Spielbericht (e)

       Peter Kratzat


Landesliga: SVE Heessen : SSV Meschede

Wieder einmal hoffen sie im Lager des SVE, dass auch für die Heessener die Winterpause zu Ende geht. Beide zu spielenden Partien fielen den widrigen Witterungsverhältnissen zum Opfer. Gegen Meschede soll am Sonntag aber nun endgültig wieder das Leder rollen.

Die SSVler werden eine schwer zu knackende Nuss für die Heessener Landesligakicker sein. Zwar kamen die Gäste vom neuen Trainer Rafael Bremer nicht über ein 1:1 gegen abstiegsgefährdete Mastbrucher hinaus und auch der bisherige Saisonverlauf entsprach nicht den ambitionierten Vorstellungen der Sauerländer, dennoch wissen die Heessener Trainer Eddy Chart und Volker Messner was sie  erwartet. „Volker und ich kennen den Gegner und wissen wie Meschede aufgestellt ist, auch dass sie mehr Stärken als Schwächen haben. Es ist ein eingespieltes Team, das Jahr für Jahr punktuell verstärkt worden ist“. Obwohl der Heessener Coach dem Start nun regelrecht entgegenfiebert kamen ihm die Ausfälle dennoch nicht ganz ungelegen. So konnte seine Mannschaft gegen die Hammer SpVg I und II sowie gegen ein Perspektivteam von RW Ahlen zumindest 3 Vorbereitungsspiele bestreiten. Und genau diese Spiele stimmten das Trainerduo zuletzt optimistisch. „Die Leistungen in allen 3 Spielen waren ordentlich“, meint Chart, „darauf lässt sich und müssen wir aufbauen“. Das Heessener Trainergespann erwartet daher für das  Heimspiel von ihrem gefährdeten Team drei Punkte im Abstiegskampf. Verzichten müssen die Heessener neben den Langzeitverletzten auf den beruflich verhinderten Stefan Herfurth. p.k.


Landesliga: SVE Heessen : VfK Weddinghofen

Für den SVE Heessen soll das Unternehmen Klassenerhalt Landesliga am Sonntag beginnen, so richtig daran glauben mag man angesichts der Wetterlage und den damit verbundenen widrigen Platzverhältnissen nicht. „Wir wollen spielen, auch wenn wir nicht wissen wo wir stehen“, so Heessens Trainer Eddy Chart. „Zwar ist meine Mannschaft seit Wochen ohne Spielpraxis, denn bis auf das Turnier in Wiescherhöfen sind sämtliche Testspiele dem Schnee zum Opfer gefallen, dennoch macht die Truppe im Training einen superguten Eindruck und brennt darauf auf Punktejagd zu gehen“, so der scheidende Coach, der im Sommer das Amt an Volker Messner übergibt. Dieser anstehende Trainerwechsel verlief nahezu geräuschlos im Gegensatz zu dem beim morgigen Gegner aus Weddinghofen. Die trennten sich nämlich vorzeitig von Erfolgscoach Volker Rieske nachdem der seinen Wechsel zum Dortmunder Landesligisten FC Brünninghausen bekannt gab. Eine Zusage des inzwischen geschassten Rieske für den VfK weiter arbeiten zu wollen und eine unterschiedliche Interpretation der Ausstiegsklause ließen letztendlich die einstmals gute Zusammenarbeit in sich zusammen fallen. Bis zum Saisonende leitet der wieder in den Kader gerückte Thorsten Grützner mit Sascha Drücker zusammen die sportlichen Geschicke des VfK. Einfacher wird die Aufgabe für die Heessener allerdings dadurch kaum, die eh nur auf sich schauen können. Bei einem Punkt Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz zählt nichts anderes als ein Sieg für die Chart-Truppe. „Auch wenn der Gegner nicht mehr zu den Meisterschaftsanwärtern gehört, so steckt doch viel Potential in der Weddinghofener Mannschaft“, weiß Chart um die Qualität des morgigen Gegners. Für diese Partie, die um 14:30 Uhr im Marienstadion angepfiffen wird, können die Heessener bis auf die Langzeitverletzten Bernd Ahlke und Cedrik Packheiser auf alle Akteure des Kaders zurückgreifen. pk


Landesliga: SSV Meschede : SVE Heessen

Bereits am Samstag Abend (Anstoß 18:00 Uhr) bestreitet der SVE Heessen sein letztes Meisterschaftsspiel in dieser Saison. Noch einmal müssen die Heessener ins Sauerland reisen und zwar zum SSV Meschede, einem Team, dass ebenso wenig mit Abstieg und Meisterschaft zu tun hat wie der SVE Heessen. Und beide Teams verbindet noch etwas: Die Gastgeber verloren die letzte Partie bei RW Mastholte sang- und klanglos mit 0:6 und zogen sich dabei den Zorn ihres Trainers zu. Den Gästen erging es aber nicht viel besser. Mit 0:3 mussten sie auf heimischem Geläuf gegen den SC Borchen eine ebenso empfindliche wie verdiente Niederlage hinnehmen. Im Mescheder Fall hat ihr Trainer Dieter Müller Besserung versprochen, was im Umkehrschluss nichts anderes bedeutet als dass der SVE Heessen auf eine hochmotivierte Gastgebermannschaft treffen wird. Da aber Volker Messner genauso wenig zufrieden war, sollte sich auch der SVE nicht kampflos seinem Schicksal ergeben. „Wir wollen nicht das Gesamtbild der ganzen Saison durch einen misslungenen Ausklang verfälschen“, so Volker Messner, zeigt aber ein wenig Verständnis, denn auch seine Mannschaft war mit dem Bild was sie gegen Borchen abgeliefert hat nicht zufrieden. „Wenn der Akku leer ist, geht halt nicht mehr viel“.

Alexander Gümüser wird nach seiner Studienfahrt wieder mit von der Partie sein. Gümüser, der den SVE in Richtung Weddinghofen verlässt bestreitet somit sein letztes Spiel für die Blauroten. Neben den Langzeitverletzten steht noch hinter Haluk Metin ein dickes Fragezeichen, der wohl aus privaten Gründen verhindert sein wird.

Der SVE Heessen setzt für die  Partie noch einmal einen Bus ein. Mitfahrgelegenheit besteht ab 15:30 Uhr vom Marienstadion.  pk


Die Luft ist raus

Borchen beim 3:0-Erfolg in Heessen die klar bessere Mannschaft

SVE nach Roter Karte für Andre Chart ab der 63. Minute in Unterzahl

SVE Heessen : SC Borchen 0:3 (0:1)

Gute-Laune-Fußball wollte der SVE Heessen seinen Zuschauern noch einmal zum Saisonabschluss im Marienstadion bieten. Dass daraus nichts wurde, lag zum einen am Gegner, -schließlich kämpft der SC Borchen noch um den Klassenerhalt- und zum anderen an den Gastgebern selbst. Bei den SVE-Spielern scheinen die Akkus zum Ende der Saison völlig leer zu sein, anders ist eine Leistung wie die gegen Borchen nicht zu erklären. Eine einzige Torchance spielten sich die Heessener in den 90 Minuten heraus; die disziplinierten Gäste waren da weitaus gefährlicher, konnten sich etliche Möglichkeiten erspielen und brachten es nicht zuletzt auf 3 Treffer. Zudem schwächten sich die Gastgeber wieder einmal selbst als Andre Chart in der 63. Minute wegen Meckerns den Platz verlassen musste. Chart selber beteuerte zwar, Schiedsrichter Florian Greger nicht verbal attackiert zu haben, dennoch beließ es der „Schiri“ natürlich bei der Roten Karte.

Schon in der 11. Minute der Partie hätten die Gäste durch Philipp Strenge in Führung gehen müssen; sein Heber aus 16 Metren segelte knapp über Tütens Kasten. Haluk Metin hatte nur 10 Minuten später Heessens erste und einzige Torchance auf dem Fuß, doch strich sein Flachschuss ganz knapp am langen Pfosten vorbei. Achim Hecker gelang in der 24. Minute die bis dahin schon verdiente Gästeführung als er das Leder nach einer Borsch-Flanke über den Innenpfosten ins Tor spitzelte.

Nach der Pause waren die Messner-Schützlinge zwar bemüht, dennoch blieb fast alles an diesem Sonntagnachmittag Stückwerk. Sowohl „Co“ Volker Messner als auch Eddy Chart (befindet sich derzeit zur Kur) hätten sich einen besseren Saisonabschluss gewünscht. Insbesondere nach dem Feldverweis gegen Andre Chart lief nichts mehr zusammen. So fielen die restlichen beiden Treffer durch Achim Hecker (79.) und Damir Trautmeis (88.) als logische Konsequenz. Trautmeis scheiterte in der Nachspielzeit sogar noch an der Latte, dann wäre es gar eine Packung geworden.

Vor der Partie wurden die scheidenden Akteure Alexander Gümuser (VfK Weddinghofen), Hendrik Gümüser (Ziel unbekannt) und Michael Schulte (SG Sendenhorst) vom 1. Vorsitzenden „Winnie“ Zerle und seinem Stellvertreter Horst Messner verabschiedet. pk

SVE Heessen: Tüten (85. H. Gümüser), Herfurth, Pra, Burnic (76. Saadoumi), König (85. Düser), Schulte, Chr. Cahrt, A. Chart, Üysal, Karaman, Metin,

Tore: 0:1, 0:2 (24., 79. Hecker), 0:3 (88. Trautmeis

Besondere Vorkommnisse: 63. Rote Karte gegen Andre Chart wegen Meckerns

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SVE Heessen : SC Borchen

Das Ziel ist ein Anderes, die Motivation beim SC Borchen aber ähnlich wie beim letzten Gegner VfK Weddinghofen. Wollen die VfKler unbedingt in die Westfalenliga, will der SC Borchen, Pfingstmontag um 15:00 Uhr Gast im Marienstadion, auf keinen Fall raus aus der Landesliga. Die Gäste kämpfen noch gegen den Abstieg, befinden sich mit 32 Punkten aber derzeit nicht auf einem Abstiegsplatz. Die Gefahr dennoch in die Bezirksliga abzurutschen ist aber nach wie vor gegeben. Neben dem SC Borchen, sind es mit dem SuS Bad Westernkotten, der SG Oestinghausen und dem TuS Sundern noch drei Teams, von denen Eines in den sauren Apfel beißen muss. Die schlechtesten Karten hat derzeit Oestinghausen mit 30 Punkten, der Lüner SV mit 35 Punkten scheint hingegen gerettet zu sein.

Beim SVE Heessen haben sich die Voraussetzungen vor dieser Partie nicht geändert. Volker Messner will, dass seine Mannschaft keine Punkte abschenkt, auch wenn es für die Heessener um nichts mehr geht. „Punkte sammeln und den Zuschauern ein schönes Spiel bieten, das ist unsere Prämisse“, so Messner. Gute-Laune-Fußball aber dennoch drei Punkte, das wünscht sich Messner von seinem Team. Personell sieht es wieder ein wenig besser im Heessener Kader aus. Neuzugang Frank Düser ist wieder dabei, er kam schon in Weddinghofen zu einem Kurzeinsatz. Auch Ali Karaman hat seinen grippalen Infekt fast überwunden und wird am Montag wohl wieder mit von der Partie sein. Ausfallen werden weiterhin die Buttermann Brüder Ansgar und Wolfram sowie Bernd Ahlke. pk


Landesliga: VfK Weddinghofen : SVE Heessen 2:0 (0:0)

Der VfK Weddinghofen ist dem Sprung in die Westfalenliga wieder ein Stück näher gekommen. Sie selbst steuerten heute Nachmittag einen 2:0 Erfolg über den SVE Heessen bei und profitierten von der Niederlage des bisherigen Spitzenreiters SC Neheim. Bis auf einen Punkt ist die Rieske-Truppe nun an Tabellenführer SV Hövelhof herangerückt. Volker Rieske hatte im Vorfeld von seiner Mannschaft 9 Punkte aus den restlichen 3 Partien gefordert. Der SVE Heessen wollte dem VfK das Leben aber so schwer wie möglich machen. Aus einer verstärkten Defensive heraus versuchten die Gäste ihr Glück um mit schnell vorgetragenen Kontern zum Erfolg zu kommen. Dabei mussten sie kurzfristig auf Ali Karaman verzichten, der mit einem grippalen Infekt  das Bett hüten musste. Demzufolge lief das Konterspiel der Heessener lange Zeit nicht  präzise genug um die VfKler in Bedrängnis zu bringen. Einzige Ausnahme bildete Andre Charts Linksschuss aus der 17. Minute, den aber Keeper Parosso abwehren konnte. Den Gastgebern hingegen fiel aber auch nicht allzu viel Großartiges ein. Lange hohe Bälle in den Heessener Strafraum waren kein probates Mittel. Und wenn sie einmal gefährlich wurden, dann war Heessens Keeper Cüneyt Tüten zur Stelle. Tüten war es auch, der Volker Messner schon kurz vor Spielbeginn Magenschmerzen bereitete. Beim Zurückgehen verdrehte sich der Torwart den Fuß und blieb minutenlang verletzt liegen, konnte aber zum Glück dennoch mitspielen.

Nach dem Wechsel dauerte es 10 Minuten, dann  zappelte das Leder zum erstenmal im Heessener Kasten. Andreas Berning traf für seine Farben aus halbrechter Position nachdem er von Rios mustergültig bedient worden war. Haluk Metin war es, der in der Folge den Ausgleich erzielen können, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Parossa. Mehr hatten die Heessener an diesem Tage aber auch nicht zu bieten. Die Gäste waren zwar stets bemüht, doch fehlte ihnen vor dem Weddinghofener Tor die Durchschlagskraft. So hatten die Gastgeber die weitaus größeren Möglichkeiten zumal sie auch nun mehr Freiräume bekamen. Nach einem dieser Konter sorgte Dennis Rautert in der 76. Minute für die Vorentscheidung. In Abstaubermanier bugsierte er das Leder über die Torlinie, zuvor war Turan am Pfosten gescheitert. Danach passierte nicht mehr viel weil Weddinghofen den Vorsprung verwaltete.

SVE Heessen: Tüten, A. Gümüser, Pra, Burnic (70. Saadoumi), König, Schulte, Chr. Chart (80. Düser), A. Chart, Üysal (80. Görgulü), Herfurth, Metin

Tore: 1:0, 55. Berning, 2:0, 76. Rautert


Landesliga: VfK Weddinghofen : SVE Heessen

Binnen zwei Wochen hat der VfK Weddinghofen seine Meisterschaftsträume zwar nicht begraben müssen aber durch die Niederlagen gegen Neheim und dem Remis in Mastholte sind die Chancen des ambitionierten Aufsteigers doch erheblich gesunken. „Jetzt müssen 9 Punkte aus den letzten 3 Spielen her“, fordert deshalb Volker Rieske von seinem VfK, der 3 Punkte auf Neheim und 1 Punkt auf Hövelhof wettmachen muss, vor der Partie gegen den SVE Heessen am  Sonntag um 15:00 Uhr in Weddinghofen. Die Heessener fahren mit gehörigem Selbstvertrauen in die Nachbarstadt. Zum einen haben sie das Hinspiel gewonnen und gegen höher platzierte Mannschaft spielt der SVE meist erfolgreicher. Hinzu kommt, dass die Gäste befreit und ohne Druck aufspielen können, denn sowohl nach unten als auch nach oben ist die Saison eigentlich gelaufen. Dennoch will Volker Messner die Punkte nicht so einfach liegen lassen. Der „Co“, der Eddy Chart auch in den restlichen Partien vertritt, erwartet von seiner Mannschaft, dass sie sich noch einmal richtig reinhängt. „Wir wissen um die Stärke und insbesondere um die Heimstärke der Gastgeber, aber dennoch fahren wir nicht chancenlos nach Weddinghofen. Der eine oder andere Punkt soll es schon noch sein, damit auch der Saisonabschluss zu einem guten Ende gebracht wird“. Bei den Heessenern fehlen weiterhin Ansgar Buttermann aus beruflichen Gründen sowie die Langzeitverletzten Wolfram Buttermann und Bernd Ahlke. Für die beiden Letztgenannten ist die Saison gelaufen. Zum ersten Mal spielberechtigt ist Fabian Düser. Der Neuzugang vom TuS Uentrop wird am Sonntag erstmals das Trikot des SVE Heessen überstreifen. pk


Wieder Zittersieg

Haluk Metin, zweifacher Torschütze

SVE Heessen : TuS Sundern 2:0 (1:0)

Es war wieder kein glanzvoller Sieg des SVE Heessen gegen den TuS Sundern, aber es waren drei Punkte. Zwar wollten die SVEler ihren Zuschauern im vorletzten Heimspiel noch einmal guten Fußball bieten, zumal der Klassenerhalt Michael Schulte (links) hätte das 1:0 machen müssenlängst geschafft war und man befreit aufspielen konnte, aber dieses Unterfangen gelang kaum. Wie schon im letzten Heimspiel gegen Marienloh gab es auf Seiten der Gastgeber ein wahres Fehlpassfestival. Dass es dennoch zum Sieg reichte, hat die Heimmannschaft zu großen Teilen ihrem Keeper Cüneyt Tüten zu verdanken. In der 50. Minute hielt Heessens Schlussmann sogar einen Foulelfmeter gegen Sunderns Pometti und schon vor dem Seitenwechsel hielt der Torhüter seinen Kasten sauber und die knappe Führung seiner Mannschaft fest. In der ersten halben Stunde wog die Partie hin und her. Dabei erspielten sich die Gastgeber leichte Feldvorteile, die Chancen waren aber gleichmäßig verteilt. Die größte besaß in der 5. Minute Michael Schulte, der nach schönem Doppelpass mit Haluk Metin frei vor Sunderns Keeper Zelder auftauchte, aber das Leder dem Schlussmann viel zu lasch in die Arme schob. In der 28. Minute war es dann aber doch soweit und der Ball zappelte zum erstenmal im Sunderaner Kasten. Haluk Metin hatte sich aus 18 Metern ein Herz gefasst und sein Flachschuss landete genau im unteren rechten Eck.

Nach der Seitenwechsel verflachte die Partie zusehends. Die Sauerländer erhöhten zwar den Druck, aber ganz viel Zwingendes  Auf Cüneyt Tüten war mal wieder verlass.kam dabei nicht herum. Auf der andren Seite waren die Heessener nicht in der Lage, die sich bietenden Konterchancen auszuspielen. Hierbei stellten sich die Hausherren nahezu stümperhaft an. Erst in der Nachspielzeit gelang dem SVE der erlösende 2. Treffer. Haluk Metin bekam das Leder in der eigenen Hälfte und stürmte auf das leerte Gästetor zu. Keeper Zelder war zu einem Eckball in den Heessener Strafraum geeilt, kam aber nicht schnell genug zurück und so war das 2:0 für Haluk Metin reine Formsache. pk

SVE Heessen: Tüten, Herfurth, Pra, König, Schulte, Metin, Burnic (Saadoumi), Chr. Chart, (a. Gümüser) A.Chart, Karaman (Görgulü), Üysal.

Schiedsrichter: Poppe (SV Büren)

Tore: 1:0, 28. Metin, 2:0, 90.+2 Metin

Besondere Vorkommnisse: 50. Tüten hält Foulelfmeter

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SVE Heessen : TuS Sundern

Bereits Donnerstag Abend empfängt der SVE Heessen den TuS Sundern. In diesem vorgezogenen Meisterschaftsspiel bekommen es die Heessener Landesligakicker mit einem abstiegsgefährdeten Team zu tun. Die Gäste haben zuletzt ein 0:0 in Mastholte erreicht, was von den Sauerländern aber fast wie ein Sieg gefeiert werden konnte. Denn durch die gleichzeitige Niederlage des ärgsten Konkurrenten Oestinghausen, vergrößerte sich das Polster gegenüber den Lippetalern auf 4 Punkte. An die Leistung von Mastholte wollen die Sunderaner natürlich im Marienstadion (Anstoß 18:30 Uhr) anknüpfen und etwas Zählbares mit ins Sauerland nehmen.

Die SVEler waren zuletzt ebenso mit ihrem 0:0 zufrieden wie ihre Gäste. Da sich die Gastgeber aber erfahrungsgemäß gegen schlechter platzierte Gegner schwer tun, erwartet Volker Messner von seinem Team volle Konzentration auf den Gegner. „Wir wollen nachlegen, damit der gewonnene Zähler aus der Hövelhof-Partie aufgewertet wird und wir wollen endlich den Zuschauern guten Fußball bieten“, so Messner. Messner, der weiterhin Eddy Chart vertritt, erwartet das von seiner Mannschaft, die befreit aufspielen kann und mit 40 Punkten jenseits von Gut und Böse in der Tabelle platziert ist. Die personelle Situation ist bei den Gastgebern dagegen weiter angespannt. Am Dienstag brach Ali Karaman das Training mit Leistenproblemen ab; sein Einsatz ist  fraglich. Die Buttermann Brüder Ansgar und Wolfram sowie Bernd Ahlke fallen weiterhin aus. Haluk Metin kam schon in Hövelhof nach langwieriger Verletzung wieder  ins Team und kann auch am Donnerstag auflaufen. pk


Landesliga: SV Hövelhof : SVE Heessen 0:0

Gut gelaunt kehrte der SVE-Tross am Nachmittag von der Auswärtspartie in Hövelhof zurück. Beim alten und neuen Tabellenzweiten erreichte der SVE Heessen ein gerechtes 0:0. Die Gäste verpassten dadurch ,nach Weddinghofens Niederlage gegen den neuen Tabellenführer SC Neheim, den Sprung auf Rang 1. Volker Messner, der wiederum für den erkrankten Eddy Chart alleinverantwortlich auf der Bank saß, war nach dem Schlusspfiff zufrieden mit seinem Team. „Wir haben uns gut aus der Affäre gezogen und den Zuschauern eine offene Partie geboten“. Ganz erfreut werden die Hövelhofer Fans wohl nicht über die Punkteteilung ihrer Truppe gewesen, obwohl sich die Aufstiegambitionen der Gastgeber nicht wesentlich verschlechtert haben. „Wir haben in den ersten dreißig Minuten ganz hervorragend mitgespielt und uns prächtig verkauft“, so Volker Messner, der schon im Vorfeld Optimismus verbreitete, weil die SVE-Kicker meistens besser gegen Spitzenmannschaften aussehen. Die letzte Viertelstunde vor der Pause gehörte den Gastgebern. Allerdings bis auf eine Tormöglichkeit, die von Keeper Cüneyt Tüten vereitelt wurde, sprang für den SV Hövelhof nichts Zählbares heraus. Überhaupt war es ebenfalls Tüten, der seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel ein ums andere Mal den Punkt gegen die nun stärker werdenden Hövelhofer rettete. Als der SVH in der letzten Viertelstunde noch einmal alles auf eine Karte setzte hatten die Gäste sogar noch zweimal die Chance auf einen Dreier. „In der Schlussphase haben wir unsere großartigen Kontermöglichkeiten einfach nicht routiniert genug ausgespielt. Das war fahrlässig“, so Messner, dessen Kritik sich allerdings in Grenzen hielt. „Wir haben viel investiert und sind am Schluss belohnt worden“, war Messners kurzes und knappes Fazit nach der Partie. pk

SVE Heessen: Tüten, Herfurth, Pra, Burnic, Chr. Chart (75. A.Gümüser), A. Chart, Karaman, Schulte, Üysal, König (75. Shahin), Metin (87. Saadoumi)

Tore: 1:0, 16. Middel, 2:0, 18. Jeonynski, 2:1, 24. A. Buttermann, 3:1, 36. S. Gruterich, 3:2, 63. Metin, 4:2, 85. Oberreuther

Besondere Vorkommnisse: keine


SVE Heessen : SV Marienloh 2:1 (2:1)

Selbst gegen Tabellenletzten mit viel Glück zum Sieg

Schlechter Kick – aber 3 Zähler

Unerwartet schwer taten sich die SVE-Kicker am Sonntag im Spiel gegen den Tabellenletzten SV Marienloh. Das Beste an dem grottenschlechtenLars König besorgte das 1:0 per Kopf Kick war noch das Ergebnis. Trotz des 2:1-Pflichtsieges blieb die Heimmanschaft aber fast alles schuldig. Kaum flüssige Kombinationen oder geordnetes Aufbauspiel bekamen die wenigen Zuschauer geboten, dafür eine indisponierte Defensive, die immer wieder Gästechancen zuließ. Wäre bei den Gästen nicht eine eklatante Abschlussschwäche zu Tage getreten, es hätte ein böses Erwachen für die Truppe von Volker Messner geben können. Messner, der erneut für den erkrankten Eddy Chart an der Linie stand, war nach Spielschluss ebenfalls nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams. Nach der erschreckend schwachen Vorstellung in Lünen, konnte sich Volker Messner aber zumindest über einen Sieg freuen. 

Bevor der SVE durch einen Doppelschlag in FührungBünyamin Uysal macht das 2:0 ging, hatten die Gäste bereits zwei sogenannte Einhundertprozentige vergeben. Zunächst rettete Tüten glänzend gegen Mark Leinung (11.) und später traf Hardt (14.) freistehend nur die Latte. Dann erzielte Lars König (20.), auf Grund mangelnder Alternativen im Sturm aufgeboten, nach Flanke von Bünyamin Uysal seinen Treffer per Kopf. Wenig später war es Bünyamin Uysal selbst, der das Leder aus 8 Metern über die Linie drückte, nachdem er von Ali Karaman gut in Szene gesetzt worden war. Spätestens jetzt, mit der deutlichen Führung im Rücken,  hofften die Heessener Zuschauer auf besseren Fußball ihrer Mannschaft. Doch diese Hoffnung währte nur kurz, denn bereits in der 29. Minute kamen die Marienloher zum Anschlusstreffer. Kapitän Fieseler hämmerte das Leder aus halbrechter Position, für Heessens Keeper Cüneyt Tüten unhaltbar, in das Tor.

Gab es vor der Pause zumindest noch Torchancen und auch Treffer auf beiden Seiten zu bestaunen, so verflachte die Partie nach dem Seitenwechsel zusehends. Die Gäste versuchten zwar den Ausgleich Ali Karaman konnte sich gut behauptenzu erzielen, waren aber in dieser Phase einfach zu harmlos um den SVE in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. So blieb es am Ende beim glanzlosen 2:1-Erfolg der heimischen Landesligakicker. pk

SVE Heessen: Tüten, Pra, Herfurth, A. Chart, König (87. Görgulü), Schulte, Burnic, Chr. Chart (62. A. Gümüser), Uysal, Karaman, Saadouni (88. Heinal)

Tore: 1:0, 20. König, 2:0, 23. Uysal, 2:1, 29. Fieseler

Besondere Vorkommnisse: keine  

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Jubel im Marienstadion

Bünyamin Uysal Treffer besiegelt SVA-Niederalge

1:0 Erfolg in einem schwachen Derby

Am Ende jubelte nur der SVE, nach einem Derby, dass die Erwartungen über weite Strecken nicht erfüllStefan Herfurthte. Es war ein kampfbetontes, von vielen „Niggeligkeiten“ geprägtes Stadtderby. Sogar der Krankenwagen musste anrücken, nachdem Stefan Herfurth und Andreas Hustadt in Folge eines Zusammenpralls benommen liegen blieben und mit Platzwunden bzw. mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Das Spiel begann mit einigen Minuten Verspätung, da das Gespann um Schiri Tobias Henes am Kamener Kreuz im Stau steckte. Die Gäste aus Bockum-Hövel fanden zuerst zu ihrem Spiel und versuchten den SVE Heessen unter Druck zu setzen. Bereits in der 2. MinutCüneyt Tütene vergab Andreas Hustadt per Kopf relativ freistehend und aus kurzer Distanz die mögliche SVA-Führung. Bei den Gastgebern lief in der 1. Halbzeit wenig zusammen. Außer einem Distanzschuss von Michael Schulte verbrachte Christian Ohlendorf im Bockum-Höveler Tor eine geruhsame Dreiviertelstunde.

Beide Teams neutralisierten sich auch nach der Pause weiter. Die Abwehrreihen hatten die Partie jederzeit im Griff. Nur einmal nicht, nämlich in der 54. Minute, da patzte die SVA-Abwehr. Der Nutznießer warMichael Schulte Bünyamin Uysal, der das Leder von Haluk Metin aufgelegt bekam und aus 11 Metern flach an Ohlendorf vorbei einschoss.

In der Folge drückte der SVA mächtig auf das Tempo. Nur 2 Minuten nach der SVE-Führung hatten die Gäste den Ausgleich auf dem Fuß. Zunächst rettete Ansgar Buttermann gegen Tolga Köroglus Schuss auf der Torlinie und den zweiten Ball von David Schmidt parierte Cüneyt Tüten. Danach fehlte es dem SVA an Durchschlagskraft und dem SVE an der mangelnden Cleverness die Konterchancen effektiv zu nutzen, so dass es bis zum Schluss spannend blieb. Nach dem zweiten Sieg in Folge strahlten Eddy Chart und Volker Messner um die Wette, die Gemütslage bei ihrem Gegenüber Markus Matzelle sah dagegen ganz anders aus.

Am Ostermontag geht es für den SVE Heessen Ansgar Buttermannschon wieder um Landesliga-Punkte. Dann treten die Chart-Schützling zum Nachholspiel um 15:00 Uhr in Oestinghausen bei der SG an.

SVE Heessen: Tüten, Herfurth (65. Pra), A. Buttermann , A. Gümüser, König, Schulte, Metin (86. Gottschlich), Burnic, A. Chart (73. Saadouni), Karaman, Uysal

SVA: Ohlendorf, Pflückhahn, Tomezek, Schmidt, Müller, Wohlrath, Hustadt (65. Hegel), Löwen (Döbber), Gründler, Köroglu, Kaczor (Danielzik)

Schiedsrichter: Tobias Henes (TSG Herdecke)

Tore: 1:0, 54. Üysal

Zuschauer: 350

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SVE Heessen : Westfalia Rhynern II 3:0 (1:0)

Deutlicher Erfolg des SVE über Rhynerns Reserve

Haluk Metin und Andre Chart erzielen die Treffer beim 3:0-Erfolg

Donnerstag, 09.04.2009

18:00 Uhr - Marienstadion, Derby gegen SVA Bockum-Hövel

Andre Chart staubt zum 1:0 abWar das der Befreiungsschlag aus der Krise? Zumindest ansatzweise konnte die SVE-Truppe gegen die Reserve Westfalia Rhynerns an die Leistungen der Hinserie anknüpfen. So geht der Sieg der Heessener auf jeden Fall in Ordnung auch wenn er vielleicht um einen Treffer zu hoch ausfiel. Von Beginn an merkte man dem SVE an, dass jeder einzelne Spieler gewillt war, die 0:4-Schlappe aus Bad Westernkotten vergessen zu machen. Und schon früh kamen die Gastgeber zu ersten guten Torchancen. So war es Ali Karaman, der sich immer wieder gut in Szene setzen konnte aber beim Abschluss im Pech war. So landete sein Heber in der 17. Minute auf der Latte und sein Kopfball wurde 10 Minuten später erst auf der Torlinie von Timo Becker für seinen bereits geschlagenen KeepeHaluk Metin war heute nicht zu stoppenr Timo Pfirrmann entschärft. Ebenso war Haluk Metin mit seiner Direktabnahme (25.) im Pech. Auf der anderen Seite hatte Rhynern ebenfalls einen Lattentreffer zu verzeichnen. In eine scharfe Hereingabe von Vucenovic rutschte Lars König und lenkte das Leder zum Glück für die Hausherren nur ans Gebälk. In der 45. Minute zappelte der Ball dann in Rhyneraner Kasten. Aus einer Dreifachchance entwickelte sich die Führung der Gastgeber. Am Ende der Kette stand Andre Chart, der den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie drücken konnte. Hendrik Gümüser hielt seine Kasten sauber

Das Geschehen nach dem Wechsel ist schnell erzählt. Haluk Metin war es, der die Heessener zum Sieg führte. Sein Doppelpack in der 61. und 66. Minute hatte vorentscheidenden Charakter. Den Rest besorgte Hendrik Gümüser, der den aus familiären Gründen kurzfristig Ali Karaman hatte zweimal Pech beim Abschlussausgefallen Cüneyt Tüten ersetzte. Ein ums andere Mal konnte sich der Keeper in der Schlussphase zweimal gegen Daniel Diers und gegen Andre Wiesniewski auszeichnen. Zudem schwächte sich Rhynern selbst. In der 69 Minute zeigte Schiri Bernd Westbeld dem meckernden Lino Kölhler die Rote Karte, nachdem er zuvor eine lautstarke Schimpfkanonade Timo Beckers nur mit Gelb ahndete. Eddy Chart und Volker Messner stand nach dem Sieg die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Schließlich wussten beide Trainer, dass bei einer Niederlage gegen Rhynern, die Ausgangsposition vom der Derby gegen den SVA Bockum Hövel am Donnerstag eine weitaus schlechtere gewesen wäre. pk 

SVE Heessen: H. Gümüser, Herfurth, A.Buttermann, A. Gümüser, König, Schulte, Metin (87. Görgölü), Burnic, A.Chart (66. Saadouni), Karaman Üysal

Tore: 1:0 (45.) A. Chart, 2:0, 3:0 (61. + 66.) Metin,

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte (Rhynern) gegen Köhler (69.) wegen Meckerns

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SVE Heessen : Westfalia Rhynern II

Rhynern II am Sonntag um 15:00 Uhr Gast im Marienstadion

Keine Spur mehr von einem Spitzenspiel

Das Hinspiel zwischen der Rhyneraner Reserve und dem SVE Heessen war noch ein echtes Spitzenspiel. Der 1. und 2. der Tabelle trafen aufeinander, davon ist momentan nicht viel übrig geblieben. Die Heessener stecken in einer spielerischen Krise, die man in dieser Saison bisher nicht kannte und auch Rhynern ist alles andere als gefestigt. Ausgerechnet jetzt stehen Sonntag und am Gründonnerstag (18:00 Uhr, SVA Bockum-Hövel) die beiden Stadtderbys an. Zumindest personell gibt es für Eddy Chart und Volker Messner gute Nachrichten. Nach der schon beängstigenden Verletzungsmisere melden sich Andre Chat, Ansgar Buttermann und Mustafa Saadouni gerade noch rechtzeitig vor den Lokalderbys wieder einsatzfähig.

Im Hinspiel musste der SVE Heessen, trotz einer guten Vorstellung, das Spielfeld als Verlierer verlassen. Die Gastgeber wollen  auf heimischem Terrain natürlich den Spieß umdrehen und punkten. Denn schon nach der deftigen Schlappe in Bad Westernkotten warnte ein völlig konsternierter Eddy Chart seine Mannschaft, die Tabellensituation nicht als zu komfortabel anzusehen. „Man rutscht schneller in die Nähe der Abstiegsregion als man denkt“, so Chart. Positive Nachwirkungen bei einem Sieg über Rhynerns Reserve erhofft sich der Coach von seiner Mannschaft. „Dann können wir in den nächsten Partien gegen den SVA und in Oestinghausen (Ostermontag um 15:00 Uhr) wesentlich lockerer gehen“. pk


Landesliga: SuS Bad Westernkotten : SVE Heessen

Schon vor dem Hinspiel rangierte der SuS Bad Westernkotten, Gegner des SVE Heessen,  auf dem drittletzten Tabellenplatz.  Und damals meinten Eddy Chart und Volker Messner schon unisono, dass die Badeörtler dort nicht hingehören. Ohne Zweifel haben die Mannen von Trainer Reinhard Bertels eine gewisse Qualität, dennoch ist die schlechte Platzierung Fakt. Vor dem Heimspiel (Anstoß Sonntag 15:00 Uhr) wird der SuS vermutlich alles daran setzen, sich vom Tabellenende zu lösen. Eddy Chart erwartet daher ein Kampfspiel, denn schließlich braucht seine Mannschaft die Punkte auch. Die Vorzeichen für einen gelungenen Auftritt in dem Kurort stehen allerdings alles andere als gut. Die personelle Situation hat sich bei den Heessenern vor der morgigen Partie noch einmal zugespitzt. Zwar ist Lars König wieder dabei, dafür fallen aber mit Ansgar Buttermann (Knieprobleme) und Andre Chart (Mittelfuß) zwei weitere Leistungsträger aus. Von den Langzeitverletzten hat lediglich Mustafa Saadouni mit leichtem Lauftraining begonnen. An einen Einsatz ist da nicht zu denken. So muss Jürgen Serr, der in Beckum hervorragend als letzter Mann agierte, erneut auflaufen. Aber in Beckum hat die Mannschaft trotz aller Probleme gezeigt, dass sie mithalten kann. Daher ist Chart auch davon überzeugt in Westernkotten punkten zu können. „Es wird zwar schwer, weil die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand stehen, aber die brauchen die Punkte dringender als wir und vielleicht ist das gerade unsere Chance“, so der Heessener Übungsleiter. pk


SpVg Beckum : SVE Heessen 1:1 (0:0)

Verdienter Punktgewinn des SVE in Beckum

Elfmetergeschenk für die Gastgeber sorgt für Unmut

Später Ausgleich durch Bünyamin Uysal

Bünyamin Uysal war der Spieler des Tages am Sonntag in der Römerkampfbahn bei der Partie zwischen der Bünyamin Uysal war der Spieler des TagesSpVg Beckum und dem SVE Heessen. Zunächst vergab der Youngstar in der 61. Minute eine so genannte „Hundertprozentige“ zur möglichen Führung seines SVE, doch in der 83. Minute war er der umjubelte Akteur nachdem ihm der Ausgleich zum 1:1 gelungen war. Maßgeblichen Anteil hatten Ali Karaman und Haluk Metin, die ihren Mitspieler bei beiden Situationen mustergültig bedienten. Zuvor sahen die gut 150 Zuschauer eine äußerst schwache Landesligapartie, die in der 70. Minute ihren kuriosen Höhepunkt erreichte. Nach einem Beckumer Angriff hob der Assistent die Fahne um Abseits zu signalisieren worauf der Schiedsrichter auch reagierte und pfiff. Im Nachgang zu dieser Szene brachte Ansgar Buttermann allerdings Beckums Brinkmann zu Fall was den Schiri nach Rücksprache mit seinem Assistenten bewog, auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Fassungslosigkeit in den Heessener Gesichtern auf der einen, Freude auf der anderen Seite, waren die Folge. Davon nicht irritieren lies sich Beckums Kapitän „Toni“ Seiler, der den Elfmeter sicher verwandelte. KamAli Karaman und Haluk Metin bedienten mustergültig ihre Mitspieler die Führung aus Heessener Sicht schon recht zweifelhaft zu Stande, verdient war sie sicher nicht. Die Gäste hatten in dieser an Torraumszenen armen Partie ein Chancenplus. Ali Karaman vergab beispielsweise in der 49. Minute aus aussichtsreicher Position; der Heber strich knapp über Keeper Stockeys Gehäuse. Kurz vor dem Seitenwechsel scheiterten nacheinander Haluk Metin, Michael Schulte und Ansgar Buttermann an der vielbeinigen Beckum Abwehr. Da hatten die Gastgeber weitaus weniger zu bieten. Zwar waren sie optisch überlegen, aber richtig gefordert wurde Cüneyt Tüten nur einmal als er in der 37. Minute vor dem heranstürmenden Colak in allerhöchster Not klären musste.  Die Heessener, die zu den vier Dauerverletzten auch noch kurzfristig auf Lars König verzichten mussten, derCüneyt Tüten hielt was zu halten war im übrigen durch Jürgen Serr hervorragend vertreten wurde, verkauften sich angesichts der misslichen Personallage recht gut. Eddy Chart konnte daher mit dem Punktgewinn gut leben zumal ab der 30. Minute mit Andre Chart Stammspieler Nummer sechs ersetzt werden musste. „Nach der Pause waren wir zunächst nicht so präsent, aber wenn wir unsere Chancen konsequent nutzen, gehen wir hier als Sieger vom Platz.“  pk

SVE Heessen: Tüten, Herfurth, A. Buttermann, Pra, Serr, Schulte, Metin, A. Gümüser (78. Burnic), A. Chart (30. Gottschlich), Karaman, Uysal.

Tore: 1:0, 70. Seiler (Foulelfmeter), 1:1, 83. Üysal

Besondere Vorkommnisse: keine

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SpVg Beckum : SVE Heessen

Die Wut ist zwar verraucht bei Heessenes Trainer Eddy Chart, aber dennoch denkt er nur ungern an das letzte Spiel seiner Mannschaft und der damit verbundenen 0:3 Niederlage gegen RW Mastholte zurück. „Es muss ja weitergehen, auch wenn die Art und Weise der Niederlage weh tat“, so Chart. „Wir, Volker Messner und ich können die Mannschaft ja nicht niedermachen, zumal wir auf jeden Einzelnen angewiesen sind. Wir müssen uns nur anders präsentieren und wieder dahinkommen, mehr Zweikämpfe gewinnen zu wollen und überhaupt mehr Siegermentalität an den Tag legen.“  Die großen personellen Alternativen stehen dem Trainerduo vor der Partie bei der SpVg Beckum nach wie vor nicht zur Verfügung. Auf Wolfram Buttermann, Mustafa Saadouni, Christian Chart und Bernd Ahlke müssen die Heessener weiterhin verzichten. Dazu waren Haluk Metin und Lars König in der Woche angeschlagen. Der Einsatz dieser beiden Akteure –insbesondere der von Lars König- ist ebenfalls nicht sicher. Dennoch glaubt das Trainerduo an ihre Mannschaft. Dabei waren die Leistungen laut Chart und Messner gegen Warburg und Neheim ganz ok, nur gegen Mastholte passte es nicht. Daher ist Chart auch in Beckum (Anstoß Sonntag 15:00 Uhr in der Römerkampfbahn) nicht unbedingt schon mit einem Punkt zufrieden wie man glauben könnte. Bei den Gastgebern lief es nämlich zuletzt ganz schlecht. In den bisherigen 3 Partien des neuen Jahres konnten die Beckumer erst einmal beim 3:3 gegen Mastholte punkten. Und auch die beiden Rückrundenauftaktspiele, die noch im alten Jahr ausgetragen wurden, gingen verloren. Hat man in Beckum noch im November auf die Meisterschaft geschielt, dürfte dieser Traum wohl ausgeträumt sein. Daher scheint der Traineroptimismus nicht ganz unbegründet. Dennoch haben die Gastgeber als auch die Gäste nichts zu verschenken, schließlich ist diese Partie sehr prestigeträchtig. Denn mit Coch Ralf Eickelmann, Sead Jusufi und Alex Dabrock stehen immerhin noch drei Ex-Heessener in Diensten der SpVg. pk


22 Minuten in Überzahl reicht dem SVE nicht

Verdiente und dennoch unnötige Niederlage gegen Mastholte

SVE Heessen : RW Mastholte 0:3 (0:1)

Die ohne 4 Stammspieler angetretenen Gastgeber verloren ihr Heimspiel gegen RW Mastholte  mit 0:3. Bernd Ahlke, Christian Chart, Mustafa Saadouni und Wolfram Buttermann sind beim SVE Heessen derzeit einfach nicht zu ersetzen. Besonders Wolfram Buttermann fehlte gegen Mastholte in der Defensive an allen Ecken und Enden. Die Truppe von Eddy Chart und Volker Messner war zwar stets bemüht und nach der roten Karte (45.) gegen Ulf Raschke (rüdes Foul gegen Ali Karaman) durchaus feldüberlegen aber ohne die nötige Durchschlagskraft gegen einen in der Rückwärtsbewegung gut organisierten Gegner.

Bereits in der 5. Minute mussten die Heessener den ersten Gegentreffer hinnehmen. Peter Braucksch wurde im Strafraum der Gastgeber sträflich alleingelassen und der Gäste-Mittelfeldmann hämmerte das Leder unhaltbar ins Tor. In der Folgezeit stellten die Gäste das Spielen fast völlig ein, zumal der SVE nur wenig zu bieten hatte. Lediglich Haluk Metin hatte eine Tormöglichkeit auf dem Fuß; war aber nach Michael Schultes Zuspiel zu überrascht um zu merken, dass er völlig frei vor Torwart Spiekermann stand. So schloss er zu überhastet  ab und aus dem Schuss wurde nur ein Schüsschen.

Als die Heessener nach der Pause dann in Überzahl agieren durften,  erarbeiteten sie sich ein optisches Übergewicht. Doch Ali Karaman (55.) als auch Haluk Metin (63) vergaben die wenigen Torchancen, die sich den SVElern in dieser Phase boten. Spätestens nach der Ampelkarte gegen Semir Burnic (67.) und dem schnellen Kontertor zum 0:2 (75) durch Pagaziti war die Gegenwehr der Gastgeber erlahmt. In der Schlussphase hätte es dann sogar noch knüppeldick für die SVEler kommen können. Doch Cüneyt Tüten als auch die Fahrlässigkeit der Mastholter Angreifer verhinderten eine höhere Niederlage. Da fiel es auch nicht mehr ins Gewicht, dass Ansgar Buttermann in der 87. Minute ebenfalls die Ampelkarte von Schiedsrichter Klotsche gezeigt bekam und Tucel in der 87. Minute noch zum 0:3 traf. pk

SVE Heessen: Tüten, Herfurth, A.Buttermann, A.Gümüser (68. Görgulü), König, Schulte, Metin, Burnic, A.Chart (68. Gottschlich), Karaman, Üysal.

Schiedsrichter: Sven Klotsche (SV Herdringen)

Tore: 0:1, 5. Brucksch, 0:2, 75. Pagaziti, 0:3, 87. Tuncel

Besondere Vorkommnisse: 45. Rote Karte Raschke;  67. Burnic und 81. A.Buttermann jeweils Ampelkarte

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Landesliga: SVE Heessen : RW Mastholte

Vor einer ganz schweren Aufgabe steht der SVE Heessen im  Heimspiel gegen RW Mastholte. Nach einer mäßigen Hinrunde sind die Gäste in das Jahr 2009 ausgezeichnet gestartet. Zunächst gewannen die Rot-Weißen mit 3:2 gegen Spitzenreiter Neheim und letzten Sonntag entführte das Team vom Trainergespann Fox Sellemerten und Guido Nübel immerhin einen Punkt (3:3) aus Beckum. Der Aufsteiger und Fastmeister der letzten Saison scheint also langsam die Kurve bekommen zu haben. Somit wird es für den SVE Sonntag um 15:00 Uhr schwer werden den kuriosen Hinspielerfolg (3:1 und Cüneyt Tüten Cüneyt Tüten hielt drei Elfmeterhielt drei Elfmeter) zu wiederholen.  Dabei ist es wichtig, dass mit Haluk Metin nach überstandener Verletzung wieder eine Alternative im Sturm zur Verfügung steht. Bereits bei der Niederalge in Neheim am vergangenen Sonntag zeigte er in der zweiten Halbzeit sein Können. Aber trotz der erfreulichen Nachricht sieht die Personalsituation alles andere als rosig aus beim SVE. Trainer Eddy Chart spricht auch schon von einer Seuche, die die Heessener befallen hat. Neben den Langzeitverletzten Bernd Ahlke (Kreuzbandriss) und Christian Chart (Mittelfußbruch) fallen jetzt auch noch Mustafa Saadouni und Wolfram Buttermann aus. Saadouni plagt sich seit dem letzten Sonntag mit einer Leistenverletzung herum und Buttermann hat sich das Kahnbein gebrochen. 4-6 Wochen wird der Innenverteidiger den Heessenern erneut fehlen. „Dieser Verlust ist schmerzhaft, dass haben wir schon bei seinem Ausfall vor Weihnachten gemerkt“, so Eddy Chart. „In schwierigen Situationen haben wir aber schon oft gezeigt, zu welchen Leistungen die Mannschaft fähig ist“. Darauf hoffen Eddy Chart und Volker Messner auch Sonntag Nachmittag wieder. „Wir müssen die gute Offensivabteilung des Gegners in den Griff bekommen, dann ist im Marienstadion alles möglich“, so Chart. pk 


Landesliga: SC Neheim : SVE Heessen 4:2 (3:1)

Zwar kassierte der SVE Heessen bei seinem Gastspiel in Neheim eine deutliche 2:4 Niederlage, dennoch war die Leistung der Gäste über weite Strecken des Spiels dem Spitzenreiter ebenbürtig. Eigentlich schien die Partie schon nach 18 Minuten zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Obwohl die Chart-Schützlinge den eindeutig besseren Start erwischten, machten sie sich wieder einmal selbst das Leben unnötig schwer. Ein abgefälschter Ball von Middel und ein leicht erzieltes Tor von   Jeronynski, dem ein haarsträubender Ballverlust von Lars König vorausging,  brachte die SVEler scheinbar schon frühzeitig auf der Verliererstraße. Als nach einer schönen Kombination über Stefan Herfurth und Ali Karaman das Leder zu Ansgar Buttermann kam, drückte dieser den Ball aus 8 Metern zum 1:2 über die Linie und es keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf. Doch noch vor der Pause erzielte der schon früh eingewechselte Sebastian Gruterich das 3:1, der somit den alten 2-Tor-Abstand wieder herstellte. Nach dem Seitenwechsel brachten Eddy Chart und Volker Messner Haluk Metin für den angeschlagenen Mustafa Saadouni in die Partie. Dieser Schachzug sollte sich schon bald auszahlen. Metin entwickelte sich als Unruhestifter im Neheimer Strafraum. Zweimal verfehlte er jeweils nach Direktabnahmen nur ganz knapp das Ziel, ehe es in der 63. Minute beim Tabellenführer einschlug. Andre Chart hatte Haluk Metin von der linken Seite her mustergültig bedient und der Heessener Angreifer spitzelte das Leder ins Tor. In der Folge drängten die Heessener mit Macht auf den Ausgleich. Trotz der gesteigerten Bemühungen waren die Aktionen aber nun nicht mehr so zwingend wie zuvor und in der 85. Minute mussten sie dann die endgültige Entscheidung gegen sich hinnehmen. Am rechten Strafraumeck bekamen die Gastgeber einen Freistoß zugesprochen. Jeronynski brachte den Ball nach innen und Heessens Keeper Güneyt Tüten faustete in dieser Szene an dem  Leder vorbei; Oberreuther stand goldrichtig und brauchte nur noch abzustauben. Die Heessener Trainer Eddy Chart und Volker Messner waren mit dem Ergebnis, insbesondere mit den Fehlern in der Defensive natürlich nicht zufrieden, dennoch sahen sie gute Ansätze bei der eigenen Mannschaft und hatten trotz der Niederlage die Bestätigung, dass der SVE gegen jedes Team in der Landesliga mithalten kann. pk

SVE Heessen: Tüten, Herfurth, A. Buttermann (85. A. Gümüser), W. Buttermann, König, Schulte, Burnic, Üysal, A. Chart, Karaman, Saadoumi (46. Metin)

Tore: 1:0, 16. Middel, 2:0, 18. Jeonynski, 2:1, 24. A. Buttermann, 3:1, 36. S. Gruterich, 3:2, 63. Metin, 4:2, 85. Oberreuther

Besondere Vorkommnisse: keine


Landesliga: SC Neheim : SVE Heessen

Das nächste Auswärtsspiel führt den SVE Heessen am Sonntag um 15:00 Uhr zum Tabellenführer nach Neheim. Der SC Neheim ist nicht gut aus den Startlöchern gekommen, hat aber trotz der 2:3-Auftaktniederlage bei RW Mastholte seine Spitzenposition behaupten können. Dabei lag die Truppe von Sascha Eickel schon mit 0:3 hinten ehe sie noch auf 2:3 verkürzen konnten. Augenscheinlich war, dass der SC Neheim während der gesamten Vorbereitungsphase kein Spiel auf Naturrasen austragen konnte, demzufolge verlief der Auftakt recht holprig. Aber Sonntag ist ein anderer Tag, weiss auch Eddy Chart. „Die Neheimer werden alles daran setzen um die Scharte auszumerzen. Die werden uns richtig fordern und wir müssen auf der Hut sein und voll konzentriert in die Partie gehen.“ Auch bei seiner Mannschaft lief trotz des Sieges gegen Warburg noch längst nicht alles rund. Zwar fehlten dem SVE drei Stammkräfte, dennoch war es ein wenig überraschend, dass man sich gegen den Drittletzten so schwer getan hat. Auch Sonntag Nachmittag kann Chart auf das verletzte Personal noch nicht zurückgreifen, denn Christian Chart und Bernd Ahlke fallen noch lange aus; bei Haluk Metin muss man schauen, wie sich die Knieprobleme entwickeln. Da der Kader nicht groß ist sind somit auch die Alternativen rar. „Aber die Qualität stimmt“, so der Coach, der gar nicht erst jammern will. „Wenn wir etwas Zählbares mitbringen, haben wir einen guten Start hingelegt. pk


SVE Heessen : SF Warburg 08 1:0 (0:0)

Holpriger Start in die Rückrunde

SVE hatte mehr Probleme mit dem Drittletzten als gedacht

Als Mustafa Saadouni den Ball in der 50. Minute im Warburger Tor versenkte, schien eine Last von den Schultern der SVE-Spieler einschließlich des Trainerteams zu fallen. Torschütze Mustafa SaadouniZu holprig verlief bis dahin der Start in das Fußballjahr 2009, wobei die Sportfreunde aus Warburg ein ernstzunehmender Gegner waren. Doch wer geglaubt hatte, die Gäste würden jetzt einknicken wurde eines Besseren belehrt. In der Folgezeit musste die SVE-Defensive Schwerstarbeit leisten und hatte meist auch noch das Glück auf ihrer Seite. So zwischen der 57. und 80. Spielminute als den Zuschauern, die es mit dem SVE hielten, bereits der Atem stockte. Einen Lattentreffer durch  Ademaj sowie große Chancen durch Friebe und Reger hatten die Warburger zu verzeichnen, zu einem Treffer langte es zum Glück für Eddy Charts Team nicht.

Andre ChartDabei hatten die Gastgeber vor der Pause ein klares Chancenplus zu verzeichnen. Zweimal Andre Chart sowie Ansgar Buttermann waren diejenigen, die ihre Farben hätten in Führung bringen können. Bei zwei dieser Torszenen war der gut aufgelegte Ali Karaman der Vorlagengeber. Dennoch musste der heimische SVE bis zur 50 Minute warten ehe Saadouni der Siegtreffer gelang. Technisch stark, aus der Drehung heraus setzte er das Leder unhaltbar für Keeper Siks in das Warburger Netz.

Eddy Chart und Volker Messner freuten sich nach Spielschluss mehr über die 3 Punkte als über die spielerische Leistung ihres Teams. „Der Sieg war wichtig, darauf können wir aufbauen“, so der Coach. Schließlich darf man auch nicht vergessen, dass der SVE stark ersatzgeschwächt war und auf Bernd Ahlke, Christian Chart sowie auf Haluk Metin verzichten musste. pk

SVE Heessen: Tüten, Herfurth, A. Buttermann, W. Buttermann, König, Schulte, Üysal, Burnic (89. A. Gümüser), A. Chart (71. Bockelbrink), Karaman, Saadoumi

SR: Sascha Tysiak (SV Holsterhausen)

Besondere Vorkommnisse: 88. Ampelkarte gegen Mustafa Saadouni

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Landesliga: SVE Heessen : SF Warburg 08

Geht es nach den SVE-Trainern Eddy Chart und Volker Messner soll nach der langen Winterpause  Sonntag für ihr Team endlich der Ball rollen. Da es wärmer werden und trocken bleiben soll gibt man sich zuversichtlich, dass die Partie gegen die Sportfreunde Warburg 08  stattfindet. Der heimische Landesligist erwartet dann eine Mannschaft (Anstoß 15:00 Uhr im Marienstadion), die mit 4 Punkten Rückstand derzeit einen Abstiegsplatz einnimmt. Dabei haben die Gastgeber ganz schlechte Erinnerungen an Warburg. Den einzigen Heimsieg den die Gäste feiern konnten, gelang ihnen ausgerechnet gegen die Heessener und zwar deutlich mit 3:0. Auswärts sind die Sportfreunde dank einer defensiveren Grundeinstellung etwas gefestigter als daheim. Zudem konnte Trainer Sturm iWinterpause mit dem 21-jährigen Ylber Ademaj sowie dem 41-jährigen Ex-Spielertrainer Jürgen Voss zwei neue Akteure präsentieren. Ademaj gilt als fleißiger Techniker und Voss soll mit seiner Routine für die nötigen Tore zum Klassenerhalt sorgen.

Beim SVE hat man große Personalsorgen. Für Sonntag fallen die Langzeitverletzten Christian Chart (Mittelfußbruch) und Bernd Ahlke (Kreuzbandriss) aus, zudem fehlt Haluk Metin mit einem Bluterguss im Knie. Trotz der personellen Probleme wollen Eddy Chart und Volker Messner mit einem Sieg gegen Warburg starten. „Ein Sieg kann die Voraussetzung für einen guten Lauf sein und da wollen wir wieder hinkommen“, so der Trainer. „Warburg ist eine ganz unangenehme Mannschaft. Wenn wir da nicht ganz konzentriert zu Werke gehen, kann es leicht eine Überraschung geben“. Trotz der warnenden Worte und der Verletzungssorgen hofft das SVE-Trainertandem auf einen guten Auftakt in das Jahr 2009. „Wir wissen zwar nicht ganz genau wo wir stehen, aber das geht unserem Gegner genauso“, meint Chart.  pk 


TuS SG Oestinghausen : SVE Heessen

Wenn denn die Partie in Oestinghausen stattfindet, dann bereits am Samstag. Um 15:00 Uhr wollen die Gastgeber und der SVE Heessen um Landesliga-Punkte kämpfen. Ob es allerdings dazu kommt steht wieder einmal in den Sternen. Anfang der Woche war in Oestinghausen an Fußballspielen nicht zu denken. Überhaupt beklagt der neue SGO-Coach Ralf Bellenhaus die schlechte Vorbereitung auf Grund des widrigen Wetters. Steigerungsläufe, kaum Einheiten mit dem Ball und auch Testspiele waren rar; eine gezielte Vorbereitung sieht laut Bellenhaus anders aus.

Ein bischen besser haben es da die Gäste aus Heessen erwischt. Die konnten zumindest einen Großteil der Vorbereitungsspiele absolvieren. Zuletzt gab es allerdings in Wiescherhöfen eine 2:4-Niederlage, was für Eddy Chart aber nicht mehr von großer Bedeutung ist. „Wir wissen was zu tun ist und wo der Hebel angesetzt werden muss“, hofft der Heessener Coach auf einen schnellen Lernprozess seiner Mannschaft. Der wird auch nötig sein, denn nach dem Trainerwechsel sind die Gastgeber zum Schluss der Hinrunde regelrecht aufgeblüht. Diesen Schwung wollen die „schwarzgelben“ natürlich mitnehmen und genau das will der SVE Heessen verhindern. „Es wird eine unangenehme Aufgabe die uns in Oestinghausen erwartet“, so der Übungsleiter, der die Gastgeber eh nicht in die Kategorie „Abstiegsmannschaft“ gesteckt hat.

Die SGOler haben personell noch einmal zugelegt. Mit Basoglu und Leylek wurde der Kader im Winter ergänzt, allerdings fällt Niko Behrendt mit einem Wadenbeinbruch aus. Die Probleme sind in Heessen allerdings noch größer. Christian Chart (Mittelfußbruch), Bernd Ahlke (Kreuzbandriss) sowie Haluk Metin (Bluterguss im Knie) werden dem Team lange Zeit fehlen. „Die Lücke ist groß und sie zu füllen wird schwer“, dennoch wollen wir in Oestinghausen etwas mitnehmen, so Chart, der seinen Trainerkollegen Volker Messner (Rehabilitation) seit dieser Woche wieder an seiner Seite weiß. pk

SVE Heessen und Eddy Chart setzen erfolgreiche Arbeit fort.

Auch Volker Messner bleibt ein weiteres Jahr in Heessen.

Auch beim SVE Heessen steht nach der Serie von Hallenturnieren wieder die Vorbereitung auf die Rückrunde der Landesliga Gruppe 5 im Mittelpunkt. Seit Sonntag liegen die Hallenschuhe im Schrank, denn ab jetzt gilt die ganze Aufmerksamkeit der Rückserie, die mit dem Ortsderby gegen den SVA Bockum-Hövel am 15. Februar beginnt.  Eddy Chart und Volker Messner setzen erfolgreiche Arbeit beim SVE fortVor dem ersten Training hat man allerdings beim Landesligisten die Planungen für die neue Saison vorangetrieben. Die wichtigste Personalie dabei: Eddy Chart wird auch in der kommenden Saison die Fußballer des Fusionsvereins trainieren. Mit ihm hat auch Volker Messner für ein weiteres Jahr seine Zusage gegeben, weiter an der Seite von Chart arbeiten zu wollen.

„Es war ein kurzes Gespräch, dann waren wir uns schnell einig“, so der alte und neue Coach, „Ein ganz wesentlicher Punkt zu verlängern war, dass Volker mit mir zusammen weiter macht. Dazu kommt, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist und nur zum Ende der Hinrunde auf Grund von Sperren und Verletzungen ein wenig aus dem Tritt gekommen ist.“ Weiterhin lobt Chart die Harmonie zwischen der Mannschaft und dem Trainergespann.

Für Martin Greis war die Zusage der Übungsleiter eine schöne Angelegenheit. „Wir haben immer gewollt, dass die Trainer weiter für uns arbeiten. Andere Überlegungen hat es nicht gegeben, weil sportlich alles stimmt“, so Greis. Der 1. Vorsitzende zeigte sich zudem hochzufrieden, dass die Einigung so zügig zu Stande kam.

Für Volker Messner war die Vertragsverlängerung eine Herzensangelegenheit. Zum einem betonte er ebenfalls die Zusammenarbeit mit Chart weiterführen zu wollen, zum anderen ist er mit dem Verein eng verbunden. Schließlich schnürte Messner von Kindesbeinen an die Fußballschuhe für den Vorgängerverein SCE Hamm. „Ich will in diesem noch so jungen Verein etwas bewegen. Unterstützt durch eine große und erfolgreiche Jugendabteilung wollen er und Chart auf Dauer ein Spitzenteam in der Landesliga formen.  Voraussetzung dafür ist natürlich auch, dass die Leistungsträger des Clubs gehalten werden. Zudem muss man sich laut Chart punktuell verstärken, wobei ein Hauptaugenmerk auf die Defensive gerichtet werden soll. Eddy Chart, der im Übrigen mit 50 seine Trainerlaufbahn beenden wollte, verschwendet derzeit keinen Gedanken daran. „Ich fühle mich so gut und körperlich fit, warum sollte ich dann aufhören. Beim SVE Heessen wird man es mit Freude vernommen haben. pk


TuS SG Oestinghausen : SVE Heessen

Eigentlich sollte der Rückrundenauftakt für beide Mannschaften bereits am letzten Sonntag stattfinden, doch das Derby gegen den SVA Bockum-Hövel konnte bekanntlich nicht stattfinden. So hofft der SVE Heessen (Anstoß um 14:30 Uhr) in Oestinghausen antreten zu können um die geplanten Partien auch noch vor den Feiertagen abwickeln zu können. Bei den Gastgebern ist nach dem Trainerwechsel scheinbar ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Der Ex-Lippetaler Ralf Bellenhaus löste den glücklosen Holger Bosmanns nach nur einem halben Jahr ab und schon scheint es bei den „Schwarzgelben“ zu laufen. Mit 3:0 gewannen die Gastgeber zuletzt in Mastholte und leisteten sich dabei sogar den Luxus eines verschossenen Elfmeters.

Somit kommt es in der Partie in Lippetal zu einer für den SVE Heessen äußerst unangenehmen Aufgabe. Für die Trainer Eddy Chart und Volker Messner gehörten die Gastgeber eh nicht in die Kategorie „Abstiegsmannschaft“. „Die Oestinghauser besitzen eine kampf- und spielstarke Mannschaft und haben sich seit Jahren in der Landesliga etabliert“, so Chart, „dennoch sieht man gerade an dem Oestinghauser Beispiel wie schnell man in arge Nöte geraten kann“. Das sagt der Heessener Übungsleiter nicht ohne Grund, denn auch er hat bei seinem Team zuletzt einen leichten Abwärtstrend erkannt. „Die Spiele fallen uns nicht mehr so leicht, zudem kassieren wir neuerdings unnötige Gegentore und schießen vorne zu wenig“, meint Chart, der einen Grund in dem in den letzten Wochen sich zugespitzten Verletzungspech sieht. „Wolfram Buttermann ist im Defensivbereich nur schwer zu ersetzen, einige Akteure laufen seit Wochen angeschlagen auf und mit Mustafa Saadouni fehlt uns auf Grund seiner Sperren, immer wieder eine Alternative im Sturm. Mit Pierreluca Pra (langzeitverletzt) und Stefan Herfurth (berufsbedingt) fallen zwei weitere Defensivalternativen aus. pk


Landesliga: SVE Heessen : SSV Meschede 0:2 (0:1)

Für ganz oben wird es für den SVE Heessen in dieser Saison nicht reichen. Das war die Erkenntnis aus der mit 0:2 verlorenen Partie gegen den Tabellennachbarn SSV Meschede. „Mir hat es fast die Sprache verschlagen“, war Eddy Chart nach dem Spiel noch fassungslos. Da nutzte es auch nichts, dass Chart und Messner erneut auf die Dienste des Routiniers Jürgen Serrs setzten. Die Gäste entpuppten sich im Marienstadion als das glücklichere Team von insgesamt zwei schwachen Mannschaften. In einer ganz zerfahrenen Partie gingen die Mescheder schon früh in Führung. In der 9. Minute stand Nikolai Sperling goldrichtig, als er nach Marc Herkraths Pfostentreffer das Leder nur noch über die Linie zu drücken brauchte. „Bei diesem Tor waren wir an Schlafmützigkeit kaum zu überbieten. Aber wir waren ja nicht nur bei dem Gegentreffer zu weit weg von unseren Leuten“, so ein verärgerter Eddy Chart. In der 19. Minute stockte den Heessener Fans wieder der Atem als erneut Nikolai Sperling den Pfosten traf.  Lediglich Bernd Ahlke (21.) und der früh für den verletzten Alexander Gümüser eingewechselte Ansgar Buttermann (37.) hatten für die Gastgeber nennenswerte Chancen zu verzeichnen. Zwar sah Heessens Übungsleiter Eddy Chart nach dem Wechsel eine etwas aggressivere Mannschaft, dennoch blieb vieles weiterhin Stückwerk. „Drei herausgespielte Möglichkeiten sind einfach zu wenig um ein kompaktes Team wie Meschede zu schlagen“, so Chart. Damit meinte er die Versuche von Andre Chart (50.), Bünyamin Uysal (74.) und Semir Burnic (83), die dem Spiel vielleicht noch eine Wende hätten geben können. So erzielte lediglich Gästestürmer Burak Yavus in der 68. Minute den Treffer zum 2:0, der letztlich die Niederlage der Gastgeber besiegelte. Auch bei diesem Treffer sahen die Heessener alles andere als gut aus. Chart meinte dann auch: „Mit simplen Körpertäuschungen hat Yavuz drei meiner Abwehrspieler vernascht, das darf einfach nicht passieren“. Im Hinblick auf das am kommenden Sonntag anstehende Ortsderby gegen den SVA Bockum-Hövel meinte der Heessener Trainer, dass seine Mannschaft sich enorm steigern müsse um das Rückspiel ebenso erfolgreich wie das Hinspiel zu gestalten. pk

SVE Heessen: Tüten, Michalski, A. Gümüser (13. A. Buttermann), Serr (68. Üysal), König, Schulte, Ahlke, Chr. Chart, A. Chart (77. Burnic), Karaman, Metin

SSV Meschede: Potofski, Stratenschulte, F. Kraft, Noeke, Güven N. Kraft (67. Yavuz), Herkrath, Wiegelmann, Lenze, Sperling, Peters 

Schiedsrichter: Rene Gimmler (SC Scharmede)

Tore: 0:1, 9. Sperling, 0:2, 68. Yavuz

Besondere Vorkommnisse: keine

Landesliga: SVE Heessen : SSV Meschede

Zwar gestaltete sich der bisherige Saisonverlauf des SVE-Gegners SSV Meschede etwas holprig, dennoch kommt eine Gästemannschaft ins Marienstadion, die zuletzt durch einen 3:1 Derbysieg beim SC Neheim aufhorchen lies. Der SSV Meschede galt sicher als eine der Mannschaften, die man zu den erweiterten Meisterschaftsanwärtern zählen durfte, doch vor dem Erfolg gegen Neheim, musste das Team von Dieter Möller drei Niederlagen in Folge einstecken und viel in der Tabelle weit zurück.

Für die SVE-Trainer Eddy Chart und Volker Messner hat die Partie gegen die Sauerländer (Anstoß 14:30 Uhr) wieder einmal richtungweisenden Charakter. Hatte sich die Chart Truppe durch den Überraschungscoup gegen Weddinghofen (3:2) wieder eindrucksvoll zurück gemeldet, entscheidet sich nach Meinung der Heessener Übungsleiters ob ihr Team weiter Oben dabei sein kann oder im Mittelfeld der Tabelle verschwindet. „Wir benötigen einen Sieg um in der Nähe der Tabellenspitze überwintern zu können“, so Chart, der auch sicher ist, dass seine Mannschaft das Zeug dazu hat. „Wenn wir so auftrumpfen wie gegen Weddinghofen nach der Pause, dann haben wir eine echte Chance“. Gleichzeitig hebt Chart aber auch warnend den Zeigefinger. „Die Mescheder haben enormes Selbstvertrauen nach dem Derbysieg getankt und werden uns sicherlich einiges abverlangen“. Dafür sorgen, dass die Punkte in Heessen bleiben, soll so ziemlich die Mannschaft, die auch gegen Weddinghofen zum Zuge kam.  Andre Chart stößt als Einziger wieder zum Kader, da seine Sperre abgelaufen ist. Mustafa Saadouni muss weiterhin seine Rote Karte aus der Sundern-Partie absitzen  und  Wolfram Buttermann ist nach wie vor verletzt.  pk

Landesliga: SVE Heessen : Vfk Weddinghofen 3:2 (0:1)

Totgesagte leben länger, dieser Spruch traf im Heessener Marienstadion auf den gastgebenden SVE Heessen zu. Keiner hatte im Vorfeld mit einem Sieg über den Spitzenreiter aus Weddinghofen gerechnet, dennoch gelang dem SVE die ÜAlleinunterhalter Ali Karaman bekam Unterstützung von Jürgen Serr (Foto unten)berraschung. Im Vorfeld hatte Eddy Chart schon für eine Überraschung gesorgt, in dem er den reaktivierten Jürgen Serr für das Heessener Mittelfeld aufbot. Dieser Schachzug zahlte sich voll aus. Der ehemalige Oberligaspieler Serr war mit seiner Erfahrung eine große Unterstützung für Ali Karamann, der zuletzt als Alleinunterhalter überfordert schien. Es begann aber alles andere als verheißungsvoll für die Gastgeber, denn der VfK ging in der 25. Minute durch Rautert in Führung. In den ersten 20 Minuten konnte der SVE Heessen die Partie noch offen gestalten, nach dem Rückstand rettete sich das Team von Eddy Chart dann in die Kabinen.

Diese Pause schien den Gastgebern gut getan zu haben, denn von nun an zeigten sie wieder alles das, was in den letzten Spielen verloren gegangen schien. Auf einmal war alles wieder da, Einsatz- und Laufbereitschaft und der Wille eines jeden Einzelnen dieses Spiel zu gewinnen. So gelang bereits in der 59. Minute der Ausgleich durch einen von Michael Schulte verwandelten Foulelfmeter. Zuvor wurde Ali Karaman im Weddinhofer Strafraum unsanft zu Fall gebracht. Bis zur 82. Minute mussten die Heessener Fans warten, ehe sie erneut jubeln durften. Ein wunderschön vorgetragener Angriff über Daniel Michalski und Ali Karamann schloss Haluk Metin mustergültig ab. Doch nur 2 Minuten später schien sich der ganze Aufwand in Luft aufgelöst zu haben. Daniel Michalski hatte im Heessener Strafraum den Ball mit der Hand gespielt und Berning verwandelte für die Gäste. Als sich alle bereits mit dem Remis abgefunden zu haben schienen, schlug der SVE Heessen, in Form vom überragenden Haluk Metin, doch noch einmal zu. In der 2. Minute der Nachspielzeit traf er für die blauroten und lies anschließend eine wahre Jubelarie folgen.

Eddy Chart, der letzte Woche noch wortlos aus Sundern verschwand sparte demzufolge auch nicht mit Lob. „Volker Messner und ich sind heutJürgen Serr und Haluk Metin e stolz auf diese Mannschaft. Dass war genau die richtige Antwort, die wir nach der „kleinen Krise“ erwartet haben. pk

SVE Heessen: Tüten, A. Gümüser, Herfurth, König, Schulte, Ahlke, Chr. Chart (75.Michalski), Serr (86. A.Buttermann), Üysal, Karaman, Metin

VfK Weddinghofen: Parossa, Spraye (Birkhofen), Rautert, Wölm, Pfeil (46. Tempel), Daldalian, Grützner, Rios, Berning, Rieske, Özkaya 

Tore: 0:1, 25. Rautert, 1:1, 59. Schulte (Foulelfmeter), 2:1, 82. Metin, 2:2, 84. Berning (Handelmeter), 3:2, 90.+2 Metin

Landesliga: SVE Heessen : VfK Weddinghofen

Aufsteiger ganz groß. So ähnlich könnte man die derzeitige Situation beim VfK Weddinghofen beschreiben. Die Schützlinge von Trainer Volker Rieske eroberten durch den 5. Heimsieg in Folge die Tabellenspitze und stehen nun da, wo sie nach Meinung des Neulings auch hingehören. Für den SVE Heessen kommt der Spitzenreiter (Anstoß 14:30 Uhr im Marienstadion) eindeutig ungelegen, denn seit nunmehr 4 Spielen laufen die Heessener einem Erfolgserlebnis hinterher. Umgekehrte Vorzeichen also, da ist es zumindest sehr fraglich ob der Hebel ausgerechnet gegen den starken Aufsteiger aus der Nachbarstadt umgelegt werden kann. Zu schwach waren die letzten Auftritte der Gastgeber insgesamt. Insbesondere die Leistung und das taktische Fehlverhalten brachten Eddy Chart so in Rage, dass er nach dem Sundern-Spiel nichts mehr sagen wollte. Seinen Optimismus hat der Heessener Coach aber nicht verloren. „Die Niederlage ist endgültig abgehakt und wir wissen auch wie gut drauf Weddinghofen ist, aber wir sind zu Hause auch stark. Vor 3 Wochen wäre diese Partie für beide Teams noch ein echtes Spitzenspiel gewesen, jetzt leider nicht mehr“, so der Übungsleiter und weiter: „wir können uns aus der „kleinen Krise“ selbst befreien und fast ohne Druck aufspielen, denn die Favoritenrolle liegt eindeutig bei den Weddinghofenern. Zwar kann Chart wieder auf Sohn Christian zurückgreifen, dessen Verletzung auskuriert ist, dafür erreichte die Heessener allerdings eine weitere Hiobsbotschaft. Wolfram Buttermann hat nach einem Zusammenprall mit Gegenpart Ascione einen Schädelriss davongetragen und fällt wahrscheinlich für den Rest des Jahres aus. Damit bricht für Chart eine Schlüsselfigur aus dem Abwehrverbund weg, die kaum adäquat zu ersetzen ist. Letztmalig muss Andre Chart seine Rotsperre absitzen, während diese für Mustafa Saadoumi erst beginnt. pk

Landesliga: TuS Sundern : SVE Heessen 3:1 (0:0)

Die Ladehemmung, die die Stürmer des SVE Heessen zuletzt befallen hatte, konnte zwar in Sundern abgelegt werden, dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn. Vielmehr kassierten die Heessener eine 1:3 Niederlage, die sie sich selbst zu zuschreiben hatten. Beim Stande von 1:1 und in Unterzahl –Mustafa Saadoumi hatte sich in der 81. Minute eine Rote Karte wegen einer angeblichen Tätlichkeit eingehandelt- liefen die völlig entblößten Heessener in einen Konter, der zum 2:1 durch den eingewechselten Pauli und damit zur Vorentscheidung führte. Dementsprechend sauer war Eddy Chart nach Spielende auf sein Team. Er wollte sich nicht einmal zu der Partie äußern. „Zu dumm und ohne taktische Disziplin“, war das Einzige was von Chart zu erfahren war. Durch diese Niederlage rutschte der SVE auf Platz 6 der Tabelle ab, Sundern hingegen kletterte einen Platz und konnte somit die Abstiegsränge verlassen.

Vor der Pause bekamen die Zuschauer ein ganz schwaches Landesligaspiel zu sehen. Den Gastgebern wie auch dem SVE merkte man die Verunsicherung deutlich an. So entwickelte sich eine Partie, die zwar verbissen geführt wurde aber ohne spielerische Linie war. Den einzigen Aufreger gab es in der 33. Minute als Wolfram Buttermann und Antonio Ascione im Luftkampf mit den Köpfen zusammen rasselten. Beide Akteure blieben minutenlang auf dem Rasen liegen und trugen Platzwunden davon, kamen aber wieder zurück, doch für Buttermann war in der Pause dann endgültig Schluss.

Nach dem Wechsel wurde es dann spannender und hektischer. Benjamin Senger gelang für den TuS nach 62 Minuten per Kopf die bis dahin glückliche Führung.  Die Gäste liessen sich aber dadurch nicht entmutigen und schafften in der 73. Minute den Ausgleich. Haluk Metin nahm den Ball im Strafraum mit der Brust an, drehte sich und hämmerte dann das Leder in den Kasten des Sunderaner Tores. In der Folgezeit nahm das Schicksal für die Gäste seinen Lauf. In der 81. Minute wurde Mustafa Saadoumi wieder einmal gelbwürdig gefoult. Vom Übeltäter Benjamin Senger noch provoziert, lies der Heessener Angreifer einen angedeuteten Kopfstoß folgen. Die Konsequenz: Rot für Saadoumi und Gelb für Senger. Die Führung der Gastgeber folgte dann wie beschrieben, das 3:1 in der 89. Minute ebenfalls durch Pauli erzielt, hatte nur noch statistischen Wert. pk

SVE Heessen: Tüten, A. Gümüser, Michalski, W. Buttermann (46. A.Buttermann), König, Schulte, Ahlke, Burnic, Saadoumi, Karaman Metin

Tore: 1:0, 62. Senger, 1:1, 73. Metin, 2 und 3:1, 84., 89, Pauli

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte für Mustafa Saadoumi, Tätlichkeit, 81.


Landesliga: TuS Sundern : SVE Heessen

Der Schritt von der Effektivität bis zur Ladehemmung  war für die Spieler und Verantwortlichen des SVE Heessen kein großer. Besaßen die Heessener Landesligakicker in dieser Saison noch keine Tormaschinerie, reichte es dennoch zumeist zu einem Treffer mehr als beim Gegner. Dieses Blatt hat sich in den letzten 3 Partien gewendet. Kein Tor und kein Sieg, lediglich ein mageres Pünktchen gegen den Lüner SV, machten Eddy Chart und Volker Messner keineswegs froh. Deshalb fordert das Trainergespann von der Mannschaft nicht mehr und nicht weniger als einen Sieg beim Gastspiel in Sundern. Im Sauerland (Anstoß 14:30 Uhr) sollen verloren gegangene Stärken und abhanden gekommenes Selbstvertrauen zurück gewonnen werden. Dabei steht der Gegner selber mit dem Rücken zur Wand. Viele Verletzte sowie 2 gesperrte Akteure muss Coach Andreas Mühle immer wieder ersetzen. Nach der letzten Niederlage in Mastholte (0:4) schrillen in Sundern die Alarmglocken, weil die Mannschaft auf einen Abstiegsplatz gerutscht ist. „Das alles zusammen macht die Aufgabe für uns so schwer. Wer so viele Rückschläge zu verkraften hat ist unberechenbar“, meint Chart.  Der SVE-Übungsleiter kann aber ebenfalls nicht aus dem Vollen schöpfen. Andre Chart ist nach der Roten Karte aus der Rhynern-Partie weiterhin gesperrt. Trainersohn Nummer 2, Christian, hat nach seiner Verletzung wieder mit dem Lauftraining begonnen. Angeschlagen sind Ali Karaman, Haluk Metin und Ansgar Buttermann. „Dem Gegner geht es in dieser Hinsicht noch viel schlechter als uns“, so Chart, der eine spielerische und taktische Steigerung seines Teams erwartet um die geforderten 3 Punkte mit nach Heessen zu nehmen. pk

Zu dieser Partie setzt der SVE Heessen wieder einen Bus ein. Abfahrt ist um 12:00 Uhr vom Marienstadion


Landesliga: SVE Heessen : SV Hövelhof

Am Sonntag (Anstoß 14:15) treffen zwei Teams im Heessener Marienstadion aufeinander, die sich in dieser Saison bisher auf Augenhöhe begegnen. Mit dem Hövelhofer SV, der zuletzt beim SC Neheim mit 2:3 verlor,  gastiert der aktuelle Tabellensechste in Hamm. Dabei verkauften sich die Mannen von Spielertrainer Stefan Weiss so teuer wie möglich obwohl sie nach 50 Minuten schon etwas unglücklich mit 0:3 hinten lagen. Aber die Hövelhofer gaben sich in dieser Partie zweier Aufstiegsaspiranten keineswegs geschlagen, erzielten noch zwei Treffer und waren dem Ausgleich näher als Neheim dem vierten Tor. Somit dürfte klar sein, dass der SVE Heessen es   mit einem spiel- und kampfstarken Gegner zu tun haben wird, dessen Ziel der Aufstieg in die Westfalenliga ist, lediglich die eigene Unbeständigkeit stand dem SVH bisher im Weg. Die Zielvorgaben in Hövelhof sind also gänzlich anders als in Heessen. Ob der SVE nach der Niederlage in Rhynern und dem Remis gegen den Lüner SV zu recht Oben (aktuell Platz 4) dabei ist, dürfte sich spätestens Sonntag Nachmittag klären, wenn der nächste Härtetest ansteht. Daher bezeichnet Eddy Chart die Partie auch als Schlüsselspiel für seine Mannschaft. „Wenn wir um die Spitze mitspielen wollen, dann müssen wir versuchen die Punkte in Heessen zu behalten“.  Wobei sich die personelle Situation langsam zuspitzt. Zu den verletzten Pietluca Pra, Christian Chart und dem für 4 Wochen gesperrten Andre Chart gesellt sich seit letzten Sonntag auch noch Stürmer Haluk Metin. Zudem ist der Einsatz von Spielmacher Ali Karaman ungewiss. „Schade, dass wir die Probleme jetzt in der für uns so wichtigen Phase bekommen“ meint Chart, „aber Jammern hilft da gar nichts“, der im Übrigen darauf verweißt, dass andere Mannschaften auch Verletzungssorgen haben. pk

Landesliga: SVE Heessen : RW Mastholte

„Es war der erwartet unangenehme Gegner für uns“, sagte Eddy Chart nach dem aus seiner Sicht enttäuschenden 0:0 des SVE Heessen gegen den Lüner SV. Dass es für seine Mannschaft nicht zu einem Sieg gegen die nervlich Die einzig nennenswerte Torszene der Gastgeber hatte Haluk Metin.angeschlagenen Gäste reichte, lag nach Meinung des Trainers an der mangelnden Durchschlagskraft seines Teams. Zudem war es ein torloses Remis der schlechteren Art, wobei das Niveau sich dem tristen Herbsttag anzupassen schien. Für die einzigen nennenswerten Höhepunkte sorgte fast ausschließlich das Schiedsrichtergespann. In der 17. Minute zeigte der Unparteiische Jens Sielemann auf den Punkt nachdem er ein Foul an Vitali Dick im Heessener Strafraum gesehen haben wollte,  zuvor hatte  es nach einem LSV-Eckball ein Durcheinander in der SVE-Defensive gegeben. „Das war ein höchst zweifelhafter Strafstoß“, meinte Eddy Chart, der es aber als ausgleichende Gerechtigkeit empfand, dass Niko Savvidis den Foulelfmeter verschoss. Die einzig nennenswerte Torszene der Gastgeber hatte Haluk Metin auf dem Fuß, dessen Fallrückzieher in der 23. Minute nur knapp das Gäste-Gehäuse verfehlte.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum, die Mehrzahl der wenigen Chancen hatten zwar jetzt die Gastgeber zu verzeichnen, besser wurde die Partie aber keineswegs.  Mustafa Saadoumi hatte in der 46 bereits die Führung auf dem Fuß als er allein auf Torwart David Sobal zusteuerte, doch der Gästekeeper lenkte den etwas überhasstet abgegebenen Flachschuss zur Ecke. Den anschließenden Metin Kopfball entschärfte Sobal ebenso. Als nach einem schnell vorgetragenen Konter Haluk Metin im Lüner Strafraum zu Fall kam, forderten die Heessener einschließlich ihres Trainers Strafstoß. Jens Sielemann lies allerdinDaniel Klaschik konte in der 82. Minute nach einem Saadouni-Drehschuß für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie klären.gs weiterspielen, was Eddy Chart auf die Palme brachte. „Wenn der Strafstoß für Lünen einer war, dann der für uns erst recht“, echauffierte sich der Übungsleiter. Als Daniel Klaschik in der 82. Minute nach einem Saadouni-Drehschuß für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie klären konnte und die Gäste in der 88. Minute durch Jamshid Ahadzai eine gute Kopfballmöglichkeit vergaben, war das Remis besiegelt. Die einzigen, die dem 0:0 etwas Positives abgewinnen konnten waren die Gäste, hatten sie doch nach drei Niederlagen in Folge zumindest den Abwärtstrend teilweise gestoppt. pk

SVE Heessen: Tüten, A. Gümüser, A. Buttermann, W. Buttermann, König, Schulte, Ahlke, Burnic, Saadoumi (77. Üysal), Karaman, Metin

Lüner SV: Sobal, Klaschik, Draxler, Metke (84. Scharffetter), Karadag (59. Gidder), Krause (79. Klass), Lindner, Ahadzai, Dick, Savvidis, Ekiz 

Schiedsrichter: Jens Sielemann (Heßler 06).

Besondere Vorkommnisse: Savvidis (Lüner SV) verschießt Foulelfmeter (17.) 


Landesliga: SVE Heessen : Lüner SV

Der Weg zur Tabellenspitze blieb dem SVE Heessen am vergangen Sonntag erst einmal verbaut. Trotz einer guten Gesamtleistung unterlagen die Heessener beim Tabellenführer Westfalia Rhynern und sind auf Platz 4 zurückgefallen. Trotzdem hängt bei der Truppe von Eddy Chart und Volker Messner vor der Partie gegen den Lüner SV der Haussegen nicht schief. Anders sieht es da schon bei den Gästen aus. Nach 3 Niederlagen in Folge und auf Platz 11 abgerutscht, raucht es derbe im Gebälk des Vorjahresabsteigers. Trainer Marcus Reis ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden, denn nicht nur auf die Mannschaft sondern auch auf den Trainer wächst der Druck. So ist der LSV (Anstoß: 15:00 Uhr im Marienstadion) fast schon zum Siegen verdammt, damit die Talfahrt gestoppt werden kann.

Auch die Heessener wollen ein weiteres Abrutschen vermeiden, dass sich natürlich auf höherem Niveau abspielt. „Wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen die Punkte in Heessen bleiben“, fordert Eddy Chart. Der seiner Mannschaft zwar auch eine gute Leistung in Rhynern bescheinigte, dennoch mit dem Zweikampfverhalten nach der Pause nicht mehr ganz zufrieden war. „Aber ich bleibe auch dabei, dass das erste Tor aus einer klaren Abseitsposition heraus entstand und der Platzverweis gegen Andre (Chart) viel zu hart war, wenn man bedenkt wie Ali Karaman vor dem Seitenwechsel ohne Konsequenzen für den Gegenspieler bearbeitet wurde“, so der Coach. Demzufolge fehlt Andre Chart, sowie Christian Chart, der sich eine Knochenabsplitterung im Knöchel zugezogen hat. Hinter Ali Karamans Einsatz steht noch ein Fragezeichen. pk

Im Spitzenspiel unter Wert geschlagen

Tarek Masso besiegt SVE im Alleingang

17 Minuten benötigte Tarek Masso nicht nur um einen lupenreinen Hattrick zu erzielen sondern auch um den SVE Heessen zu besiegen. Der Rhyneraner Stürmer traf im 2. Durchgang dreimal und schlug somit den SVE Heessen fast im Alleingang. Die 2. Garnitur Westfalia Rhynerns festigte im ersten Spiel des neuen Trainers Daniel Spilker damit ihre Spitzenposition in der Landesliga.

Dabei verkaufte sich der Herausforderer aus Heessen keineswegs schlecht. Im Gegenteil: Vor der Pause war das Team von Eddy Chart und Volker Messner die Vor der Pause war das Team von Eddy Chart und Volker Messner die eindeutig bessere Mannschaft.eindeutig bessere Mannschaft, sie versäumten es aber in dieser Phase ein Tor zu erzielen. Auch nach der Führung der Gastgeber in der 51. Minute drückte der SVE vehement auf den Ausgleich, der Ihnen an diesem Sonntagabend allerdings nicht vergönnt war. Zudem fiel das 1:0 - nicht nur nach Eddy Charts Meinung - aus einer Abseitsstellung heraus. Danach lockerte der Gast nach Meinung des Heessener Trainerduos ihre Abwehr zu früh, so dass Rhynern nun leichteres Spiel hatte. Spätestens nach dem 3:0 und der zu harten Roten Karte gegen Andre Chart war die Spitzenpartie für die Gäste gelaufen.

Zeitweise war es ein echtes Spitzenspiel, dass den 250 Zuschauern am Papenloh geboten wurde. Wäre vor dem Seitenwechsel Haluk Metin (39) oder Andre Chart (41.) ein Treffer gelungen hätte das Endergebnis auch genau anders herum lauten können. So trauerten die Gäste ihren Möglichkeiten nach und als die zahlreichen Heessener Zuschauer nach einem Metin-Treffer endlich jubeln konnten entschied Schiedsrichter Fabian Maibaum auf Abseits und erkannte den Treffer nicht an.

SVE: Tüten, König, Herfurth, W.Buttermann, A.Buttermann (70.Uysal), Schulte (55. Saadoumi), Ahlke, Chr. Chart, A. Chart, Karaman, Metin  pk

Westfalia Rhynern II : SVE Heessen

SVE will sich in Rhynern nicht verstecken

Spitzenspiel findet am Sonntag erst um 18:00 Uhr statt

Eine turbulente Woche haben sie in Rhynern hinter sich. Manchmal konnte man meinen, dass das Spitzenspiel der Landesliga zwischen Rhynerns Reserve und des SVE Heessen den Gegebenheiten um den Trainerwechsel in Rhynern unterzugehen droht. Alf Dambrowski, dem erfolgsverwöhnten Coach der Rhyneraner Zweiten,  traut man am Papenloh durchaus die Cheftrainerrolle zu. Eine Position, auf die der junge Coach wohl schon vor der Saborowski-Verpflichtung mit einem Auge geschielt hatte.

Vielleicht ist es für unsere Mannschaft nicht unvorteilhaft wenn man in Rhynern in dieser Woche abgelenkt war, in Heessen jedenfalls fiebert man der Spitzenpartie entgegen. Eddy Chart und Volker Messner gehen aber natürlich von einem Gegner aus, der die Tabellenführung gerade jetzt unbedingt verteidigen will. Im Gegensatz zum SVE sind die Gastgeber noch ungeschlagen. Auch das wollen die Heessener am Sonntagabend um 18:00 Uhr natürlich ändern, obwohl Eddy Chart auch mit einem Punkt gut leben könnte. „Dennoch wäre ein Sieg schön“, so der Coach: „würde doch in diesem Falle sogar die Tabellenspitze winken“. Mustafa Saadoumi, lange gesperrter Stürmer des SVE ist am Papenloh wieder mit von der Partie, ob er von Beginn an dabei sein wird wollte der Coach sich nicht entlocken lassen. pk

SC Borchen : SVE Heessen 1:3 (1:0)

SVE festigt nach wenig souveräner Partie Platz 2

Nächsten Sonntag Spitzenspiel in Rhynern

Die gute Nachricht vorweg. Unsere Mannschaft gewann die Auswärtspartie beim Aufsteiger SC Borchen mit 3:1. Soweit so gut! Ganz und gar nicht zufrieden war Eddy Chart, der bei seiner Mannschaft den berühmten „Papst in der Tasche“ ausfindig gemacht haben wollte. Besonders in der ersten Spielhälfte schien seine Mannschaft überhaupt nicht auf dem Platz gewesen zu sein. Dass die Borchener bis zum Pausengetränk nicht höher als mit 1:0 in Führung waren, lag in erster Linie an der katastrophalen Chancenauswertung der Gastgeber. Dennoch bescheinigte ihnen ihr Trainer Manfred Steins die beste Saisonleistung seit dem Aufstieg. Dass die SVEler am Ende dennoch jubelten lag zum einen an den schwächer werdenden Borchenern zum anderen an den inzwischen „abgezockten“ Gästen. So reichte ein Traumfreistoß von Haluk Metin (49.) und ein blitzsauber vorgetragener Konter durch Semir Burnic abgeschlossen (83.) um den Tabellenzweiten auf die Siegerstraße zu bringen. Mit seinem 2. Treffer machte Haluk Metin in der Nachspielzeit den Sack für die Gäste endgültig zu. Kenf hatte die Paderborner Vorstädter in der 28. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Derselbe Spieler hatte noch mit einem Lattenschuß Pech. Mit diesem Sieg festigte der SVE Heessen seinen zweiten Tabellenplatz und fährt am kommenden Sonntag zum echten Spitzenspiel nach Rhynern. Anstoß nächste Woche ist im Übrigen um 18:00 Uhr. pk 

SVE Heessen: Tüten, König, A. Gümüser, W. Buttermann, A. Buttermann (75. Burnic),Schulte, Ahlke, Herfurth (88. Chr. Chart), A. Chart (76. Uysal), Karamann, Metin


Landesliga: SC Borchen : SVE Heessen

Dass der SVE Heessen noch nicht die Souveränität besitzt so genannte leichte Spiele nach Hause zu fahren hat man zuletzt gegen Bad Westernkotten eindrucksvoll bewiesen bekommen. Zwar gewannen die Chart-Schützlinge am Ende mit 3:2, dennoch kam der Sieg alles andere als souverän zu Stande. Eine ähnlich „leichte Partie“ steht den Heessenern  bevor, wenn der Neuling SC Borchen den Hammer Landesligisten empfängt. Vier Punkte haben die Mannen von Manfred Steins bisher ergattert und rangieren somit nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Aufgabe ist für das Chart-Team sicher lösbar aber auf die leichte Schulter nehmen kann man den Gegner nicht, zumal die Gastgeber beinahe schon mit dem Rücken zur Wand stehen und endlich den 2. Sieg einfahren wollen. Dass der SVE Heessen couragiert auch in Borchen zu Sache geht, daran werden die Trainer Eddy Chart und Volker Messner alles setzen. „Auch gegen Warburg waren wir Favorit und verloren dennoch mit 0:3, das bisher einzige Erfolgserlebnis für die Sportfreunde“, so Chart. Warnung genug also für den SVE den Gegner nicht zu unterschätzen damit die übernächste Partie in Rhynern ein echtes Spitzenspiel werden kann. Mustafa Saadoumi darf nicht wie schon berichtet Sonntag wieder spielen sondern er muss noch eine weitere Woche seine Sperre absitzen und ist somit erst in Rhynern wieder dabei. pk

Der SVE setzt zu diesem Auswärtsspiel einen Bus ein. Mitfahrgelegenheit besteht um 12:30 Uhr ab Marienstadion.


Nach 3:0-Führung noch gezittert

Westernkotten verlor am Ende unglücklich

Bernd Ahlke, Haluk Metin und Michael Schulte erzielen die Tore

Es hätte ein ganz geruhsamer Nachmittag für den SVE Heessen werden können. Mit 3:0 führte unsere Mannschaft bis zur 51. Minute und schien einen sicheren Erfolg Bernd Ahlke und Haluk Metin freuen sich über ihre Tore zum 1:0 bzw. 2:0einfahren zu können. Doch nach dem Anschlusstreffer der Gäste in der 53. Minute durch Hendrik Rasche wurde es noch einmal ganz eng. Nur eine  Minute später zeigte Schiri Michael Negri nach einem Foul an Niklas Schröder auf den Punkt und Daniel Rehborn verwandelte sicher zum 3:2. Danach hätten sowohl sie Gastgerber als auch die SuSler weitere Treffer erzielen können. Eddy Chart und Volker Messner haderten ein ums andere Mal sowohl mit den Stürmern als auch mit der Defensivabteilung. Die größten Chancen zum Ausgleich besaßen Hendrik Rasche (79.) doch Andre Chart rettete auf der Torlinie und der eingewechselte Elmar Kirsch (90.+3) doch traf dieser nur das Außennetz. Zuvor hatten der wiederum stark auftrumpfende Ali Karaman ( Andre Chart rettete auf der Torlinie67.) mit einem Pfostenschuss als auch Andre Chart (85) beste Tormöglichkeiten für den SVE.

Zuvor erspielte sich der SVE Heessen eine beruhigende 3:0 Führung. In der 23. Minute war es Bernd Ahlke, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte, nachdem ihn Haluk Metin mustergültig bedient hatte. In der 39. Minute war es Haluk Metin selber, der zum 2:0 traf. Überhaupt überzeugte der von der Hammer SpVg ins Marienstadion gewechselte Metin immer wieder durch seine kluge und quirlige Spielweise. Als Schiedsrichter NMichael Schulte verwandelte den Strafstoß sicher.egri in der 51. Minute nach einem Foul an Ali Karaman auf den Punkt zeigte und Michael Schulte den Strafstoß verwandelte, schien eine Partie entschieden, die allerdings nur vom Spielstand klar und deutlich aussah. Bereits in der 1. Halbzeit hätte Bad Westernkotten durchaus den einen oder andren Treffer erzielen können. pk

SVE Heessen: Tüten, A. Gümüser, Herfurth, W. Buttermann, König, Schulte, Ahlke, Chr. Chart (77. A. Buttermann) A. Chart (Uysal), Karaman, Metin

Tore: 1:0, 23. Ahlke, 2:1, 39. Metin, 3:0, 51. M. Schulte (Foulelfmeter), 3:1 53. Rasche, 3:2, 54. D. Rehborn (Foulelfmeter)

Besondere Vorkommnisse: Keine

Landesliga: SVE Heessen : SuS Bad Westernkotten

Vor einer vermeintlich leicht lösbaren Aufgabe steht der SVE Heessen bei seinem 2. Heimspiel in Folge. Die Heessener empfangen mit dem SuS Bad Westernkotten den Drittletzten der Tabelle im Marienstadion (Anstoß: Sonntag 05.10.2008 15:00 Uhr). Zuletzt mussten die Gäste sich RW Mastholte mit 0:3 geschlagen geben und leisteten somit unfreiwillige Aufbauhilfe für den angeschlagenen Gegner. Dabei hätte der SuS die Punkte selber dringend gebraucht, denn mit nur 5 Zählern nach 7 Spieltagen kann auch der Kummer gewohnte Coach Reinhard Bertels nicht zufrieden sein. Zudem plagen die Badeörtler Personalsorgen, denn mit Bienke und Seide fehlen zwei rotgesperrte Stammspieler.

Beim SVE fühlt man sich auf dem zweiten Platz der Tabelle recht wohl. Damit das keine Momentaufnahme bleibt, wollen die Mannen von Eddy Chart und Volker Messner auch gegen Westernkotten den Platz als Sieger verlassen. Dass dazu eine bessere Leistung als gegen Beckum von Nöten sein wird, davon ist Chart überzeugt. Der Übungsleiter will vor allem das Glück nicht überstrapazieren. „Allerdings hätten wir in der letzten Saison beide Spiele gewinnen müssen, so gleicht sich alles aus“, meint der Coach, der Westernkotten im Übrigen nicht so schlecht sieht, wie es der Tabellenstand aussagt. „Die waren zumindest in der ersten Halbzeit gegen Mastholte ein ebenwürdiger Gegner. Wir aber wollen gewinnen und nicht durch Leichtsinn die gute Ausgangsposition gefährden. Personell wird es bei den Gastgebern gegenüber letzten Sonntag keine Veränderungen geben. Mustafa Saadoumi muss nach seiner Rotsperre noch ein Spiel pausieren und darf dann in Borchen wieder mitwirken. pk

SVE Heessen : SpVg Beckum

Am Sonntag kommt es im Heessener Marienstadion, wenn der SVE auf die SpVg Beckum trifft, zu einer interessanten Partie. Zwar handelt es sich bei diesem Spiel zwischen dem Dritten und dem Siebten der Tabelle keineswegs um ein echtes Spitzenspiel, dennoch kam es bei den Aufeinandertreffen der beiden Teams in den letzten Jahren immer wieder zu spannenden Begegnungen. Rechtzeitig zu dem „Nachbarschaftsderby“ beim SVE Heessen scheinen die Gäste in Schwung gekommen zu sein. Nach einem schwachen Saisonstart gewann der Vorjahresaufsteiger seine letzten beiden Partien jeweils mit 3:0. Dabei besiegte die Truppe vom Ex-Heessener Ralf Eickelmann mit Mastholte und Weddinghofen jeweils Mannschaften, die schon zu den Besseren in dieser Landesliga-Gruppe zählen.

Dass die Gastgeber hervorragend in die Saison gestartet sind und die Form auch zu konservieren scheinen, bestätigte sich ebenfalls zuletzt. Auch der SVE gewann bei RW Mastholte und nahm der Spitzenmannschaft aus Neheim einen Punkt ab. Mit den Erfolgen steigt allerdings auch die Erwartungshaltung und so ist es fraglich ob sie in Heessen mit einem Zähler zufrieden wären. Zu unterschätzen ist diese Beckumer Mannschaft auf keinen Fall, weiß Eddy Chart, der schon einmal warnend den Finger hebt. „Wer Mastholte und Weddinghofen jeweils mit 3:0 abfertigt, der kann so schlecht nicht sein. Wer werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen, wollen aber trotzdem unseren guten Lauf fortsetzen und nach Möglichkeit mit drei weiteren Punkten belohnen“, so der Coach. In diesem Falle sieht der Heessener Trainer für seine Mannschaft durchaus die Chance sich oben festzusetzen, zumal am kommenden Sonntag ein weiteres Heimspiel gegen Bad Westernkotten auf dem Programm steht.

Personell hat sich bei den Gastgebern nicht viel getan. Pietluca Pra fällt noch länger aus, Mustafa Saadouni ist weiterhin gesperrt, dafür ist Hendrik Gümüser wieder an Bord. pk


Landesliga:  RW Mastholte : SVE Heessen

Sonntag Nachmittag bekommt es der SVE Heessen mit einem weiteren Meisterschaftsfavoriten zu tun. Mit RW Mastholte steht nach dem SC Neheim abermals ein  dicker Brocken auf der Liste der Heessener Landesligakicker. Die Rotweißen lagen trotz zweier Unentschieden in den Spitzenpartien Neheim und Hövelhof voll im Soll, nach der deutlichen 0:3 Niederlage am letzten Sonntag daheim gegen die SpVg Beckum sind sie zum siegen verpflichtet. „Wir spielen gegen einen angeschlagenen Riesen und das macht die Sache noch einmal so schwer“, meint Heessenes Co-Trainer Volker Messner, der in dieser Woche alleinverantwortlich für das Team war, weil Eddy Chart sich derzeit im Urlaub befindet,  in Mastholte aber wieder dabei sein wird.

In Heessen ist man mit dem bisherigen Verlauf der Saison sehr zufrieden. „Wir peilen auf jeden Fall einen Punkt an“, berichtet Messner. „Die Stimmung, die Moral und die Trainingsbeteiligung ist gut, so dass wir uns nicht verstecken müssen“. Im Lager des SVE hofft man am Sonntag auf die Rückkehr Bernd Ahlkes. Der Mittelfeldakteur befindet sich nach seiner Verletzung wieder im Training, ob er spielen kann steht allerdings noch nicht fest. Mustafa Saadouni ist weiterhin gesperrt, hier entscheidet die Spruchkammer über die Dauer der Zwangspause. Pierreluca Pra ist inzwischen erfolgreich an den Kreuzbändern operiert worden, dennoch steht ihm noch eine lange Pause bevor. pk

Auch morgen setzt der SVE Heessen wieder einen Bus ein. Mitfahrgelegenheit besteht ab Marienstadion um 12:45 Uhr


Tolles Spiel zwischen Heessen und Neheim

Auch mit dem Remis liegt der SVE voll im Soll

Ein tolles Fußballspiel bekamen die gut 100 Zuschauer im Marienstadion von den beiden Mannschaften geboten. Das Spitzenteam aus Neheim zeigte am Samstagnachmittag die erwartet starke Leistung aber auch die Gastgeber konnten über weite Strecken der Partie überzeugen. „Das Remis geht auf alle Fälle in Ordnung“, berichtete Eddy Chart, „es war  eine gute Leistung der Truppe so dass ich auch mit dem Unentschieden gut leben kann“.

Die Heessener erwischten den besseren Start und Haluk Metin hatte viele Zweikämpfe.hatten bereits in der 2.Minute die erste Möglichkeit durch Christian Chart, das erste Tor erzielten allerdings die Neheimer. In der 37. Minute war es Kai Oberreuther, der mit einem platzierten Schuß aus 12 Metern traf. Außer einem Distanzball von Lars König bekam Neheims Keeper Konerski nicht viel zu halten, weil sich Haluk Metin zwar abmühte aber in dieser Phase des Spiels zu oft allein auf sich gestellt war.

Nach dem Wechsel hatten die Heessener das Glück, dass sie bereits früh zum Ausgleich kamen. Ansgar Buttermann - Ansgar Buttermann - einer der Besten seines Teamseiner der Besten seines Teams – köpfte einen Abklatscher zum 1:1 in die Maschen. 57 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt. In der Folge stand die Partie auf des Messers Schneide und beide Mannschaften hätten den Sieg nach Hause fahren können. In diesem Spiel durfte es aber keinen Verlierer geben und so konnte Eddy Chart auch ganz beruhigt in den Flieger nach Mallorca steigen, um den 30. Hochzeitstag mit seiner Frau zu feiern.

SVE: Tüten, Gümüser, A.Buttermann, (74. A.Chart), W.Buttermann, König, Schulte, Metin, Chr.Chart (86. Michalski), Herfurth, Karaman, Burnic (56.Uysa)

Tore: 0:1 Oberreuther (37.), 1:1 (A.Buttermann (57.)

Besondere Vorkommnisse: keine pk


Samstag: 16:00 Uhr: Landesliga: SVE Heessen : SC Neheim

Glücklich aber verdient, so bezeichnete Heessens Trainer Eddy Chart den letzten Sieg seiner Mannschaft beim SV Marienloh. Dabei taten sich die Heessener bei einer Mannschaft schwer, die nicht gerade als Spitzenteam der Landesliga gilt. Da gastiert bereits am Samstag um 16:00 Uhr schon ein anderes Kaliber im Marienstadion. Mit dem SC Neheim empfängt der SVE eine der Meisterschaftsfavoriten und die beste Rückrundenmannschaft der letzten Saison. Mit 8 Punkten rangieren die Neheimer einen Zähler hinter den Gastgebern. Diesen Punkt verloren sie trotz Feldüberlegenheit im HSK-Derby beim TuS Sundern. Nicht nur 2 verschenkte Punkte waren das, sondern man verlor auch noch den Torschützen Jacek Jerszynski wegen einer Tätlichkeit. Diese Rote Karte war allerdings äußerst umstritten. Trotzdem wird der Torjäger in Heessen fehlen.

Das die Mannen von Eddy Chart und Volker Messner in der Tabelle soweit vorne rangieren hat nach 4 Spieltagen noch keine große Aussagekraft. Denn mit Bockum-Hövel, Oestinghausen und Marienloh gewannen die Heessener gegen Mannschaften, die allesamt unten in der Tabelle zu finden sind. „Nach dem Spiel sind wir ein wenig schlauer; wo wir wirklich stehen wissen wir dann nach der darauf folgenden Partie in Mastholte“, so Eddy Chart, der sich der Schwere der Aufgabe bewusst zu sein scheint und sich von der momentanen Tabellensituation nicht blenden lässt. Dennoch will der Trainer drei Punkte im Marienstadion behalten. „Wir werden schon versuchen zu gewinnen“, meint Chart: „alles andere wäre doch lächerlich“. Dabei sieht die personelle Situation wieder einmal nicht so rosig aus. Gegenüber dem Marienloh-Spiel hat sich nichts verändert. So fehlen weiterhin die Verletzten Bernd Ahlke und Pietluca Pra sowie der gesperrte Mustafa Saadouni. pk


SVE nach sieg in Marienloh weit oben in der Tabelle

Haluk Metin sichert den Erfolg durch seine 2 Treffer

Den Unterschied machte am Sonntagnachmittag Haluk Metin aus. Der Neuzugang der Hammer SpVg entpuppte sich im Spiel beim SV Marienloh als unser Matchwinner. 2 Treffer steuerte Metin bei 2 Treffer steuerte Metin bei, der sich allerdings bei seinem Freistoßtor in der 82. Minute eine Adduktorenverletzung zuzog und ausgewechselt werden musste. Die Heessener Verantwortlichen haben nunmehr die Gewissheit, dass sie nach dem gescheiterten Farchmin-Wechsel mit Haluk Metin den richtigen Riecher hatten und den Stürmer verpflichtet haben.

Nach den zuletzt verlorenen Spielen in Warburg und Holzwickede begann der SVE keineswegs gehemmt in Marienloh, dabei erwischten sie aber auch einen Start nach Maß. Bereits in der 4. Minute traf Haluk Metin zum 1:0. Hätte Christian Chart wenige Minuten später nach einer großen Möglichkeit zum 2:0 getroffen wäre der „Drops bereits zu diesem frühen Zeitpunkt gelutscht gewesen“. Doch nachdem Keeper Cüneyt Tüten mit dem Kopf gegen den Torpfosten geknallt war und er minutenlang behandelt werden musste, gab es einen Bruch im Heessener Spiel. So kamen die Gastgeber kurz vor dem Seitenwechsel durch Miaris zum Ausgleich.

Nach dem Wechsel übernahm das Team von Eddy Chart und Volker Messner wieder das Kommando, doch zunächst scheiterten hintereinander Haluk Metin und Stefan Herfurth am guten Marienloher Torwart Heinemann. Obwohl man sich auf Heessener Seite schon fast mit der Punkteteilung abgefunden hatte, traf Haluk Metin doch noch mit einem Freistoß.

„Wir haben verdient gewonnen und waren die bessere Mannschaft. Kurz vor Schluss ist zwar glücklich aber über das ganze Spiel gesehen, geht der Sieg in Ordnung“, meinte Eddy Chart nach dem Schlusspfiff und forderte im gleichen Atemzug am Sonntag im Heimspiel gegen Neheim nachzulegen, „damit der Auswärtserfolg auch etwas bringt“.

SVE Heessen: Tüten, König, W. Buttermann, Gümüser, . Buttermann, Schulte, Chr. Chart, A. Chart, (60. Burnic), Herfurth, Karaman, Metin (83. Uysal)

Tore: 0:1, 1:2  Metin (4., 82.), 1:1 Miaris (42.)

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote-Karte, Strate (Marienloh, wegen Meckerns) pk


Landesliga: SV Marienloh : SVE Heessen

Die Auswärtspartie (Anstoß Sonntag um 15:00 Uhr) führt den SVE Heessen zum SV Marienloh. Die Voraussetzungen sind fast identisch wie eine Woche zuvor in Warburg. Ähnlich wie bei den Sportfreunden haben die Heessener Landesligakicker auch bei den Paderborner Vorstädtern in der vergangenen Saison verloren. Letzte Woche mussten die Heessener bekanntlich eine 0:3-Niederlage hinnehmen und dem Trainergespann kam diese Niederlage wie ein Deja-vu-Erlebnis vor. „Als wenn sie nichts daraus gelernt hätten“, polterte Eddy Chart nach der Warburg-Partie. Ähnlich, nur viel offensiver wie der letzte Gegner agieren auch die Marienloher, die im Derby gegen Borchen ihren ersten Dreier einfahren konnten. „Wenn wir da nicht einhundert Prozent  mehr an Aufmerksamkeit investieren, wird es erneut sehr schwer“, so der Coach weiter. Zudem müssen die Heessener aufpassen, nicht dass durch die zwei Siege zu Beginn gewonnene Selbstvertrauen wieder zu verlieren zumal man unter der Woche auch im Kreispokal ausgeschieden ist. Volker Messner ist sich allerdings sicher, dass die Truppe auch gegen Marienloh zu etlichen Chancen kommt. „Wenn wir da kaltschnäuziger vor dem Tor agieren, bringen wir auch Punkte mit“, so der Co.  Zu den sportlichen Rückschlägen kommt die angespannte personelle Situation. Schon in Warburg mussten Eddy Chart und Volker Messner ohne fünf Stammkräfte auskommen. Zwar sind Keeper Cüneyt Tüten und Ansgar Buttermann wieder dabei. Fraglich sind aber die Einsätze von Lars König, Ali Karaman und Andre Chart. Schlecht sieht es bei Bernd Ahlke sowie bei Wolfram Buttermann aus. Definitiv fehlen werden Mustafa Saadouni (gesperrt) und Pierreluca Pra. Den Nachwuchsspieler hat es besonders hart erwischt, denn eine genauere Untersuchung ergab einen Kreuzbandanriss und die Gewissheit einer langen Zwangspause. pk

Für die Fans besteht morgen wieder Mitfahrgelegenheit im Bus. Abfahrt ist um 12:30 Uhr ab Marienstadion. 


Kreispokal 2.Runde am Dienstag:

SpVg Holzwickede : SVE Heessen

Bezirksliga gegen Landesliga heißt es in der 2. Runde des Krombacher Pokals auf Kreisebene. Um 19:30 Uhr tritt der SVE bei der SpVg Holzwickede im Montanhydraulik Stadion an. Beim Gegner ist nach der am Freitag verloren gegangenen Meisterschaftspartie in Wickede Feuer unter dem Dach. Trainer Gerhard Noll ist mit der Leistungsbereitschaft einiger seiner Spieler nicht einverstanden gewesen und hat daraus für sich selbst die Konsequenzen gezogen und ist zurück getreten.

Die Mannschaft aus Holzwickede wird den Ex-Coach sicher eines Besseren belehren wollen und sich gegen den SVE zerreißen. Auch in Heessen sind die Trainer Eddy Chart und Volker Messner mit der zuletzt gezeigten Leistung nicht einverstanden gewesen, auch weil man gegen Warburg die bessere Mannschaft war, allerdings das Tor nicht traf und Gegentreffer durch Fehler entstanden. Das soll natürlich besser werden. „Kein leichtes Spiel“, meint Chart „schließlich will der Gegner nach oben.“ Dennoch hofft der Heessener Coach auf den Einzug in die 3. Runde. pk   


Glück ist nach Oestinghausen scheinbar aufgebraucht

Dumme und vermeidbare Niederlage holen SVE auf den Boden zurück

Karaman verschießt Elfmeter – Rot für Saadouni

Man konnte die böse Vorahnung im Vorfeld der Warburg Partie bei Eddy Chart förmlich spüren als er immer wieder auf die Schwere der Partie und der letztjährigen Niederlage verwies. Es hat alles nichts genutzt. Sicher fehlten mit Bernd Ahlke, Ansgar und Wolfram Buttermann, Pierreluca Pra und Cüneyt Tüten gleich 5 Stammkräfte und der SVE war Warburg insgesamt die bessere Mannschaft, dennoch haben die Heessener die Partie zurecht verloren, weil sie 3 Tore kassiert und selbst keinen Treffer erzielt haben.

Bereits nach 5 Spielminuten war das Konzept unserer Mannschaft über den Haufen geworfen. Zunächst konnte Lars König unter Mithilfe des Pfostens einen Freistoß abwehren doch Warburgs Reger stand goldrichtig und brauchte nur noch abzustauben.

Danach erspielten sich die Mannen von Eddy Chart und Volker Messner Chance um Chance. Entweder verpufften die Offensivbemühungen am eigenen Unvermögen oder die SVEler scheiterten immer wieder an Keeper Denis Siks, der wie in der Vorwoche gegen Mastholte wieder hervorragend hielt.

In der 25. Minute sollte nach dem Willen des SVE Heessen der Ausgleich allerdings fallen. Mustafa Saadouni war im Strafraum zu Fall gebracht worden, doch scheiterte Ali Karaman mit seinem Strafstoß an Siks.

Bis zur Pause und auch danach erspielten sich die Gäste immer wieder zahlreiche Tormöglichkeiten und waren drückend überlegen. Selbst als Mustafa Saadouni in der 82. Minute die Rote Karte wegen Beleidigung gezeigt bekam stürmten die SVEler weiter und gleichzeitig ins offene Messer. Zwei Konter in der 89. und 90. + 1 stachen bei den Gastgebern und am Ende hieß es 3:0. Eddy Chart war danach bedient, zum Glück bleibt nicht viel Zeit, denn am Dienstag muss der SVE schon wieder in Holzwickede im Pokal ran.

SVE: H. Gümüser, Herfurth, Burnic (60. H. Tozlu), A. Gümüser, (75. Uysal), König, Schulte, Metin, Chr. Chart, A. Chart (82. E. Tozlu), Karaman, Saadouni

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Mustafa Saadouni (82.)


SF Warburg 08 : SVE Heessen

Nach einem tollen Saisonauftakt mit Siegen in einem Orts- und einem Nachbarschaftsderby geht es für den SVE Heessen  zum normalen Landesligaalltag nach Warburg. Am Sonntag um 15:00 Uhr treten die Heessener bei einem der Überraschungsteams des letzten Spieltages an. Nachdem die Gastgeber ihr Heimspieldebut mit 0:3 gegen Hövelhof vergeigten, erkämpften sie sich am vergangenen Sonntag beim Meisterschaftsfavoriten RW Mastholte ein nicht für möglich gehaltenes Remis. Garant für den einen Punkt war Keeper Denis Siks, der mit seinen Glanztaten die Mastholter Stürmer schier zur Verzweiflung brachte. Nicht einmal  mit einem Handelfmeter wurde der junge Warburger Keeper bezwungen. Dafür verlor der morgige Gastgeber Stefan Kloidt mit Rot, weil er das Leder auf der Torlinie mit der Hand abgewehrt hatte.

„Wir haben ein ganz schweres Spiel vor der Brust. Es ist nicht nur ein langer Weg bis nach Warburg, sondern auch ein langer Weg zum Erfolg“, so Heessens Trainer Eddy Chart. „Wir müssen uns auf alle Fälle steigern, denn gegen Oestinghausen als auch gegen Bockum-Hövel stimmte zwar das Ergebnis, aber sonst lag doch noch einiges im Argen“. Chart und sein Co-Trainer Volker Messner erwarten  einen Gegner mit einer eher defensiven Grundausrichtung. Beide Trainer wissen auch, dass sich ihre Mannschaft meist gegen kompakt stehende Mannschaften schwerer tut. Schon in der letzten Saison mussten sich die Heessener den Sportfreunden auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz mit 1:3 beugen, seinerzeit war es für die Warburger ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt. „Ich hoffe, dass meine Mannschaft daraus gelernt hat, denn so lange liegt diese Niederlage nicht zurück“, so der Coach.

Bei den Heessenern fallen Pietluca Pra (Knie) und Ansgar Buttermann (Wade) verletzt aus. Auch Wolfram Buttermann und Bernd Ahlke sind noch angeschlagen, ob sie zum Einsatz kommen entscheidet sich erst kurzfristig. pk

Der SVE Heessen setzt einen Bus nach Warburg ein. Mitfahrgelegenheit besteht um 12:00 Uhr ab Marienstadion.


Sensationeller Saisonauftakt

Auch Oestinghausen geschlagen

Andre Chart und Haluk Metin drehen das Spiel

Mit 2:1 gewann der SVE Heessen auch sein 2. Meisterschaftsspiel und schaffte somit einen sensationellen Saisonauftakt. Dabei sah es über weite Strecken der Partie nicht unbedingt nach einem Heimsieg aus, denn insbesondere in der 1. Halbzeit stellten die Gäste das spielstärkere Team. Die Torchancen hielten sich allerdings die Wage. Dabei konnten die Heessener immer wieder von Abstimmungsproblemen der Gäste profitieren, deren Viererkette nicht eingespielt schien.

Beim SVE hütete erneut Ingo Oberdieck das Gehäuse für den urlaubsbedingt fehlenden Cüneyt Tüten. Und Oberdieck machte seine Sache wie schon in Bockum Hövel wieder sehr gut insbesondere in der 80. Minute als er mit einer sensationellen Parade den Sieg für seine Mannschaft festhielt. Einen platzierten Kopfball entschärfte Ingo Oberdieck von Sedat Kaya.

Vor der Pause gab es ein Chancenverhältnis von 4:4, die Größte allerdings vergaben die Lippetaler. In der 19. Minute brachte Behrend das Kunststück fertig aus 5 Metern das Tor nicht zu treffen.

Nach dem Seitenwechsel waren die Spielanteile verteilt und das Übergewicht der Gäste aus der 1. Halbzeit war dahin. Etwas überraschend gingen sie trotzdem in Führung. Sedat Kaya kam in der 64. Minute nach einem heillosem Durcheinander in Heessens Abwehr frei zum Schuss und traf aus halbrechter Position für Oberdieck unhaltbar ins lange Eck. Doch nur 1 Minute später zappelte das Leder auch im Gäste-Tor. Andre Chart zog aus halblinker Position ab und vom Innenpfosten sprang das Leder ins Tor.  In der Folgezeit waren die Gastgeber dem Siegtreffer näher. In der 74, Minute war es dann soweit. Haluk Metin erlief ein langes Zuspiel, umkurvte Keeper Marvi Braun und traf zum 2:1, allerdings aus leicht abseitsverdächtiger Position. Bis zum Schlusspfiff mussten die SVEler, wie bereits erwähnt, nur noch einmal bei Oberdiecks Glanztat zittern.

„Der Sieg war auch ein Sieg der Moral“, so unser Trainer Eddy Chart nach dem Schlusspfiff. Dabei sprach er die frühzeitigen Veränderungen an, die er auf Grund von Verletzungen tätigen musste. Pierreluca Pra erwischte es schon in der 24. Minute und nur 5 Minuten später musste auch Bernd Ahlke verletzungsbedingt passen.

SVE Heessen: Oberdieck, Pra (24. Herfurth), Saadouni (67. Chr. Chart), W. Buttermann, König, Schulte, Ahlke (29. A. Buttermann), Burnic, A. Chart, Karaman, Metin

Tore: 0:1, 64. Kaya, 1:1, 65. A. Chart, 2:1, 74. H. Metin

Besondere Vorkommnisse: Keine

SVE Heessen : TuS SG Oestinghausen

Nach dem Derbysieg in Bockum Hövel war der Ärger über diese Spielansetzung bei den Heessener Verantwortlichen verraucht. Nicht etwa weil man sofort gegen den Stadtrivalen antreten musste, vielmehr war man beim SVE über die Ansetzung im Allgemeinen verschnupft. Zum drittenmal in Folge nämlich mussten die Landesligakicker des SVE zum Saisonstart zunächst auswärts antreten und das immer bei einem Aufsteiger.

Um einen perfekten Saisonstart hinzulegen gehört allerdings ein Sieg im  Heimspiel gegen die SG Oestinghausen (Anstoß um 15:00 Uhr im Marienstadionn).  Die Gäste, die zu den etablierten Mannschaften der Landesliga gehören, waren vor der Saison gezwungen einen Umbruch einzuleiten. Mit Holger Bosmanns übernahm ein langjähriger SGO-Akteur die sportliche Verantwortung von Michael Bremsder, der viele Jahre erfolgreich für die Schwarzgelben tätig war. Die Premiere ging bei den Soester Vorstädtern zunächst einmal daneben. Zwar war mit Mastholte  einer der Meisterschaftsanwärter an der Gemeindehalle zu Gast, dennoch hatte sich Bosmanns seinen Einstand als Trainer sicher anders vorgestellt als eine 0:2 Heimniederlage.

Eddy Chart wäre nicht Eddy Chart, würde er nicht trotzdem eindringlich vor den Gästen warnen. „Bis Dienstag haben wir uns über den Sieg zum Auftakt gefreut, spätestens von da an galt die volle Konzentration der  Partie am Sonntag“. Mit einem Sieg wollen seine Mannen die Voraussetzung für einen guten Saisonverlauf schaffen. Dass diese Aufgabe schwer zu lösen sein wird wissen sie in Heessen. Schon in der vergangenen Spielzeit hatte es kaum eine Mannschaft so gut verstanden, den SVE auf heimischem Geläuf so schlecht aussehen zu lassen. „Für mich und Volker (Co-Trainer Volker Messner) gelten die Oestinghauser als eines der spielstärksten Teams der Liga“, so der Coach, wir müssen gegenüber dem Bockum-Hövel-Spiel noch eine Schüppe drauflegen“.

Bei den Heessenern fehlt weiterhin Stammkeeper Cüneyt Tüten sowie Nachwuchsakteur Bünyamin Üsal. Beide befinden sich in Urlaub. pk


Derbysieg zum Auftakt

SVE schlägt Bockum-Hövel souverän mit 2:0

Bei Markus Matzelle war wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedanken als er publik machte, den SVE Heessen schlagen zu wollen, ganz gleich ob um 18:00  oder um 15:00 Uhr angestoßen wird. Eine vom SVA vorgeschlagen Verlegung auf 18:00 Uhr um mehr Zuschauer in die Adolf-Brühl-Kampfbahn zu locken fand beim SVE keine Zustimmung, so dass sich der SVA-Coach zu diesem lockeren Spruch hinreißen lies. Freilich tat ihm unsere Mannschaft nicht den Gefallen, denn sie ließen keinen Zweifel daran, dass sie die ersten 3 Punkte unbedingt wollten. gingen äußerst couragiert und hochmotiviert in dieses Derby. Eigentlich galt der Aufsteiger als leichter Favorit dieser Partie, doch Eddy Chart als auch Volker Messner ließen keinen Zweifel daran, dass sie die ersten 3 Punkte unbedingt wollten.

Den etwas besseren Start, in einer ansonsten ausgeglichenen ersten Halbzeit, erwischten die Gastgeber. Tolga Köroglu verzog aus halbrechter Position in der 24. Minute freistehend. 7 Minuten später zappelte das Leder erstmals bei Christian Ohlendorf im Kasten. Neuzugang Haluk Metin hatte Bernd Ahlke freigespielt, nachdem Jörg Gross einen winzigen Augenblick zögerte, den Heessener Angreifer zu attackieren. Bernd Ahlke überwand Ohlendorf dann in aller Seelenruhe. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte der SVA zum Ausgleich durch David Schmidt kommen können, doch verfehlte dessen Kopfball knapp sein Ziel.

Nach der Pause waren es zunächst wieder die Gastgeber, doch außer einem Lattentreffer durch Köroglu brachten sie nur wenig zu Stande. Da hatten die Gäste schon mehr zu bieten. Ebenfalls an der Latte scheiterte Haluk Metin (62. Min.), zwei Minuten zuvor fand derselbe Spieler freistehend in Christian Ohlendorf seinen Meister. Es dauerte bis zur 85. Minute ehe Freude über das 2:0 für den SVE Heessender eingewechselte Mustafa Saadouni den Sack endgültig zu machte. Von Bernd Ahlke mustergültig frei gespielt umkurvte er Ohlendorf und verwandelte eiskalt. Nur noch einmal kam das Gästetor in Gefahr doch verzog der aufgerückte Mark Danielzik zwei Minuten vor Spielende knapp.

Am Ende sah man nur strahlende Gesichter beim SVE, insbesondere beim Interimskeeper. Denn für den im Urlaub weilenden Cüneyt Tüten hütete Ingo Oberdick Ingo Oberdick musste nicht oft eingreifen. das Tor der Heessener. Lange Jahre hatte der 37-jährige nicht mehr auf so hohem Niveau gespielt und wurde auch nicht ganz ernsthaft geprüft. Dennoch strahlte er durch seine Erfahrung die erforderliche Sicherheit aus was seinen jungen Vorderleuten besonders zu  Gute kam. pk

SVE Heessen: Oberdick, Pra, A. Buttermann (46. Saadoumi), W. Buttermann, Metin (79. H.Tozlu), Schulte, Ahlke, Chr. Chart (79. Herfurth), A. Chart, Karaman, König

Lange gegen NRW-Ligisten mitgehalten

Rote Karte gegen Lars König trübt den Gesamteindruck

SVE unterliegt der Hamm SpVg mit 2:3 (0:1)

Für ein Testspiel ging es hoch her auf der altehrwürdigen Sportanlage „Am Dasbecker Weg“. Dabei unterlag der SVE Heessen der Hammer SpVg mit 2:3 Toren. Die Heessener Landesligakicker hielten nicht nur das Ergebnis gegen den NRW-Ligisten in Grenzen, sondern auch lange Zeit gut mit. Dabei mussten die Gastgeber bereits ab der 25. Minute auf Lars König verzichten, der bei einem Tackling gegen Thanh Tan Tran einen Schritt zu spät kam und vom Schiedsrichter Frank Perschke ohne zu zögern die Rote Karte gezeigt bekam. Perschke von der SSV Hamm ist als konsequent leitender Referee bekannt und somit lag die Rote Karte durchaus auf seiner Linie.

Das war es aber noch lange nicht. 3 Minuten vor Spielende erwischte es HSV-Keeper Florian Klein, der Enes Tozlu im Strafraum zu Fall brachte und somit eine sogenan Die Platzherren waren ein gleichwertiger Gegner.nte 100%ige verhinderte. Auch hier gab es für Frank Perschke nur eine Wahl, nämlich Rot gegen Klein. Florian Kraus hingegen war mit der Entscheidung des Schiris überhaupt nicht einverstanden, was ihm zusätzlich noch die Ampelkarte einbrachte. Auf der HSV-Bank war man inzwischen stinksauer so dass auch noch der sportliche Leiter Krug die Platzanlage verlassen musste.

Fußball wurde aber auch noch gespielt und das gar nicht mal so schlecht, zumindest vom SVE Heessen. Denn trotz des frühen Rückstandes durch Aktas aus der 12. Minute und des Platzverweises gegen Lars König waren die Platzherren ein gleichwertiger Gegner. Sie kamen in der 65. Minute durch Enes Tozlu sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Chouliaris (74.) und Figueirede (76) schon fast für die Entscheidung sorgten. Ali Karaman verwandelte in der 88. Minute den fälligen Strafstoß nach Kleins Notbremse und gestaltete das Ergebnis für die Truppe von Eddy Chart und Volker Messner sehr erträglich. pk 

Mittwoch: 19:00 Uhr, Sportplatz „Am Dasbecker Weg“: Test: SVE Heessen : Hammer SpVg

Den stärksten Brocken in der Vorbereitungsphase hat der SVE Heessen gleich im 2. Testspiel vor der Brust. Mit der Hammer SpVg kommt der NRW-Ligist  am Mittwoch um 19:00 Uhr zum „Dasbecker Weg“. Laut Eddy Chart ist es eine reizvolle Aufgabe gegen die Mannschaft anzutreten, die in Hamm am ranghöchsten spielt. Doch egal ob der Gast aus dem Hammer Osten nun höherklassig spielt oder nicht, ist für Trainer Eddy Chart nebensächlich. „Was in der gesamten Vorbereitungsphase bleibt, ist der Testcharakter einer solchen Partie“. Dabei ist es dem Coach der Heessener Landesligakicker lieber, dass seine Akteure richtig gefordert werden, als wenn man einen Spaziergang vor sich hat. Zudem ist der Lerneffekt insbesondere für die vielen jungen Akteure seines Kaders nicht zu unterschätzen. Chart sieht die Hammer natürlich in der Favoritenrolle.  „Selbstverständlich sind die Gäste uns spielerisch und wahrscheinlich auch körperlich überlegen, dennoch wollen wir der HSV so lange wie möglich Paroli bieten“. Zwar fehlt dem Heessener Coach mit Metin Haluk und Mustafa Saadoumi ein kompletter Sturm, dennoch für Chart kein Grund zur Klage. „Das kann uns in der Meisterschaft auch passieren, außerdem kommen beide bald aus dem Urlaub zurück um den Rest der Vorbereitung mitmachen zu können. pk 


Testspiel:  SVE Heessen : SSV Hagen 2:3 (1:0)

Angesichts der frühen Vorbereitungsphase bekamen die Zuschauer am „Dasbecker Weg“ von den beiden Teams aus Heessen und Hagen ein flottes Spiel geboten. Leider reichte es aus Sicht der Gastgeber nicht zu einem Sieg, trotzdem waren Eddy Chart und sein gerader aus dem Urlaub zurückgekehrter „Co“ Volker Messner nicht unzufrieden mit der Leistung ihres Teams. Etwas unglücklich ging dieses erste Testspiel aus Gastgebersicht mit 2:3 verloren. Kurz bevor der Hagener Attila Katal das Leder zum Siegtreffer in die Maschen schob, scheiterte Enes Tozlu frei vor dem Gästegehäuse an der Latte. doppelter Torschütze Ali Karaman

In der 15. Minute gingen die SVEler durch einen sehenswerten Treffer Ali Karamans mit 1:0 in Führung. Aus halbrechter Position kommend lupfte er den Ball gekonnt über Hagens Keeper hinweg ins Tor. Nach der Pause kamen die Gäste in der 59. Minute durch Krissler zum Ausgleich, doch nur 2 Minuten später war es erneut Ali Karaman, der seine Farben in Führung schoss. In der letzten Viertelstunde merkte man dem SSV dann an, dass sie schon länger im Training sind als die Gastgeber. So kamen die Gäste durch ein Eigentor Lars Königs und dem bereits erwähnten Treffer Katals zum Sieg. pk


Samstag: 15:00 Uhr, Sportplatz „Am Dasbecker Weg“: Testspiel: SVE Heessen : SSV Hagen

Nach nur einer Woche Vorbereitungszeit und 4 Trainingseinheiten steht für den SVE Heessen am Samstag das erste Testspiel auf dem Programm. Der Gegner ist am Dasbecker Weg der SSV Hagen. Die Hagener spielen wie die Heessener ebenfalls in der Landesliga, allerdings in der Gruppe 2. Hier gelten die Gäste als einer der Mitfavoriten für die kommende Spielzeit. Eigentlich kommt diese Partie für Eddy Chart ein wenig zu früh, dennoch werden seine Schützlinge dankbar sein, die Laufschuhe mit dem Ball tauschen zu können. Zu früh für Chart auch deswegen, weil sich der heutige Kontrahent schon weiter in der Vorbereitung befindet und auch schon ein Testspiel absolviert hat. Dieses wurde gegen den Dortmunder Bezirksligisten SV Brackel mit 2:1 gewonnen.

„Mehr als ein Aufgalopp wird es für uns nicht sein“, so Chart. „Der Testcharakter steht über allem, dabei ist die große Fußballkunst noch nicht zu erwarten“. Zwar fehlen dem Heessener Coach noch die Neuzugänge Metin Haluk und Bünyamin Üsal (beide im Urlaub), dafür kann er aber wieder auf Hilfestellung seines „Co“ Volker Messner zurückgreifen, der seit gestern Abend wieder aus dem Urlaub zurück gekehrt ist. pk 


Trainingsauftakt des SVE Heessen am Sonntag, 06. Juli 2007 um 11:00 Uhr im Marienstadion.

Am Sonntag startet der SVE Heessen in die neue Landesligasaison. Ab 11:00 Uhr bitten  Eddy Chart und Volker Messner zum leichten Aufgalopp ins Heessener Marienstadion. Auch in diesem Jahr hat sich einiges rund um die Mannschaft des SVE getan, so dass die Fans gespannt auf die neuen Gesichter sein dürften. Die Trainer Eddy Chart und Volker Messner haben ein umfangreiches Vorbereitungsprogramm zusammengestellt. Neben Konditionsarbeit und etlichen Testspielen fährt der Landesligakader auch wieder in Trainingslager nach Hallenberg. Im Sauerland kennt Eddy Chart sich bestens aus. Schon mit Bockum-Hövel reiste er immer nach Hallenberg. „Sportplatz, Unterkunft und das „Drumherum“ stimmen einfach“, so der alte und neue Coach des SVE, „warum sollten wir also wechseln“. pk