-Schlussmann zur Ecke.

Die kalte Dusche folgte direkt nach der Pause. Der HSC markierte das 2:0

(46.) und zog sich daraufhin weit zurück. Die Heessener steckten nicht auf, machten Druck, verfingen sich aber immer wieder in dem engbeinigen Netz der Gäste, die darüber hinaus die Lufthoheit hatten. So blieben Chancen Mangelware. Die beste hatte noch Tobias Pilgrimm, der aber zu unplatziert abschloss. Mit zunehmender Spielzeit öffnete der SVE seinen Deckungsverbund. Der HSC bekam Platz zum Kontern, den er unter gütiger Mithilfe des in dieser Szene unglücklich agierenden Debütanten Patrick Bussmann, der dem klärungsbereiten Sand den Ball wegspitzelte, sechs Minuten vor Schluss auch zur Entscheidung ausnutzte.

SVE III: Sand - Wittler - Brinkötter, Prill (53. Kemper) - Reichstein, Kromrei - Gerling (82. Knicker), Schulte, Sendek - Forsmann, Pilgrimm (75. Bussmann)


Ein Tor reicht

SVE Heessen III – 1. FC Pelkum III 1:0 (1:0)

Ein gutes Pferd springt bekanntlich nicht höher als es muss. Auf diese Weise verfuhr auch die dritte Mannschaft des SVE und schlug den Tabellenvorletzten aus Pelkum mit dem knappsten aller Ergebnisse 1:0.

Im Vergleich zum Hinspiel, das die Heessener im Schongang 7:2 gewonnen hatten, zeigte sich der FCP stark verbessert. Dennoch lag es an den Gastgebern, dass sie bis zum Schlusspfiff um die drei Punkte zittern mussten. „Wir haben versucht Druck zu machen, aber in der Defensive die Ordnung nicht gefunden. Da waren zu große Lücken“, kritisierte Spielertrainer Patty Bauer, der auf drei Spitzen gesetzt hatte. Im Aufbau fehlte ein wenig die Konzentration und darüber hinaus nutzte der SVE seine hundertprozentigen Chancen nicht.

Das Tor des Tages erzielte der eminent starke Haris Benic, der nach einem langen Ball von Manndecker Ingo Philippi etwas Glück beim Dribbling gegen zwei Gegner hatte und am Ende den Pelkumer Schlussmann locker überwand (34.). Zuvor hatte er nach einer Flanke von Daniel Kromrei seinen Kopfball zu unplatziert aufs Tor gebracht.

Da die Heessener trotz spielerischer Überlegenheit die Vorentscheidung verpassten, drohte von den Gästen durch Konter immer wieder Gefahr. So verhinderte Keeper Dominik Maybaum in der zweiten Halbzeit zweimal glänzend den Ausgleich (59., 70.). In Durchgang eins hatte die Latte bei einem 30-m-Freistoß der Pelkumer Schlimmeres aus Heessener Sicht vereitelt (40.).

Der Sieg war trotz allem verdient und die Gastgeber kletterten auf Platz fünf in der Tabelle.

 SVE III: Maybaum – Wittler – Brinkötter, Philippi (46. Prill) – Gerling (60. Knicker), Oppotsch, Kromrei – Reichstein – H. Benic (75. Kemper), Forsmann, Eiber


Später, aber verdienter Ausgleich

SC Arminia Hamm II -- SVE Heessen 2:2 (1:1)


Mit einem späten Tor hat die dritte Mannschaft des SVE ihre Führung in der Unentschieden-Wertung der Kreisliga C verteidigt. Das 2:2 gegen die Arminen-Reserve war bereits die sechste Punkteteilung in dieser Saison. Damit haben die Heessener weiter ein Remis mehr auf dem Konto als der BVH, der sich gleichzeitig von Yunus Emre 1:1 trennte.
Der SVE begann deutlich überlegen. "Wir spielen Arminia an die Wand", analysierte Spielertrainer Patty Bauer. Folgerichtig gingen die Gäste in Führung, als Michael Forsmann einen schwachen Abschlag des Torhüters in der Mitte der gegnerischen Hälfte abfing, den Ball ein paar Meter nach vorne trieb und ihn dann ins Netz zu beförderte (16.). Die Heessener vergaben weitere Großchancen und mussten vor der Pause zwei Hiobsbotschaften verkraften. Zunächst verletzte sich Sebastian Krothoff nach einem Zusammenprall mit dem Arminen-Keeper am Knöchel und wird wohl ein paar Wochen ausfallen (31.). Anschließend glichen die Gastgeber aus. Ihr Der Stürmer hatte gegen Libero Bauer mit hohem Bein einen Zweikampf gewonnen. Während die Heessener vergeblich auf den Pfiff des Schiedsrichters warteten, netzte der Übeltäter zum 1:1 ein (37.).
Der Ausgleich verunsicherte die Gäste auch nach dem Wechsel noch. Die Arminen fanden nun besser ins Spiel und erzielten nach einer Unaufmerksamkeit in der SVE-Abwehr das 2:1 (55.). Zwei Minuten später verpasste ein SC-Angreifer kurz vor dem Tor eine flache Hereingabe seines Mitspielers nur knapp. Das Spiel wogte nun hin und her. In der 64. Minute parierte Christian Sand einen platzierten 25-m-Schuss. Die Eintracht brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, doch der Unparteiische fiel nicht auf die Schwalbe eines Arminen herein, zeigte ihm stattdessen wegen Beleidigung von Keeper Sand die Rote Karte.
Bauer wollte die Überzahl ausnutzen, brachte Markus Kemper für Defensivmann Freddy Oppotsch (72.). Doch der Plan ging nicht auf, da sich Kemper keine fünf Minuten später das Knie verdrehte und nur noch als Libero aushelfen konnte. Der Spielertrainer agierte dafür vorne. In der 84. Minute wurde er vom rausgeeilten Arminen-Schlussmann mit gestreckten Beinen brutal gefoult. Er regte sich auf und sah selber Rot, während der Torhüter ungeschoren davonkam.
Der SVE drückte in der Schlussviertelstunde auf den Ausgleich, ohne zwingend genug zu sein. Erst zwei Minuten vor dem Ende leitete Kemper das 2:2 ein. Er passte zu Forsmann nach außen. Der Goalgetter setzte sich gegen zwei Gegner durch und flankte auf Dirk Reichstein, der am langen Pfosten mit Übersicht gegen die Laufrichtung einnickte.

SVE III: Sand -- Bauer -- Brinkötter, Wittler -- Krothoff (31. Gerling), Kromrei, Oppotsch (72. Kemper), Reichstein -- Schulte (60. H. Benic) -- Forsmann, Eiber


Tore im Dutzend

SVE Heessen III – Germania Hamm II 12:1 (7:0)

Die dritte Mannschaft des SVE ist in dieser Saison für einige Rekorde gut. Nach der höchsten Niederlage mit dem 1:9 gegen Rhynern feierte die Mannschaft nun gegen den Drittletzten Germania Hamm einen 12:1-Kantersieg. So viele Tore hat das Team, seitdem es unter dem Namen SVE antritt, noch nie geschossen – und dass, obwohl Trainer Patty Bauer nicht da war (vielleicht aber gerade deshalb).

Nachdem sich die Heessener im Hinspiel zu einem 0:0 gequält hatten, setzten sie diesmal von Beginn an auf Offensive. Mit drei Stürmern sollten die Germanen überrollt werden. Das Vorhaben gelang, auch weil in der Anfangsphase das Glück mithalf. So staubte Daniel Kromrei zur Führung ab, nachdem ein Freistoß von Sebastian Luebke vor seine Füße abgefälscht wurde (8.). Kromrei leitete auch das zweite Tor ein, als Tobias Pilgrimm nach seinem Pass den Torwart und einen Verteidiger ins Leere laufen ließ (13.). Sieben Minuten später profierte Kromrei erneut von einem schlechten Klärungsversuch der Gäste. Norman Schultes Schuss beförderte er ähnlich wie beim 1:0 über die Linie.

Den vierten Treffer steuerte Top-Torjäger Michael Forsmann bei, der nach Pilgrimms Balleroberung viel Platz hatte (30.). Direkt nach Wiederanpfiff nutzte Forsmann die Vorlage von Freddy Oppotsch zu seinem 16. Saisontreffer. Kurz vor der Pause belohnten sich Dennis Eiber (40.) und Marvin Gerling (43.) mit ihrem ersten Tor im SVE-Trikot, als sie aufmerksam einen Pass der Germanen unterbanden.

Die Heessener machten trotz des 7:0 zur Halbzeit auch nach dem Wechsel weiter Dampf. Nach Doppelpass mit Kromrei erhöhte Eiber auf 8:0. Ebenfalls in der 51. Minute traf auch der eingewechselte Sebastian Krothoff, weil die SVE erneut den Ball früh erkämpften. Den Gästen gelang kurz darauf der Ehrentreffer (54.). Danach beruhigte sich die Partie. Auf Pass von Kromrei schraubte Schulte das Ergebnis in den zweistelligen Bereich (65.).

Nun pfiff der Schiedsrichter ab, weil ihn der Germanen-Kapitän wegen der eindeutigen Überlegenheit der Heessener darum gebeten hatte. Doch seine Mitspieler wollten die Partie zu Ende bringen. So kam der überragende Kromrei noch zu seinem dritten Treffer, den er aus dem Gewühl erzielte (84.). Und auch Eiber komplettierte nach einem Doppelpass mit Oppotsch seinen Dreierpack (89.).

SVE III: Sand – Wittler – Brinkötter, Luebke – Kromrei, Oppotsch, Gerling – Schulte (75. Philippi) – Eiber, Forsmann (46. Krothoff), Pilgrimm (46. Knicker)


Krothoff macht´s wie Ricken

SSV Hamm – SVE Heessen III 0:1 (0:0)

Allen Fans der Dortmunder Borussia verschaffte Sebastian Krothoff ein schönes Dèjá Vu. Der Heessener traf in der 66. Minute kurz nach seiner Einwechslung wie einst Lars Ricken 1997 im Champions-League-Finale gegen Juventus Turin und bescherte der dritten Mannschaft des SVE gegen den SSV Hamm nach zwei bösen Pleiten wieder einen Sieg in einem Spiel, das ansonsten qualitativ von Europapokal sehr weit entfernt war.

Die Heessener waren nach 15 Gegentoren in den beiden vorangegangenen Partien bemüht, gegen den Tabellennachbar hinten Stabilität zu gewinnen. Das gelang mit der nötigen Portion Härte gut. Keeper Christian Sand, wieder zurück im Tor, hatte lange wenig zu tun. Aber auch der SVE brauchte seine Zeit, ehe er den Weg zum gegnerischen Strafraum fand. So gaben Norman Schulte und Dennis Eibler erst nach mehr als einer halben Stunde die ersten gefährlichen Schüsse ab. Der SSV-Schlussmann war auf dem Posten.

Auch nach dem Wechsel spielte sich angesichts vieler Fehlpässe die Partie die meiste Zeit im Mittelfeld ab. Für die erste Aufregung sorgte Danny Brokinkel bei seinem Startelfdebüt in dieser Saison. Er luchste seinem Gegner den Ball ab, wurde aber kurz vor dem 16er vom SSV-Libero gelegt (56.). Die fällige Rote Karte blieb aus und Brokinkel machte Platz für Krothoff.

Als diesen Dirk Reichstein mit einem langen Pass aus der eigenen Hälfte auf die Reise schickte, hob der Joker nur kurz den Kopf und beförderte den Ball mit einem Heber über den herausgeilten Keeper aus 30 Metern ins Netz. Fünf Minuten später schien sich die Szene zu wiederholen. Wieder erlief Krothoff einen Ball von Reichstein, wieder kam der Torwart raus, doch diesmal verfehlte der Lupfer das Ziel (72.).

Die Südener drängten nun auf den Ausgleich, doch die Heessener standen sicher. Ein Kopfball nach einer Ecke strich knapp am langen Pfosten vorbei (76.). Ansonsten erlaubte der SVE dem Gegner nur Schüsse aus der zweiten Reihe, die eine sichere Beute von Sand waren.

Die Gäste hätten sich ein längeres Zittern ersparen können. Doch erst zielte Reichstein frei auf halbrechts am Tor vorbei (81.), dann vergab Marvin Gerling nach schöner Vorlage von Krothoff frei vor dem SSV-Torwart kläglich (86.). Die Nachlässigkeiten im Abschluss wurden allerdings nicht mehr bestraft.

SVE III: Sand – Bauer – Brinkötter, Luebke – Reichstein, Oppotsch, Kromrei, Gerling – Schulte (70. Wittler), Eiber (75. Knicker) – Brokinkel (60. Krothoff)


Ins Schicksal gefügt

SVE Heessen III – SKC Maroc Hamm 0:6 (0:1)

Nach dem 1:9 gegen den Tabellenzweiten aus Rhynern, unterlag die dritte Mannschaft des SVE auch dem Spitzenreiter Maroc Hamm deutlich mit 0:6. Damit ist der Zug zu den vorderen Tabellenplätzen der Liga endgültig abgefahren.

Dabei zeigten die Heessener eine Stunde lang eine gute Leistung, gestalteten die Partie gegen den Tabellenführer ausgeglichen. „Wir waren aggressiv am Mann und gut in den Zweikämpfen“, lobte Spielertrainer Patty Bauer. Die Gäste gingen dennoch vor der Pause in Führung, als Bauer eine Flanke nicht unterband und in der Mitte ein Maroc-Stürmer seinen Seitfallzieher so glücklich falsch traf, dass er sich vorbei an Torwart-Debütant Dominik Maibaum ins Netz senkte. Er ist Torhüter Nummer zehn in der dreijährigen Ära Bauers.

Die lange auf eine sichere Defensive bedachten Heessener kamen selbst kaum zu Chancen, doch der favorisierte SKC Maroc tat sich auch trotz der Führung schwer. Zumindest bis zur 70. Minute. Denn mit dem 0:2 war eine Vorentscheidung gefallen. Sieben Minuten später war die Partie gelaufen, als der SVE den dritten Treffer kassierte.

Doch zum großen Ärger von Bauer ergaben sich die Heessener wie schon gegen Rhynern nun, hatten teilweise nicht den Ansporn, sich gegen ein erneutes Debakel zu stemmen. Gegen den ungeordneten Haufen hatte der Spitzenreiter leichtes Spiel und erhöhte in der 83. und 88. auf 5:0. Das halbe Dutzend voll machte der Gast mit einem Foulelfmeter nach einem Rempler von Ingo Phillippi im Strafraum.

SVE III: Maibaum – Bauer – Phillippi, Brinkötter – Reichstein, Kromrei, Oppotsch – Krothoff (67. Luebke), Eiber (60. Schulte), Kemper (46. H. Benic) – Forsmann


Debakel  zum Start ins neue Jahr

SVE Heessen III – Westfalia Rhynern III 1:9 (0:3)

Die Freude, dass es nach über drei Monaten Pause endlich wiederlosging, wehrte bei den Heessener nur zwei Minuten, dann ging Rhynern nach einem individuellen Patzer des Gastgebers mit 1:0 in Führung. Dass das erste Spiel im neuen Jahr für die dritte Mannschaft des SVE allerdings zum Fiasko wurde, hatten sie sich in einer desolaten Schlussphase selbst zuschreiben. Spielertrainer Patty Bauer sprach nach dem 1:9 – der mit Abstand höchsten Niederlage in seiner Amtszeit – von einer „katastrophalen Einstellung“.

Nach zehn Minuten lud der SVE die Gäste erneut mit einem dummen Fehler zum zweiten Tor ein. Danach gingen die Köpfe erstmals nach unten. Immerhin verbuchte Daniel Kromrei die erste Chance für die Heessener. Sein Versuch die Lücke am kurzen Pfosten zu finden, war aber nicht von Erfolg gekrönt. Besser machten es die Gäste, die vor allem über die Außen die Defizite des SVE aufdeckten. So wie beim 0:3, als infolge des Rückpasses von der Grundlinie an der Strafraumgrenze ein Rhyneraner blank traf (30.). In der zweiten Halbzeit kam die Westfalia, immerhin Tabellenzweiter, noch zweimal auf diese Art zu Torerfolgen.

Entschieden war die Partie bereits kurz nach Wiederanpfiff, als den Gästen das 0:4 gelang (47.). Danach geschah lange nichts, ehe sich in den Schlussminuten die Ereignisse überschlugen.80. Minute – 0:5, 85. – 0:6. Dann markierte Sebastian Krothoff auf Vorlage von Haris Benic den Heessener Ehrentreffer (86.). Rhynern schlug postwendend zurück (87.) und netzte in der Nachspielzeit noch zweimal ein (93., 94.). Warum der Schiedsrichter beim Stand von 7:1 nicht pünktlich abpfiff, wird sein Geheimnis bleiben. – bob

SVE III: Sand – Bauer – Brinkötter, Luebke – Reichstein, Oppotsch, Wittler (55. Gerling), Kromrei – Schulte (55. H. Benic) – Forsmann, Eiber (65. Krothoff)


Risiko zahlt sich aus

Arminia Hamm III – SVE Heessen III 0:5 (0:1)

Nach der Nullnummer gegen den TSC veränderte SVE-Trainer Patrick Bauer die Taktik der dritten Mannschaft. Gegen die Arminia setzte er auf drei Spitzen und eine Raute im Mittelfeld. „Ich habe die Devise ausgegeben, dass wir uns gegen solche Mannschaften nicht verstecken dürfen, sondern von Beginn an voll draufgehen“, hatte der Coach aus dem enttäuschenden Offensivspiel Konsequenzen gezogen. Beim 5:0-Seg gegen den Tabellenneunten gingen die Maßnahmen auf.

Zehn Minuten brauchten die Heessener, um sich im neuen System zurechtzufinden, zumal es mit Philippi, Luebke, Sendek und Krothoff vier Veränderungen in der Startelf gab. Doch dann näherte sich der SVE langsam den gegnerischen Tor. So vergab Sebastian Krothoff  die erste Chance, während Markus Kemper aus der Distanz knapp über den Querbalken zielte. Nach einer halben Stunde passte die Arminen-Abwehr nicht auf und Michael Forsmann zimmerte eine Ecke von Kemper volley zum 1:0 ins Netz.

Kurz nach der Pause setzte Taib Benic mit einem „richtig geilen Pass in die Nahtstelle“, so Bauer, Krothoff in Szene, der erfolgreich abschloss (53.). Die Arminen verloren außerdem ihren Stürmer Sebastian Steiniger-Kala, den Bodo Brinkötter unglücklich im Zweikampf verletzte. Weil der Gastgeber einen Mittelfeldspieler dafür einwechselte, war das zuvor schon wenig berauschende Offensivspiel endgültig am Boden. Die Heessener reagierten, ersetzten Manndecker Ingo Phillippi durch den weiter vorne agierenden Henning Wittler. Und entschieden wenig später auch die Partie.

Nachdem Sendek und Kemper zunächst unpräzise Flanken in die Mitte schlugen, erwischte Forsmann Sendeks zweiten Versuch und markierte mir einer artistischen Verrenkung nach einer Stunde das 3:0. Fünf Minuten darauf gelang Daniel Kromrei auf Vorlage von Taib Benic den vierten Treffer.

Nachdem Pilgrimm und Krothoff weitere Möglichkeiten vergeben hatten, stellte Freddy Oppotsch in bester Tippkick-Manier mit der Picke aus dem Stand nach einer abgewehrten Ecke mit dem Schlusspfiff den 5:0-Endstand.

SVE3: Seludko – Bauer – Phillippi, Brinkötter – Oppotsch – T. Benic, Kromrei – Sendek – Krothoff, Forsmann, Kemper


Nach vorne geht nicht viel

SVE Heessen – TSC Hamm IV 0:0

Im Kampf um eine vordere Position in der Tabelle hat die dritte SVE-Mannschaft wieder einmal überraschend Punkte gegen ein Team aus dem unteren Tabellenbereich liegen lassen.

Die Ausfallliste bei den Heessenern war weiterhin lang. Torwart Sand, Wittler, Schulte, Krothoff, Pilgrimm und Haris Benic standen sechs potenzielle Stammkräfte nicht zur Verfügung. Dazu war Phillippi nicht spielfähig, Reichstein seit dem Uentrop-Spiel verletzt und Brinkötter angeschlagen. Demensprechend fand der Gastgeber kaum ins Spiel. Defensiv hatte der SVE den Gegner zwar über die gesamten 90 Minuten im Griff, nach vorne funktionierte wenig.

Erst nach dem Wechsel erspielten sich die Heessener Chancen. Andreas Sendek feierte dabei nach längerer Pause sein Comeback. Doch die wenigen Gelegenheiten wurden nicht genutzt. So traf Sascha Polte, der sich im linken Mittelfeld mit Markus Kemper abwechselte, aus kurzer Distanz nur die Latte. Später schoss er den bereits am Boden liegenden TSC-Torwart. Auch seinen Teamkollegen fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. So blieb es beim torlosen Remis gegen spielerisch biedere Gäste.

 SVE3: Seludko – Bauer – Prill (46. Sendek), Brinkötter – Luebke, Oppotsch, Kromrei, Polte – Benic – Forsmann, Kemper


SVE-Rumpfelf rettet Führung über die Zeit

TuS Uentrop III – SVE Heessen 2:3 (2:1)

Der vorgezogene erste Rückrundenspieltag, der auf einen Samstag angesetzt war, bereitete der dritten SVE-Mannschaft arge Personalprobleme. Neben dem schon gut gefüllten Lazarett, fehlten nun auch einige Spieler aus beruflichen Gründen. Eine Rumpfmannschaft mit Unterstützung aus den Alten Herren stand „Im Giesendahl“ auf dem Platz und erkämpfte sich einen knappen, aber hochverdienten Sieg.

Die Gäste legten gut los. Keine drei Minuten waren gespielt, als Boris Baur auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durchstieß. Doch seine scharfe Hereingabe verpasste Sebastian Krothoff. Es war der Auftakt für eine einseitige Partie, in der die Heessener schon früh die Bälle abfingen und einen Angriff nach dem anderen starteten. Wirklich entgegen stemmte sich dem SVE nur der TuS-Libero, der mit gutem Stellungsspiel viele aussichtsreiche Pässe abfing. Aber auch, wenn die Eintracht durchgebrochen war, gelang ihr kein Tor. So wurde Tobias Pilgrimm im letzten Moment im Strafraum abgeblockt, Andre Minterts Schuss wurde vom Uentroper Keeper pariert, Krothoff scheiterte nach Baurs Pass frei vor dem Torhüter und Dirk Reichstein verzog zweimal aus aussichtsreicher Position.

Angesichts der Überlegenheit entblößten die Heessener die Defensive. So kam Uentrop per Konter zur ersten Chance. Kemper wehrte ab, doch dann leistete sich Krothoff einen kapitalen Fehlpass. Blitzschnell nutzte der TuS den Raum und der Schuss aus 20 Metern schlug unhaltbar im SVE-Tor ein (16.). Die Gäste verloren nun ein wenig den Faden, die Aktionen waren nicht mehr so zielgerichtet, mehr vom Spiel hatte die Eintracht dennoch. Eine Ecke von Michael Forsmann führte zum Ausgleich. Freddy Oppotsch köpfte zum 1:1 ein (32.). Unmittelbar vor der Pause wurden die Heessener aber klassisch ausgekontert. Einen Abschlag vom Torwart leitete der Stürmer weiter. Zwei Pässe später war der Ball im Netz (44.).

Mit zwei frischen Kräften kam die Eintracht aus der Kabine und übernahm gleich wieder die Initiative. Nach einem langen Ball von Sebastian Luebke lief Michael Forsmann allein aufs TuS-Tor zu und versenkte eiskalt (49.). Nur kurz darauf legte Forsmann mit seinem zwölften Saisontreffer. Bei einem verunglückten Schuss von Reichstein stand er goldrichtig, aber wohl auch im Abseits (57.).

Eigentlich hätten die Heessener die Partie nun locker nach Hause bringen können, doch nun schlug das Verletzungspech zu. Innerhalb kurzer Zeit erwischte es Brinkötter und Reichstein. Als sie behandelt wurden, spielten die Gäste rund fünf Minuten in Unterzahl. Während es für Reichstein weiterging, musste der starke Manndecker nach einem kleinen Versuch runter. Uentrop bekam ein Übergewicht, die größte Gefahr bereitete sich der SVE aber selbst. Luebkes verunglückten Rückpass bügelte Markus Kemper großartig aus. Die Heessener setzte auch Konter. Die größte Chance vergab Pilgrimm, als er einen schönen Pass von Danny Brokinkel am leeren Gehäuse vorbeischob.

In der Schlussphase fiel noch Forsmann mit einem Krampf aus, doch die Eintracht überstand auch die letzten fünf Minuten in Unterzahl, obwohl Pilgrimm erneut das leere Tor verfehlte und auch Baur nach einem Solo nur den Torwart anschoss.

SVE3: Kemper – Wittler – Brinkötter (75. Brokinkel), Luebke – Baur, Oppotsch (46. Kromrei), Reichstein, Mintert – Forsmann – Krotthoff (46. T. Benic), Pilgrimm


Der Coach rettet den Punkt

BV 09 Hamm III – SVE Heessen III 1:1 (0:0)

Es lief bereits die Nachspielzeit, als der eingewechselte Markus Kemper auf der linken Seite einen Freistoß für den SVE herausholte. Dirk Reichstein brachte den Ball präzise in die Mitte, wo Patrick Bauer das Leder zum 1:1 ins Netz des BV 09 Hamm köpfte. Es war der späte und glückliche Ausgleich für die dritte Mannschaft des SVE, die beim Tabellendritten meist hinter der Musik hinterherrannte, aber bis zur letzten Sekunde kämpfte.

Die Nordener bestimmten von Beginn an das Spiel. Doch den stark ersatzgeschwächten Heessenern gelang es, den Gegner weit vom eigenen Tor wegzuhalten. So hatte Alex Seludko, der im Tor des SVE den verletzten Christian Sand vertrat, 45 ruhige Minuten. Eigene Konter funktionierten bei den defensiv orientierten Gästen jedoch nicht.

Kurz nach dem Wechsel ging der BVH in Führung – und war anschließend drauf und dran, die Partie zu entscheiden. Seludko, der Ersatzkeeper der ersten Mannschaft, zeichnete sich in dieser Phase mehrfach aus. Allerdings wurden die Gäste nun auch bei ihren Kontern gefährlicher, wobei die Hereinnahme von Haris Benic die Offensive deutlich belebte. Benic startete von 0 auf 100 durch. Bei seinem ersten Antritt konnte er nur per Foul gestoppt werden. Sein Gegenspieler sah gelb. Kurz darauf vergab Benic auf Vorlage von Daniel Kromrei den Ausgleich, als er frei vor dem 09er-Schlussmann zu hastig abschloss (63.). In der nächsten Szene grätschte ihn wieder ein Nordener erneut ohne Chance auf den Ball um. Benic verletzte sich schwer und musste später ins Krankenhaus.

Mit Ausnahme dieses Heessener Zwischenhochs blieb der BVH aber überlegen. Eine Viertelstunde vor Schluss besaß der Gastgeber die große Chance auf das 2:0. Nach einem Foul von Dirk Reichstein im Strafraum landete der fällige Elfmeter an der Unterkante der Latte und dem SVE bot sich die Gelegenheit für den späten Ausgleich.

SVE3: A. Seludko – Bauer – Philippi (63. Kemper), Brinkötter – Luebke, Reichstein, Oppotsch, T. Benic (57. H. Benic, 67. Pilgrimm) – Kromrei – Polte, Krotthoff


Geschlagen durch zwei Standards

SVE Heessen III – VfL Mark III 0:2 (0:0)

In einer schwachen Partie unterlag die dritte SVE-Mannschaft dem VfL Mark mit 0:2. Zwei Standardsituationen reichten den Gästen in einer chancenarmen Partie zum Sieg.

Nach der Verletzung von Christian Sand stand Markus Kemper diesmal von Beginn an Tor. Patty Bauer und Dirk Reichstein kehrten auf zentralen Positionen in die Startelf zurück, doch das Spiel des SVE stockte von Anfang an. Die Spitzen hingen in der Luft oder verloren zu leicht die Bälle. Auch der VfL kam kaum zu Gelegenheiten – und so plätscherte die Begegnung lange vor sich hin.

Eine Unaufmerksamkeit von Andreas Sendek bei einer Ecke nutzten die Gäste zur Führung. Am langen Pfosten war Sendek sein Gegenspieler enteilt, der gegen Kempers Laufrichtung einnetzte (54.). Kurz darauf hatten die Heessener Überzahl, als ein Marker wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah. Doch der VfL riegelte das eigene Tor ab, setzte auf Konter und kam so zu einer weiteren Ecke. Dank einer Finte am kurzen Pfosten war die Abwehr des SVE erneut überlistet (70.). Mit der beruhigenden 2:0-Führung zog sich der Gast noch weiter zurück, so dass auch ein zweiter Platzverweis den Heessenern kaum Lücken öffnete. Auch die Neubesetzung des Angriffs durch Henning Wittler und Sascha Polte brachte nicht die erhoffte Durchschlagskraft, weshalb die Hausherren am Ende leer ausgingen.

SVE 3: Kemper – Bauer – Philippi, Brinkötter – Sendek, Oppotsch, Kromrei, Prill (59. Wittler) - Reichstein – T. Benic (70. Wittler), H. Benic (75. Polte)


SVE siegt im Heessener Derby

Yunus Emre Hamm – SVE Heessen III 1:2 (1:1)

Seit der Fusion des SCE mit dem SV 26 gab es kein Derby mehr in Heessen. Durch die Neugründung von Yunus Emre war es nun wieder soweit: Zwei Heessener Teams standen sich gegenüber. Im Auswärtsspiel auf der Asche am Schloss behielt am Ende der SVE letztlich glücklich mit 2:1 die Oberhand. Das Training auf dem Platz hatte sich also gelohnt.

Wie schon eine Woche zuvor gegen Isenbeck fand der SVE überhaupt nicht ins Spiel. Der Tabellennachbar hatte die Partie im Griff, startete eine Angriffswelle nach der anderen, vergab jedoch teilweise kläglich oder fand in SVE-Torwart Christian Sand seinen Meister. Die Gäste kamen aus der Defensive kaum heraus und gewährten dem Gegner viel zu viel Raum.

Die überfällige Führung fiel allerdings in eine Phase, in der bei Yunus Emre eigentlich die Konzentration nachließ, ohne dass die Eintracht allerdings besser wurde. Ein Alleingang gegen sieben Mann stoppte erst Sand, doch der Nachschuss fand den Weg ins Netz (30.). Der SVE hatte die richtige Antwort parat, bei einem der wenigen Angriffe offenbarte Andreas Sendek die Schwächen in der Gastgeberabwehr. Er bediente Markus Kemper, der in der Mitte nur einschieben brauchte (36.).

Nach dem Wechsel standen die Gäste wesentlich kompakter und sicherer. Yunus Emre hatte zwar weiter mehr Spielanteile, doch die großen Chancen blieben nun aus. Im Gegenzug setzte der SVE immer wieder gefährliche Konter, wobei Haris Benic allerdings ein ums andere Mal zu eigensinnig agierte. Bei dem Versuch eine Ecke zu vermeiden, verletzte sich Keeper Sand. Für ihn ging Markus Kemper ins Tor. Außerdem ersetzte der angeschlagene und nur aus Personalnot auf der Bank sitzende Daniel Kromrei den entkräfteten Henning Wittler. Ein Glücksgriff, denn die Gastgeber kamen mit dem quirligen und lauffreudigen Kromrei nicht zurecht. Der Mittelfeldmann bewies zudem das richtige Näschen, als er einem Rückpass nachging und den Ball am YE-Torwart vorbei ins Netz spitzelte (66.).

Yunus Emre drängte nun auf den Ausgleich. Doch der SVE stemmte sich mit Mann und Maus und einem aufmerksamen Markus Kemper im Tor dagegen. Obendrein verpassten Haris Benic, Andreas Sendek und Tobias Pilgrimm die endgültige Entscheidung beim Kontern. Zu Unrecht wurde Pilgrimm in der Schlussphase ein Treffer abgepfiffen. Letztlich egal, denn der ansonsten starke Schiedsrichter beendete Sekunden später die Partie.

 

SVE III: Sand (59. Pilgrimm) – Prill – Philippi, Brinkötter – Luebke, Oppotsch, Wittler (64. Kromrei),  T. Benic – Sendek – Kemper, H. Benic (79. Brokinkel)


Zum Remis gequält

SVE Heessen - SG Isenbeck 1:1 (0:0)

Die dritte SVE-Mannschaft hat wieder unerwartet Punkte liegenlassen. Gegen Neuling SG Isenbeck reichte es nur zu einem 1:1. Schon oft standen sich beide Teams in Testbegegnungen gegenüber – mit meist knappem Ausgang. Doch für die Gastgeber war es ein mageres Resultat gegen eine Mannschaft, die in der Liga zuvor erst einen Sieg auf der Habenseite verbucht hatte.

Die Heessener fanden überhaupt nicht in die Partie. Ein Grund dafür, war sicherlich das verletzungsbedingte Fehlen von Goalgetter Michael Forsmann (Sehnenriss) und Spielgestalter Norman Schulte (Wadenbruch), die beide bis zum Jahresende ausfallen. Der Eintracht gelang es nicht, das Geschehen auf dem Feld unter Kontrolle zu bringen, weil der Ball zu schnell verlorenging und in der Defensive keine Ordnung erkennbar war. Die Gäste setzten auf Aggressivität und brachten damit SVE-Keeper Christian Sand in Bedrängnis. Doch bis zur Pause stand auf beiden Seiten die Null.

Zum Pechvogel avancierte dann Bodo Brinkötter, der in der 52. Minute einen Ball unhaltbar ins eigene Netz abfälschte. Trainer Patty Bauer reagierte prompt, brachte Haris Benic und Sascha Polte für den bis dato durchschlagsschwachen Sturm. Damit kam neuer Schwung ins Spiel, doch Polte scheiterte zweimal aussichtsreich. Erst sechs Minuten vor Schluss verwandelte Henning Wittler einen Elfmeter zum Ausgleich. Daniel Kromrei war zuvor gefoult worden. Der Punkt war jedoch zu wenig im Kampf um die Spitze.

SVE III: Sand – Bauer (65. T. Benic) – Prill, Brinkötter – Luebke, Oppotsch, Wittler, Kromrei – Reichstein – Kemper (55. Polte), Krothoff (55. H. Benic)


SVE verdient sich Glück in Nachhinein

Hammer SC 08 II – SVE Heessen III 1:3 (0:2)

Während der SVE noch darauf wartet, endlich die ersten Einheiten auf dem neuen Kunstrasenplatz zu bestreiten, geht der Hammer SC schon in seine zweite Saison auf dem Plastikgeläuf. Immerhin zeigte die Heessener schon einmal, dass sie auf dem schnellen Untergrund erfolgreich Fußball spielen können.

Zunächst hatten die Gäste allerdings zweimal das Glück auf ihrer Seite. Nach einem Foul im eigenen Strafraum von Taib Benic parierte SVE-Keeper Christian Sand den vom HSC-Torhüter geschossenen Elfmeter (15.). Kurz darauf köpfte Sebastian Luebke eine Ecke an den Pfosten – den eigenen wohlgemerkt. Das Spielgerät überquerte aber nicht die Linie.

Der SVE zeigte sich effektiver. Spielertrainer Patrick Bauer setzte sich auf der Außenbahn durch, Sebastian Krothoff verwertete seine Hereingabe im zweiten Versuch zum 1:0 (27.). Unmittelbar darauf startete auch Daniel Kromrei einen Alleingang, wieder hatte sich Krothoff in der Mitte freigelaufen und vollstreckte sicher.

War die erste Halbzeit noch ausgeglichen, bekamen die Heessener die Partie nach dem Wechsel endgültig in den Griff. Die Angriffsbemühungen des Gastgebers räumte die Defensive und dort allen voran Bodo Brinkötter konsequent ab. Torwart Sand hatte kaum etwas zu tun. Krothoff verpasste in der 58. Minute seinen dritten Treffer.

Ein ungenauer Flachabstoß von Bauer brachte den HSC wieder zurück ins Spiel. Der Ball flog direkt einem Westtünnener vor die Füße, der aus 25 Meter unhaltbar abzog (75.). Doch der SVE hatte die richtige Antwort parat. Haris Benic und Michael Forsmann passten sich nach dem Wiederanstoß nach vorne, bezogen Andreas Sendek mit ein, der Forsmann im Strafraum wieder bediente. Mit seinem zehnten Saisontor räumte der Stürmer die Zweifel am SVE-Sieg aus (77).

Die Partie war entschieden. Die Gäste vergaben bei dem Alleingang von Haris Benic, dem Pfostentreffer von Kromrei und dem Heber von Sendek einen höheren Sieg und gerieten auch nicht mehr in Gefahr, als sie nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Norman Schulte die letzten Minuten in Unterzahl agierten.   

SVE III: Sand – Bauer – Brinkötter, Luebke – T. Benic (65. Sendek), Oppotsch, Wittler (41. Reichstein), Kromrei – Schulte – Forsmann, Krothoff (74. H. Benic)


Nur die Chancenauswertung stimmt nicht

SVE Heessen III – Birlik SC Herringen 3:0 (2:0)


Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams endete mit einem Eklat, weil Heessens Bodo Brinkötter übelst zusammengetreten wurde. Diesmal blieb alles ruhig, auch wenn die Gäste erneut zwei Platzverweise kassieren. Vielleicht lag es daran, dass die dritte SVE-Mannschaft frühzeitig keine Zweifel am Sieg aufkommen ließ.

Eine traurige Nachricht gab es dennoch. Tobias Vogt, der erstmals für den verletzten Christian Sand (eingeklemmter Nerv) das Eintracht-Tor hütete, verletzte sich in der 25. Minute schwer. Als er eine Flanke abfing, rempelte ein Herringer ihn, beim Versuch den Ball zu erreichen, um. Vogt fiel unglücklich und brach sich den Ellbogen. Zuvor hatte er die einzige gute Szene der Gäste souverän entschärft. Markus Kemper ersetzte den Unglücksraben im Tor.
Die erste halbe Stunde bot ein nervöses Abtasten beider Mannschaften. Ein undisziplinierter Herringer spielte den Gastgebern dann in die Karten, weil er mit einer Schiedsrichterentscheidung nicht einverstanden war, der ein Foul gegen ihn nicht gepfiffen hatte. Er meckerte so lange, bis ihm der souveräne Unparteiische erst die Gelbe und anschließend die Gelb-Rote Karte zeigte (27.). Kurz darauf fiel die Führung für den SVE. Libero Patti Bauer hatte Michael Forsmann angespielt, der Stürmer sah Sascha Polte auf der linken Seite, der das Leder zum 1:0 unter die Latte zimmerte (33.).
Die Heessener eroberten sich direkt nach dem Anstoß den Ball zurück, Forsmann ließ drei Gegner aussteigen und erhöhte auf 2:0 (34.). Vor dem Seitenwechsel vergab Polte die endgültige Entscheidung, als er aus aussichtsreicher Position die Kugel nicht ordentlich traf.

In der zweiten Halbzeit spielten die Gastgeber ihren Gegner an die Wand. Allein weitere Treffern wollten lange nicht fallen. „Wir haben zehn Hundertprozentige. Da kannst du zweistellig gewinnen“, fasste sich Bauer an den Kopf. Die Heessener räumten weit vor dem Tor fast alles ab – Kemper musste nur einmal eingreifen – und agierten schnell und zielstrebig nach vorne. Sebastian Krothoff, Forsmann und Polte vergaben aber zahlreiche Gelegenheiten. In der 70. Minute war es dann soweit. Forsmann setzte Krothoff in Szene, der den Ball zum 3:0 am Torwart vorbeispitzelte. Anschließend scheiterte Haris Benic erst mit dem Kopf am Pfosten, dann mit dem Fuß an der Latte. Kurz vor Schluss verzog Dirk Reichstein nach Doppelpass mit Forsmann knapp. Zu diesem Zeitpunkt war Birlik nur noch zu neunt, da ein Herringer nach einem Ballverlust Haris Benic die Beine weggezogen hatte.

SVE III: Vogt (25. Kemper) – Bauer – Luebke, Brinkötter – T. Benic, Oppotsch, Wittler (55. Schulte), Polte – Reichstein – Forsmann, Krothoff


Pflichtaufgabe erfüllt

FC Pelkum II – SVE Heessen III 2:7 (1:2

Bekanntlich tut sich die dritte SVE-Mannschaft gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel sehr schwer. Durch unnötige Punktverluste versperrten sich die Heessener zuletzt den Sprung in die Spitzengruppe, an einen Ausbau der Tordifferenz, wie es die Konkurrenz oft und gerne tut, war nicht einmal zu denken. In Pelkum war das anders, zwar gingen die Heessener beim 7:2 (2:1)-Erfolg nur mit einem knappen Vorsprung in die Kabine, doch Einstellung und Effizienz stimmten über 90 Minuten. Vier gelben Karten für den Favoriten sind Zeugnis vom Einsatzwillen der Gäste im Selbachpark.

Für die Heessener ging es gut los, denn schon nach zehn Minuten brachte Daniel Kromrei seine Farben mit einer Direktabnahme in Führung. Den langen Pass von Libero Henning Wittler hatte Andy Sendek in die Mitte geflankt. Fünf Minuten später erhöhte Sebastian Krothoff. Vorausgegangen war eine Balleroberung von Bodo Brinkötter, die Dirk Reichstein schnell in die Spitze weiterleitete.

Dem FCP gelang der Anschlusstreffer zum 1:2 (25.), doch schon vor der Pause hätten Alex Tschmel und Dirk Reichstein die SVE-Führung wieder ausbauen können. Ihre Tore zählten wegen Abseits jedoch nicht.

Das Verpasste holten die Gäste kurz nach dem Wechsel nach. Reichstein verwandelte einen Elfmeter nach Foul an Kromrei (51.) und Andy Sendek schlenzte die Vorlage von Freddy Oppotsch aus der Halbposition ins Netz (54.).

Die Partie war entschieden. Krothoff markierte nach einer Stunde seinen zweiten Treffer nach Vorlage von Norman Schulte, ehe den Pelkumern durch einen schönen Alleingang das 2:5 gelang (69.). Alex Tschmel mit einem Lupfer über den Torhüter (73.) und Norman Schulte mit einem sehenswerten Solo (86.) sorgten für den 7:2-Endstand aus Sicht der Gäste.

SVE III: Sand – Wittler – Brinkötter, Luebke (64. Lettau) – Sendek (61. Budde), Oppotsch, Reichstein, Kromrei – Schulte – Krothoff (74. Brokinkel), Tschmel


Forsmann mit Dreierpack

SVE Heessen III – Arminia Hamm II 4:2 (2:1)

Eine starke Leistung mit zwei Schönheitsfehlern brachte der dritten Mannschaft des SVE den dritten Saisonsieg. Dabei bewies vor allem Goalgetter Michael Forsmann seinen Torriecher und netzte gegen die Arminen dreimal ein.

Die Heessener waren in den ersten 45 Minuten die bessere Mannschaft. Mit einem Distanzschuss brachte Forsmann sein Team in Führung (20.). Vier Minuten vor der Pause legte der Stürmer nach. Nachdem der Arminen-Keeper einen strammen Schuss von Haris Benic, der ebenso wie sein Bruder Taib sein Startelfdebüt feierte, nur nach abklatschen ließ, erhöhte Forsmann auf 2:0 (41.). Mit einem Sonntagsschuss aus 30 Metern in den Winkel kamen die Gäste mit dem Pausenpfiff zurück in die Partie.

Das Spiel war nun ausgeglichen, weil sich beiden Teams Räume für schnelle Angriffe boten. Die Heessener nutzten eine Standardsituation, um den alten Abstand wieder herzustellen. Eine Ecke von Norman Schulte verlängerte Andreas Sendek am kurzen Pfosten. Auf der anderen Seite des Tores stand Dirk Reichstein frei und köpfte unbedrängt ins Netz (70.). Die Arminen schlugen postwendend per Foulelfmeter zurück (72.). „Ich habe ihn nicht berührt und der springt 50 Zentimeter an mir vorbei“, wies „Übeltäter“ Patrick Bauer die Schuld von sich. Der Sieg des Gastgebers geriet jedoch nicht mehr in Gefahr, denn in der 80. Minute war Forsmann einmal mehr zur Stelle. Eine Flanke von Andreas Sendek hatte Freddy Oppotsch geschickt verlängert. Forsmann ließ zwei Gegner aussteigen und vollstreckte eiskalt am Torwart vorbei.

SVE III: Sand – Bauer – Brinkötter, Prill – T. Benic (68. Reichstein), Kromrei, Oppotsch, Sendek – Schulte (75. Luebke) – Forsmann, H. Benic (64. Kemper)


Mangelndes Durchsetzungsvermögen

Germania Hamm II -- SVE Heessen 0:0


Eine Halbzeit kauften die schlecht gestarteten Germanen der dritten Mannschaft des SVE den Schneid ab. Als die Heessener in der zweiten Hälfte mehr Aggressivität zeigten, verpassten sie das verdiente Siegtor.

Bereits nach wenigen Minuten wurde Libero Patrick Bauer tief in der eigenen Hälfte an der Seitenauslinie überhart weggegrätscht. Der Schiedsrichter, der während der gesamten Spielzeit mangelndes Durchsetzungsvermögen offenbarte, zeigte keine Karte, und legte damit den Grundstein für die vielen regelwidrigen Tacklings der Gastgeber. Nach 25 Minuten rief Spielertrainer Bauer seine Mannen sogar am eigenen Tor zusammen, um angesichts des zusätzlichen lautstarken Gemeckers der Germanen, das weitere Vorgehen zu besprechen. Auch ein Spielabbruch vonseiten der aus der Vorsaison leidgeprüften Gäste war im Bereich des Möglichen. Bauer sah dafür vom Schiedsrichter wegen einer Unsportlichkeit die Gelbe Karte. Spielerisch bot die Partie Magerkost, Torchancen waren Mangelware.

Nach dem Wechsel übernahm der SVE die Kontrolle über die Partie, weil die Heessener nun energischer in die Zweikämpfe gingen. Mit zunehmender Spielzeit schwand die Kondition der weiterhin ungefährlichen Germanen. Vor allem in den letzten 20 Minuten boten sich den Gästen Chancen. Doch gleich fünfmal pfiff der Unparteiische zu Unrecht Abseits. Bei einem Tor von Dirk Reichstein und einem Kopfballtreffer von Bauer war der Ball sogar im Netz, einmal wurde Michael Forsmann alleine vor dem gegnerischen Torhüter zurückgepfiffen.

SVE 3: Sand -- Bauer -- Brinkötter, Philippi -- Reichstein, Oppotsch, Wittler (55. Kemper), Kromrei -- Schulte (69. Tschmel) -- Polte (69. Pilgrimm), Forsmann


Mit dem Glück im Bunde

SVE Heessen III – SSV Hamm 3:2 (3:1)

45 Minuten wurde im Marienstadion Fußball gespielt. Danach verwandelte sich der Platz aufgrund des Regens mehr und mehr in eine große Pfütze. Die dritte SVE-Mannschaft profitierte von ihrem 3:1-Vorsprung zur Pause und fuhr am Ende einen 3:2-Erfolg über den B-Liga-Absteiger SSV Hamm ein.

Bereits nach elf Minuten brachte Norman Schulte die Heessener in Führung. Im Zusammenspiel mit Andreas Sendek hatte er sich vom Gegner gelöst. Sein Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht. Die Gastgeber waren die bessere Mannschaft und bauten ihre Führung verdientermaßen aus. Sendek köpfte Schultes Ecke ins lange Eck (20.). Die Gäste hatten zwischenzeitlich einen Pfostentreffer zu verzeichnen, waren aber insgesamt unterlegen. Etwas Pech hatte SVE-Keeper Christian Sand, als er einen langen Ball abwehrte, der Südener Stürmer den Abpraller zwischen Oliver Prill und Ingo Philippi mitbekam und zum 1:1 verwertete (36.).

Doch noch vor der Pause stellte die Eintracht den alten Abstand wieder her. Michael Forsmann konnte vom SSV-Schlussmann nur noch per Foul gebremst werden. Henning Wittler verwandelte den fälligen Strafstoß (45.). Zuvor hatten die Heessener Glück, als die Gäste noch einmal Aluminium trafen.

Wie wichtig der dritte Treffer noch sein würde, offenbarte sich nach dem Wechsel. Der Rasen im Marienstadion glich einer Seenlandschaft. Der Ball blieb entweder in Pfützen hängen oder wurde auf dem glitschigen Untergrund rasend schnell. Die Zweikämpfe waren kaum mehr kontrolliert zu führen. Die Heessener besaßen gute Möglichkeiten durch Andreas Stegemann, dessen Schuss haarscharf am Tor vorbeisauste, und Haris Benic, der über das Gehäuse zielte. Auf der anderen Seite blieben zwei gefährliche Bälle kurz vor der Torlinie im Wasser hängen. Der SSV kassierte in der 70. Minute eine Ampelkarte, was angesichts der Platzverhältnisse kaum  auffiel. Mit einem Freistoß, den Libero Patti Bauer unhaltbar abfälschte, kamen die Gäste unmittelbar vor dem Ende noch zum 3:2-Anschlusstreffer,

SVE III: Sand – Bauer – Prill, Philippi – Luebke (75. Budde), Wittler (60. Stegemann), Oppotsch, Sendek – Schulte – Forsmann, Pilgrimm (70. Benic)


Premiere missglückt

FC Maroc Hamm – SVE Heessen III 2:1 (1:1)

Drei neue Mannschaften nehmen in diesem Jahr am Spielbetrieb in der Kreisliga C1 teil. Eine davon ist Maroc Hamm. Die Premiere gegen das Team, das seine Heimspiele am Hammonense austrägt, ging für den SVE unglücklich daneben, weil die Heessener in Abwesenheit von Trainer Patti Bauer eine unnötige Niederlage kassierten.

Die Gastgeber kamen nach einer Ecke zum Führungstor, weil SVE-Keeper Christian Sand bei seinem Klärungsversuch ausrutschte und den Ball dadurch vor die Füße von Mohammed Daoudi abwehrte (13.). Die Heessener, die schon bis dahin ein gleichwertiger Gegner waren, markierten schnell und verdient den Ausgleich. Sebastian Luebke setzte sich auf der rechten Außenbahn gut durch, passte zu Michael Forsmann, der zum 1:1 traf (17.). Bis zur Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten.

Der Knackpunkt der Begegnung ereignete sich kurz nach dem Wechsel. Forsmann war alleine durch, schob die Kugel am gegnerischen Torhüter vorbei, doch das Leder rollte auch hauchdünn am Außenpfosten vorbei. Die bis dahin besser in die zweite Hälfte gestarteten Heessener verloren nach dieser Großchance den Faden. Maroc bekam Oberwasser, und wurde obendrein vom Gast zur erneuten Führung eingeladen. Nach einem Einwurf für den SVE gab Ingo Philippi den Ballbesitz leichtfertig her, bei der sich anschließenden Hereingabe waren sich Torwart Sand und Libero Prill uneins und Daoudi netzte zum zweiten Mal ein (57.).

Der FC hatte nun Gelegenheiten, die Partie vorzeitig zu entscheiden, vergab diese jedoch, weil auch Sand nun auf dem Posten war. So kam der SVE wieder in der Schlussphase ins Spiel. Die Heessener setzten noch einmal alles auf Offensive und hätten in zwei Szenen den Ausgleich erzielen können. Forsmann kam beim Abpraller nach einem fulminanten Distanzschuss von Oliver Prill einen Schritt zu spät (83.). Kurz darauf verweigerte der Schiedsrichter einen Elfmeter, als der Stürmer genau an der rechten Strafraumlinie gelegt wurde. Der Unparteiische verlegte das Foul Zentimeter außerhalb des Sechzehners.

SVE III: Sand – Prill – Brinkötter, Philippi – Luebke (81. Pilgrimm), Kromrei, Oppotsch, Sendek (67. Wittler) – Reichstein – Forsmann, Krothoff (63. Polte)


Drei Minuten fehlen

Westfalia Rhynern III – SVE Heessen 3:3 (1:1)

Die Mienen sprachen Bände. Die Akteure von Westfalia Rhynern waren nach dem Schlusspfiff enttäuscht, obwohl dem Gastgeber erst drei Minuten vor Schluss der Ausgleich gelungen war. Die Heessener waren glücklich, obwohl ihnen der zweite Saison nur knapp durch die Lappen gegangen war. Die unterschiedlichen Emotionen hatten mit dem Spielverlauf zu tun, in dem die Westfalia viel mehr Ballbesitz und Chancen besaß, die Eintracht einen Tag nach der Mannschaftsfeier aber eminent effektiv agierte.

Rhynern übernahm sofort die Kontrolle über die Partie, ohne zunächst ernsthaft Torgefahr auszustrahlen. Auch zwei aussichtsreiche Distanzschüsse verfehlten das Ziel. Der SVE ging gleich mit dem ersten Angriff in Führung. Als Norman Schulte Stürmer Michael Forsmann schickte und der im Strafraum erst seinen Gegenspieler ins Leere laufen und dann dem Westfalia-Keeper keine Abwehrchance ließ (23.). Die Freude der Heessener währte nur kurz, denn drei Minuten später gelang dem Gastgeber bereits der Ausgleich.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Rhynern agierte, Heessen reagierte, stoppe dabei meist erst kurz vor der Gefahrenzone die gegnerischen Angriffe. In der 52. Minute markierte die Westfalia dann unter gütiger Mithilfe von Gäste-Torwart Sebastian Sand das 2:1, doch diesmal schlug der SVE postwendend zurück. Wieder war Forsmann von der Gastgeber-Abwehr nicht zu halten, nachdem ihm Schulte den Ball zugepasst hatte (53.). Für die Gäste kam es sogar noch besser, als Schulte in der 63. Minute das Leder Sebastian Krotthoff in den Lauf spielte und der den Torwart mühelos überwand.

Rhynern verstärkte nun noch einmal den Druck, jubelte sogar schon nach 74 Minuten, doch der Schiedsrichter sah eine Abseitsposition. Erst drei Minuten vor Schluss wurde die Westfalia für ihr laufintensives Spiel belohnt, als nach einer Kopfballverlängerung am kurzen Pfosten nach einer Ecke ein Rhyneraner am zweiten Pfosten völlig frei stand.

SVE III: Sand – Prill – Philippi, Brinkötter – Luebke, Kromrei, Oppotsch, Sendek – Schulte (85. Brokinkel) – Krotthoff (73. Pilgrimm), Forsmann (81. Kemper)


3.Mannschaft startet mit Heimsieg in die Saison

Die 3.Mannschaft des SVE Heessen ist mit einem Sieg in die Saison gegangen Zwar hatte man auch glück das der Gast aus Uentrop das Tor nicht traf, und der Pfosten und die Latte im weg standen, doch im großen und ganzen geht der Sieg voll in Ordnung.
Gleich 3 der 4 Neuzugänge (Norman Schulte, Christian Sand beide SP.Bockum und Sebastian Krotthoff Arminia Hamm) standen in der Startelf.
Das das eine Erklärung sein könnte warum die 3. immer wieder dem Gegner zu viel Platz zum kontern ließ, wies Spielertrainer Patrick Bauer entschieden zurück." daran werden wir intensiv arbeiten "hörte man den Trainer mehrfach am Spielfeldrand sagen.
Die Abwehr stand trotz neuer Zusammensetzung (neuer Torwart neuer Libero) sicher und nach vorne waren echt sehr schöne Spielzüge zu sehen. So das man positiv in die nächsten Spiele gehen kann.
Die Tore für den SVE erzielten zum 1-0 und 3-1 Michael Forsmann, nach Vorarbeit von Norman Schulte und Andreas Sendek, und zu 2-0 Daniel Kromrei nach Vorarbeit von Michael Forsmann.
Bestätigt, das diese Saison keine 2klassen Liga wird, wurde der Trainer auch. Der Gast aus Uentrop war im Gegensatz zu den letzten Jahren sehr stark verbessert und wird auch für andere Mannschaften schwer zu schlagen sein.
Wir blicken jetzt von Spiel zu Spiel und sind gespannt.

Aufstellung:
Sand-Brinkötter-Prill-Philippi(50min Lübke)
Wittler(60min Polte)-Kromrei-Sendek-Schulte-Oppotsch(80min Lettau)
Forsmann-Krotthoff  
pb


Hallo alle zusammen


Die 3.Mannschaft des SVE Heessen hat ihre Vorbereitung abgeschlossen und blickt mit Spannung und Vorfreude auf die kommende Saison. Durch den frühen Beginn der Vorbereitung die 3. startete bereits am 10.7,wollte man den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Durch Verletzungen und Urlaubsreisen war die Personaldecke aber oft sehr gering so das an vernünftiges Training nicht zu denken war. Die Testspiele werden vom Coach Patty Bauer daher nicht zu stark bewertet. 2 Niederlagen 1 mal unentschieden und ein Sieg sind Beispiel genug für eine sehr durchwachsende Vorbereitung. Die 3. Mannschaft muss für die neue Saison alte Probleme bewältigen. Die beiden besten Torschützen musste man mal wieder ziehen lassen, obwohl es aus menschlicher sicht kein herber Verlust ist wie der Trainer auch deutlich sagt. Zum ersten mal seit  langer Zeit konnte man aber 4 Neuzugänge verbuchen die den ohne hin schon großen Kader (24 Spieler) allerdings nicht nur in der breite verstärken können und sollen. Die zweiklassen Liga wird es aus sicht des Trainers eh nicht mehr geben so das man gespannt sein kann wo die 3. am Ende landet. Ziel ist es mehr Tore zu erzielen, genau so wenig Tore wie im letzten Jahr zuzulassen und Platz 1-4. Also wie schauen genau hin.
Bis dann  
pb


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