Anneliese Messner
Straße nach Anneliese Messner benanntHEESSEN ▪ Anneliese-Messner-Weg wird die Straße im neuen Wohngebiet "An der Sulkshege" heißen. Damit wird eine Frau geehrt, die sich Jahrzehntelang für den Sport in Heessen engagiert hat. Sie starb im Juni 2004. Zurzeit entsteht das neue Baugebiet auf dem ehemaligen VfR-Sportplatz, eben dort, wo Anneliese Messners Wirkungsstätte war. Sie saß im Kassenhäuschen, das vom Dasbecker Weg aus über einen Fußweg zu erreichen war. Jeder, der einmal Gast auf dem Sportplatz am Dasbecker Weg oder im Marienstadion war, wird das Heessener Original gekannt haben. Seit 1959 kassierte sie ununterbrochen den Eintritt am VfR-Sportplatz sowie später am Marienstadion des Fusionsvereins SCE. Dabei hatte sie für jeden Besucher immer ein freundliches Wort auf den Lippen. Sie
war aber ebenso die "liebe Mutter" aller Eintrachtler. Für alle
hatte sie ein offenes Ohr. Ihre Verdienste wurden nicht nur vom
Verein mit der Ehrenmitgliedschaft, sondern auch von der Stadt Hamm
mit der Sportplakette in Bronze gewürdigt. Zudem wurde Anneliese
Messner im Januar
Nicht nur durch sie ist der Name Messener eng mit dem SCE - heute SVE - verbunden. Sohn Horst war viele Jahre Spieler, Trainer und 1. Vorsitzender des Vereins. Heute ist er stellvertretender Vorsitzender und leitet den Förderverein. Sohn Volker war Trainer der ersten Mannschaft. Ab 1928 bis zum vergangenen Jahr trainierten die Fußballer auf ihrem Sportplatz, dem "Dasbecker". Dann erwarb die Hammer Gemeinnützige Baugesellschaft (HGB) den Platz von der Stadt Hamm, um das neue Wohngebiet zu entwicklen. Im Gegenzug erhielt der Verein von der Stadt Hamm eine Zuschuss, um im Marienstadion einen Kunstrasenplatz bauen zu können. In ihrer jüngsten Sitzung beschloss die Bezirksvertretung Heessen einstimmig, die Straße in diesem Wohngebiet nach Anneliese Messner zu benennen. ▪ P.Sch./jim aus WA- Online vom 02.08.2012 18.05.1969 War das eine Nervenschlacht. Freunde, der Fußball feierte seine Triumphe, Himmelhochjauchzend die einen, mit hängenden Köpfen die anderen. VFR Heessen ist Meister. Jubelnd störmten nach dem Schlusspfiff die Heessener Fans das Spielfeld. Fußballbräute lagen sich in den Armen. Und Mutter Messner, dem guten Geist der Rasensportler, rannten die Tränen herunter. Udo staunte, ob so viel Teilnahme an dem großen Erfolg einer Fußballelf. Freunde, wer dieses Match am Altenbögger Rehbusch gesehen hat, kann nur die Feststellung treffen, das der Fußball nicht nur rund ist, sondern sagenhafte Spannung, Kampf, Spielwitz, lachende und enttäuschte Gesichter vereint.Sekt, Bier und Wein flossen abends in Heessen in strömen. Natürlich mischten die munteren Frauen fleißig mit. Und eine sportliche Geste, den Glückwunsch vom Nachbarn TuS Heessen für VFR, stellte gestern im Trubel fest |
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Ehrenurkunde für langjährige Treue Mitgliedschaft |
Gala-Premiere mit 350 Gästen eine würdige Veranstaltung zu Ehren Hammer Sportler
Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann
lobte "tolle Veranstalung" -
Prall gefülltes Kurhaus bot optimalen Rahmen für Sportler-Ehrung
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12.01.2004 - Es passte alles: Vom Roten Teppich vor dem Kurhaus über die beiden Zylinderträger, die die zu Ehrenden vom Auto bei strömendem Regen gut beschirmt zum Eingang geleiteten, bis zum Ambiente im Saal mit einer gelungenen Präsentation mittels Beamer auf der großen Leinwand. Die Laudatoren waren gut vorbereitet und hatten auch etwas zu sagen; die Moderatoren Christian Fecke und Jens Heusener von der LippeWelle Hamm erfrischend locker und natürlich sachkundig. Comedian Till hatte mit seinem Auftritt den sportlichen Rahmen abgepasst und berichtete von seinen Freuden als Jogger beim Zusammenprall mit einer `Herde Power-Walkerinnen`. Am Ende wurde noch die Gruppe Handful Soul vom tanzfreudigen Publikum bis weit nach Mitternacht gefordert. Die Geehrten wussten bis zum Ende nicht, wer gewonnen hatte. Aber sowohl die Geehrten als auch die Laudatoren machten Ihre Sache auch bei den Dankesworten absolut professionell. Ehrenpreise gab es in den Kategorien "Schulsportkonzept" für die Bodelschwingh- und die Selmigerheide-Schule. Für die "Beste Jugendarbeit" wurden die Rollhockeyspieler der SKG Herringen geehrt und bekamen in Person des Vorsitzenden Michael Brandt einen Scheck für die Jugendarbeit überreicht. Ein bewegender Augenblick, als die 82-jährige Anneliese Messner unter `standing ovations` der Festgäste zur Bühne ging und für ehrenamtliche Arbeit beim SCE Hamm den Ehrenpreis von Laudator und Sohn Volker Messner überreicht bekam. Bekam den Ehrenpreis von Sohn Volker überreicht und wurde von den Festgästen mit `standing ovations` gefeiert: Anneliese Messner vom SCE Hamm
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