Spielbericht (e)

 

Christoph Krukenbaum


Eintracht zurück in der Spur

„Ein wenig glücklich über Entgleisung“

„Ein jeder Sportler wird diese Aussage nicht verstehen, aber meine Mannschaft und ich sind da absolut übereinstimmend!“, sage Marian Christel nach dem zweiten Sieg in Serie. „Wir werden wiederkommen und im nächsten Jahr erneut versuchen uns weiter zu entwickeln.“

Worte die ein Trainer spricht der in seiner aktiven Laufbahn von der Bezirksliga bis in die Regionalliga spaziert ist und nur zu gut weiß wie sich ein solcher Aufstieg anfühlt. Auch als Trainer kam Christel bereits in den Genuss und führte die Westfalia aus Bockum-Hövel aus der B-Liga in die oberste Kreisklasse. In diesem Jahr zwar nicht den SVE eine weitere Liga höher, aber die Eintracht gewann immerhin die letzten beiden Begegnungen und verschafft sich ein versöhnliches Saisonende. Mit 2:0 gewann der SVE in der vergangenen Woche gegen den bis dato Tabellenzweiten BV 09 Hamm. Die Tore erzielten zunächst Konstantin Rühl. Der einen seiner schnellen Flügelläufe eiskalt ins untere rechte Eck abschloss. Den zweiten Treffer markierte der aufgerückte Verteidiger Marvin Dick, der dem SVE auch in der kommenden Saison erhalten bleibt, per Volleyabnahme.

Am letzten Spieltag feierte der SVE im Heimspiel gegen die Sportfreunde Bockum ein Schützenfest. Mit 5:0 schickten die Heessener die Sportfreunde Bockum so gut wie in die B-Liga. „Es ist schon verwundernd, dass die Sportfreunde es nicht geschafft haben sich noch über den Strich zu schieben. Gerade im Hinspiel waren sie uns sogar überlegen und haben tollen Fussball geboten.“, erinnerte sich Marian Christel an das Hinspiel und zeigte sich verwundert über den hohen Sieg. „Andererseits scheinen wir auch eine gute Entwicklung genommen zu haben!“ Die Tore für den SVE markierten Dennis Vittinghoff, Daniel Horak und mit einem lupenreinen Hattrick reihte sich Matthias Chrismann in den Torreigen ein. ck


Chance verpasst

Nun hat der SVE Planungssicherheit – ein weiteres Jahr in der Kreisliga

Nachdem die junge Mannschaft von Marian Christel zu Beginn der Woche und dem Unentschieden gegen Aufstiegsfavorit Overberge noch alle Chancen auf den Wiederaufstieg hatte, steht 7 Tage später fest, dass der SVE Heessen in diesem Jahr noch nicht in die Bezirksliga zurückkehrt. Die Partie am Donnerstag gegen den Tabellenletzten Bockum - Hövel und die Partie gegen den VFL Mark an diesem Sonntag waren entscheidend für den SVE. 0 Punkte aus diesen Partien sprechen eine deutliche Sprache, zudem waren diese Niederlagen absolut verdient. „Diese Spiele haben gezeigt, dass wir zwar eine gute Truppe sind, aber dennoch noch ganz viel lernen müssen. Ich glaube meine Mannschaft kam mit dieser plötzlichen Drucksituation und der Favoritenrolle schlicht nicht zu Recht!“, so Marian Christel. Besonders wenn man sich die Entstehung der vergangenen Gegentreffer anschaut liegt Christels Theorie sehr nahe. Im Spiel gegen den Tabellenletzten schockte der Gastgeber Westfalia Bockum-Hövel den SVE mit einem Doppelschlag nach der Pause. Davon konnte sich die Eintracht nicht erholen und musste zudem noch den zweiten Treffer von Carsten Edelkötter zum 3:0 hinnehmen. An diesem Sonntag konnte der VFL Mark um den Ex-Heessener Bastian Wappler drei Punkte aus dem Marienstadion völlig verdient entführen. Den Führungstreffer der Gäste konnte Konstantin Rühl noch ausgleichen (28.). Als die Marker nach der Pause allerdings auf 3:1 davon zogen war die Partie fast entschieden. Zumal der Gast mehr Tormöglichkeiten besaß um ein weiteres Tor zu erzielen. Die schlechte Chancenverwertung konnte der SVE noch einmal durch Tamer Saglam bestrafen (78.). Den 4:2 Endstand bescherte dann Sascha Horn mit einem absolut bezeichnenden Gegentreffer. Julian Menzel wird ungünstig angespielt vertändelt dann den Ball unglücklich und Sascha Horn konnte ins leere Tor von Andreas Betke einschießen. „Klar sind diese Gegentore ziemlich dämlich. Nur was soll ich meiner Mannschaft denn jetzt vorwerfen? Wie aus dem Nichts haben wir da oben reingeschnuppert und ohne die tollen Leistungen meiner Truppe wäre der Anspruch an uns auch nicht gewachsen.“, sagte Christel und fügte hinzu, „Wenn die Truppe merkt, dass es schlecht war und auch wenn die Zuschauer das sagen, dann wissen wenigstens alle, dass  wir es deutlich besser können. Das wiederum ist ja schon fast wieder ein Kompliment.“

Recht hat der Trainer der an diesem Sonntag seinen Geburtstag „feierte“. Immerhin kann die Mannschaft der Eintracht sich jetzt wieder auf alles wesentliche Konzentrieren, denn nun ist der Traum des Aufstiegs endgültig ausgeträumt. „Das ist allerdings nicht mal negativ für diese Truppe. Sie hat viel entwicklungspotential, dass wollen wir nächstes Jahr noch etwas mehr ausschöpfen.“, sagte Oliver Gutsche, sportlicher Leiter des SVE. ck


Remis beim Tabellenführer

Trotz starker erster Hälfte spielt der SVE nur 1:1 in Bönen – Nickita Petker trifft

Mit einem Punkt musste sich der SV Eintracht am vergangenen Sonntag zufrieden geben. „Im Großen und Ganzen ein verdienter Punkt und somit ein gerechtes Remis.“, waren sich Marian Christel als auch Bönens Trainer Axel Maurischat einig. Die Ersten 25. Spielminuten gehörten ganz klar der Eintracht, denn sie agierte zielstrebig und spielte sich immer wieder über den zu Beginn sehr starken Daniel Horak über die Außenpositionen frei. Nur im Abschluss aperte es bei den Heessenern. Zunächst verpasste Matthias Chrismann die Führung als er alleine vor Bönens Keeper Marco Behrend auftauchte. Wenige Minuten später war es dann Nickita Petker der nur noch den Schlussmann überwinden musste. Aber auch hier blieb der Keeper des Tabellenführers Sieger. Nach diesen beiden starken Aktionen gab der SVE immer mehr das Heft aus der Hand. „Wir haben zu wenig gemacht, irgendwie einen Gang zurück geschaltet.“, suchte Heessens Trainer Marian Christel nach Erklärungen. In der Folge kamen aber auch die Bönener zu keinen großartigen Torraumszenen und folglich ging es Torlos in die Halbzeitpause. Aus dieser kam der SVE wieder gestärkt heraus und markierte gleich in der 55. Spielminute die 1:0 Führung. Lother Schendzielorz war es der einen Freistoß gefühlvoll in den 16er hob und Nickita Petker per Kopf vollendete. Anschließend war der SVE der zwei Tore Führung näher als die nun völlig überfordert wirkenden Gastgeber. Leider sollte der SVE durch eine Fehlerkette den Ausgleich hinnehmen müssen und dem Spiel eine Wendung geben, dass letztendlich ein glücklicher Punktgewinn herausgesprungen ist. Eine misslungene Flanke von Kevin Bröcking ermöglichte Marco Behrend einen seiner langen Abschläge, diesen unterlief schließlich Matthias Bsufka. Im folgenden Laufduell zwischen dem schneller Seref Karahan und Marvin Böhme setzte der SVE Verteidiger alles auf eine Karte. Kam bei seinem Tackling zu spät und holte Karahan von den Beinen. Den berechtigten Strafstoß verwandelte Keeper Marco Behrend sicher gegen den bis dato ungeprüften Andreas Betke im Eintracht Tor. Dieses Tor setzte beim Tabellenführer noch einmal einiges an Kräften frei. So vergaben zweimal Kevin Scheibke und einmal Niclas Arenz beste Tormöglichkeiten. Zudem hatte der SVE Glück als Schiedsrichter Ercan Sevimli Niclas Arenz eine durchaus fragwürdige Abseitsstellung nachsagte (92.). „Das war phasenweise richtig gut, phasenweise aber auch wieder nicht. Wir haben nach wie vor alle Möglichkeiten um uns dort oben festzubeißen!“ erklärte ein nicht allzu enttäuschter Marian Christel. Am Sonntag um 17:30 Uhr trifft der SVE im Heessener Marienstadion auf den Tabellennachbarn FC Overberge. „Die stärkste Mannschaft der Liga.“, sagte Koordinator Oliver Gutsche.ck


Klarer Sieg für Heessen

SVE beschert sich Spitzenspiel am kommenden Sonntag

Der SVE Heessen hat mit einem 5:0 (3:0) Heimsieg zurück in die Spur gefunden. Nach dem durchaus schwachen Auftritt in der vergangenen Woche gegen Pelkum war der SVE auf Wiedergutmachung aus. Die Spieler vom Marienstadion schossen an diesem Sonntag mehr Tore als sie in der Vorwoche an Torchancen aufweisen konnten. „Das ist ein klares Zeichen, dass wir richtig gut Fussball spielen können. Letzte Woche war ein Ausrutscher!“, so Trainer Marian Christel. Von Beginn an dominierte der SVE Heessen die Partie, gleich in der ersten Spielminute hätte der SVE in Führung gehen können und das ohne, dass die SVF Spieler einmal in Ballbesitz gekommen sind. Die hochverdienten Tore erzielten dann zunächst Lothar Schendzielorz (30.), Matthias Chrismann (40.) und wiederum Chrismann (45.). „Trotz dieser Führung war mir das zu wenig Tempo, aber ansonsten überwiegt natürlich das Positive.“, erklärte Christel und sagte zudem, „Immerhin haben wir nicht so rumgebolzt wie in der Vorwoche.“ In der zweiten Halbzeit spielte der SVE die Begegnung clever und überzeugend herunter und kam zu weiteren Torerfolgen. Konstantin Rühl per Kopf (!) (74.) und ein Eigentor der Herringer (90.) brachten dann den Endstand.

Für den SVE steht aufgrund der Ergebnisse der anderen Teams des oberen Drittel ein absolutes Topspiel am kommenden Sonntag an. Der Erste Bönen trifft zu Hause auf die Heessener, die auf Platz drei rangieren. „Ich würde mir ja immer viele Zuschauer wünschen, nur immer dann spielen wir schlecht. Von daher bin ich etwas zwiespältig.“ sagte Koordinator Oliver Gutsche etwas ironisch. Sicher ist, dass der SVE sich auf diese Begegnung freut und gerne auch vielen Zuschauern ihre Leistungsfähigkeit zeigen möchte. Wenn es nach Marian Christel geht würde er die Erwartungshaltung etwas bremsen. „Unsere Saison ist ein bisschen wie das CL Viertelfinale von Borussia Dortmund. Niemand hat mit uns gerechnet von daher sind diese Topspiele alle ein Zubrot. Ähnlich eben wie die Begegnung  jetzt des BVB gegen Real Madrid.“ ck


Eintracht gnadenlos

Der SVE besiegte TIU Rünthe mit 3:0

Die beste Rückrundenmannschaft setzt ihren Lauf weiter fort und schraubte das Punktekonto auf 37. In der Rückrunde kann die Mannschaft von Marian Christel auf 5 Siege aus 5 Spielen blicken und zudem auf eine Tordifferenz von 18:2! Allerdings war das heutige Spiel weit davon entfernt um zu behaupten, dass der SVE seine Gegner stets klar beherrscht. Es war der Eintracht heute anzumerken, dass sie in äußerst interessante Tabellenregionen vorgedrungen ist und somit auch als Favorit in diese Spiele gehen muss. TIU Rünthe die mit einem Sieg an den Heessenern hätten vorbei ziehen können begannen engagiert und stellten die neuformierte SVE Viererkette vor große Probleme. Viele gefährliche Schusspositionen und immer wieder Freistöße aus dem Halbfeld sorgten für mächtige Gefahr vor dem Tor von Andreas Betke. Dann war es aber der SVE der die klareren Torchancen erspielte. Als Matthias Chrismann sich in der 18. Spielminute glänzend durchsetzte und auf Nickita Petker zurücklegte musste dieser nur noch einschieben, doch scheiterte der Mittelfeldspieler am gut reagierenden Daniel Rafalski im TIU Tor. Einige Minuten später sollte dann aber die Führung für den SVE fallen. Konstantin Rühl war seinem Gegenspieler davon geheilt zog mit großem Tempo Richtung Tor des Gastgebers. Dabei ließ er sich auch nicht vom Halten seines Gegenspielers aufhalten erst als er Rühl im Strafraum klar an den Beinen traf entschied Schiedsrichter Jan Koch völlig zu Recht auf Strafstoß. Matthias Chrismann schnappte sich den Ball nachdem er bereits im Hinspiel per Foulelfmeter erfolgreich war. Diesmal sollte er Daniel Rafalski allerdings nicht überwinden, im Nachschuss nutze Dominik Christel aber den Abpraller zur Führung (35.). Kurz vor der Pause wurde es dann noch einmal richtig aufregend. Erst traf ein TIU Stürmer nur die Latte, dann klärte zunächst Marvin Dick für den schon geschlagenen Andreas Betke auf der Linie und anschließend war es Betke selbst der mit einer absoluten Glanztat den Ausgleich verhinderte. In der zweiten Hälfte begannen die Rünther ähnlich stark wie in der ersten Hälfte. Immer wieder wurde es gefährlich. „Ich habe gedacht, dass wir das mit dieser Leistung heute nicht über die Zeit bringen.“, beschrieb Marian Christel sein Gedanken zu Beginn der zweiten Halbzeit. Seine Mannschaft sollte ihn und das gesamte Heessener Lager allerdings beruhigen. In der 60. Spielminute war es wieder Dominik Christel der seine Torchance gnadenlos nutze und frei vor Rafalski ins untere rechte Eck einschoss. Für die letzen 20 Minuten brachte Marian Christel einen Neuzugang: Tamer Saglam kehrte nach einen kurzem Intermezzo beim SV Hilbeck zum SVE zurück und trug sich nach einer Ecke direkt in die Torschützenliste ein (80.). „ Selbst da war das Spiel in meinen Augen nicht entschieden. Das war Wahnsinn wie die Jungs aus Rünthe sich immer wieder aufgebäumt haben.“, zollte Christel dem Gastgeber Respekt. In der Tat war es so, dass dies eine Begegnung auf Augenhöhe war mit dem guten Ende für den SVE Heessen.

Für den SVE heißt es jetzt volle Konzentration auf den FC Pelkum. Am Samstagabend spielt der SVE unter Flutlicht gegen die Gäste vom Selbachpark. Marian Christel hofft dort die Siegesserie forzusetzen. „Wir kneifen uns manchmal um zu glauben was aus uns geworden ist, aber das macht einfach Spaß hier! Ich hoffe am Samstag viele Heessener im Marienstadion zu sehen. Es lohnt sich für meine Truppe auf den Sportplatz zu kommen.“


SVE auf Wolke Sieben

Zudem klettert der SV Eintracht auf Platz 3

Als Heessens Stürmer Matthias Chrismann nach Spielschuss auf die vergangenen 90. Minuten zurückblickte war ihm sicherlich klar, dass er der Matchwinner dieser Begegnung gewesen ist. Allein 4 Tore steuerte der 27-Jährige bei und markierte einen lupenreinen Hattrick (20., 30., 43.). Von dieser Kaltschnäuzigkeit würde sich auch Heessens Außenspieler Konstantin Rühl etwas wünschen. Der junge Außenspieler schoss einen Elfmeter in der 36. Spielminute über das Tor. „Ansonsten hat Konstantin aber ein klasse Spiel gemacht. Beim 1:0 setzt er sich super durch und spielt ab und auch den Elfmeter hat er sich selbst erarbeitet.“, nahm SVE Trainer Marian Christel seinen Spieler in Schutz. So ging es durch das frühe Führungstor durch Daniel Horak (1.) mit einer vier Tore Führung in die Kabine. Nach der Pause schraubte der SVE sichtlich einen Gang zurück. Folglich kam der nun bemüht auftretende TSC Hamm zu dem 1 zu 4 Anschlusstreffer durch Murat Metin (60.). Als der SVE das Spiel wieder komplett unter Kontrolle brachte schraubten wiederum Matthias Chrismann(67.), Kevin Bröcking (68.) und Dennis Vittinghoff (77.) das Ergebnis in die Höhe. Natürlich war Trainer Marian Christel rundum zufrieden,  aber er zeigte seiner Mannschaft ebenso auf, dass auch noch Fehler gemacht wurden. „Vom perfekten Spiel sind wir weit entfernt. Es gab immer wieder Momente in denen wir urplötzlich nicht auf der Höhe waren.“ Dieser Einwand ist durchaus berechtigt, denn bis zu den Konterangriffen zum zweiten und dritten Tor des SVE drückte der ersatzgeschwächte TSC II schon gewaltig. Zudem merkte Christel an, dass sich das gegen Gegner die ebenfalls im oberen Drittel der Tabelle stehen nicht so gestaltet. „Bönen, TIU, BVH, Overberge und Pelkum bedanken sich recht herzlich und erzielen dann den Ausgleich. Wir sind momentan äußerst zufrieden, aber bewerten diese Sache einfach nicht über. Jörg Osiewacz und ich arbeiten mit dem Team einfach weiter und gucken wie viele Punkte es am Ende sind.“, so Christel. Natürlich ist jeder Heessener eingeladen sich mal wieder ein Heimspiel seiner Elf anzusehen. „Gegen Pelkum am 13.04.2013 da würden wir gerne zeigen was wir drauf haben. Ich kenne viele Heessener Gesichter aus meiner aktiven Zeit hier. Ich würde mich persönlich freuen einige Hände zu schütteln!“Vorher denkt der SVE aber an seine Aufgabe bei TIU Rünthe nach den Osterfeiertagen. ck


Eintracht in der Vorbereitung

Währenddessen die Bezirksliga-Teams als auch die B-Liga Teams des Kreises Unna/Hamm am Wochenende bereits in die Rückrunde gestartet sind weilt die Mannschaft von Marian Christel noch in der Vorbereitung. „Wir sind mitten drin und arbeiten auf einen guten Rückrundenstart hin“, so Christel. Ein guter Start gegen den Tabellenführer aus dem Hölzken wäre durchaus wünschenswert. Könnte die Christel-Elf doch auf 3 Punkte Abstand verkürzen und sich so persönlich noch eine spannende Rückrunde bescheren. Aber richtige Aufstiegshoffnungen möchte Christel im Heessener Lager nicht aufkommen lassen. „Wir wollen uns entwickeln und als Team reifen“, erklärt der ehemalige Ahlener Regionalliga-Spieler. „Wir hatten mit Matthias Bsufka und Benedikt Vogel noch zwei Verletzte Akteure in der Hinrunde. Besonders diese Spieler wollen wir wieder integrieren. In der kommenden Saison wollen wir alle gemeinsam anpacken“! Die Erwartungen halten sich im Heessener Umfeld ebenfalls zurück. Vielmehr erntet die Mannschaft für ihren leidenschaftlichen Auftritt beim eigenen Hallenturnier weiterhin Komplimente. „Da hat der SVE das gezeigt wofür sie stehen. Einsatz, Wille und Leidenschaft! Es wäre toll das mit in die kommenden Jahre zu nehmen“, stellt Vorsitzender Michael Schulz die Weitsicht des Klubs dar. ck


Heessen gewinnt verdient

„Torrekord“ im Marienstadion

Gleich drei Tore in einem Spiel markierte die Mannschaft von Marian Christel am diesem Sonntag. Warum dies etwas Besonderes ist zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Lediglich am 2. September traf der SVE bei in einem Heimspiel dreimal. Das SVE Trainer Marian Christel den Untertitel mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus hinnehmen wird steht außer Frage. Mehrmals verzweifelte der engagierte Coach an der Seitenlinie aufgrund fehlender Kaltschnäuzigkeit. „Auch wenn wir dieses Spiel hochverdient gewonnen haben und meine Mannschaft viele Räume geschaffen und genutzt hat kann ich mit der Chancenauswertung nicht zufrieden sein“, so Christel nach Spielschluss. Beispielhaft für diese Aussage sind die ersten 35. Minuten der Begegnung. Immer wieder baute der SVE das Spiel über den gut aufgelegten Marvin Dick und Konstantin Rühl auf. Besonders Konstantin Rühl nutze die großen Räume auf seiner Außenbahn sehr gut, doch vermochte er es nicht im Torabschluss ausreichend Kaltschnäuzigkeit zu beweisen (10., 15., 18.). So dauerte es bis zur 35. Spielminute als Matthias Chrismann das erste Tor markierte. Ein toller Steilpass Andre Seifferts musste Chrismann nur noch einschieben. Als eine Ecke nur drei Minuten später den Kopf von Nickita Petker fand konnte der SVE eine zwei Tore Führung herstellen. Um ein Haar hätte Dennis Vittinghoff seine Mannschaft noch höher in Front gebracht, doch sein prächtiger Schuss wurde ebenso klasse von VFK Keeper Andre Juraschek pariert (45.). In der zweiten Halbzeit zeigte sich der VFK etwas verbessert und kam folglich zum Anschlusstreffer durch Raphael Poljsak (62.). Nachdem er bei der Flanke zunächst wegrutschte verwertete er den Ball anschließend durchaus ansehnlich via Seitfallzieher. Völlig unnötig also wurde das Spiel noch einmal richtig spannend. Zwar erspielte sich der VFK keine nennenswerten Großchancen aber immer wieder ließ der SVE beste Konterchancen ungenutzt. So blieb das Spiel bis zur 90. Spielminute offen. Erst dann konnte Dennis Vittinghoff die Eintracht erlösen. Erst spielte er VFK Torwart Juraschek aus um anschließend sicher einzuschieben. „Von dieser Kaltschnäuzigkeit hätte ich mir deutlich mehr vorstellen können. Wichtig waren diese drei Punkte dennoch und wir sind froh sie auf unserem Punktekonto zu haben.“, so Christel, „dennoch werden wir an uns arbeiten müssen. An anderen Tagen kann so etwas durchaus auch anders ausgehen!“ck


Punkteteilung in Bockum

Im wohl letzten Auswärtsspiel des SVE Heessen bei den Sportfreunden aus Bockum kam die Eintracht nicht über ein 1:1 hinaus.

Auf dem tiefen und holprigen Rasenplatz an der Dörholtstraße taten sich beide Teams zunächst schwer ins Spiel zu kommen. Dem Gastgeber gelang dies allerdings zunehmend besser. Immer wieder setzten die Offensivkräfte der Sportfreunde die Heessener Viererkette unter Druck und provozierten so viele Ballverluste. Als Emre Görgulü einen dieser Ballverluste, aus abseitsverdächtiger Position, in der 13. Spielminute verwertete ging der Gastgeber verdient in Führung. Erst nach dem Gegentor bemühte sich die Eintracht um mehr Spielanteile. Zumindest dies sollte gelingen, allerdings blieben die Chancen bei den Gastgebern. Jedoch vermochten es die Bockumer nicht das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. So hatte der SVE Glück, als nach einer Ecke der Ball an den Pfosten prallte (20.) und als Tunahan Görgulü den Ball an den Innenpfosten setzte(30.). Auf Seiten der Heessener sind lediglich zwei Torschüsse von Konstantin Rühl zu verzeichnen.

In der zweiten Halbzeit agierte der SVE zwar besser, jedoch nicht zwingend druckvoll. Immer wieder konnte die Bockumer Defensivabteilung die hohen Bälle abfangen und klären. Erst in der 63. Spielminute zeigte die junge Heessener Mannschaft ihre spielerische Qualität. Eine Kombination über den agilen Konstantin Rühl fand den Weg zu dem gerade erst eingewechselten Dennis Vittinghoff, der souverän zum Ausgleich abschloss. Ein in den folgenden Minuten hitzige Begegnung fand allerdings keinen Sieger mehr. Eine große Chance für die Gastgeber vergab Tunahan Görgulü, ebenso in der Nachspielzeit, wie der Heessener Matthias Chrismann (92.). „Im Grunde können wir froh sein dann doch noch einen Punkt mitgenommen zu haben.“, so SVE Coach Marian Christel nach Spielschluss. „Wir konnten heute einfach nicht so kombinieren wie wir uns das vorstellen. Immerhin haben wir in der zweiten Halbzeit kämpferisch etwas zugelegt und den Ausgleich erzielen können.“, so Christel weiter.


Arbeitssieg für den SVE

200 Zuschauer sehen schwaches Fußballspiel der Eintracht

Auf dem mit rund 200 Zuschauern sehr gut gefüllten Kunstrasenplatz des Marienstadions konnte der SVE Heessen seinen zweiten Sieg in Serie einfahren. Einzig und allein löblich waren an diesem Sonntag die drei Punkte die die Eintracht nun mehr auf der Habenseite hat. „Wir haben unser schwächstes Saisonspiel gezeigt“, so Marian Christel nach Spielschluss. Recht hatte er, geriet seine Mannschaft nach 35. Spielminuten sogar in Rückstand gegen das Tabellenschlusslicht aus Hövel. Ein Hereingabe fiel so unglücklich auf die Latte, sodass SVE Keeper Andreas Betke nicht klären konnte und Carsten Edelkötter zum 1:0 einschob. „Das Gegentor muss ich leider auf meine Kappe nehmen“, gestand Betke unmittelbar in der Kabine. Bereits zuvor standen Andreas Betke und Spielmacher Carsten Edelkötter im Mittelpunkt des Geschehens. Ein starker Freistoß des Hövelers klärte Betke wohl noch vor der Linie, jedoch waren sich hier die Zuschauer nicht einig ob der Ball nicht doch die Torlinie überschritten hatte(25.). Bis zu diesem Zeitpunkt zeigte die Eintracht keine gute Leistung und vermochte auch nicht in der Folge ihre Leistung der Vorwoche zu wiederholen. Immerhin traf Geburtstagskind Matthias Chrismann nach einem Freistoß aus 20 Metern zum schmeichelhaften Ausgleichstreffer(40.). Mit diesem Unentschieden ging es in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel agierten die Heessener etwas besser. Die großen Möglichkeiten blieben allerdings weiter aus. Immerhin konnte wiederum Matthias Chrismann einen groben Torwartfehler von Tobias Vogt zum 2:1 Führungstreffer nutzen (69.). Einen Misslungenen Abschlag spielte Dennis Vittinghoff direkt auf Chrismann in die Spitze der nun alleine gegen Tobias Vogt nur einschieben musste. Das ohnehin torraumarme Spiel konnte auch in den Schlussminuten nur an Spannung gewinnen, jedoch nicht an spielerischer Qualität. So blieb es beim letztlich glücklichen Sieg des SVE, der nun auf Platz 5 in der Tabelle klettern konnte. „Das Beste an diesem Sonntag sind die drei Punkte. Spielerisch waren wir richtig schwach, das muss ich offen zugeben. Allerdings ist das fast vorprogrammiert wenn man gegen eine Kampfstarke Mannschaft nicht früh die Weichen auf Sieg stellt.“, gestand Christel erleichtert ein.


Nordlippederby in Heessen

Wenn Schiedsrichter Senay Oturak um 18:00 Uhr das Spiel zwischen dem SVE Heessen und der Westfalia aus Bockum-Hövel anpfeift warten einige hitzige Duelle auf die Zuschauer im Heessener Sportzentrum.

Denn nicht nur SVE Coach Marian Christel ist bereits als Spielertrainer für die Höveler aufgelaufen, sondern auch etliche Spieler im Kader der Eintracht. Mit Matthias Bsufka,  Andreas Betke, Marvin Böhme, Nickita Petker und Lothar Schendzielorz haben gleich fünf Spieler in der letzten oder vorletzten Saison das schwarz gelbe Trikot der Westfalia getragen.

Immerhin hat auch die Westfalia ein wenig Heessener Vergangenheit in ihren Reihen. Tobias Vogt, hütete zuletzt das Tor bei den Gästen, wird sich in Heessen sicherlich nicht verlaufen. Verbrachte er doch die letzten Jahre beim SVE. Wo sein Vater als auch sein Bruder zudem als Jugendtrainer aktiv waren. Westfalia Stürmer Michael Bsufka blickt ebenso auf ein kurzes Intermezzo im Heessener Marienstadion zurück.

Zudem steht die Westfalia mit dem Rücken zur Wand und wird sicherlich mit allermacht Versuchen etwas Zählbares aus dieser Begegnung mitzunehmen. Wie bereits am ersten Spieltag der diesjährigen Saison, wo sie im Derby gegen die Sportfreunde aus Bockum ein 2:2 erkämpften. Doch SVE Coach Marian Christel, der auch noch ein Familienduell mit Neffe Rene Christel austrägt, ist sich sicher: „Wir behalten die drei Punkte in Heessen! Meine Jungs sind richtig gut drauf und haben zudem den absoluten Siegeswillen in diesem Prestigeduell!“


SVE rettet 3 wichtige Punkte

Nach 63 starken Minuten musste der SVE doch noch um drei Punkte bangen

Als sich Dennis Vittinghoff in der 54. Spielminute zum dritten Mal als Vorlagengeber einbrachte und Konstantin Rühl den SVE mit drei Toren in Front brachte, sah alles nach einem klaren Sieg des SVE Heessen aus.

In der Folge stemmten sich die Gastgeber aus Overberge gegen diese Niederlage allerdings vehement. Immer wieder wurde die Viererkette des SVE überspielt und so entstanden entweder gefährliche Freistoßsituation oder die folgende Flanke konnte von den Overberger Stürmern nicht verwertet werden. In der 63. Minute war dann endgültig jegliche Sicherheit im Spiel des SVE verloren gegangen. Als der ansonsten glänzend aufgelegte Nickita Petker einen Rückpass zu kurz zu Marvin Böhme spielte, der Overberger Stürmer Tino Köhler dazwischen sprintete und sicher zum Anschlusstreffer einschoss. Und als Andreas Gaida, der kurz zuvor die Außenverteidiger Position einnahm, einen Elfmeter verursachte begann das große Zittern. Denn Mathias Osmanski verwandelte diesen Strafstoß sicher gegen Andreas Betke im SVE Tor. Urplötzlich war aus der komfortablen drei Tore Führung ein knappes 3:2 geworden.  Doch jegliche Torraumszenen brachten keinen weiteren Erfolg für den FCO und so konnte der SVE getrost auf die starken 63. Minuten zu Beginn zurückblicken. In diesen der SVE erst durch Benedikt Vogel und später durch Nickita Petker mit 2:0 in Front ging. Einen stark getretenen Freistoß von Vittinghoff köpfte Benedikt Vogel zum 1:0 in der 12. Minute ein. Wenige Minuten später scheiterte erst Vittinghoff an FCO Keeper Dennis Schneider, doch Petker traf im nachsetzten (16.). In dieser Phase hatte der FCO zwar mehr Ballbesitz doch die Heessener Eintracht präsentierte sich eben auch als diese und setzte den Gegner immer wieder an der Mittellinie unter Druck und spazierte dann Blitzschnell über ihre Außenspieler nach vorne. „Gerade durch diese Phase in dem Spiel geht der Sieg absolut in Ordnung“, sagte Marian Christel nach Spielschluss. Allerdings mahnt er sein Team auch vor Überheblichkeit. „Wir haben das nach dem 3:0 von Konstantin etwas auf die leichte Schulter genommen. Das kann in einigen Spielen böse bestraft werden.“!

Im SVE Lager ist man sich sicher diese tolle Leistung mit in das Nordlippederby gegen Westfalia Bockum-Hövel nehmen zu können und sich so endgültig im oberen Drittel der Liga zu etablieren. ck


SVE unterliegt Bönen

In einem ausgeglichenen Fußballspiel konnte der SVE keine Punkte mitnehmen

 

Mit 2:0 unterlag die Heessener Eintracht heute der SpVg aus Bönen auf dem Kunstrasenplatz des Marienstadions. Bereits zum zweiten Pflichtspiel in diesem Jahr trat die Mannschaft von Marian Christel auf diesem Untergrund an, und ebenfalls zum zweiten Mal musste sich der SVE geschlagen geben.

Dabei boten die Heessener keine schwache Leistung an diesem Sonntag auf, allerdings vermochten sie es nicht ihre wenigen Torchancen in zählbares umzumünzen. Denn bereits ab der 5. Spielminute war die Eintracht im Hintertreffen, als Thorsten Renk einen Schuss aus 16 Metern ins untere linke Eck platzierte und SVE Keeper Andreas Betke sichtlich überraschte. In der Folge sorgte die Eintracht nur nach Standardsituationen für Torgefahr. Entweder konnten die häufig von Lothar Schendzielorz getretenen Freistöße geklärt werden oder aber die SVE Angreifer behinderten sich selbst beim Torabschluss (20.). Als eine sehenswerte Kombination über Benedikt Vogel und Konstantin Rühl gelang, dieser Bönens Keeper Marco Behrend umkurvte, war das 1:1 in dieser Situation Pflicht. Doch Konstantin Rühl vergab diese 100 prozentige Torchance kläglich.

Nach der Halbzeitpause agierte der SVE stark verbesserte, klare Torchancen sprangen dabei allerdings wenig heraus. Bei einer Chance von Matthias Chrismann war lediglich der Querbalken im Weg (70.). Als der SVE in den letzten Spielminuten alles nach vorne warf und Kevin Bröking einen Freistoß aus dem Halbfeld fast zum verdienten Ausgleich vollendete warfen sich Konterchancen auf(90.). Eine dieser Gelegenheiten verwertet Niclas Arenz in der 92. Spielminute freistehend gegen Andreas Betke sicher. „Es fehlte ein wenig die Cleverness vor dem gegnerischen Tor. Ansonsten kann ich meinem engagierten Team keinen Vorwurf machen“, so Marian Christel im Anschluss an die Partie. ck


Vittinghoff entscheidet Partie

Durch zwei Tore des starken Dennis Vittinghoff gewinnt SVE verdient

Als Schiedsrichter Michael Teichmann aus Unna die Partie in Herringen nach 93. aufregenden Minuten beendete sind SVE Coach Marian Christel einige Steine vom Herzen gefallen. Hatte seine Mannschaft doch eine tolle Leistung geboten, doch vermochte sie es nicht die Partie frühzeitig zu entscheiden.

In einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde traten sich die beiden Teams mit einer gehörigen Portion Respekt gegenüber. Zunehmend aber riss der SVE das Spiel an sich. Immer wieder hatten sie den Ball in der Viererkette sicher und spielten  kontrolliert in Richtung Tor des Fusionsvereins aus Herringen. Hochkarätige Torchancen verbuchte allerdings auch die Eintracht in dieser Phase nicht. Lediglich ein Schuss aus der Drehung von Matthias Chrismann ist nennenswert (35.), dieser flog allerdings weit über das Herringer Gehäuse. Etwas schwungvoller kam der SVE nun aus der Kabine und setzte die Herringer mehr und mehr unter Druck.  Als Dennis Vittinghoff in der 55. Minute mit dem Rücken zum Tor angespielt wurde sich Blitzschnell drehte und alleine auf SVF Keeper Patrick Sieslack zuging war der Torerfolg für den jungen Angreifer nur noch Formsache. Zunehmend hektischer wurde die Partie, viele knifflige Szenen wurden vom Schiedsrichter unglücklich bewertet, sodass viele Nicklichkeiten die Folge waren. Davon ließ sich der SVE allerdings nicht negativ beeinflussen. Immer wieder setzten die zentralen Mittelfeldspieler Lothar Schendzielorz und Benedikt Vogel die schnellen außen gekonnt in Szene. Das 2:0 wiederum durch Vittinghoff, fiel hingegen der vorher gezeigten stärken, durch das Zentrum. Einen Ballgewinn am Sechzehnmeterraum stocherte Vittinghoff erst durch die Verteidiger um anschließend wieder eiskalt an Patrick Sieslack vorbei ins Tor einzuschieben (63.). Nachdem die Heessener in der Folge zwei Torchancen ungenutzt ließen witterten die Hausherren noch einmal ihre Chance auf einen Punktgewinn. Ihre Bemühungen wurden in der 74. Spielminute belohnt. Benedikt Vogel verlängerte einen langen Ball unglücklich in den Lauf von Herringens Tarik Basoglu der vorbei an Andreas Betke ins Tor schoss. Eine große Torchance vereitelte Andreas Betke durch eine blitzschnelle Reaktion eine weitere fing er nach einem Kopfball sicher (80. / 83.). Den vermeintlichen Treffer durch Konstantin Rühl zum 3:1 verwehrte Schiedsrichter Teichmann zu Recht die Anerkennung.  „Durch die vielen unkonzentriert ausgespielten Konter wurde es noch einmal richtig eng“, sagte Marian Christel im Anschluss. „Da müssen wir viel eher den Sack zu machen“! Insgesamt sah Marian Christel allerdings eine tolle Leistung seines Teams die sich nun nächste Woche mit der SpVg aus Bönen auseinandersetzen muss. ck


Deftige Packung

SV Eintracht geht am Selbachpark baden

Eine deftige 5:2 Klatsche musste der SVE Heessen am Sonntagnachmittag hinnehmen. Nach in der Gesamtheit betrachtet desolaten 90 Minuten verlor die an diesem Sonntag von Jörg Osiewacz betreute Mannschaft deutlich.

Obwohl der SVE nach 6 Minuten bereits in Führung gegangen ist. Ein Schußversuch von Philip Cryns konnte der Pelkumer-Keeper nicht festhalten so traf Matthias Chrismann im Nachsetzten. Noch vor der Pause konnten die Gastgeber ausgleichen, als Betke zunächst gut parierte, im Nachschuss aber Machtlos war. Die Pelkumer schraubten das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe ehe Dennis Vittinghoff noch einmal Hoffnung im Heessener Lager aufkeimen Lies. Er verkürzte durch eine gute Aktion auf 4:2. Das nun erkennbare Aufbäumen der Gäste wurde allerdings nicht belohnt. So vollendeten die Gastgeber einen ihrer vielen Konter zum 5:2 Endstand. „Es war einfach viel zu wenig Biss in unserem Spiel. Pelkum hat uns in Sachen Einsatzbereitschaft und Wille ganz klar beherrscht. Der Sieg geht absolut in Ordnung.“ Sagte Trainer Jörg Osiwacz nach Spielschluss.


SVE spielt nur Remis

Mit einem 1:1 musste sich die Heessener Eintracht begnügen

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie musste sich der SV Eintracht an diesem Sonntag mit einem 1:1 begnügen. Nach 5. Spieltagen hat die von Marian Christel trainierte Mannschaft nun 8 Punkte auf der Habenseite und gehört so weiterhin zu den Top 5 der Kreisliga A1.

Ähnlich wie in der vergangenen Woche begann der SVE zu lethargisch unkonzentriert und zu wenig zielstrebig. Die Gäste aus Rünthe, die mit guten Einzelspielern gespickt waren, wussten ihre anfängliche Überlegenheit allerdings nicht in Torchancen umzumünzen. So war es der SVE der in der 20. Minute durch einen Foulelfmeter in Führung ging. Nachdem der Ball in den Lauf vom starken Konstantin Rühl gespielt wurde und dieser alleine auf das Rünther Gehäuse zulief konnte sich TIU Keeper Rafalski nur in einen Zusammenprall retten. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Matthias Chrismann sicher ins obere rechte Eck. In einem von vielen Nicklichkeiten und Zweikämpfen geprägten Spiel ergaben sich im weiteren Verlauf der Partie keine nennenswerten Torraumszenen. Bis in die 38. Spielminute hinein, als dem SVE ein kapitaler Abwehrfehler unterlief und TIU Stürmer Hasan Yalcinkaya mühelos zum Ausgleich vollendete was gleichzeitig auch den Pausenstand bedeutete. Lediglich ein Schuss von Andre Seiffert, der gegen das Lattenkreuz prallte sorgte noch für Gefahr.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich der SVE verbessert. „Wir haben es aber weiterhin nicht verstanden die Bälle  über die Außen in den 16 er zu tragen.“, resümierte Marian Christel nach Spielschluss. Allerdings boten seine Mannen die ein oder andere schöne Kombination auf. Als ein Doppelpass von Julian Menzel und Benny Vogel so viel Raum schaffte das Matthias Chrismann alleine auf Rafalski zuging bot sich eine große Torchance. Doch der agile Chrismann scheiterte am Torpfosten. Außer ein Fernschuss Benny Vogels und eine Flanke vom eingewechselten Gaida, die jedoch keinen Abnehmer fand, boten sich keine gefährlichen Torraumszenen mehr. „Zusammenfassend war das zu wenig. Wir müssen einfach mehr Laufbereitschaft zeigen und im Mittelfeld das Heft in  die Hand nehmen,“ sagte Christel enttäuscht. Allerdings gibt er seiner jungen Mannschaft noch Zeit. „Wir haben ein großes Entwicklungspotenzial“.

In der nächsten Woche trifft der SVE am Pelkumer Selbachpark auf den dort beheimateten 1. FC. Hier soll das Punktekonto möglichst um drei weitere Zähler erhöht werden.


Erster Achtungserfolg

SVE erreicht Remis beim TUS Lohauserholz

Ob man nun von einem gewonnenen Punkt gegen einen sehr starken Gegner oder zwei verlorenen Punkten sprechen kann wusste niemand so recht als die Begegnung des SVE und der 2. Mannschaft aus Lohauserholz endete.

Zumal der SVE eine sehr starke Anfangsviertelstunde aufbot und folglich durch Kevin Bröcking verdient in Führung gegangen ist (7.). Als die Gastgeber allerdings die Intensität in den Zweikämpfen erhöhten und zunehmend Spielanteile an sich reißen konnten kippte die Partie zugunsten der Platzherren. In klare Torchancen konnten die „Hölzkener“ ihre Überlegenheit allerdings nicht umwandeln. Als Felix Henning, durch Heessens Abwehrzentrum, gefährlich in den 16 er zog und Schiedsrichter Werner Elfmeter pfiff bot sich die mittlerweile verdiente Ausgleichschance für den TUS. Rene Gubhoff scheiterte allerdings mit seinem Schuss am gut reagierenden Andreas Betke im SVE Gehäuse (43.). In der zweiten Halbzeit fand der SVE wieder besser in die Begegnung was mit einem Kopfballtor von Andreas Gaida belohnt wurde (50.). Die komfortable zwei Tore Führung währte allerdings nicht lang, denn bereits in der 60. Minute konnte der TUS verkürzen. Matthias Müller traf mit einem schönen Fernschuss aus 25 Metern. Für den SVE boten sich in der Folgezeit einige gute Kontermöglichkeiten die allerdings allesamt ungenutzt und ungefährlich blieben. So wurde das Aufbäumen des Gastgebers belohnt und sie kamen noch einem Eckstoß, wiederum durch Müller, zum gerechten Ausgleichstreffer. ck


Fehlstart in der neuen Liga

Der SVE Heessen musste gestern eine schmerzhafte 0:2 Niederlage hinnehmen

Schmerzhaft wurde diese Niederlage aber vor Allem für den aus Bockum-Hövel gekommenen Neuzugang Marvin Böhme und dem aus der A-Jugend hochgerückten Marvin Dick. Die Debüts der beiden Verteidiger im Trikot der „ersten“ des SVE waren bereits nach 2 Minuten zu Ende. Dick und Böhme stießen so unglücklich mit den Köpfen zusammen, dass sowohl Böhme als auch Dick schwere Platzwunden davon trugen und unmittelbar ins Krankenhaus gebracht werden mussten. So verlor der SVE nicht nur zwei Etatmäßige Verteidiger der neuen Viererkette, sondern folglich auch jegliche Ordnung und Abstimmung in der Defensive. In der 7. Spielminute folgte so auch das 0:1. Zuerst gewann TUS Stürmer Rothkamm das Kopfballduell gegen Bsufka, entschied dann das folgende Laufduell für sich und überwand auch noch den Herrauseilenden SVE Keeper Andreas Betke und schob zum 1:0 für die Gäste ein. Der SV Eintracht war bemüht endlich Zugriff auf die Partie zu bekommen kam allerdings zu selten in gefährliche Abschlussposition. Lediglich eine Eckenserie sorgte für etwas Gefahr des Wiescherhöfener Gehäuses (20.). Als der TUS in Form von Oliver Bruns zwei Kapitale Fehlpässe im Spielaufbau eiskalt ausnutze und satt zum 2:0 in das untere Eck abschloss (34.) war zu erahnen, dass dies kein erfolgreicher Start in die erste Kreisliga A Saison der Eintracht seit der Saison 2005/2006 werden würde. In der zweiten Halbzeit investierte der SVE mehr in die Partie konnte die optische Überlegenheit aber keinesfalls in klare Torchancen umwandeln. Außer ein ungefährlicher Freistoß Andre Seiffert`s und ein Kopfball von Bröcking sprangen für den SVE nicht heraus. Vielmehr musste der SVE aufpassen nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Immer wieder fanden die langen Abschläge von TUS Keeper Tobias Harbach einen Stürmer seiner Mannschaft die so stets in aussichtsreiche Abschlusspositionen kamen. In der nächsten Woche muss die Neuformierte Truppe von SVE Coach Christel beim TUS Lohauserholz II antreten. Eine Leistungssteigerung wird hier von Nöten sein um die ersten Punkte einsammeln zu können. Zudem müssen die jungen SVE Spieler viel Selbstbewusster auftreten um sich in der Liga durchsetzten zu können. ck