Spielbericht (e)

 

       Boris Baur


Saison 2010/11


FC Pelkum II – SVE Heessen III 2:7 (1:2)

Bekanntlich tut sich die dritte SVE-Mannschaft gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel sehr schwer. Durch unnötige Punktverluste versperrten sich die Heessener zuletzt den Sprung in die Spitzengruppe, an einen Ausbau der Tordifferenz, wie es die Konkurrenz oft und gerne tut, war nicht einmal zu denken. In Pelkum war das anders, zwar gingen die Heessener beim 7:2 (2:1)-Erfolg nur mit einem knappen Vorsprung in die Kabine, doch Einstellung und Effizienz stimmten über 90 Minuten. Vier gelben Karten für den Favoriten sind Zeugnis vom Einsatzwillen der Gäste im Selbachpark.

Für die Heessener ging es gut los, denn schon nach zehn Minuten brachte Daniel Kromrei seine Farben mit einer Direktabnahme in Führung. Den langen Pass von Libero Henning Wittler hatte Andy Sendek in die Mitte geflankt. Fünf Minuten später erhöhte Sebastian Krothoff. Vorausgegangen war eine Balleroberung von Bodo Brinkötter, die Dirk Reichstein schnell in die Spitze weiterleitete.

Dem FCP gelang der Anschlusstreffer zum 1:2 (25.), doch schon vor der Pause hätten Alex Tschmel und Dirk Reichstein die SVE-Führung wieder ausbauen können. Ihre Tore zählten wegen Abseits jedoch nicht.

Das Verpasste holten die Gäste kurz nach dem Wechsel nach. Reichstein verwandelte einen Elfmeter nach Foul an Kromrei (51.) und Andy Sendek schlenzte die Vorlage von Freddy Oppotsch aus der Halbposition ins Netz (54.).

Die Partie war entschieden. Krothoff markierte nach einer Stunde seinen zweiten Treffer nach Vorlage von Norman Schulte, ehe den Pelkumern durch einen schönen Alleingang das 2:5 gelang (69.). Alex Tschmel mit einem Lupfer über den Torhüter (73.) und Norman Schulte mit einem sehenswerten Solo (86.) sorgten für den 7:2-Endstand aus Sicht der Gäste.

SVE III: Sand – Wittler – Brinkötter, Luebke (64. Lettau) – Sendek (61. Budde), Oppotsch, Reichstein, Kromrei – Schulte – Krothoff (74. Brokinkel), Tschmel


Kleine Revanche durch Oppotsch‘ Traumtor

VfK Nordbögge IV – SVE Heessen III 0:1 (0:1)


Die peinliche 0:1-Hinspielniederlage hatte die dritte Mannschaft noch im Kopf als sie zum letzten Saisonspiel nach Nordbögge fuhr. Die Revanche ist gelungen, auch wenn das Ergebnis gegen den Tabellendrittletzten viel zu niedrig ausfiel.
Das Spiel begann optimal für die Gäste. Nach nur vier Minuten zappelte der Ball im Netz des VfK. Eine Ecke von Dirk Reichstein wehrten die Nordbögger zwar ab, doch Freddy Oppotsch zirkelte das Leder Volley aus 25 Metern in den Winkel. Ein Traumtor. Nur acht Minuten später hatte Oppotsch seinen zweiten großen Auftritt, doch in einer Kopie der Szene, die zum Tor führte, verfehlte er diesmal knapp das Tor.
Die Gastgeber kamen kaum nach vorne, waren meist froh, wenn der Ball aus der eigenen Gefahrenzone raus war. Die Heessener schafften es allerdings nur selten den tief stehenden VfK in Verlegenheit zu bringen. Nach einer halben Stunde tauchte Libero Henning Wittler an der Strafraumgrenze auf. Sein Schuss nach schönem Solo ging jedoch knapp vorbei (30.). Dirk Reichstein zielte bei einem Freistoß drüber (37.).
Der SVE war auch in der zweiten Halbzeit zunächst überlegen, verlor aber langsam die Kontrolle. Bei den Heessenern ließ die Defensivarbeit nun nach. Das wäre beinahe bestraft worden, doch Keeper Martin Gronemeier war bei einem langen Pass der Nordbögge mit der Fußspitze vor dem starken eingewechselten Stürmer am Ball. In der Schlussphase bot sich Simon Budde die letzte Gelegenheit, doch seinem Versuch fehlte die Entschlossenheit (85.).
Das Spiel zeigte einmal mehr, dass es beim SVE im Sturm hapert. Die Heessener schlossen die Saison mit der drittbesten Abwehr (36 Gegentore in 30 Spielen; nur die beiden topplatzierten Teams haben weniger) als Achter ab.

SVE III: Gronemeier – Wittler – Brinkötter, Phillippi – Sendek, Kromrei, Oppotsch, Küzün (70. Brokinkel) – Reichstein (70. Luebke) – Polte (60. Budde), Tschmel


Duseltor reicht dem Meister

SVE Heessen III – Hammer SpVg III 0:1 (0:1).


Glückwünsche für den vorzeitigen Meister gab es vor dem Spiel, dieses Glück hatte der Gast aus dem Hammer Osten dann auch. Ein Duseltor in der 18. Minute reichte der HSV, um die dritte Mannschaft des SVE mit 1:0 zu besiegen. Auf beiden Seiten war die Startaufstellung gehörig durchgemischt worden. Beim SVE sorgten dafür Verletzungen, Verspätungen und Feierlichkeiten auf Vorabend.
Die Gäste hatten zunächst mehr vom Spiel, weil die Heessener ihre Ordnung in dem System mit nur einer Spitze nicht fanden. Zudem waren die Pässe der HSV, oft lang und flach gespielt, einfach präziser. So gaben die Rot-Weißen zwar ein paar Schüsse auf das Tor von Martin Gronemeier ab, echte Chancen waren aber Mangelware. Die erste hatte der SVE, nachdem Markus Kemper Matthias Dröge den Ball abgenommen hatte, aber aus spitzem Winkel das Tor verfehlte.
In der 18. Minute sah es ebenfalls nicht nach einer HSV-Gelegenheit aus, als ein Ball von der halblinken Seite in den Strafraum gespielt wurde. Libero Henning Wittler hatte aufgepasst, doch das Leder sprang ihm über den Fuß in den Lauf von Raphael Schatton. Passend zu dieser glücklichen Vorbereitung traf der Hammer die Kugel nicht voll und überwand wohl nur deshalb Gronemeier.
Danach fanden die Heessener besser in die Partie, stellten dem Favoriten gut die Passmöglichkeiten zu und zeigten ordentliche Ansätze in der Offensive. Die HSV besaß noch eine Chance, doch Gronemeier parierte den Schuss aus kurzer Distanz glänzend.
Auf der anderen Seite bot sich Kemper die 100-prozentige Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem Befreiungsschlag von Wittler tickte der Ball auf dem trockenen Boden im Marienstadion über den Gästelibero. Kemper schoss aber frei vor dem Tor drüber. Zu weiteren Gelegenheiten fehlte dem SVE häufig nur ein Schritt.
Nach dem Wechsel versuchte der Meister das Ergebnis zu verwalten. Die Hammer ließen sich bei Einwürfen und Abstößen viel Zeit und setzten nun auf Konter. Bei zweien dieser schnellen Angriffe war Gronemeier für seine Vorderleute auf dem Posten und parierte. Die Eintracht drängte auf den Ausgleich, kam allerdings nur aus der Distanz zum Abschluss. Oliver Prill (zweimal), Sascha Polte und Dirk Reichstein schossen jedoch entweder knapp vorbei und scheiterten am Keeper.
Zwei Minuten vor dem Ende lag trotz allem der Ausgleich in der Luft. Dirk Reichstein wurde im Strafraum umgerannt, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Der Schiedsrichter hatte wohl Prills ungefährlichen Schussversuch als Vorteil ausgelegt.
SVE III: Gronemeier – Wittler – Philippi, Prill – Sendek, Oppotsch, Kromrei, Baur (46. Brinkötter) – Polte, Reichstein – Kemper (46. Tschmel)


Schwacher Beginn und tolles Debüt


Germania Hamm III – SVE Heessen 3:3 (2:1)


Einmal mehr hat die dritte Mannschaft des SVE Punkte gegen ein Kellerkind liegen lassen. Beim Viertletzten Germania Hamm kamen die Heessener nur zu einem 3:3-Unentschieden, das am Ende aber als leistungsgerecht zu bezeichnen ist.
Die Eintracht fand überhaupt nicht ins Spiel. Kaum Aggressivität im Zweikampf, viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, ein zu langsames Umschalten auf die Defensive und jede Menge Unaufmerksamkeiten machten es den Gastgebern einfach. Bereits nach zehn Minuten führte die Germania. Eine flache Hereingabe von rechts hatte der Stoßstürmer zum 1:0 verwertet. Acht Minuten später folgte eine Kopie dieses Tores. Wieder war die linke Abwehrseite entblößt, wieder kam der flache Pass in die Mitte, wieder schaltete der Germanen Angreifer am schnellsten. Erst nach dem 0:2 fingen sich die Gäste. Nach einer halbe Stunde kontrollierten sie das Spiel und übten viel Druck auf das Tor des Gastgebers aus. Ein Freistoßtreffer von Dirk Reichstein aus 25 Metern war kurz vor der Pause die Belohnung (43.).
Nach dem Wechsel setzte die Eintracht ihr gutes Spiel nahtlos fort, so dass der Ausgleich nach 60 Minuten verdient war. Nachdem Reichstein sich im Strafraum durchgesetzt hatte, und sein Schlenzer schon am Torwart vorbei war, drückte der eingewechselte Maik Röttger bei seinem ersten Ballkontakt für die dritte Mannschaft überhaupt das Leder vor dem heranstürmenden Verteidiger über die Linie. Eine Viertelstunde vor Schluss ging der SVE sogar in Führung. Röttger wurde im Sechzehner gefoult. Daniel Kromrei verwandelte den allerdings zweifelhaften Elfmeter sicher. Die Gäste drängten nun auf die Entscheidung, doch auch die Germanen blieben gefährlich, weil viele Spieler einfach vorne stehen blieben, wodurch der Gastgeber bei Ballverlusten der Heessener Überzahl hatte. Aus einer solchen Situation fiel auch der Ausgleich. Kromrei scheiterte bei einem Dribbling. Ein Germane schnappte sich das Leder und traf mit einem Sonntagschuss aus 25 Metern.
In der Schlussphase war auf beiden Seiten das Siegtor möglich, doch es blieb beim 3:3. SVE III: Gronemeier – Bauer – Luebke, Brinkötter – Sendek, Oppotsch, Kromrei, Kemper (60. Röttger) – Reichstein – Wittler (60. Polte), Tschmel


Skandalöses Ende mit Blaulicht


SVE Heessen III – Birlik SC Herringen 3:2 (2:1)


Nach 89 Minuten war der Fußball nur noch nebensächlich. Der Leidtragende war Manndecker Bodo Brinkötter, der am Boden liegend von zwei Gegnern in den Rücken getreten wurde und eine Gehirnerschütterung sowie eine Prellung im Lendenwirbelbereich davontrug. Daraufhin eskalierte die Situation, Heessener und Herringer stürmten den Platz eine Prügelei stand kurz bevor und die Polizei wurde gerufen. Doch ehe die Beamten vor Ort am Dasbecker waren, beruhigten sich Gemüter wieder. Der Schiedsrichter, der zwei Rote Karte gegen die Gäste verteilt hatte und selbst von den Vorfällen verängstigt, pfiff noch einmal an und sofort wieder ab. Die dritte SVE-Mannschaft hatte den Tabellenletzten sportlich 3:2 besiegt. Ein Sonderbericht folgt.
Die Partie hatte noch gar nicht richtig angefangen, da stand es schon 1:1. Zunächst hatte sich Daniel Kromrei auf der linken Seite durchgesetzt. Seine Flanke verwertete Sebastian Luebke mit einem Volleyschuss (11.). Zwei Minuten später verlor Luebke bei einer Ecke das Kopfballduell und Markus Kemper musste das erste Mal hinter sich greifen. Kemper stand im SVE-Tor, weil der etatmäßige Keeper Martin Gronemeier rotgesperrt war. Eigentlich sollte Andy Sendek die Nummer eins tragen, doch er verrenkte sich beim Warmmachen die Schulter.
Die Begegnung selbst war ziemlich schlecht. Es ging zwar ständig Hin und Her, was allerdings vor allem an den Fehlern beider Mannschaften lag. Die Heessener spielten nach vorne ganz passabel, vergaben dabei aber drei, vier Hochkaräter. Nach hinten offenbarten sie aber ein schlechtes Stellungsspiel.
In Führung ging Birlik nach einem Angriff über die rechte Seite, den ein Stürmer aus spitzem Winkel abschloss (31.).  Nach dem Wechsel wurde der SVE besser und drängte auf den Ausgleich. Die Partie wurde nun hitziger, vor allem weil die Herringer mehr und mehr auf die Knochen gingen. Acht gelbe Karten hatte der Unparteiische am Ende verteilt, Ampelkarten wären ebenfalls vertretbar gewesen.
 Bei den Gastgebern brachte der eingewechselte Alex Tschmel neuen Schwung. Er war es auch, der die Wende herbeiführte. Zunächst setzte er sich nach einem Pass von Sascha Polte glänzend durch und schob zum 2:2 ein (72.). Vier Minuten vor dem Ende verlängerte Danny Brokinkel, der zuvor schon den Siegtreffer auf dem Fuß gehabt hatte, nachdem er den Torwart per Kopf ausgespielt hatte, der Ball ihm dann aber versprang, einen langen Pass zu Tschmel, der aus dem Gewühl das 3:2 markierte.
SVE III: Kemper – Wittler – Philippi (65. Budde), Brinkötter – Luebke (65. Tschmel), Oppotsch, Kromrei, - Reichstein – Polte (73. Brokinkel), Sendek


Späte Ernüchterung


SSV Hamm II – SVE Heessen 2:1 (1:1)


Toll gekämpft, zwischenzeitlich sogar schönen Fußball gespielt – die dritte SVE-Mannschaft zeigte beim Tabellenvierten in der Friesenkampfbahn eine mehr als ordentliche Leistung. Um so bitterer war die Niederlage und deren Zustandekommen.
Zwei Minuten vor Schluss kassierten die Heessener das 1:2 – ein Kopfballtor aus stark abseitsverdächtiger Position.
Die Südener fanden zunächst besser ins Spiel. Vor allem mit dem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff des SSV hatten die Gäste, die sich auch zu weit weg vom Gegner positionierten, Probleme. Dadurch ergaben sich immer wieder Lücken in der SVE-Defensive. Der Gastgeber ließ aber die letzte Konsequenz vermissen, so dass die Versuche verpufften. Nach knapp 20 Minuten startete aber auch der SVE erste Attacken, ohne jedoch ernsthafte Gefahr zu erzeugen. In dieser Phase war die Führung für den SSV zwar überraschend, aber nicht unverdient, deckten die Südener beim Tor doch die Schwächen der Gäste gnadenlos auf. Gegen eine ungeordnete Defensive setzten sie sich am gegnerischen Strafraum fest, ehe Sebastian Luebke bei dem entscheidenden Querpass zu spät kam.  Bei der sehenswerten Direktabnahme von halblinks hatte SVE-Keeper Martin Gronemeier keine Abwehrchance (31.). 

Der Ausgleich für den SVE fiel ein wenig glücklich. Sebastian Luebke drang von rechts in den Strafraum ein, und wurde dabei vom Ball getrennt.  Der Schiedsrichter entschied zum Entsetzen der Gastgeber auf gefährliches Spiel und deshalb auf Elfmeter. Henning Wittler verwandelte sicher (38.).
Der SSV vergab kurz vor und kurz nach dem Wechsel zweimal die große Chance zur erneuten Führung. Erst schoss ein Südener frei vor Gronemeier überhastet über das Tor (42.) und in der 48. Minute zielte ein weiterer alleingelassen aus zehn Metern kläglich daneben. Danach schienen die Gastgeber aber ihr Pulver verschossen zu haben; denn auch wenn sie noch zu Gelegenheiten kamen, so übernahmen doch die Heessener die Kontrolle über das Spiel. Sie zeigten einige gute Angriffszüge, allein es fehlte der verdiente erfolgreicher Abschluss.
Eine erneute Wende erhielt die Partie, als sich Martin Gronemeier völlig unnötig zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen ließ und dafür die Rote Karte sah (74.). Der SSV bekam dadurch noch einmal neue Luft, drängte die Gäste nun wieder tief in deren Hälfte, wo lange spätestens Andreas Sendek, der die Torhüterposition übernommen hatte, Endstation war. Bis zur 88. Minute, als der Schiedsrichter seine schwache Leistung mit einer weiteren zweifelhaften Entscheidung krönte und der SVE mit leeren Händen dastand.   
SVE III: Gronemeier – Wittler – Brinkötter, Philippi – Luebke (89. Streeck), Oppotsch, Kromrei, Sendek – Reichstein – Polte (68. Brandenburg), Kemper (52. Smajic)


Kein Glück im Abschluss


SVE Heessen III – Hammer SC II 0:1 (0:1)


Die alte Geschichte: Die dritte SVE-Mannschaft war einmal mehr spielbestimmend, ohne großartig Gefahr zu erzeugen. Der Gegner hatte eine Chance und machte prompt das Tor.  Daher gewann der Hammer SC das Mittelfeldduell und rückte den Heessener auf die Pelle.
„Ein paar gute Möglichkeiten, ein paar gute Angriffe“, fasste Dragan Potpara die erste Halbzeit zusammen. Die Gastgeber ließen den Ball gut laufen, brachten aber nicht den letzten Pass an den Mann. Beim Gegentor machte der sonst so zuverlässige Bodo Brinkötter eine schlechte Figur. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Brinkötter spitzelte seinem Gegenspieler die Kugel zwar weg,  bekam das Leder aber nicht endgültig geklärt. Stattdessen landete der Ball vor den Füßen von Eugen Riter, der mit einem Schlenzer den ansonsten beschäftigungslosen SVE-Keeper Martin Gronemeier überwand (42.).
Mit diesem Schock gingen die Heessener in die Pause und es waren nur wenige Minuten im zweiten Abschnitt gespielt, als der nächste folgte. Libero Patti Bauer sah nach einem groben Foulspiel die Rote Karte (53.). Getreckte Beine hatte der Schiedsrichter, der später bei einer Notbremse von Brinkötter Gnade vor Recht ergehen ließ, gesehen. Bauer machte eher der holprige Rasen am Dasbecker zu schaffen, weshalb seine Grätsche den Ball verfehlte. Die Heessener stellten um, Henning Wittler nahm die Liberoposition ein. Doch zu zehnt war es für den SVE nun extrem schwer, die Partie noch drehen. Die Gastgeber versuchten alles, hatten auch weiterhin Feldvorteile, doch ein Tor wollte nicht gelingen. Es fehlte das nötige Quäntchen Glück, oder die Akteure kamen einen Schritt zu spät. 
SVE III: Gronemeier – Bauer – Brinkötter, Prill – Sendek, Oppotsch, Wittler, Kromrei (67. Kromrei) – Reichstein (57. Brandenburg) – Smajic, Tschmel (46. Kemper)


Die Kurve gekriegt


BV 09 Hamm III – SVE Heessen III 1:3 (1:0)

Die letzte Mittwochpartie der dritten SVE-Mannschaft in dieser Saison ist Geschichte. Mit dem Sieg am Nordendamm fand die Nachholspielarie erfolgreich  ihr Ende. Dabei sah es in der ersten Halbzeit noch nach einer Wiederholung des Nordbögge-Matches aus, lagen die Heessener doch trotz deutlicher Feldvorteile mit 0:1 hinten. Aber nach der Pause drehten die Gäste auf und ließen dem BVH keine Chance.
Trainer Patti Bauer hatte wieder auf zwei Spitzen umgestellt, Jan Brandenburg musste für Alex Tschmel weichen. In der Abwehr kam Oliver Prill für Sebastian Luebke in die Startelf.
Die Gäste übernahmen gleich die Spielkontrolle und starteten über die rechte Seite ihre ersten Angriffe. Die erste Großchance vergab Bauer. Nachdem der BVH-Keeper eine Ecke unterlaufen hatte, beförderte er den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. Auch Damir Smajic, Markus Kemper und Daniel Kromrei kamen in gute Schusspositionen. Die Heessener blieben dran, machten sich aber das Leben schwer, weil sie das Spiel nicht breit machten. Die kalte Dusche erfolgte in der 24. Minute. Die Gastgeber beförderten einen abgefangenen Ball schnell in die gegnerische Hälfte. Oliver Prill spielte auf Abseits, doch sein Gegner ließ  mit einem schönen Lupfer SVE-Torwart Martin Gronemeier keine Abwehrmöglichkeit.
Im Anschluss hatten die Heessener Glück, nicht noch ein zweites Tor zu kassieren. Nach einem Fehler von Bodo Brinkötter rettete Prill für den bereits geschlagenen Gronemeier kurz vor der Linie. Auf der anderen Seite hatte Markus Kemper Pech, als sein 28-Meter-Freistoßkracher vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang (41.).
Mit Wiederbeginn agierte der SVE wie ausgewechselt. Mit mehr Bewegung ohne Ball  und mehr Zug zum Tor hebelten sie die Abwehr des Gastgebers aus. Zweimal legte Sendek vom Sechzehner mit Überblick zurück, doch Kemper und Smajic nagelten das Ding in die Wolken.  Auch Sascha Polte scheiterte aus kurzer Distanz. Daher war der Ausgleich durch Daniel Kromrei  nach Doppelpass mit Dirk Reichstein für die Gäste erlösend (58.). Alex Tschmel legte kurz darauf nach (63.). Und als Damir Smajic dann doch noch eine der Vorlagen von Andy Sendek nutzte war bereits eine Vorentscheidung gefallen (68.), zumal dem BVH sichtlich die Puste ausging.


SVE III: Gronemeier – Bauer – Prill, Brinkötter - Sendek, Oppotsch, Kromrei, Kemper (54. Polte) . Reichstein (70. Brandenburg) – Smajic (79.), Tschmel


Der erste Sommerkick

TuS Wiescherhöfen IV – SVE Heessen III 0:0


Einen Tag vor Frühlingsbeginn schien die Sonne kräftig auf den Kunstrasenplatz an der Wielandstraße in Wiescherhöfen. Ob es die Heessener und ihr Gastgeber deshalb ein wenig ruhiger angehen ließen, ist aber fraglich. Der Wille war zwar da, dennoch plätscherte die Begegnung des Sechsten beim vormaligen Dritten meist bedächtig dahin. Vor allem Torchancen waren Mangelware. Daher geht die Nullnummer auch in Ordnung.

Beim SVE hagelte es vor dem Spiel Absagen, so dass die „Aushilfen“ Ersan Küzün und Michael Forsmann sich auf der Bank wiederfanden und später erstmals in der Rückrunde zum Einsatz kamen.
In einer insgesamt ausgeglichenen Partie hatte der TuS ein leichtes Übergewicht. Die Angriffe waren aber in der SVE-Defensive, in die Sebastian Luebke zurückkehrte, gut aufgehoben. Keeper Martin Gronemeier hatte wenig zu tun. Beide Mannschaften spielten relativ einseitig, weswegen Andy Sendek auf der rechten Außenbahn Heessener viel Laufarbeit zu verrichten hatte. Dementsprechend wurde auch die gefährlichste Szene der Gäste über rechts eingeleitet. Nach einer Flanke kam Jan Brandenburg am langen Pfosten jedoch in Rücklage und  beförderte den Ball über das Tor (20.).

Auch im zweiten Durchgang spielte sich das Geschehen meist rund um den Mittelkreis ab. Die Wiescherhöfener waren dabei häufiger in des Gegners Hälfte. Gefahr erzeugten sie jedoch – wenn überhaupt – nur durch die (allerdings zahlreichen) Standards. Aber auch hier war die Eintracht aufmerksam, so dass kaum Bälle aufs Tor kamen. Einmal hatte Gronemeier aber doch Gelegenheit sich auszuzeichnen, als er einen 20-m-Schlenzer aus dem Winkel fischte (68.). Die Heessener agierten im Spielaufbau zu langsam, um Räume zu schaffen. Die wenigen schnellen Angriffe waren wiederum eine leichte Beute selbst für die sonst nicht sicher wirkende TuS-Verteidigung. War der SVE doch einmal in Tornähe, fehlte die Passgenauigkeit für eine echte Torchance.

SVE III: Gronemeier – Bauer – Brinkötter, Luebke – Sendek (81. Budde), Kromrei, Oppotsch, Kemper (46. Küzün) – Reichstein, Brandenburg (56. Forsmann) - Smajic


Gerechtes Unentschieden


Westfalia Rhynern III – SVE Heessen III 1:1 (0:0)


Die NRW-Liga hatte Auswirkungen bis in die Kreisliga C. Wegen der vom Verband vorgegebenen Sicherheitsvorkehrungen in Deutschlands fünfthöchster Klasse durfte die Partie der dritten SVE-Mannschaft nicht direkt vorher oder nachher stattfinden. Da vormittags Jugendspiele anstanden, wurde die Begegnung erst am späten Nachmittag angepfiffen. Sie endete schiedlich friedlich 1:1. „Ein gerechtes Unentschieden“, meinte SVE-Coach Patti Bauer nach einem ausgeglichenen Spielverlauf.
Die Partie spielte sich meistens im Mittelfeld ab. Mal hatte Rhynern ein Übergewicht, mal drängten die Heessener, die oft auf längere Ballstafetten setzten. Das sah gut aus, es fehlte aber erneut das nötige Tempo, um Lücken beim Gegner zu erzeugen. Die größte Chance der ersten Hälfte hatten die Gäste, als Dirk Reichstein den neu ins Team gerückten Sascha Polte bediente. Der zögerte alleine vor dem Westfalia-Tormann allerdings zu lange, so dass ihm dieser den Ball vom Fuß spitzelte.
Nach der Pause brachte Daniel Kromrei die Heessener in Führung. Freddy Oppotsch hatte ihm den Ball aufgelegt, ehe er von halblinks das Leder traumhaft sicher in den Winkel schlenzte (55.). Am Geschehen änderte das Tor allerdings nichts. Beide Mannschaften waren weiter gleichwertig und Torchancen blieben Mangelware. Dennoch hätte der SVE die Partie für sich entscheiden können, als Damir Smajic zweimal  bei Kontern freigespielt wurde. Doch er nahm jeweils zu viel Tempo raus und wurde noch gestellt. Die Quittung folgte acht Minuten vor Schluss, als ein aufgerückter Rhyneraner Verteidiger eine Ecke aus kurzer Distanz mit dem Fuß ins Tor verlängerte.
SVE III: Gronemeier – Bauer – Wittler, Brinkötter – Luebke, Kromrei, Oppotsch, Sendek – Reichstein – Smajic (67. Tschmel),  Polte (56. Brandenburg)


Dumm

SVE Heessen III – VfK Nordbögge IV  0:1 (0:0)


Bedurfte es noch eines Beweises, dass die dritte Mannschaft des SVE für ein Spitzenteam noch zu unkonstant ist, lieferte sie diesen im Nachholspiel in Nordbögge ab. Nachdem nach dem Sieg über den Tabellenzweiten Arminia alle Chancen im Kampf um Platz zwei vorhanden waren, schlugen sich die Heessener die Tür mit einer 0:1-Niederlage über den vormaligen Drittletzten wieder zu.
Die Partie entwickelte sich von Anfang an zu Einbahnstraßen-Fußball. Die auf vier Positionen veränderte SVE-Mannschaft bestimmte das Geschehen. Nordbögge formierte sich tief in der eigenen Hälfte und machte vor allen in der Mitte die die Räume zu.
Bei den Heessener feierte Jan Brandenburg sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause. Sebastian Luebke rückte für Bodo Brinkötter in die Abwehr. Tobias Pilgrimm und Alex Tschmel bildeten den Sturm.
Die Heessener versuchten den Defensivblock der Gäste durch kontrolliertes Passspiel auseinanderzureißen, ließen dabei allerdings bei den zahlreichen Seitenwechseln etwas an Tempo vermissen. Der VfK wollte die Mittellinie mit mehr als drei Spielern aber auch gar nicht übertreten.  Lücken erarbeitete sich der SVE vor allem über die linke Seite, wo Andreas Sendek mehrfach seine Schnelligkeit ausspielte. Allerdings konzentrierte sich der Gastgeber zu sehr auf diese Außenbahn, auch diagonale, öffnende Flankenwechsel  fanden kaum statt. Zentral vor dem Tor des Gegners fehlte zudem die nötige Durchsetzungskraft. Im Nordbögger Strafraum herrschte dennoch einige Male Unruhe, doch entweder wurden die Gastgeber noch abgeblockt oder sie kamen einen Schritt zu spät.
Die Heessener machten nach der Pause in diesem Stil weiter, erhielten aber in der 53. Minute die kalte Dusche. Bei einem Konter zögerte SVE-Keeper Martin Grönemeier erst zu lange mit dem Rauslaufen, parierte dann zwar glänzend im 1:1, doch beim Abpraller war er wie seine Vordermänner machtlos.
Die Gastgeber erhöhten nun das Tempo, drückten Nordbögge noch weiter hinten rein. Doch das Problem blieb. Zwar agierte der SVE zunächst weiter mit kontrollierten Pässen, die offensiven Flügel waren nahezu verwaist. Gegen diese dumme Spielweise hatte es der VfK leicht, die Räume 25 bis 35 Meter vor dem eigenen Tor eng zu machen. Der harte Ascheplatz und ein Schiedsrichter, der jegliches Einsetzen der Arme, Hände und Ellenbogen übersah, taten ein Übriges, die nun hektischer werdenden Angriffe der Heessener, die immer mehr in die Mitte zogen, aufzuhalten.
Als letzte Waffe blieben so die ungezählten Standards, doch in der Luft hatten die Gäste ein Übergewicht. Lediglich dreimal kam echte Gefahr auf, als zunächst Sebastian Luebke den zweiten Ball nach einer Ecke mit einem Schlenzer den Winkel knapp verfehlte (82.) und in der Schlussminute Libero Patti Bauer den Ball an die Latte köpfte. Obendrein blieb Dirk Reichsteins Versuch bei einem indirekten Freistoß zehn Meter vor dem Tor in der Mauer hängen (84.).
SVE III: Gronemeier – Bauer – Philippi, Luebke – Baur, Oppotsch, Reichsten, Sendek – Brandenburg (66. Budde) –  Pilgrimm (57. Kemper),  Tschmel


Den Zweiten niedergekämpft

SVE Heessen III – Arminia Hamm II 1:0 (1:0)


Die dritte Mannschaft des SVE hat den Tabellenzweiten Arminia niedergerungen und einen 1:0-Sieg gefeiert. Dass das Goldene Tor durch Damir Smajic dabei nach einem Standard fiel, darf zwar als glücklich gewertet werden, ändert aber nichts daran, dass der Erfolg verdient war. Die Heessener haben sich damit im Kampf um Platz zwei, hinter der enteilten Hammer SpVg, zurückgemeldet.
Nach dem 0:5-Debakel im Hinspiel setzte Trainer Patti Bauer auf eine etwas defensivere Aufstellung als gewohnt. Er zog Damir Smajic zurück und ließ Markus Kemper als einzige Spitze auflaufen. Dennoch übte der SVE durch geschicktes Pressing von Beginn an Druck auf die wenig ballsichere Arminen-Abwehr aus. Und da die Eintracht zugleich im Mittelfeld die Räume eng machte, war der Spielaufbau der Gäste erfolgreich gestört.
Die Arminen versuchten mit variablem Positionsspiel und viel Laufarbeit die SVE-Defensive auseinanderzureißen. Doch spätestens bei der aufmerksamen Abwehr war Endstation. Gefahr beschworen die kopfballstarken Gäste nur durch Standards herauf, bei denen ein Heessener aber zumeist klärte. Torhüter Martin Gronemeier musste nur selten eingreifen.
Auf der anderen Seite nutzte der Gastgeber die sich bietenden Räume gegen einen aufgerückten Gegner immer wieder zu blitzschnellen Kontern. Der zuletzt schwächelnde Torjäger Smajic zeigte sich stark verbessert, behauptete viele Bälle und war daher nicht zu Unrecht der Siegtorschütze. Schon fünf Minuten vor dem Treffer hatte Dirk Reichstein von halblinks einen gefährlichen Freistoß in den Strafraum gezirkelt. Patti Bauer wurde im letzten Moment gestoppt (24.). Beim zweiten Versuch fand er den Bosnier, der mit dem Hinterkopf einnetzte. Anschließend brachte die Eintracht die Führung sicher in die Pause.
Auch nach dem Wechsel hatten die Arminen mehr vom Geschehen auf dem Platz, doch vor allem Daniel Kromrei und Freddy Oppotsch in der Zentrale nahmen den Gästen die Freude am Spiel. In der Offensive agierten die Heessener nun aber oft zu hektisch, ließen nach Balleroberungen  effiziente und ruhige Pässe vermissen. Während der Druck des Tabellenzweiten so größer wurde,  hielt die SVE-Defensive durch ihre Zweikampfstärke den Ball weiter vom Strafraum weg. Nur einmal tauchte ein Armine frei vor Gronemeier auf. Der Keeper blieb jedoch Sieger (79.). Die besten Heessener Konter wurden durch knappe Abseitsstellungen gestoppt. Kräftezehrende Nadelstiche setzte der Gastgeber aber unentwegt.
In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne, belagerten den SVE-Strafraum, doch dadurch nahm allein die Hektik zu. Die Angriffsbemühungen blieben erfolglos. Die Eintracht verdiente sich durch eine kämpferische und taktische Glanzleistung den Sieg.
SVE III: Gronemeier – Bauer – Brinkötter, Prill – Baur (72. Luebke), Oppotsch, Kromrei, Sendek – Reichstein, Smajic (63. Pilgrimm) – Kemper (56. Tschmel)


Nullnummer im Nieselregen


SVE Heessen III – VfL Mark III 0:0


Im Duell der Tabellennachbarn waren Tore Mangelware. Die dritte Mannschaft des SVE war die bessere Elf auf der nassen Asche im Sportzentrum Heessen, erzwang den Sieg aber aufgrund fehlender Konsequenz auch nicht.
Die Heessener zeigten sich gegenüber der Uentrop-Partie verbessert. Der VfL versuchte sich von Beginn an durch körperbetontes Spiel der Angriffe zu erwehren, was zumindest in Tornähe auch gelang. Der später eingewechselte Tobias Pilgrimm sollte das, kurz nachdem er auf das Feld kam, zu schmerzhaft spüren bekommen. Selbst gefährlich wurden die Marker über die gesamten 90 Minuten nicht. Die Defensive der Eintracht ließ dafür keine Räume. Die größten Gelegenheiten auf Heessener Seite hat Alex Tschmel, der zweimal frei vor dem VfL-Keeper auftauchte, beide Mal aber den besser postierten Dirk Reichstein übersah.
Nach der Pause ließ der Spielfluss des Gastgebers ein wenig nach, wodurch die Möglichkeit, zu Torchancen zu kommen, nicht gerade stieg. Ohne die nötige Durchschlagkraft war ein Sieg für den SVE aber nicht drin.

SVE III: Gronemeier – Bauer – Brinkötter, Philippi – Sendek, Oppotsch, Wittler (55. Prill), Kromrei – Reichstein – Smajic (70. Pilgrimm), Tschmel (81. Luebke)


SVE nicht gut, aber ohne Probleme


TuS Uentrop III – SVE Heessen III 0:4 (0:1)


Zu  ungewöhnlich später Anstoßzeit trat die dritte SVE-Mannschaft in Uentrop an. Dennoch verschliefen die Heessener die erste Halbzeit, ehe sie ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Am Ende stand ein 4:0-Erfolg, der letztlich nie ernsthaft in Gefahr war.
Trainer Patty Bauer hatte das Team nach der Niederlage gegen die HSV auf sechs Positionen umgebaut, damit im mittlerweile breiten Kader jeder seine
Einsatzzeit erhält. Beinahe folgerichtig fehlte es am Zusammenspiel, denn der Ball lief auf dem tiefen Boden am Giesendahl alles andere als rund. Da der Tabellenelfte nur auf Sicherung des Tores aus war, entwickelte sich eine zähe Partie.
Dem 1:0 der Heessener ging daher passenderweise ein Befreiungsschlag von Libero Henning Wittler voraus. Alex Tschmel leitete den Ball weiter auf Simon Budde. Der Mittelfeldspieler passte auf Tobias Pilgrimm, der vom Gegenspieler nach außen gedrängt wurde. Die Situation schien bereinigt, doch Pilgrimm brachte den Ball auf den langen Pfosten, wo Freddy Oppotsch das Leder volley über die Linie drückte (20.). Das Tor brachte dem SVE aber keine Sicherheit.  „Wir sind zu viel mit dem Ball gelaufen. Da war kein Passspiel und zu viele Fehler“, monierte Bauer. In der Abwehr standen die Heessener oft zu weit weg vom Gegenspieler. Echte Gefahr ging von den Uentropern aber nicht aus.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Eintracht ansehnlicher. Nach einem Pass von Dirk Reichstein scheiterte Pilgrimm noch am TuS-Keeper (48.). Besser machte es Sebastian Luebke. Von Reichstein auf die Reise geschickt, vollstreckte er gegen seinen Ex-Klub eiskalt zum 2:0 (62.). Sechs Minuten später setzte sich Budde auf der linken Seite durch und wurde erst im Strafraum durch ein Foul gestoppt. Freddy Oppotsch schnappte sich entgegen der Anweisung des Trainers den Ball. Glück für ihn, dass er wenigstens im Nachschuss verwandelte, nachdem der Uentroper Schlussmann seinen ersten Versuch parierte hatte.
Die Partie war praktisch entschieden, zumal die beste Chance der Gastgeber nicht im Netz landete. Nach einer Flanke hatte der TuS-Stürmer alle Zeit der Welt, den Ball anzunehmen, traf aber nur die Latte (72.). So war der Schlusspunkt Alex Tschmel vorbehalten. In der letzten Minute stand er goldrichtig, als Daniel Kromrei nach einem 50-Meter-Solo am Torwart scheiterte, und markierte sein erstes Saisontor.
SVE III: Gronemeier – Wittler – Brinkötter, Prill (82. Böhm) – Luebke, Oppotsch, Kromrei, Budde (77. Streeck) – Reichstein – Pilgrimm (64. Sendek), Tschmel


Tabellenführer eine Nummer zu groß


Hammer SpVg III – SVE Heessen III 3:0 (2:0)


Es war der vierte Versuch, das letzte Spiel der Hinrunde über die Bühne zu bringen. Wäre es nach der dritten Mannschaft des SVE gegangen, hätte die Partie durchaus noch einmal verlegt werden können, denn im Nachholspiel gegen den Tabellenführer Hammer SpVg waren die Heessener auf dem schnellen Kunstrasenplatz letztlich chancenlos. Wenn auch die Tore etwas unglücklich fielen, ging der 3:0-Erfolg der Gastgeber schon in Ordnung.
Die HSV übernahm von Beginn an die Initiative. Zwar hatte SVE-Spielertrainer Patrick Bauer seiner Mannschaft eine defensive Marschroute verordnet, doch dem Gastgeber gelang es immer wieder den Defensivverbund der Eintracht auseinanderziehen, um sich so Räume zu öffnen. Die SVE-Abwehr wehrte zunächst das Schlimmste ab. Dann ertönte nach neun Minuten ein Pfiff – Elfmeter! Bauer war unbeabsichtigt mit Tim Geidis zusammengerasselt. Eine Fehlentscheidung. Heessens Schlussmann Martin Gronemeier hielt den von Fabian Lindemann schwach geschossenen Strafstoß fest. Elf Minuten später war das Grinsen aus dem Gesicht des Keepers verschwunden: Einen harmlosen 20-Meter-Schuss von Lindemann ließ Gronemeier durch die Hosenträger ins Netz.  Die Gastgeber fanden so zu mehr Sicherheit, spielten ihre Stärken im Mittelfeld nun voll aus. Ein ums andere Mal hatten die Heessener Glück, dass der Abschluss der HSV-Angreifer zu ungenau war. Ein eiskalt vorgetragener Konter führte dann aber nach 37 Minuten zum 2:0. Ibrahim Turan netzte ein. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann den Gästen, die durch Damir Smajic – im Doppelpass mit Sascha Polte – ihre beste Chance hatten. Hamms Torwart Christian Ihssen parierte im Eins-gegen-Eins. (42.).
Eine Ecke kurz nach Wiederanpfiff brachte die Entscheidung. Dirk Reichstein bugsierte das abgefälschte Leder schließlich unglücklich ins eigene Netz (50.). Das Spiel war im Anschluss ausgeglichen. Die Gäste verdienten sich Fehler des Spitzenreiters, durch nun früheres Attackieren. Zweimal hatte Reichstein den Ehrentreffer auf dem Fuß. Erst zielte er nach einer Ecke genau auf den Torwart (76.), dann klärte ein Verteidiger im letzten Moment nach einer effektiven wie unorthodoxen  Vorlage von Alex Tschmel (82.). Aber auch die Gäste blieben gefährlich, waren einem vierten Treffer stets nahe und verdienten sich so den Sieg.
SVE III: Gronemeier – Bauer – Philippi, Brinkötter – Sendek,  Baur (68. Nowak), Oppotsch, Kromrei – Reichstein – Smajic (79. Budde), Polte (61. Tschmel)


Sieg ins Ziel gerettet

Sportfreunde Bockum III – SVE Heessen III 1:2 (0:2)


Die erste englische Woche hat für die dritte SVE-Mannschaft gut begonnen. Mit dem 2:1 bei den Sportfreunden Bockum nahmen die Heessener erfolgreich Revanche für die gleichlautende Niederlage zum Saisonauftakt.
Der Start ins Spiel war für die Gäste an der Stefanstraße optimal: Anstoß, fünf Pässe später hatte Markus Kemper den Ball. Seine Hereingabe fälschte ein Bockumer Verteidiger ab, doch Sascha Polte hatte die richtige Intuition und zimmerte das Leder aus vollen Lauf ins Netz. Doch das frühe Tor tat der Partie aber nicht gut. Die Begegnung war zerfahren. Zwar standen die Gäste sicher in der Abwehr, schafften es aber nicht ein ordentliches Angriffsspiel zu initiieren. Die Sportfreunde hatten Überzahl in der Mittelfeldzentrale, aber nicht die nötigen Ideen, diese auszunutzen. Dennoch musste SVE-Keeper Martin Gronemeier zweimal glänzend reagieren, um den Ausgleich aus kurzer Distanz zu verhindern. In der 33. Minute wollte Kemper erneut Polte bedienen, doch seinen Pass beförderte ein Bockumer am eigenen Torwart vorbei ins Netz.
Die zweite Halbzeit bot wenig Erbauliches. Doch die Gäste verloren langsam die Kontrolle über die Partie.  Zwar hatte Debütant Marco Streeck nach seiner Einwechslung drei gute Gelegenheiten, doch der Schiedsrichter sah ihn im Abseits – wohl zu Unrecht. Die endgültige Entscheidung fiel jedenfalls nicht, und die Bockumer Angriffe wurden wütender. Bis zur 88. Minute überstand der SVE den Druck, dann verkürzten die Gastgeber, markierten aber nicht mehr den Ausgleich.
SVE III: Gronemeier – Bauer – Phillippi, Brinkötter  - Luebke, Oppotsch, Kromrei, Sendek – Reichstein – Kemper (69. Streeck), Polte (76. Brokinkel)


Guter Start ins neue Jahr

SVE Heessen III – 1. FC Pelkum III 6:1 (4:0)


Ein halbes Dutzend Tore, ein beinahe ungefährdeter Sieg und ein Markus Kemper, der nur gegen Pelkum trifft, wie der Stürmer nach dem 6:1-Erfolg meinte: Das neue Jahr lässt sich gut an für die dritte SVE-Mannschaft.
Nach sage und schreibe 13 Wochen Pause stand für die Heessener wieder ein Pflichtspiel auf dem Programm. Auf der gut zu bespielenden Asche im Marienstadion hatten die Gastgeber zunächst leichte Feldvorteile, ohne jedoch gegen den Tabellen-Vorletzten torgefährlich zu werden. Die fehlende Spielpraxis war den ungenauen Aktionen deutlich anzumerken. So nutzte der FCP seine Freiräume nach Ballverlusten der Heessener. Zweimal hatten die Gäste die Führung auf dem Fuß, erst aus elf (14.), dann aus 18 Metern (18.). Beide Male zielten die Pelkumer Offensivkräfte auf die Mitte des SVE-Tores, in der Martin Gronemeier sicherheitshalber stehen geblieben war.
In der 20. Minute wurde Andreas Sendek auf der rechten Seite erstmals so in Szene gesetzt, dass er seine Schnelligkeit ausspielen konnte. Er bediente Wittler in der Mitte, der knapp verzog. Zwei Minuten später ein ähnlicher Spielzug, diesmal fand Sendek Tobias Pilgrimm, der das erlösende 1:0 für den Favoriten markierte. Nur 90 Sekunden danach erhöhte Markus Kemper auf 2:0. „Rückkehrer“ Dirk Reichstein hatte die Vorlage geliefert. Die Eintracht war nun am Drücker, vergab weitere Gelegenheiten, ehe der nächste Doppelschlag die Partie früh entschied. Wieder leistete Andreas Sendek die Vorarbeit. Markus Kemper traf (32.). Über Sendeks Seite fiel auch das vierte Tor. Den abgewehrten Ball brachte Freddy Oppotsch wieder vor das Tor, wo Daniel Kromrei eiskalt einnetzte (34.).
Direkt nach dem Wechsel gelang Pilgrimm nach Pass von Markus Kemper sein zweites Tor (48.). Pelkum markierte kurz darauf den Ehrentreffer, als sich die SVE-Verteidigung vom ballführenden Spieler aus der Zentrale ziehen ließ. In der Mitte köpfte ein zweiter FCP-Akteur die Flanke völlig frei ins Tor, da die Heessener Mittelfeldspieler nicht nachgerückt waren (54.). Doch postwendend stellte der Gastgeber den alten Abstand wieder her. Direkt nach Wiederanpfiff legte Sendek für Kemper auf, der so seinen Dreierpack komplettierte.
Die Heessener verloren anschließend ihren Spielfluss, hätten aber dennoch höher gewinnen müssen, wenn nicht Sascha Polte zwei „3000-prozentige Chancen“, wie es Trainer Patrick Bauer ausdrückte, kläglich versiebt hätte. Eine Minute nach seiner Einwechslung verfehlte er aus vier Metern das Tor. Kurz darauf steigerte er diese Fahrlässigkeit noch, als er den Ball mutterseelenallein aus sechs Metern über den leeren Kasten beförderte.
Für den SVE geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Es stehen vier englische Wochen in Folge an.
SVE III: Gronemeier – Bauer – Philippi, Luebke – Sendek (58. Smajic), Oppotsch, Wittler (70. Böhm), Kromrei – Reichstein – Kemper, Pilgrimm (70. Polte)


Mit Geduld zum Erfolg

SVE Heessen III – Germania Hamm III 2:0 (0:0)

Vor dem Duell mit dem Spitzenreiter Hammer SpVg hat die dritte Mannschaft des SVE die zweite Pflichtaufgabe in Folge erfolgreich gelöst. Im Vergleich zum Spiel gegen den TSC war beim 2:0 (0:0) gegen Germania auch ein Aufwärtstrend zu erkennen, auch wenn es mit dem Toreschießen diesmal länger dauerte.
Die Heessener hatten die Partie von Anfang unter Kontrolle. Die Gäste kamen nur selten aus der eigenen Hälfte, meist war das Leder schon auf Höhe der Mittellinie weg. Wenn der SVE erst einmal in Ballbesitz war, kombinierte er sich oft ansehnlich in die Nähe des gegnerischen Tores, doch am Strafraum war Schluss.
Der letzte Pass kam nicht an, die Schüsse verkümmerten.
Mit der Zeit wurden die Löcher in der Germanen-Abwehr aber größer, und damit kamen auch die Torchancen. Daniel Kromrei setzte die schöne Flanke von Sebastian Luebke an den Außenpfosten. Der aufgerückte Oliver Prill legte sich den Ball einmal zu viel vor. Eine starke Direktabnahme von Markus Kemper entschärfte der Gästekeeper reaktionsschnell. SVE-Schlussmann Martin Gronemeier blieb mit Ausnahme einiger weniger Schüsschen 45 Minuten beschäftigungslos.
Die Germanen stellten in der Pause um und gelangten damit zu mehr Spielanteilen nach dem Wechsel, Torgefahr erzeugten sie jedoch weiterhin nicht wirklich. Der ein oder andere Schuss war für Gronemeier leichte Beute. Die Heessener überzeugten wie gehabt mit cleveren Angriffen, zeigten aber ebenfalls noch immer nicht genügend Effektivität. Das änderte sich erst in der 63. Minute. Patrick Bauer leitete mit einem 60-Meter-Pass auf Markus Kemper die Führung für die Gastgeber ein. Kemper setzte sich auf links durch, legte auf Damir Smajic, der eiskalt abschloss. Der Spielablauf änderte sich nach diesem Treffer nicht. Deshalb war mit dem zweiten Tor des SVE die Partie entschieden. Henning Wittler steckte auf Andreas Sendek in die Gasse, der den Torwart überwand.

SVE III: Gronemeier – Bauer – Prill, Brinkötter – Luebke (69. Philippi), Oppotsch, Wittler, Kromrei – Sendek – Smajic (86. Pilgrim), Kemper (88. Brokinkel)


Dritte macht es unnötig spannend

TSC Hamm III – SVE Hamm III 2.3 (0:3)
Nach dem spielfreien Wochenende hat die dritte Mannschaft des SVE mit einem Erfolg  die letzte Phase des Jahres eingeläutet. Beim TSC gewannen die Heessener mit 3:2, verspielten dabei aber fast eine komfortable 3:0-Führung zur Pause.
Die Partie war keine zehn Minute alt, da hatten die Gäste im Unionstadion die erste Schrecksekunde zu überstehen. Der TSC-Stürmer zirkelte einen Freistoß aus 17 Metern direkt in den Winkel. Doch der Schiedsrichter gab das Tor nicht, weil er einen indirekten Freistoß verhängt hatte. Die Eintracht übernahm in der Folge das Heft in der Hand, stieß über die Außen immer wieder an die Grundlinie vor, doch die
Hereingaben fanden noch keinen Abnehmer. Das änderte sich in der elften Minute. Freddy Oppotsch fing per Kopf einen Abstoß der Türken ab, Andreas Sendek setzte sich auf der linken Außenbahn durch, seinen Rückpass von der Grundlinie verlängerte Damir Smajic zu Jan Brandenburg, der dem TSC-Keeper keine Chance ließ. Die Heessener machten weiter Druck und erhöhten in der 29. Minute. Oppotsch eroberte an der Mittellinie den Ball, wechselte die Seite zu Daniel Kromrei, der von rechts das Spiel schnell machte. Er bediente mit einem 30-Meter-Pass Damir Smajic, der das Leder am Torwart vorbeispitzelte. Damit nicht genug. In der 33. Minute nahm Boris Baur eine zu kurze Abwehr der Gastgeber auf und markierte mit einem Strahl aus 18 Metern das 3:0. Ein perfekter Einstand für den Trainer bei seinem Saisondebüt. Die Eintracht verpasste es vor der Pause die Führung weiter auszubauen. So tauchte Jan Brandenburg frei vor dem Tor auf, legte aber uneigennützig und letztlich zu schlampig für Smajic quer, der aus spitzem Winkel nur noch das Außennetz traf (37.).
Nach dem Wechsel jedoch investierten die Gäste zu wenig, der TSC bekam Freiräume und hatte Glück, als ein Freistoß unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde. Die Eintracht nutzte die sich bietenden Räume zum Kontern nicht, was sich rächen sollte. So gelang dem Gastgeber zehn Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer mit einem Freistoß unter die Latte. Die Schlussphase überstand der SVE dann aber und rettete die drei Punkte.

SVE III: Gronemeyer – Brinkötter, Polte – Kromrei, Baur (55. Mingram), Oppotsch, Sendek – Brandenburg (55. Kemper) – Smajic, Wittler (76. Pilgrimm)


Smajic schießt Birlik ab

Birlik Herringen – SVE Heessen III 1:8 (1:4)


Vor dem spielfreien Wochenende hat die dritte Mannschaft der Eintracht noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit 8:1 fertigte der SVE den Tabellenletzten aus Herringen ab.
Dabei war die erste halbe Stunde von den Heessener nicht gut, besonders im Mittelfeld passierten zu viele Fehler. Tore fielen dennoch, denn es machte sich bezahlt, dass Trainer Patrick Bauer in Person von Markus Kemper und Damir Smajic auf zwei Spitzen setzte. Es lief die 16. Minute als Kemper auf Smajic querlegte, und sein Sturmkollegen traf. Drei Minuten später das gleiche Bild: Kemper auf Smajic – Tor. Durch einen schmeichelhaften Elfmeter kam der Gastgeber zurück ins Spiel. Patrick Bauer störte seinen Gegenspieler im Strafraum beim Schuss, blockte den Ball, doch der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. SVE-Keeper Gronemeier blieb ohne Abwehrchance (21.).
Die Heessener zeigten sich jedoch nicht geschockt, waren weiter tonangebend. Oliver Prill stellte den alten Abstand wieder her, nachdem ihn Daniel Kromrei mustergültig in den Lauf bedient hatte (35.). Zwei Minuten später sorgte Smajic für die vorzeitige Entscheidung, als er wieder von Kromrei auf die Reise geschickt, Birliks Torwart herrlich verlud.
In der zweiten Halbzeit war es einmal mehr der überragende Smajic, der den Torreigen eröffnete (56.). Der gerade eingewechselte Sebastian Luebke lieferte eine Maßflanke ab, die der Goalgetter per Kopf verwandelte. Es war bereits das 100. Gegentor der Herringer in dieser Saison.
Und die Heessener machten weiter. Wieder war es Luebke, der von außen die Vorlage gab. Henning Wittler schloss mit einem sehenswerten Heber eiskalt ab (61.). Spielertrainer Patrick Bauer verwandelte in der 69. Minute eine Ecke von Oliver Prill zum 7:1. Der Schlusspunkt war dem eingewechselte Tobias Pilgrimm vorbehalten. Er erzielte sein erstes Saisontor,  nachdem er zuvor schon allein vor dem Torwart leichtfertig eine Gelegenheit vergeben hatte, und musste bei der flachen Hereingabe von Prill nur noch den Fuß hinhalten (81.). In der Schlussphase feierte auch Danny Brokinkel sein Debüt für die Heessener.

SVE III: Gronemeier – Bauer – Philippi, Brinkötter – Sendek (55. Luebke), Kromrei, Oppotsch, Prill – Wittler – Smajic (79. Brokinkel), Kemper (Pilgrimm)


Ausgleich in der Nachspielzeit

SVE Heessen III – SSV Hamm II 1:1 (0:0)


Wieder ein Unentschieden für die dritte Mannschaft des SVE. Doch gaben die Heessener vor Wochenfrist beim Hammer SC die Punkte noch leichtfertig her, retteten sie gegen den SSV den einen umjubelten Zähler in der Nachspielzeit.
Das Spiel begann auf mäßigem Niveau. Beide Defensivreihen entschieden die meisten Zweikämpfe für sich, so dass gefährliche Angriffe Mangelware blieben. Der SVE verzeichnete eine Kopfballchance von Damir Smajic, der SSV den einen oder anderen Distanzschuss. Eingeleitet wurden diese Gelegenheiten der Gäste meist über die linke Seite, weil Heessens Patrick Bauer nicht in die Zweikämpfe kam. Der Spielertrainer stellte um, ging in die Mitte und die Lücke beim SVE war gestopft.
Das Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang
nicht, außer das beide Mannschaften etwas offensiver auftraten. So boten sich durch lange Pässe Räume, die die Gäste prompt zur Führung nutzten. Heessens Torwart Martin Gronemeier kam einen Schritt zu spät, der SSV-Stürmer, aus stark abseitsverdächtiger gestartet, umkurvte ihn geschickt (61.).
Nach der Führung
stellten die Südener die Angriffsbemühungen allerdings komplett ein. Die Eintracht übernahm das Zepter auf dem Feld und drängte den Gegner weit in die eigene Hälfte. Nun ergaben sich auch Chancen für die Heessener. Smajic scheiterte erneut mit dem Kopf, Alexander Tschmel zweimal am SSV-Keeper. Erst als der SVE kurz vor dem Ende alles – auch Torwart Gronemeier - nach vorne warf, wurden die Bemühungen belohnt. Dirk Reichstein markierte aus dem Gewühl den Ausgleich in der Nachspielzeit. 
In den letzten Sekunden hatte Markus Kemper sogar noch den Siegtreffer für den Gastgeber auf dem Fuß, verzog aber knapp, so dass es bei dem leistungsgerechten Unentschieden blieb.

SVE III: Gronemeier – Licina – Philippi, Oppotsch – Bauer (66. Reichstein), Wittler, Kromrei – Sendek (79. Kemper), Brandenburg, Smajic – Tschmel


Verschenkte Punkte

Hammer SC 08 II - SVE Heessen III 3:3 (0:2).


Der dritten Mannschaft des SVE haben die Nerven versagt. Als der Hammer SC in der Schlussphase alles nach vorne schmiss, wurde der Gastgeber noch mit dem Ausgleich belohnt. Den Heessener war es nicht gelungen,  einen Vorsprung von zwei Toren in den letzten 20 Minuten über die Zeit  zu bringen. Letztlich war das Unentschieden aber leistungsgerecht, da beide Mannschaften schlechten Fußball boten.
Es war bei herrlichem Spätsommerwetter eine unansehnliche Partie, in der der neue Kunstrasen in Westtünnen noch das schönste Bild bot. Viele Ballverluste auf beiden Seite machten einen geordneten Spielaufbau immer wieder zunichte. Folgerichtig fiel das 1:0 für die Gäste nach einer Standardsituation.
Damir Smajic köpfte Jan Brandenburgs Ecke zu seinem ersten Saisontor in die Maschen (9.). Ansonsten war der Ball meist rund um die Mittellinie zu finden. Allerdings hatten die Heessener auch zweimal Glück, als der HSC über die linke Seite druchgebrochen war, aber der Stürmer zu eigensinnig jeweils nur das Außennetz traf.
Der SVE war die effektivere Mannschaft, da Daniel Kromrei die dritte Gelegenheit zum zweiten Treffer nutzte. Einen weiten Einwurf von Brandenburg verlängerte Sascha Polte und Kromrei stocherte das Leder über die Linie. (42.). Zuvor hatte Smajic an der Strafraumgrenze zu lange mit dem Abschluss
gewartet, so dass ihn sein Gegenspieler im letzten Moment noch den Ball wegspitzelte (36.).
Die Gäste kamen noch einer guten Stunde zum Anschlusstreffer durch Thomas Rauh, doch Daniel Kromrei konterte postwendend. Bei seinem zweiten Treffer schloss ein schönes Solo im zweiten Versuch ab (66.). Das Spiel schien entschieden, doch die Gastgeber gaben nicht auf. Elf Minuten vor dem Ende war der erneute Anschluss geschafft, als SVE-Keeper Martin Gronemeier eine Flanke unglücklich fallen ließ. Da die Heessener nun die letzte Cleverness vermissen ließen, dürfen sie sich über den späten Ausgleich durch Raimund Dönnebrink nicht beschweren.

SVE III: Gronemeier - Licina - Prill, Philippi - Bauer, Wittler (74. Luebke), Oppotsch - Kromrei, Brandenburg (74. Sendek), Smajic - Polte (56. Reichstein)


Den Anschluss geschafft

SVE Heessen III – TuS Wiescherhöfen IV 1:0 (1:0)


Mit dem Sieg über den vormaligen Tabellenzweiten hat die dritte Mannschaft des SVE den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga geschafft. Es war ein nicht unverdienter Erfolg in einem ausgeglichenen Spiel, weil die Heessener den Gästen keine klare Torchance gestatteten.
Über weite Teile der Partie befand sich der Ball im Mittelfeld. Aufgrund des schwer zu bespielenden Boden am Dasbecker waren geordnete Spielzüge eine Seltenheit. Beide Abwehrreihen waren daher bevorteilt, zumal
der Schiedsrichter durch eine großzügige Regelauslegung nicht viel tat, die zunehmend härter werdende Partie zu beruhigen.
Beim Tor des Tages zeigten sich die Gastgeber gedanklich auf der Höhe. Henning Wittler führte einen Freistoß schnell aus. Jan Brandenburg nutzte die Gelegenheit zum 1:0 (20.).
Wiescherhöfen kam voller Elan aus der Kabine, drängte auf den Ausgleich, doch am Sechzehner waren die Gäste mit ihrem Latein am Ende. Mit vereinter Anstrengung gelang es den Heessenern den TuS vom Tor wegzuhalten. Der SVE verlegte sich aufs Kontern, ohne allerdings einen schnellen Angreifer in den eigenen Reihen zu haben. So fehlten auch auf Eintracht-Seite viel versprechende Abschlüsse. Die größte Chance vergab Daniel Kromrei. Nachdem sich der eingewechselte Andreas Sendek auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, beförderte er seine flache Hereingabe mit links über das Tor (65.).
In der hektisch werdenden Partie retteten die Heessener das Ergebnis über die Zeit, wobei Kromrei kurz vor Schluss noch einmal die Möglichkeit zum erlösenden 2:0 hatte, dass er sie nicht nutzte, war beim Schlusspfiff vergessen.

SVE III: Gronemeyer – Licina – Brinkötter, Philippi – Wittler (55. Sendek), Bauer (69. Aydemir), Oppotsch – Kromrei, Brandenburg, Smajic – Polte (77. Prill)


Brandenburg dreht das Spiel

SVE Heessen III – Westfalia Rhynern III 2:1 (0:1)


Die Dritte kann es also doch noch. Nach der unglücklichen Niederlage in der Mark hat der SVE mit Westfalia Rhynern eine der starken Mannschaften der Liga geschlagen. Es war ein Arbeitssieg, den Jan Brandenburg mit einem Freistoßtor zehn Minuten vor Schluss sicherstellte, nachdem die Heessener zur Pause noch 0:1 zurücklagen.
Von Beginn an ging es auf dem Dasbecker auf und ab. Die Eintracht hatte eine Chance durch Sendek, der Gast tauchte ebenfalls gefährlich vor dem Tor von Martin Gronemeyer auf. Nach einem schönen Spielzug über Brandenburg,
Reichstein verpasste Polte nur knapp das Leder, Rhynerns Schlussmann hatte Glück. Dennoch übernahm die Westfalia die Kontrolle, weil es den Heessenern nicht mehr gelang, den Ball längere Zeit in den eigenen Reihen zu halten. Die Führung lag in der Luft, fiel aber zu leicht. Zwei verlorene Zweikämpfe im Mittelfeld und die Eintracht-Abwehr stand blank (37.).
Die Gastgeber kamen wie verwandelt wieder auf den Platz. Die Ansprache von Trainer Patty Bauer, der kurz darauf verschwinden musste, schien zu wirken. In den ersten sieben Minuten nach Wiederanpfiff hatte Daniel Kromrei gleich drei Kopfballmöglichkeiten, verfehlte aber jeweils knapp das Tor. So profitierte der SVE von einem Patzer der Gäste. Direkt nachdem er vom Torwart angespielt wurde, leistete sich der Westfalia-Libero einen Fehlpass, Jan Brandenburg zirkelte den Ball aus 30 Meter über den aufgerückten Keeper ins Netz (54.).
Die Partie wogte nun hin und her, große Gelegenheiten waren jedoch selten, was auf Heessener Seite vor allem der neuformierten, aber trotzdem stabilen Abwehr um Licina, Luebke und einmal mehr Brinkötter zu verdanken war. Vorne sorgte Brandenburgs Freistoß für Jubel.
SVE III: Gronemeyer – Licina – Brinkötter, Luebke – Kromrei, Oppotsch, Wittler (55. Küzün), Sendek – Brandenburg – Reichstein (70. Smajic), Polte (75. Pilgrimm)


Punkte und Wertsachen geklaut

VfL Mark III – SVE Heessen III 3:1 (0:1)


Es war ein bitterer Tag für die Dritte des SVE. Nicht nur, dass zwei fragwürdige Platzverweise eine vermeidbare Niederlage gegen einen Aufstiegsfavoriten herbeiführten, beim Gang in die Kabine mussten die Heessener auch feststellen, dass Handys und Bargeld fehlten.
Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei die Gäste, deren Aufstellung Trainer Patrick Bauer in der Offensive mächtig verändert hatte, etwas zielstrebiger in Richtung Tor agierten. Der Lohn war das 1:0 von Ex-Libero Mirsad Licina, der erstmals in dieser Saison in der Startelf stand. Jan Brandenburg hatte einen Freistoß gefährlich vor das Tor gebracht, Licina im zweiten Anlauf eingenetzt (31.).
Das erste Mal nahm der Schiedsrichter unmittelbar vor der Pause Einfluss auf die Partie. Er stellte Damir Smajic mit Gelb-Rot vom Platz. Der Stürmer, ebenfalls erstmals in der Startelf, hatte zuvor wegen Meckerns die gelbe Karte gesehen und erhielt für sein erstes Foul die harte Strafe.
Drei Minuten nach dem Wechsel glich Dennis Schröter mit einem Weitschuss aus. Trainer Bauer reagierte, bracht mit Kemper und Sendek zwei laufstarke Spieler. Unfreiwillig die Auswechslung von Torschütze Licina, der sich eine Zerrung zuzog (59.). Nach 67 Minuten waren die Heessener plötzlich nur noch zu neunt. Andreas Sendek sah innerhalb von zwölf Minuten nach seiner Einwechslung die Ampelkarte. Wieder durfte er sich nur ein Foul erlauben, während die Marker ohne Verwarnung zulangen durften  ein Witz Sendeks gelbe Karte wegen einer angeblichen Schwalbe. Hatte sich der SVE der Angriffe des Gastgeber bis dahin noch gut erwehrt, entwickelte sich nun eine einseitige Begegnung, in der die Marker Tore nur eine Frage der Zeit waren. Mit einem diesmal unhaltbaren Weitschuss brachte Fabian Tesch den VfL in Führung (73.), Torben Strunk markierte das 3:1 (80.). Zwischenzeitlich hatte Daniel Kromrei bei einem Konter noch die Chance zum Ausgleich, war nach einem langen Solo aber zu ausgepumpt für einen platzierten Torschuss. Kurz vor Schluss parierte SVE-Keeper Martin Gronemeyer noch einen Foulelfmeter des VfL.

SVE III: Gronemeyer – Bauer – Brinkötter, Philippi – Kromrei, Wittler, Oppotsch, Polte (55. Sendek) – Brandenburg (53. Kemper), Licina (59. Pilgrimm) – Smajic


Die Reaktion stimmt

SVE Heessen III – TuS Uentrop III 2:0 (0:0)


Nach dem peinlichen 0:5 gegen den Tabellennachbarn Arminia Hamm fand die dritte Mannschaft des SVE Heessen gegen den TuS Uentrop III wieder in die Spur. „Die Reaktion stimmt“, befand Spielertrainer Patrick Bauer nach dem überzeugenden 2:0 (0:0)-Sieg.
Die Heessener drückten der Partie von Anfang ihren Stempel auf, weil sie das Mittelfeld kontrollierten und den Gast zu Fehler zwangen. Dazu war das Spiel nach vorne durchaus ansehnlich, allerdings nur bis zum Strafraum, denn da ließ beim SVE die Konzentration und damit die Präzision nach, was den Uentroper erlaubte, entstandene Löcher im Beton wieder zu schließen. So plätscherte die erste Halbzeit lange vor sich hin, ohne dass große Torchancen zu verzeichnen waren.
Das Geschehen auf dem Platz änderte sich nach dem Wechsel nicht. Die Eintracht blieb überlegen, doch es war eine Standardsituation nötig, um das erste Tor zu erzielen. Patrick Bauer köpfte eine Ecke von Jan Brandenburg ins Netz (54.). Anscheinend ließ nach dem erlösenden Treffer die Konzentration beim Gastgeber etwas nach, denn nur eine Minute nach Wiederanstoß tauchte ein TuS-Angreifer völlig frei vor SVE-Keeper Gronemeyer auf. Bodo Brinkötter blockte den Schuss im letzten Moment ab und bestätigte seine starke aktuelle Form.
Diese Schrecksekunde war der Eintracht genug, sie übernahm wieder Kontrolle. Es dauerte bis zur 68. Minute, ehe Daniel Kromrei mit einem platzierten Schuss ins linke Eck die Partie entschied. Ein Uentroper Aufbäumen in der Schlussphase blieb aus, so dass sich die Heessener wieder ins obere Mittelfeld vorschoben.


SVE III: Gronemeyer – Bauer – Brinkötter, Philippi – Luebke, Oppotsch, Wittler (51. Licina), Sendek (51. Kromrei) – Brandenburg – Polte (72. Reichstein), Forsmann


Von der Rolle

Arminia Hamm II – SVE Heessen III 5:0 (2:0)


Ein Debakel erlebte die dritte Mannschaft des SVE am Birkenfeld. Kein Spieler fand gegen die Reserve von Arminia Hamm zu seiner Normalform, so dass die 0:5 (0:2)-Niederlage auch in der Höhe verdient war.
Bei den Heessener fehlte nicht nur in dieser Szene dert Durchblick.
Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Kontrolle, wobei es die Eintracht dem Gegner auch leicht machte. Bei den Heessener fehlte jegliche Ordnung im Mittelfeld, waren auf dem durchnässten Rasen Stockfehler an der Tagesordnung und fanden Pässe selten einen Abnehmer. Schon nach sechs Minuten überraschten die Arminen den SVE mit einer Eckballvariante, an deren Ende ein Grüner nur noch einschieben musste. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor von Martin Gronemeyer zu, allerdings fehlte beim Gastgeber noch die Genauigkeit. So halfen die Gäste nach. Einen sicher geglaubten Ball verlor Libero Patrick Bauer im eigenen Strafraum, der Arminen-Stürmer sagte danke und erzielte das 2:0.
Erst ganz langsam gelang es den Gästen, das Geschehen auf dem Feld immerhin ausgeglichen zu gestalten, Zweikämpfe auch schon einmal im Mittelfeld zu gewinnen und selbst einige Angriffsversuche zu inszenieren. Die Gastgeber blieben gefährlich, doch die Heessener stemmten sich mit Einsatz und Glück dagegen. Auf der anderen Seite verpasste Andreas Sendek kurz vor dem Tor den Ball nur knapp (32.). Kurz darauf übersah Sendek nach einem Abpraller des Arminen-Torhüters den besser postierten Henning Wittler und wurde abgeblockt (41.).
Die Trainer Freddy Oppotsch und Patrick Bauer nach dem Halbzeitpfiff.
Trainer Patti Bauer reagierte, brachte zur Pause zwei neue Leute. Das schien Wirkung zu zeigen. Die Eintracht setzte den Gegner noch früher unter Druck. Doch weiterhin war die Fehleranzahl des SVE zu groß. So entsprang auch der dritte Treffer der Gastgeber einem Fauxpas der Gäste. Obwohl Freddy Oppotsch den Ball lange unter Kontrolle hatte, bot sich ihm tief in der eigenen Hälfte auf der rechten Seite keine Anspielstation. Sein Klärungsversuch landete direkt im Fuß des Gegners. Beim Torschuss fälschte Oppotsch zu allem Überfluss noch unhaltbar ab (51.). Von diesem Schock erholte sich die Eintracht nicht mehr, im Gegenteil. Nur vier Minuten später beim 0:4 sah die Defensive erneut schlecht aus.
Immerhin steckten die Heessener kämpferisch nicht auf und vermieden trotz des frühen fünften Gegentores (ein von Bauer unnötig verursachter Handelfmeter) ein drohendes Schützenfest. 

SVE III: Gronemeyer – Bauer – Brinkötter, Philippi – Luebke (46. Prill), Oppotsch, Kromrei, Sendek – Wittler – Brandenburg, Kemper (46. Reichstein)


Fehlstart noch einmal vermieden

Für die dritte Mannschaft begann die Saison überhaupt nicht gut. Beim kurzfristig anberaumten ersten Spieltag unter der Woche (eine Farce des Staffelleiters) fehlten einige Spieler. Eine schwache Leistung tat ihr übriges, schon war die unnötige Niederlage perfekt. Dann fing sich die Eintracht aber und landete zwei Siege.

SVE Heessen III – Sportfreunde Bockum III 1:2
Die Heessener bestimmten die Partie, verpassten es vor der Pause allerdings ein Tor zu erzielen. Das holte Jan Brandenburg nach der Pause nach, als er Sascha Poltes Vorlage nutzte (48.). Postwendend und glücklich glichen die Sportfreunde, deren C-Liga-Mannschaften die Staffeln getauscht haben, aus. Als Torwart Martin Gronemeyer bei einem langen Pass über den Ball trat, war die Partie gekippt (61.). Angesichts fehlender Wechselmöglichkeiten (nur Keeper Tobias Vogt) fehlten der Eintracht die Kräfte, um das Spiel noch einmal zu drehen.

SVE III: Gronemeyer – Bauer –Philippi, Brinkötter – Luebke, Oppotsch, Wittler Sendek – Reichstein – Brandenburg, Polte (68. Vogt)


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